Die Holzhütte des alten Mannes
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Fallen Angel 2
Die Holzhütte des alten Mannes
"Nein, ich will Dich nicht enttäuschen", sprach er, "doch wie soll ich schaffen, was für Dich so einfach ist?" - Tränen erschienen in seinen dunklen Augen, sie sammelten sich in kleinen Kügelchen, die langsam über die schwarz gefärbten Augenlieder hinauskullerten. Wie ein Schatten einer Träne, der auf seiner Wange erschien, lief das dunkle Wasser an ihm hinab, seinem Gesicht, einem Gesicht, das bleich und kummervoll dreinblickte. "Nie habe ich gesagt, es sei leicht, fange Dich auf, komm zurück zu Dir!", antwortete der alte Mann, dessen Falten ihm tiefe Furchen in seine Mimik schnitten, dessen Augen jedoch leuchteten, wie der hellste Stern am Himmel. "Mehr will ich nicht, verlange nur dies eine von Dir, komm zurück zu Dir." - Einen Moment lang schwiegen die beiden. Das Kerzenlicht erhellte den kleinen Raum, Spinnweben funkelten wie Feenstaub, der Wind liess die Holzläden klappern. "Wie soll ich Dir erklären, was mich bewegt, Du hast schon alles gesehen, Du bist Deinen Weg gegangen, hast erreicht, hast verloren, bist nie von Dir entfernt gewesen..." - seine Stimme war trostlos, er fand keine Worte mehr, er bebte am ganzen Körper. Der alte Mann erwiderte, "Das also glaubst Du, dass ich Dich bewerten täte, aufgrund dessen, was ich einstmals sah... nein... nein, Du irrst." - bei diesen Worten zuckte der Jüngere zusammen: "ich irre, ja das tue, ich das tue ich unentwegt!", brach es heftigst aus ihm hinaus, nicht schreiend, sondern beinahe wimmernd, ein Klang, der ansonsten nur durch Instrumente der klassischen Musik erschaffen werden konnte, "wohin ich mich auch wende, wohin ich auch gehe, ich irre und stolpere; so oft sind sie enttäuscht..."
"Sie blicken mich an, manche voller Verständnis, dessen ich nicht sicher bin, dass sie mehr verstehen, als die kühlen Augen der anderen, die verlangen, was ich nicht anbieten kann, sie wollen mir alle helfen! Ja das tun sie - und stossen mir damit das Messer der Erwartung nur noch tiefer in meine Seele", seine Stimme wurde bei diesen Worten fortwährend leiser, der alte Mann konzentrierte sich ganz auf seine Persönlichkeit, sodass er ihn noch verstehen konnte, auch wenn es kaum mehr als ein Flüstern war, das aus dessen Seele emporkam wie ein leiser Vulkan. "Sie war da für mich, doch ich konnte sie nicht sehen, denn ich war blind, sie zerbrach daran, wie ich mir selbst fremd war, sie zog sich zurück, denn sie konnte es nicht mehr ertragen, und ich war froh, dass sie das tat, war froh, dass sie sich von mir befreite, denn mich selbst begriff ich nie... Allein gings mir besser, ich trank wieder und wischte den Schmerz und die Gedanken hinfort, ich musste mich nicht kümmern, ich hatte keine Verantwortung, war frei - und so sehr gefangen, denn jeder Schritt war ein Schritt tiefer hinein in mein selbstgeschaffenes Gefängnis."
"Ich lebte ein ganz normales Leben", hier lachte er humorlos auf, "ja wirklich, ich arbeitete, sprach auch mit ihnen, übernahm die Gepflogenheiten, die sie mir auftrugen, doch innerlich war ich unberührbar, es lief ein Film vor meinen Augen, ich hatte nicht teil, war nur Maschine, nicht Mensch - doch zufrieden stellen konnte ich sie nicht, denn ich war nicht wie sie, war nicht eingebunden, kein Teil - vielmehr ein Komet, der dieses Sonnensystem streifte, in dem sie lebten. Ich zog mich zurück." - "Zurück zu Dir?" - "nein, nicht zu mir, fort, weit weg, irgendwohin, wo die Sonne nicht schien, sondern nur erklärte, es sei nun Tag, so wie der Mond die Nacht einleutete, doch ich konnte sie nicht sehen, sah gar nichts, denn es war nicht wirklich, wirklich war nur dieses Gefühl, nicht ganz das zu sein, was ich wäre, wenn ich nur wüsste, was das ist. Und doch erreichten sie mich, irgendwie. Heute glaube ich, es war nur gut gemeint, heute denke ich, sie sahen einfach keine andere Möglichkeit, mit mir in Kontakt zu treten. Damals jedoch empfand ich es als Angriff, als eine Art Niederschmettern, eine ständige, nie enden wollende Demütigung, immer den Finger auf die Fehler - und damit meine ureigenste Wunde gelegt."
"Sie verstanden nicht, und doch spürten sie, dass ich nicht bei ihnen war, sie dachten in ihren klaren Strukturen, worin kein Platz für diese Unendlichkeit war... wie sollten sie auch verstehen?" er blickte dem alten Mann nun direkt in die Augen, sein Gesichtsausdruck war gefasst, der Alte schaute ihn an - verstand. "Kann man ihnen vorwerfen, es nicht zu verstehen? sie wissen nicht wie es ist. Sie können es nicht wissen, glückliche Bastarde!" er lachte ein unschuldiges Lachen voller Sympathie für diese damals so düstere Episode seines Lebens, "Doch sie zerrissen mich mit ihren gut gemeinten Hinweisen, ihren suggestiven Fragen, um mir vor Augen zu führen, wo ich falsch lag - jedesmal schlugen sie damit auf mich ein, doch sie meinten es nur gut! kann man sich das vorstellen, nur gut meinten sie es..." er schüttelte langsam den Kopf, nachdenklich geworden. Die Kerzen zuckten ein letztes Mal, dann schien nur noch das helle Licht des Vollmondes durch das Fenster. Der alte Mann stand auf, legte Holz in die Feuerstelle, und suchte den Zündstein. War dieser gefunden, flackerten alsbald die ersten Flämmchen, jede davon suchte das Holz, liebkoste es, umschlang es, vereinigte sich mit ihm, und brannte immer heller - und wärmer. Und in dieser Wärme nahmen sie ihre Sessel und schoben sie - wortlos - ans Feuer; setzten sich zu diesem uralten Liebesspiel der Elemente des Feuers und der Erde.
Nach einer Weile unterbrach der alte Mann das meditative Schweigen: "Du sprachst von jenen, die voller Verständnis waren." - Der Jüngere brauchte eine Weile, fuhr sich durchs volle schwarze Haar, bevor er antwortete, "ja, die gab es. Sie sahen mein Lächeln, durchschauten es jedoch, sahen die Trauer in meinen Augen, wussten, wie es um mich stand. Wo ich es doch selbst nie herausfand. Woher..." ein kurzes Kopfschütteln, "egal, es ist nicht wichtig, sie waren da also, blickten mich voller Mitgefühl an, wollten mich aufmuntern, tranken mit mir, empfahlen mir Abstinenz, waren da, oder versuchten es zumindest, doch eine Mauer lag zwischen ihnen und mir. So wenig, wie ich die ohne Verständnis an mich ranliess - wohl um nicht kaputt zu gehen, oder zumindest nicht noch mehr - so liess ich auch die Verständnisvollen nicht an mich heran, so sehr sie sich auch mühten. Manche gaben auf, andere taten dies nicht. Doch wie auch immer sie sich kümmerten, es bekümmerte mich, ihnen nicht das geben zu können, wonach es ihnen verlangte, ein echtes Lachen, die Freude in meinen Augen zu sehen, sie wollten... ja auch sie wollten etwas von mir, sie wollten mich leben sehen. So wie Du..." - "ich dränge dich nicht..." - "und doch tust Du genau das, gibst mir das Gefühl, nicht zu verstehen, und das tue ich ja auch nicht, tat ich nie", er weinte nun eine Weile herzhaft, und der alte Mann schwieg, wusste er doch, dass manchmal einfach keine Worte Trost spenden konnten, nur eine Hand auf der Schulter, ein kleines Gewicht woran er sich klammern konnte, während er hinfortschwebte in seine Trauer. Und schliesslich kam er zurück, legte seine Linke auf die runzlige Hand, spürte die Menschlichkeit, die allgegenwärtig ist, und in diesem kurzen Moment war er nicht allein.
