Ich denke um das Leben in seiner ganzen Grösse und Schönheit zu erfassen, braucht es den Schmerz.
Ohne den Schmerz wäre alles selbstverständlich. Jeder wundervolle neblige Morgen würde man hinnehmen wie jedes von Herzen üerbrachtes Geschenk oder jeder Augenschlag seines Liebsten/Liebster.
Ich habe in meinem Leben shcon viele Situationen erlebt, als ich den Schmerz mit voller Wucht erlebt habe. So dass man das Gefühl hat, das jeder Schwertstoss in den Bauch weniger schlimm wäre als dieser zusammenwurf der ganzen eigenen Welt, dieses seelischen Schmerzes, den man nicht von sich werfen kann. dieses gefühl, hilflos zu sein, dem Schmerz ausgeliefert.
Viele male habe ich das Leben verflucht und habe mir gedacht, wie viel schöner wäre es, wenn dies alles nicht geschehen wäre.
Doch jetzt, 4 oder Jahre später, muss ich sagen, es hat sich gelohnt.
ich wäre nicht der mensch, den ich jetzt bin. Ich habe so vieles gelernt durch diesen Schmerz und diese Trauer, durch all meine schmerzhaften und schwierigen Phasen gelernt, dass ich um nichts in der Welt mit jemandem tauschen möchte, dass ich nichts bereue.
es braucht den schmerz, dass wir Menschen lernen, weiter kommen. das wir anfangen zu begreiffen und richtig zu Leben. Jeder muss dies erfahren.
Jeder wird solche Abschnitte haben. Ich weiss, es werden noch viele kommen, es war noch nicht alles. Mein Leben hat erst gerade angefangne, das ist alles nur der Vorspann.... der eigentlich Film hat erst gerade begonnen, und die eigentlich Schmerzen und Probleme stehen noch vor mir.
Ich freue mich darauf, man kann nur wachsen. Ich will lernen, ob nun durch Schmerz oder Glück.
Ich sehe nicht viel negatives am schmerz, da er jedes Leben begleitet und ein grosser Teil jedes Wesens ausmacht.
Man hat leider in dieser Welt ein schlechtes Bild von all dem, das weh tut, die Menschen zum weinen bringt oder komische Gefühle beinhaltet. doch eigentlich meinen es genau diese Dinge nur gut mit uns....
Licht und Liebe,
Morgaine le Fay