Er hielt es nicht lange aus, sprang beinahe aus seinem Sessel, rannte schon fast in dem kleinen Raum umher, während er voller Heftigkeit sprach: "Diese Welt ist nicht vollständig! Sie ist so klein, so ein Nichts angesichts des Universums, das uns umgibt, es ist hier nicht alles Gold was glänzt, und doch ist es noch ein letzer Platz wo das Leben spriesst, und wie gehen wir damit um, wie ist diese Welt unter dem Joch menschlicher Begirden, Nöte und so sehr sie einem Paradies gleicht, ist sie doch Hölle zugleich, voller Schmerz und Verlust, wieso sehen sie das nicht? warum sind sie so blind? leben in ihrem nichtsnutzigen Dasein, das von nichts lebt und für nichts, als immergleiche Rituale ohne Sinn und ohne Zweck, einfach damit gelebt ist, verstehen sie denn nicht, dass es das nicht sein darf? ich kann dies nicht ertragen, wie sie so selbstsicher den Ausverkauf der Menschlichkeit propagieren, wie sie in ihren leeren Worten sich im Kreise drehen, wie Schafe, wie Wölfe, nein schlimmer: wie Menschen!"
Da hielt er inne, blickte an sich hinab, schien gewahr zu werden, dass auch er sich gerade mehrfach im Kreise bewegt hatte, und setzte sich mit einem mürrischen Wink wieder zurück in seinen Sessel. Die Flammen zuckten, das Holz knisterte, die Fensterläden ratterten, auf dem Dachstock rannten die Ratten wie aufgescheucht umher, dann war auf einmal eine besondere Art der Stille in der Hütte, und der alte Mann zog genüsslich an seiner Pfeiffe, rauchte den letzten Rest der Revolution aus der Luft und ein seltsames Lächeln umspielte seine Lippen. "Du kannst nicht diese Welt verstehen, sie bleibt uns verborgen, verstehe Dich nur selbst, die Welt", er brummte, "die Welt weiss schon was sie tut. Und wenn nicht fahren wir halt alle gemeinsam zur Hölle" - er gackerte, wie es die Alten manchmal tun, kein unsympathischer Laut, einzig möglich, wenn sich die Weisheit des Alters in den Stimmbändern festgekrallt hatte. "Auch das wäre nicht so schlimm", sagte er geheimnisvoll. Auf den verständnislosen Blick, den ihm der schwarz gekleidete Jüngling zuwarf, antworte er, "siehst Du, es ist ja nicht falsch was Du sagst. Ja! Recht hast Du, so sehr es Dich auch quält, doch Du vergisst eines dabei..." - "und das wäre?" - "Dich selbst!" sagte der alte Mann, und seine Augen funkelten, im Schein des Feuers.
Misstrauisch blickte ihn der Junge an, Zweifel lag in seinen Augen - damit sagte ihm der alte Mann nicht viel neues, das wusste er schon, an dem Punkt war er bereits, konnte es sein, dass er etwas übersehen hatte, aber nein, er übersah nichts, eher zu viel, es war klar und eindeutig, dass er sich selbst nie gefunden, darin gründete ja sein Schmerz, er war viel zu weit von sich selbst entfernt, und kam einfach nicht dahinter, was es war, dass das Leben so schön machte, für die einen oder so einfach, für die anderen. Immer wieder gelangte er in seinen Gedanken an diesen Punkt, immer wieder schien alles erklärt, doch es war nicht leicht, sich selbst zu finden. Es war nicht leicht einfach irgendetwas zu sein, da er immerzu wusste, dass es nur Maske war, die er aufsetzte, nichts davon was 'er' war, war er ja...
"Geht es nicht darum? Geht es nicht darum sich selbst, nun, zu verlieren! Sich davon befreien, ein Selbstbild zu erschaffen, das nichts weiter ist, als Konvention oder aber Gegen-Konvention, immer nur Spiel..." - hier unterbrach ihn der alte Mann: "also zuerst einmal geht es um nichts. Das weisst Du bereits, das ist auch das was Dich so sehr im Zweifel verharren lässt. Es ist nichts wirklich wichtig, nicht wahr? Alles ohne Sinn, egal was ein jeder tut und so weiter..." - er erntete ein Nicken, "ja wohl wahr, aber weisst Du, da darfst Du nicht einfach stehen bleiben. Verharre nicht in diesem Gedanken, sondern durchschau ihn! Du bist bereits frei, die Christen nennen das freien Willen, aber", sagte er, als der andere zusammenzuckte, "da Dir diese Religion fern ist, lass es mich anders beschreiben. Du glaubst, Du enttäuschst jene, die Dich lieben und jene, die dich ächten - doch nichts davon ist wahr! Denn Du kannst sie nicht enttäuschen, da auch sie suchend sind, und sich an das Klammern, was ihnen ihr Leben bislang vorgesetzt hat. Sie haben alle ihre Geschichten, und leben von diesen, sie spielen ein Rollenspiel, ja, aber es ist eines ohne Regeln." - "Ja eben, aber das ist doch so... schlimm. So völlig orientierungslos, genau das macht mich ja so bekümmert, nirgends einen Weg zu sehen, der begangen werden kann, ohne dass ich mich selbst wieder und wieder verrate." - "verrate mir eines", konterte der Pfeiffenraucher, "wie kannst Du Dich betrügen, wenn Du doch, was immer Du tust, immerzu Du selber bist und bleibst?" - Nun war es zu viel, der Jüngere stand auf, sagte Dinge die hier nicht wiederholt werden müssen, da sie nicht wichtig sind, er packte seinen Mantel und ging - doch nicht etwa, ohne dem Alten zu danken, für das Feuer, die Wärme und die Worte.
Lange blickte der Alte nun ins Feuer. Würde dieser eine seinen Weg finden? Würde er ihn gehen lernen, ohne daran zu zerbrechen? Viele waren nun schon bei ihm gewesen, lauschten seinen Worten. Manche fanden schliesslich wonach es ihnen verlangte, manche wurden glücklich mit einer Frau und ihren Kindern, andere reisten um die Welt. So viele Seelen, die alle suchend, alle ohne Klarheit waren, ohne zu merken, dass genau diese Art von Verschwommenheit erst klar sehen liess. Er stopfte sich noch etwas Tabak in die Pfeife. Es war nicht leicht - das wusste er selbst nur zu gut. Doch es war möglich. Manche scheiterten - doch die meisten fanden schliesslich doch noch Frieden mit sich selbst. Oh ja, es war so widersprüchlich, dieses Leben – wie sollte irgendwer es auch verstehen? Konnten sie es lernen, loszulassen, so waren sie auf einem guten Weg. Er wünschte es diesem. "Mögest Du Deinen Weg finden, Rabe - auf dass Du auf Deinen ureigensten Schwingen Dich emporhebst, und lernst zu fliegen, wie es Deine Bestimmung ist, und die eines jeden, ich wünsche es Dir". Er löschte das Feuer, schaute sich den Mond an, und legte sich anschliessend schlafen. Für heute hatte er genug gesagt. Die Traumwelt wartete auf ihn.
"Sie blicken mich an, manche voller Verständnis, dessen ich nicht sicher bin, dass sie mehr verstehen, als die kühlen Augen der anderen, die verlangen, was ich nicht anbieten kann, sie wollen mir alle helfen! Ja das tun sie - und stossen mir damit das Messer der Erwartung nur noch tiefer in meine Seele", seine Stimme wurde bei diesen Worten fortwährend leiser, der alte Mann konzentrierte sich ganz auf seine Persönlichkeit, sodass er ihn noch verstehen konnte, auch wenn es kaum mehr als ein Flüstern war, das aus dessen Seele emporkam wie ein leiser Vulkan. "Sie war da für mich, doch ich konnte sie nicht sehen, denn ich war blind, sie zerbrach daran, wie ich mir selbst fremd war, sie zog sich zurück, denn sie konnte es nicht mehr ertragen, und ich war froh, dass sie das tat, war froh, dass sie sich von mir befreite, denn mich selbst begriff ich nie... Allein gings mir besser, ich trank wieder und wischte den Schmerz und die Gedanken hinfort, ich musste mich nicht kümmern, ich hatte keine Verantwortung, war frei - und so sehr gefangen, denn jeder Schritt war ein Schritt tiefer hinein in mein selbstgeschaffenes Gefängnis."
"Ich lebte ein ganz normales Leben", hier lachte er humorlos auf, "ja wirklich, ich arbeitete, sprach auch mit ihnen, übernahm die Gepflogenheiten, die sie mir auftrugen, doch innerlich war ich unberührbar, es lief ein Film vor meinen Augen, ich hatte nicht teil, war nur Maschine, nicht Mensch - doch zufrieden stellen konnte ich sie nicht, denn ich war nicht wie sie, war nicht eingebunden, kein Teil - vielmehr ein Komet, der dieses Sonnensystem streifte, in dem sie lebten. Ich zog mich zurück." - "Zurück zu Dir?" - "nein, nicht zu mir, fort, weit weg, irgendwohin, wo die Sonne nicht schien, sondern nur erklärte, es sei nun Tag, so wie der Mond die Nacht einleutete, doch ich konnte sie nicht sehen, sah gar nichts, denn es war nicht wirklich, wirklich war nur dieses Gefühl, nicht ganz das zu sein, was ich wäre, wenn ich nur wüsste, was das ist. Und doch erreichten sie mich, irgendwie. Heute glaube ich, es war nur gut gemeint, heute denke ich, sie sahen einfach keine andere Möglichkeit, mit mir in Kontakt zu treten. Damals jedoch empfand ich es als Angriff, als eine Art Niederschmettern, eine ständige, nie enden wollende Demütigung, immer den Finger auf die Fehler - und damit meine ureigenste Wunde gelegt."
"Sie verstanden nicht, und doch spürten sie, dass ich nicht bei ihnen war, sie dachten in ihren klaren Strukturen, worin kein Platz für diese Unendlichkeit war... wie sollten sie auch verstehen?" er blickte dem alten Mann nun direkt in die Augen, sein Gesichtsausdruck war gefasst, der Alte schaute ihn an - verstand. "Kann man ihnen vorwerfen, es nicht zu verstehen? sie wissen nicht wie es ist. Sie können es nicht wissen, glückliche Bastarde!" er lachte ein unschuldiges Lachen voller Sympathie für diese damals so düstere Episode seines Lebens, "Doch sie zerrissen mich mit ihren gut gemeinten Hinweisen, ihren suggestiven Fragen, um mir vor Augen zu führen, wo ich falsch lag - jedesmal schlugen sie damit auf mich ein, doch sie meinten es nur gut! kann man sich das vorstellen, nur gut meinten sie es..." er schüttelte langsam den Kopf, nachdenklich geworden. Die Kerzen zuckten ein letztes Mal, dann schien nur noch das helle Licht des Vollmondes durch das Fenster. Der alte Mann stand auf, legte Holz in die Feuerstelle, und suchte den Zündstein. War dieser gefunden, flackerten alsbald die ersten Flämmchen, jede davon suchte das Holz, liebkoste es, umschlang es, vereinigte sich mit ihm, und brannte immer heller - und wärmer. Und in dieser Wärme nahmen sie ihre Sessel und schoben sie - wortlos - ans Feuer; setzten sich zu diesem uralten Liebesspiel der Elemente des Feuers und der Erde.
Nach einer Weile unterbrach der alte Mann das meditative Schweigen: "Du sprachst von jenen, die voller Verständnis waren." - Der Jüngere brauchte eine Weile, fuhr sich durchs volle schwarze Haar, bevor er antwortete, "ja, die gab es. Sie sahen mein Lächeln, durchschauten es jedoch, sahen die Trauer in meinen Augen, wussten, wie es um mich stand. Wo ich es doch selbst nie herausfand. Woher..." ein kurzes Kopfschütteln, "egal, es ist nicht wichtig, sie waren da also, blickten mich voller Mitgefühl an, wollten mich aufmuntern, tranken mit mir, empfahlen mir Abstinenz, waren da, oder versuchten es zumindest, doch eine Mauer lag zwischen ihnen und mir. So wenig, wie ich die ohne Verständnis an mich ranliess - wohl um nicht kaputt zu gehen, oder zumindest nicht noch mehr - so liess ich auch die Verständnisvollen nicht an mich heran, so sehr sie sich auch mühten. Manche gaben auf, andere taten dies nicht. Doch wie auch immer sie sich kümmerten, es bekümmerte mich, ihnen nicht das geben zu können, wonach es ihnen verlangte, ein echtes Lachen, die Freude in meinen Augen zu sehen, sie wollten... ja auch sie wollten etwas von mir, sie wollten mich leben sehen. So wie Du..." - "ich dränge dich nicht..." - "und doch tust Du genau das, gibst mir das Gefühl, nicht zu verstehen, und das tue ich ja auch nicht, tat ich nie", er weinte nun eine Weile herzhaft, und der alte Mann schwieg, wusste er doch, dass manchmal einfach keine Worte Trost spenden konnten, nur eine Hand auf der Schulter, ein kleines Gewicht woran er sich klammern konnte, während er hinfortschwebte in seine Trauer. Und schliesslich kam er zurück, legte seine Linke auf die runzlige Hand, spürte die Menschlichkeit, die allgegenwärtig ist, und in diesem kurzen Moment war er nicht allein.
Er hielt es nicht lange aus, sprang beinahe aus seinem Sessel, rannte schon fast in dem kleinen Raum umher, während er voller Heftigkeit sprach: "Diese Welt ist nicht vollständig! Sie ist so klein, so ein Nichts angesichts des Universums, das uns umgibt, es ist hier nicht alles Gold was glänzt, und doch ist es noch ein letzer Platz wo das Leben spriesst, und wie gehen wir damit um, wie ist diese Welt unter dem Joch menschlicher Begirden, Nöte und so sehr sie einem Paradies gleicht, ist sie doch Hölle zugleich, voller Schmerz und Verlust, wieso sehen sie das nicht? warum sind sie so blind? leben in ihrem nichtsnutzigen Dasein, das von nichts lebt und für nichts, als immergleiche Rituale ohne Sinn und ohne Zweck, einfach damit gelebt ist, verstehen sie denn nicht, dass es das nicht sein darf? ich kann dies nicht ertragen, wie sie so selbstsicher den Ausverkauf der Menschlichkeit propagieren, wie sie in ihren leeren Worten sich im Kreise drehen, wie Schafe, wie Wölfe, nein schlimmer: wie Menschen!"
Da hielt er inne, blickte an sich hinab, schien gewahr zu werden, dass auch er sich gerade mehrfach im Kreise bewegt hatte, und setzte sich mit einem mürrischen Wink wieder zurück in seinen Sessel. Die Flammen zuckten, das Holz knisterte, die Fensterläden ratterten, auf dem Dachstock rannten die Ratten wie aufgescheucht umher, dann war auf einmal eine besondere Art der Stille in der Hütte, und der alte Mann zog genüsslich an seiner Pfeiffe, rauchte den letzten Rest der Revolution aus der Luft und ein seltsames Lächeln umspielte seine Lippen. "Du kannst nicht diese Welt verstehen, sie bleibt uns verborgen, verstehe Dich nur selbst, die Welt", er brummte, "die Welt weiss schon was sie tut. Und wenn nicht fahren wir halt alle gemeinsam zur Hölle" - er gackerte, wie es die Alten manchmal tun, kein unsympathischer Laut, einzig möglich, wenn sich die Weisheit des Alters in den Stimmbändern festgekrallt hatte. "Auch das wäre nicht so schlimm", sagte er geheimnisvoll. Auf den verständnislosen Blick, den ihm der schwarz gekleidete Jüngling zuwarf, antworte er, "siehst Du, es ist ja nicht falsch was Du sagst. Ja! Recht hast Du, so sehr es Dich auch quält, doch Du vergisst eines dabei..." - "und das wäre?" - "Dich selbst!" sagte der alte Mann, und seine Augen funkelten, im Schein des Feuers.
Misstrauisch blickte ihn der Junge an, Zweifel lag in seinen Augen - damit sagte ihm der alte Mann nicht viel neues, das wusste er schon, an dem Punkt war er bereits, konnte es sein, dass er etwas übersehen hatte, aber nein, er übersah nichts, eher zu viel, es war klar und eindeutig, dass er sich selbst nie gefunden, darin gründete ja sein Schmerz, er war viel zu weit von sich selbst entfernt, und kam einfach nicht dahinter, was es war, dass das Leben so schön machte, für die einen oder so einfach, für die anderen. Immer wieder gelangte er in seinen Gedanken an diesen Punkt, immer wieder schien alles erklärt, doch es war nicht leicht, sich selbst zu finden. Es war nicht leicht einfach irgendetwas zu sein, da er immerzu wusste, dass es nur Maske war, die er aufsetzte, nichts davon was 'er' war, war er ja...
"Geht es nicht darum? Geht es nicht darum sich selbst, nun, zu verlieren! Sich davon befreien, ein Selbstbild zu erschaffen, das nichts weiter ist, als Konvention oder aber Gegen-Konvention, immer nur Spiel..." - hier unterbrach ihn der alte Mann: "also zuerst einmal geht es um nichts. Das weisst Du bereits, das ist auch das was Dich so sehr im Zweifel verharren lässt. Es ist nichts wirklich wichtig, nicht wahr? Alles ohne Sinn, egal was ein jeder tut und so weiter..." - er erntete ein Nicken, "ja wohl wahr, aber weisst Du, da darfst Du nicht einfach stehen bleiben. Verharre nicht in diesem Gedanken, sondern durchschau ihn! Du bist bereits frei, die Christen nennen das freien Willen, aber", sagte er, als der andere zusammenzuckte, "da Dir diese Religion fern ist, lass es mich anders beschreiben. Du glaubst, Du enttäuschst jene, die Dich lieben und jene, die dich ächten - doch nichts davon ist wahr! Denn Du kannst sie nicht enttäuschen, da auch sie suchend sind, und sich an das Klammern, was ihnen ihr Leben bislang vorgesetzt hat. Sie haben alle ihre Geschichten, und leben von diesen, sie spielen ein Rollenspiel, ja, aber es ist eines ohne Regeln." - "Ja eben, aber das ist doch so... schlimm. So völlig orientierungslos, genau das macht mich ja so bekümmert, nirgends einen Weg zu sehen, der begangen werden kann, ohne dass ich mich selbst wieder und wieder verrate." - "verrate mir eines", konterte der Pfeiffenraucher, "wie kannst Du Dich betrügen, wenn Du doch, was immer Du tust, immerzu Du selber bist und bleibst?" - Nun war es zu viel, der Jüngere stand auf, sagte Dinge die hier nicht wiederholt werden müssen, da sie nicht wichtig sind, er packte seinen Mantel und ging - doch nicht etwa, ohne dem Alten zu danken, für das Feuer, die Wärme und die Worte.
Lange blickte der Alte nun ins Feuer. Würde dieser eine seinen Weg finden? Würde er ihn gehen lernen, ohne daran zu zerbrechen? Viele waren nun schon bei ihm gewesen, lauschten seinen Worten. Manche fanden schliesslich wonach es ihnen verlangte, manche wurden glücklich mit einer Frau und ihren Kindern, andere reisten um die Welt. So viele Seelen, die alle suchend, alle ohne Klarheit waren, ohne zu merken, dass genau diese Art von Verschwommenheit erst klar sehen liess. Er stopfte sich noch etwas Tabak in die Pfeife. Es war nicht leicht - das wusste er selbst nur zu gut. Doch es war möglich. Manche scheiterten - doch die meisten fanden schliesslich doch noch Frieden mit sich selbst. Oh ja, es war so widersprüchlich, dieses Leben – wie sollte irgendwer es auch verstehen? Konnten sie es lernen, loszulassen, so waren sie auf einem guten Weg. Er wünschte es diesem. "Mögest Du Deinen Weg finden, Rabe - auf dass Du auf Deinen ureigensten Schwingen Dich emporhebst, und lernst zu fliegen, wie es Deine Bestimmung ist, und die eines jeden, ich wünsche es Dir". Er löschte das Feuer, schaute sich den Mond an, und legte sich anschliessend schlafen. Für heute hatte er genug gesagt. Die Traumwelt wartete auf ihn.
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Fallen Angel 2
Re: Die Holzhütte des alten Mannes
Es ist sonst nicht so meine Art, Werbung zu machen. Doch wenn ihr einmal Zeit und einen Drucker zur Hand habt, lest diesen Beitrag echt mal durch. Hab's gerade getan, und bin mal wieder fasziniert, was manchmal aus meinem Hirnkasten durch die Finger in dieses Forum gelangt. Ich selbst sehe mich nicht unbedingt als einen sonderlich "weiten" Menschen. Andere sind da viel weiter, viel mehr sich selbst. Und doch scheine ich irgendwie fähig zu sein, aus dem heraus, was ich so lese, höre und selbst erlebe hin und wieder eine Perle an die Oberfläche zu bringen. Dieser Beitrag ist so eine Perle, er enthält sehr viele Antworten, sehr viele Fragen.. auch.
Eine Frage, die in diesem Text unbeantwortet bleibt, ist jene nach den Masken. Hier ein Bild, das Titali einstmals in diesem Mammut-Thread hinterliess:

Wie bereits geschrieben, jeder Mensch - auch diejenigen, die uns verstehen, jene für die wir ein Rätsel sind, versuchen ihr Leben so gut es eben geht zu leben. Struktur - in der Form, die unsere Gesellschaft in den letzten Jahrhunderten erschuf, hilft den Menschen dabei, ein Leben zu leben, fernab von Fragen, die so oder so, nicht wirklich beantwortet werden können. Dies ist ein gangbarer Weg für die meisten, wobei sie oft den Vorwurf hören: ihr seid angepasst, ihr macht einfach was man euch sagt, ihr seht nicht. Doch sie sind dabei nicht unglücklich. Denn ihre Lebensziele werden ganz einfach derart gestaltet, dass sie kompatibel sind, mit der vorherrscheden "Weltsicht". Karriere machen, ein Haus bauen, wenn möglich noch einen Baum pflanzen - womit denn auch dem Bipi Satz "Du sollst die Welt ein bisschen besser verlassen, als Du sie betreten hast", genüge getan wurde (die ganzen Bäume, die für den Hausbau gefällt wurden... aber belassen wir's dabei). Noch dazu hat man, wenn man diesen Weg einschlägt, kaum Zeit sich Gedanken zu machen, denn wer ernsthaft Karriere anstrebt, wer ernsthaft einen Chefposten sucht, der muss seine Zeit einzig auf dieses Ziel ausrichten, erst recht, wenn man gleichzeitig das zweite Ziel der genetischen Reproduktion (Familie) ebenfalls erreichen möchte.
Ist es also vielleicht tatsächlich so, möchte "die Gesellschaft" uns ganz einfach davor bewahren, die Floydschen Gedanken soweit zu denken, bis wir Pinke Treppen in den Himmel sehen? Und wenn dem so ist, was kann man tun, wenn man das gar nicht will, wenn man denken will? Seine eigenen Gedanken und den eigenen Weg finden möchte? Ja innerlich angetrieben, vielleicht sogar muss?
Dann bleibt einem nur: es zu tun...?
Eine Frage, die in diesem Text unbeantwortet bleibt, ist jene nach den Masken. Hier ein Bild, das Titali einstmals in diesem Mammut-Thread hinterliess:

Wie bereits geschrieben, jeder Mensch - auch diejenigen, die uns verstehen, jene für die wir ein Rätsel sind, versuchen ihr Leben so gut es eben geht zu leben. Struktur - in der Form, die unsere Gesellschaft in den letzten Jahrhunderten erschuf, hilft den Menschen dabei, ein Leben zu leben, fernab von Fragen, die so oder so, nicht wirklich beantwortet werden können. Dies ist ein gangbarer Weg für die meisten, wobei sie oft den Vorwurf hören: ihr seid angepasst, ihr macht einfach was man euch sagt, ihr seht nicht. Doch sie sind dabei nicht unglücklich. Denn ihre Lebensziele werden ganz einfach derart gestaltet, dass sie kompatibel sind, mit der vorherrscheden "Weltsicht". Karriere machen, ein Haus bauen, wenn möglich noch einen Baum pflanzen - womit denn auch dem Bipi Satz "Du sollst die Welt ein bisschen besser verlassen, als Du sie betreten hast", genüge getan wurde (die ganzen Bäume, die für den Hausbau gefällt wurden... aber belassen wir's dabei). Noch dazu hat man, wenn man diesen Weg einschlägt, kaum Zeit sich Gedanken zu machen, denn wer ernsthaft Karriere anstrebt, wer ernsthaft einen Chefposten sucht, der muss seine Zeit einzig auf dieses Ziel ausrichten, erst recht, wenn man gleichzeitig das zweite Ziel der genetischen Reproduktion (Familie) ebenfalls erreichen möchte.
Ist es also vielleicht tatsächlich so, möchte "die Gesellschaft" uns ganz einfach davor bewahren, die Floydschen Gedanken soweit zu denken, bis wir Pinke Treppen in den Himmel sehen? Und wenn dem so ist, was kann man tun, wenn man das gar nicht will, wenn man denken will? Seine eigenen Gedanken und den eigenen Weg finden möchte? Ja innerlich angetrieben, vielleicht sogar muss?
Dann bleibt einem nur: es zu tun...?
Re: Die Holzhütte des alten Mannes
ooops, ha us versehe mini wort glöscht *damm*
jetzt bliebt halt nur no zbild übrig!

jetzt bliebt halt nur no zbild übrig!

Zuletzt geändert von Titali am Do 17. Jan 2008, 14:54, insgesamt 2-mal geändert.
The Drums don't Stop... 

Re: Die Holzhütte des alten Mannes
danke fa, hans geduldig dure glaese... isch wuerklich e chlini perle wo da ine gsetzt haesch...
ich daenke jede maensch muess uf dere waelle surfe, i dere er sich wohl fuehlt... au wenn ich de planet da fuer vieles verachte und hasse, fuer genauso vieli momaent, gedanke und gfuehl lieb i ne wieder.... ich chan ned erfasse was i anderne choepf vorgaht, cha ned verstah, wie mer so es verblaendets laebe cha fuehre... aber warschinli daenki au nur so, welli saelber no gnueg verblaendet bin... jede maensch het en andere waeg, anderi moeglichkeite... mir haend e chance i dem laebe, wo anderi nur devo traeumet und glichzietig ziets soviel schmerz und frage mit sich mit... die hass liebi zum laebe isch maenschlich, waer gspuert sie scho ned... wer hasst sich scho ned... und wer versuecht glichzietig ned au, acht uf sich zgahe und liebi z gspuehre....
jede maensch treit e maske... und fragt sich,wer er doch eigentlich wuerklich isch, was sini essaenz, sis "ohni vo uessere ifluess" beiflusste ich isch... ich bi au en maensch wo suecht und glichzietig han ich begriffe, alles isch so, wies muss si... ich bin i das inegebore und han muesse mini erfahrige, mit dene maensche, mit dene rollene und mit minere rolle muesse mache, um meh i die tueferi schicht vo mine ebene choene zgha... kaenn maensch uf dere erde, wo ned dur sini eigeti hoell dure isch, cha ned wuerklich erfasse, wer er eigentlich isch, und was er fuer es glueck zum laebe choenti empfinde... alli scheiss momaent, alle saelbschtverrat isch nur da, um sich saelber... oder au um die maensche um dich ume i irne handlige und i ihrem dasi choene z verschtah... du gasch nur dur die ganzi scheisse, dur die ganzi saelbschtfindig um au das wo um dich ume abgaht, en bruchteil vomene laebe, devo choene z erfasse... wo dir aber gnueg isch zumene friede z chere...
eusi maskene hend mir daenn abgleit, wenn mir bi allem wo mir mached, wuerklich bi eus sind, bi eusem herz, eusem gfuehl...
wenn sich euses herz eus und somit de ganze waelt: komme was wolle, chan oeffne...
es isch en waeg det ane und i vielne momaent sind mer vo einsamkeit und schmerz peiniget, aber det muess jede mal dure, niemert chunt drum ume... wenn ned jetz, den imene andere laebe...( isch mini meinig... wo aber au i stehtiger veraenderig isch....) das was ganz tuef i eus ine hockt, choend nur mir saelber finde, maensche choend eus wegwiese, si choend aber ned de waeg fuer eus gah... und saelbscht wemmer i dem tuefschte punkt bi eus ine aglaengt sind, wo mer ganz elei sind und eus niemert chan erreiche, genau das isches,was eus alli schlussaendlich verbindet, de einti punkt, wo niemert kennt...
ich daenke halt eifach... mi muend d musig zu eusere wurzle wieder finde... es gaht um energie, sache womer ned chan fasse mit gedanke... wenn mer die musig vo urquell wider ghoered, gspured, den choemed mer eus saelber und enand au wider en schritt noecher...
frage blockiered meh, als das si e wuerklichi antwort findet... und sobald mer e antwort findet, isch au schowider e neui frag da... ich daenke halt s laebe set viel meh ufs gspuehre usgrichtet werde, den hett mer viellicht nueme soviel frage... oder eifach anderi...
ach es isch aecht es schwirigs thema... und saelber hocki au immer wider i de gliche kake... aber ich versuech mich immer zrug z erinnere und das hilft mer daenn maengisch....
ich daenke jede maensch muess uf dere waelle surfe, i dere er sich wohl fuehlt... au wenn ich de planet da fuer vieles verachte und hasse, fuer genauso vieli momaent, gedanke und gfuehl lieb i ne wieder.... ich chan ned erfasse was i anderne choepf vorgaht, cha ned verstah, wie mer so es verblaendets laebe cha fuehre... aber warschinli daenki au nur so, welli saelber no gnueg verblaendet bin... jede maensch het en andere waeg, anderi moeglichkeite... mir haend e chance i dem laebe, wo anderi nur devo traeumet und glichzietig ziets soviel schmerz und frage mit sich mit... die hass liebi zum laebe isch maenschlich, waer gspuert sie scho ned... wer hasst sich scho ned... und wer versuecht glichzietig ned au, acht uf sich zgahe und liebi z gspuehre....
jede maensch treit e maske... und fragt sich,wer er doch eigentlich wuerklich isch, was sini essaenz, sis "ohni vo uessere ifluess" beiflusste ich isch... ich bi au en maensch wo suecht und glichzietig han ich begriffe, alles isch so, wies muss si... ich bin i das inegebore und han muesse mini erfahrige, mit dene maensche, mit dene rollene und mit minere rolle muesse mache, um meh i die tueferi schicht vo mine ebene choene zgha... kaenn maensch uf dere erde, wo ned dur sini eigeti hoell dure isch, cha ned wuerklich erfasse, wer er eigentlich isch, und was er fuer es glueck zum laebe choenti empfinde... alli scheiss momaent, alle saelbschtverrat isch nur da, um sich saelber... oder au um die maensche um dich ume i irne handlige und i ihrem dasi choene z verschtah... du gasch nur dur die ganzi scheisse, dur die ganzi saelbschtfindig um au das wo um dich ume abgaht, en bruchteil vomene laebe, devo choene z erfasse... wo dir aber gnueg isch zumene friede z chere...
eusi maskene hend mir daenn abgleit, wenn mir bi allem wo mir mached, wuerklich bi eus sind, bi eusem herz, eusem gfuehl...
wenn sich euses herz eus und somit de ganze waelt: komme was wolle, chan oeffne...
es isch en waeg det ane und i vielne momaent sind mer vo einsamkeit und schmerz peiniget, aber det muess jede mal dure, niemert chunt drum ume... wenn ned jetz, den imene andere laebe...( isch mini meinig... wo aber au i stehtiger veraenderig isch....) das was ganz tuef i eus ine hockt, choend nur mir saelber finde, maensche choend eus wegwiese, si choend aber ned de waeg fuer eus gah... und saelbscht wemmer i dem tuefschte punkt bi eus ine aglaengt sind, wo mer ganz elei sind und eus niemert chan erreiche, genau das isches,was eus alli schlussaendlich verbindet, de einti punkt, wo niemert kennt...
ich daenke halt eifach... mi muend d musig zu eusere wurzle wieder finde... es gaht um energie, sache womer ned chan fasse mit gedanke... wenn mer die musig vo urquell wider ghoered, gspured, den choemed mer eus saelber und enand au wider en schritt noecher...
frage blockiered meh, als das si e wuerklichi antwort findet... und sobald mer e antwort findet, isch au schowider e neui frag da... ich daenke halt s laebe set viel meh ufs gspuehre usgrichtet werde, den hett mer viellicht nueme soviel frage... oder eifach anderi...
ach es isch aecht es schwirigs thema... und saelber hocki au immer wider i de gliche kake... aber ich versuech mich immer zrug z erinnere und das hilft mer daenn maengisch....
niemand ist hoffnungsloser versklavt, als der, der glaubt, frei zu sein..........
-
Fallen Angel 2
Re: Die Holzhütte des alten Mannes
Wow, Anam Cara, das isch en wundervolle Biitrag und ich dank Dir vo Herze defür. ein Satz möchti ganz bsunders usehebe:
usser villicht no, dass es im läbe villicht scho au chli druf a chunt, dass mer sich es plätzli suecht, womer vo mänsche und "energie" umgeh isch, wo eim guet tüend. das isch villicht s'ziel vo dem Weg vo dem immer alli reded. demit mer im friede idem mer läbt au de friede in sich selber findt.
De Platz isch jedem sis persönliche Shambala, sini eigeni Elfe-Welt - de Ort, gschäftlich und "privat" womer sich selber findt. Und d'Maske cha ablege.
Das mer ufem Wäg det hii mängmal sich was vormacht, und dänkt de Job, die Bezihig, vo mir us au die "Szene", DAS isch es jetzt, und mer nöd merkt, dass es das nöd isch, egal was mer alles versuecht, ums dezue z'mache - das isch normal.
Aber es isch an und für sich nie z'spaat. selbst wämmer de inneri friede erst ufem stärbebett oder im nächschte läbe findt. irgedwänn chunt mer am ziel aa - und de weg det hii verblasst dänn angesichts vo dere angnehme innere rueh wo ein dänn überchunt.
meh muss mer dadezue eigetlich gar nüme säge.eusi maskene hend mir daenn abgleit, wenn mir bi allem wo mir mached, wuerklich bi eus sind, bi eusem herz, eusem gfuehl...
usser villicht no, dass es im läbe villicht scho au chli druf a chunt, dass mer sich es plätzli suecht, womer vo mänsche und "energie" umgeh isch, wo eim guet tüend. das isch villicht s'ziel vo dem Weg vo dem immer alli reded. demit mer im friede idem mer läbt au de friede in sich selber findt.
De Platz isch jedem sis persönliche Shambala, sini eigeni Elfe-Welt - de Ort, gschäftlich und "privat" womer sich selber findt. Und d'Maske cha ablege.
Das mer ufem Wäg det hii mängmal sich was vormacht, und dänkt de Job, die Bezihig, vo mir us au die "Szene", DAS isch es jetzt, und mer nöd merkt, dass es das nöd isch, egal was mer alles versuecht, ums dezue z'mache - das isch normal.
Aber es isch an und für sich nie z'spaat. selbst wämmer de inneri friede erst ufem stärbebett oder im nächschte läbe findt. irgedwänn chunt mer am ziel aa - und de weg det hii verblasst dänn angesichts vo dere angnehme innere rueh wo ein dänn überchunt.
- Indigo
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Re: Die Holzhütte des alten Mannes
lieber FA ich hoffe du liest dies, weil ich meinen vorgehenden text gelöscht habe aus dem gefühl heraus einen fehler begangen zu haben. wie du weisst, hat jeder mensch macken. bei mir ist es das oft zu lange unterdrückte temperamtent, dass dann plötzlich ausbricht! dies kann manchmal von nutzen sein, aber leider auch sehr verletzlich wirken und schaden anstellen. tut mir leid.
deine beiträge hier im forum empfinde ich als sehr bereichernd, liebenswürdig und interessant.
an gewissen tagen überkommt mich jedoch ziemlich regelmässig die frage, ob das internet tatsächlich das richtige mittel für direkten gefühlsaustausch ist. ich sehe und lese hier im forum zwar ziemlich viel klartext, doch kenne ich nur sehr wenige mitgliederInnen davon in PERSONA.
das macht mir ehrlich gesagt immer mehr mühe. denn nur wenige sind bereit, ihr wahres, sprich leibliches gesicht zu zeigen (ich meine jetzt nicht unbedingt ein foto damit und auch nicht nur dich).
verstehst du mich ein wenig? dies wäre schön.
have a good time. greetz.
deine beiträge hier im forum empfinde ich als sehr bereichernd, liebenswürdig und interessant.
an gewissen tagen überkommt mich jedoch ziemlich regelmässig die frage, ob das internet tatsächlich das richtige mittel für direkten gefühlsaustausch ist. ich sehe und lese hier im forum zwar ziemlich viel klartext, doch kenne ich nur sehr wenige mitgliederInnen davon in PERSONA.
das macht mir ehrlich gesagt immer mehr mühe. denn nur wenige sind bereit, ihr wahres, sprich leibliches gesicht zu zeigen (ich meine jetzt nicht unbedingt ein foto damit und auch nicht nur dich).
verstehst du mich ein wenig? dies wäre schön.
have a good time. greetz.
Zuletzt geändert von Indigo am Do 17. Jan 2008, 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."
(Zitat von Albert Einstein)
e qui i miei piccoli "fratelli":
- http://www.youtube.com/watch?v=Rp1eOqYF ... re=related
- http://www.youtube.com/watch?v=D3HwnYbU_1A
- http://www.youtube.com/watch?v=49e9rYk5FyI
- http://www.youtube.com/watch?v=zM_MEAijeu0
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."
(Zitat von Albert Einstein)
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- Indigo
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Re: Die Holzhütte des alten Mannes
mal e frag: kennt ihn öpper persönlich? wenn ja, bitte pm.
Zuletzt geändert von Indigo am Do 17. Jan 2008, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."
(Zitat von Albert Einstein)
e qui i miei piccoli "fratelli":
- http://www.youtube.com/watch?v=Rp1eOqYF ... re=related
- http://www.youtube.com/watch?v=D3HwnYbU_1A
- http://www.youtube.com/watch?v=49e9rYk5FyI
- http://www.youtube.com/watch?v=zM_MEAijeu0
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."
(Zitat von Albert Einstein)
e qui i miei piccoli "fratelli":
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Re: Die Holzhütte des alten Mannes
Hm, i kenn en glaub scho persönlich (und bin nöd die Einzig), chasch au mit mer per pn drüber redä, wend s Bedürfnid hesch.
lg Amanita ૐ
Das Wirkliche ist ebenso zauberhaft, wie das Zauberhafte wirklich ist. (Ernst Jünger)

Das Wirkliche ist ebenso zauberhaft, wie das Zauberhafte wirklich ist. (Ernst Jünger)

Re: Die Holzhütte des alten Mannes
Waisch Angel sind unsichbar, und trozdem da.Indigo hat geschrieben:mal e frag: kennt ihn öpper persönlich? wenn ja, bitte pm. und nüt anders.
Ich glaube es git i dem Forum e kan ainzige wo sich so fescht wien er, zaigt.
Ich han sgfül das ich ihn guet kann, au wann ich in nöd kann.
http://www.vimeo.com/elfilmias
http://www.youtube.com/elfilmias
Wage du, zu irren und zu träumen! Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel.
(Schiller)
http://www.youtube.com/elfilmias
Wage du, zu irren und zu träumen! Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel.
(Schiller)
-
Fallen Angel 2
Re: Die Holzhütte des alten Mannes
Ach Indigo, was soll das? Ich mag Dich, okay das ist Dir scheiss egal, aber ich mag dich trotzdem, möglicherweise WEIL Du solche Beiträge schreibst, aber ich verstehe diesen Beitrag dennoch nicht ganz. Wie Piraña im anderen Thread schrieb, ist es vielleicht etwas blöd den unwissenden Hippy rauszuhängen, aber sagen wir mal so, ich häng hier nichts raus, ich versuch nur gewisse Gedanken irgendwie festzuhalten, und ausserdem bin ich nun mal unwissend, und würde sehr gerne wachsen, nur dass die Leute, die wirklich was auf dem Kasten haben, im realen Leben mit mir nun mal nicht ganz so viel zu tun haben wollen, bzw. ich mir einbilde sie wollten dies nicht. Du willst wissen warum ich mich nicht zeige? Weil diese Anonymität hier doch ganz gut ist, denn wäre es anders, würde ich mich vermutlich gar nicht mehr getrauen wenigstens noch in schriftlicher Form aus mir rauszugehen oder etwas von mir preiszugeben. Ja ich bin vielleicht nich so cool, wie andere - und es ist vielleicht irgendwie traurig, dass ich nicht so cool bin, aber das ist in erster Linie mein Problem. Oder sind wir Kollegen, nur dass ich nichts davon weiss, weil Du Dich mir nicht preisgibst, kennen wir uns vielleicht und Du glaubst Dich über mich erhaben, weil Du im realen Leben mich bereits gesehen hast, und Dir eine Meinung gebildet hast, so wie das einzelne vielleicht tun, die nur meinen Schreibstil kennen, und dann irgendwie enttäuscht sind, wenn sie nicht so einen weltgewandten, coolen Typen vor sich haben? Nun wer deswegen enttäuscht ist, hat ganz viele Dinge nicht begriffen. Dies alles was ich schreibe schreibe ICH. Mein wahres Ich sozusagen. Die Realität kommt dagegen nicht an, die Realität ist in meinen Augen auch nur ein schwachsinniges Theaterspiel in dem die Akteure nicht mal wissen worum es geht. Du aber scheinst irgendwie etwas entdeckt zu haben, oder zumindest scheint Dein Avatar so, und im realen Leben? Bist Du vielleicht auch so schwach wie ich? Falls ja, können wir uns ja zusammen tun und gemeinsam schwach sein. Es gibt einige Menschen, die darüber hinwegsehen, durch meine selbstgebastelten Vorsichtsmassnahmen hindurchsehen, und mich dennoch tatsächlich gern haben - und naja, wenn Du der Ansicht bist, diese Leute helfen mir nicht beim wachsen, so irrst Du Dich. Sie tun es genau so wie jene, die so wie Du ehrlich zu mir sind. Doch es gibt auch noch diejenigen, die einfach nur fies und gemein sind, das aber hat nichts mit helfen zu tun, sondern ist einfach nur armselig. Oder jene, die irgendwelche Revierkämpfe abhalten, sorry aber das ist einfach nur lächerlich, lachhaft und ha! so schwach bin ich denn doch nicht.
-
piraña
Re: Die Holzhütte des alten Mannes
...ach, FA2, die indigo hat dich auf ihre art sehr gern - wenn sie dich nicht sogar liebt...sonst würde sie nicht dauernd so dampf machen, dich endlich zu sehen...
...wenn ich jemanden nur vom hörenschreiben her kenne, dann kann ein einziger blickkontakt entweder eine neue welt eröffnen, oder eine alte zerstören...
...der piranha ist indessen ein arschloch geworden, weil er es als todlieber mensch nicht geschafft hat, irgendjemandem irgendwie irgendwas zu bringen, ausser einer enttäuschung seiner selbst...
...nicht dass er es als arschloch einfacher hätte, nein, ich kenne ihn langsam, aber wenigstens hat er es versucht, die menschen einen schritt weiterbringen zu wollen...
...auch wenn die art der direkten konfrontation möglichst gemieden wird...
...den langen text hab ich nicht gelesen - intuitiv nicht, da ich mich nicht bereit dazu fühle...kann sich aber nur um monate handeln...
...der bissige >( `,)
...wenn ich jemanden nur vom hörenschreiben her kenne, dann kann ein einziger blickkontakt entweder eine neue welt eröffnen, oder eine alte zerstören...
...der piranha ist indessen ein arschloch geworden, weil er es als todlieber mensch nicht geschafft hat, irgendjemandem irgendwie irgendwas zu bringen, ausser einer enttäuschung seiner selbst...
...nicht dass er es als arschloch einfacher hätte, nein, ich kenne ihn langsam, aber wenigstens hat er es versucht, die menschen einen schritt weiterbringen zu wollen...
...auch wenn die art der direkten konfrontation möglichst gemieden wird...
...den langen text hab ich nicht gelesen - intuitiv nicht, da ich mich nicht bereit dazu fühle...kann sich aber nur um monate handeln...
...der bissige >( `,)
-
Fallen Angel 2
Re: Die Holzhütte des alten Mannes
Encumbered forever by desire and ambition
There's a hunger still unsatisfied
Our weary eyes still stray to the horizon
Though down this road we've been so many times
Ach Piraña, das weiss ich doch, also nicht das mit der Liebe, das glaube ich eher nicht, aber dass die helle leuchtende Seite so unglaublich schwer wirklich zu erreichen, oder auch nur zu leben ist. Dass sie gar nichts bringt, die liebende Seite - nun das glaube ich nicht - es gibt genug Zeichen dafür, dass hin und wieder ein Mensch der voller Liebe und Fürsorge ist, Dich weiterbringt. Ausserdem sehe ich in Dir auch kein Arschloch sondern jemanden, der Weiter ist und dadurch bringt. Der Satz ist nicht so gewandt, aber ich bin langsam etwas müde. Nur eins noch:
Ich verstehe nur nicht warum Indigo glaubt ich würde hier jemanden verarschen - eventuell verarsche ich nur mich selbst - und das schon mein ganz Leben lang.
Naja, The Grass was greener.
There's a hunger still unsatisfied
Our weary eyes still stray to the horizon
Though down this road we've been so many times
Ach Piraña, das weiss ich doch, also nicht das mit der Liebe, das glaube ich eher nicht, aber dass die helle leuchtende Seite so unglaublich schwer wirklich zu erreichen, oder auch nur zu leben ist. Dass sie gar nichts bringt, die liebende Seite - nun das glaube ich nicht - es gibt genug Zeichen dafür, dass hin und wieder ein Mensch der voller Liebe und Fürsorge ist, Dich weiterbringt. Ausserdem sehe ich in Dir auch kein Arschloch sondern jemanden, der Weiter ist und dadurch bringt. Der Satz ist nicht so gewandt, aber ich bin langsam etwas müde. Nur eins noch:
Den Text finde ich wirklich gut. Und doch ist eine beklopfte Schulter manchmal genau das, was ein Mensch braucht. Es braucht beides....aber feinde brauchst du ehe nicht, solange du selbst dein grösster bist, und die nicht beachtest, die auf den zweiten blick deine besten freunde sein könnten...erkenne bitte schön, wer dass dir seine meinung traut zu pfeiffen, nur um dich auch geistig herauszufordern, und deinen wachstum beschleunigen kann...ausser du möchtest, dass ich dir auf die schulter klopfe, und sage: bleib so wie du bist, und komme ja nicht auf die idee, dich weiter zu entwickeln...
Ich verstehe nur nicht warum Indigo glaubt ich würde hier jemanden verarschen - eventuell verarsche ich nur mich selbst - und das schon mein ganz Leben lang.
Naja, The Grass was greener.
-
piraña
Re: Die Holzhütte des alten Mannes
...jeder mensch hat seinen eigenen weg, und die sollte man nicht miteinander vergleichen, da sie unterschiedlich und unterschiedlich lange sein können...mer sölls gliche mitem gliche vergliche...von dem her bin und war ich nie weiter...ich war und bin anders - so wie wir alle...und besonderer als ihr schon gar nicht...
...die indigo schreibt von sich, jedoch fühlt sie sich vielleicht sicherer, wenn sie so schreibt, als hätten dich andere auch nicht gesehen...dann kommt sie sich nicht so blossgestellt vor
sowas in der art, wie mer zu schreiben...oder von es...oder in du-form...
...und natürlich klopfe ich meinen freunden wie feinden auch mal auf die schulter, oder bringe ihnen blumen...also, nur arschloch wäre auch nichts für mich - auch wenn ich es zwischendurch brauche...
...die indigo schreibt von sich, jedoch fühlt sie sich vielleicht sicherer, wenn sie so schreibt, als hätten dich andere auch nicht gesehen...dann kommt sie sich nicht so blossgestellt vor
...und natürlich klopfe ich meinen freunden wie feinden auch mal auf die schulter, oder bringe ihnen blumen...also, nur arschloch wäre auch nichts für mich - auch wenn ich es zwischendurch brauche...
-
Psychobella
- Platin Member

- Beiträge: 587
- Registriert: Di 21. Aug 2007, 21:47
Re: Die Holzhütte des alten Mannes
@ piraña
@ Fallen Angel 2
*euerLichtunterdemScheffelhervorholundandiegrosseGlockehäng*
Wisst ihr beiden eigentlich, was für wunderbare Menschen ihr seid?
Eure Beiträge treffen mitten ins Herz...wenn man es geschehen lässt
...manchmal lässt man's halt (noch) nicht
Eure Gedanken...wühlen mich auf...regen mich zum Nachdenken an...begeistern mich...bringen mich zum schmunzeln...lassen mich Tränen vergiessen...auch vor lachen...laden mich zum (tag-)träumen ein...und lassen mich vorallem den Glauben daran nicht verlieren, auf dem richtigen Weg zu sein.
Manchmal tue ich einen Schritt weiter zum Anfang...dann wieder zwei, drei weiter zum Ziel hin...Hauptsache weiter...was ich durchaus auch ohne euch tun würde...aber mit euch machts mehr 'Spass'
Und...mir ist es schnurzfurzegal, wie ihr ausseht...und 'coole' Menschen kenn ich ebenfalls genug...bleibt einfach, wie ihr seid:
bissig...kritisch...direkt...uncool...schwach...ehrlich...Arschloch...schulterklopfend...blumenbringend...anders...oder auch nicht...
Dafür lieb ich euch *knuddel*
So...das musste jetzt mal raus...
@ Fallen Angel 2
*euerLichtunterdemScheffelhervorholundandiegrosseGlockehäng*
Wisst ihr beiden eigentlich, was für wunderbare Menschen ihr seid?
Eure Beiträge treffen mitten ins Herz...wenn man es geschehen lässt
Eure Gedanken...wühlen mich auf...regen mich zum Nachdenken an...begeistern mich...bringen mich zum schmunzeln...lassen mich Tränen vergiessen...auch vor lachen...laden mich zum (tag-)träumen ein...und lassen mich vorallem den Glauben daran nicht verlieren, auf dem richtigen Weg zu sein.
Manchmal tue ich einen Schritt weiter zum Anfang...dann wieder zwei, drei weiter zum Ziel hin...Hauptsache weiter...was ich durchaus auch ohne euch tun würde...aber mit euch machts mehr 'Spass'
Und...mir ist es schnurzfurzegal, wie ihr ausseht...und 'coole' Menschen kenn ich ebenfalls genug...bleibt einfach, wie ihr seid:
bissig...kritisch...direkt...uncool...schwach...ehrlich...Arschloch...schulterklopfend...blumenbringend...anders...oder auch nicht...
Dafür lieb ich euch *knuddel*
So...das musste jetzt mal raus...
Sei das Wunder, das du erleben willst! 
Man bekommt im Leben nicht das, was man sich wünscht, sondern das, woran man glaubt oder was man für möglich hält!

Man bekommt im Leben nicht das, was man sich wünscht, sondern das, woran man glaubt oder was man für möglich hält!
Re: Die Holzhütte des alten Mannes
angel, als erstes knuddle ich dich mal lieb!
ich akzeptiere es, dass du gerne NOCH anonym bleibst, aber mach dich nicht ständig so runter! Begreiffe endlich dass du ein riesengrosses potenzial in dir hast, dass du NOCH nicht richtig ausleben kannst, sondern halt durchs schreiben! aber nimm dich an wie wunderbar kreativ, tiefgründig und offen du bist… wer solche texte einfach frei aus sich heraus schreiben kann, ist kein uncooler typ NEIN - was sind schon äusserlichkeiten, wenn der blick ins innere so wundervoll ist?
SAG JA ZU DIR, SAG JA ZU DEINER GÖTTLICHKEIT IN DIR! BLÜHE AUF WIE EINE BLUME UND ERSTRAHLE IN DEINEM EIGENEN LICHT DEINER SEELE!
Dr räst chunt per pn, same thing but diffrent
ich akzeptiere es, dass du gerne NOCH anonym bleibst, aber mach dich nicht ständig so runter! Begreiffe endlich dass du ein riesengrosses potenzial in dir hast, dass du NOCH nicht richtig ausleben kannst, sondern halt durchs schreiben! aber nimm dich an wie wunderbar kreativ, tiefgründig und offen du bist… wer solche texte einfach frei aus sich heraus schreiben kann, ist kein uncooler typ NEIN - was sind schon äusserlichkeiten, wenn der blick ins innere so wundervoll ist?
SAG JA ZU DIR, SAG JA ZU DEINER GÖTTLICHKEIT IN DIR! BLÜHE AUF WIE EINE BLUME UND ERSTRAHLE IN DEINEM EIGENEN LICHT DEINER SEELE!
Dr räst chunt per pn, same thing but diffrent
The Drums don't Stop... 

