Umgang mit Schmerz/schmerzvollen Erfahrungen

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Zauberhäxli
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Beitrag von Zauberhäxli »

Ja Titali, ich gebe dir vollkommen recht!

Nur ist es schwierig, wenn ein Mensch denn man sehr gerne hat, soooo verzweifelt und im Tief ist, dass ich nicht mehr helfen kann. Mit Worten und Taten versuchte ich sie zu erreichen und zu verstehen, doch nichts hat geholfen, ich stiess auf eine Mauer die so hart ist, dass momentan kein durchkommen mehr möglich ist. Wenn jemand nur tot sein will und sich selbst verletzt, dass tut soooo weh!

Schmerzlich musste ich heute Nacht erfahren, dass meine Hilfe nichts mehr brachte, so mussten ich und mein Freund wider Willen Dritte einschalten. Ob das die richtige Wahl ist weiss ich nicht, doch was tun, wenn man gar keine andere Möglichkeit mehr sieht???

- es geht mir zur Zeit noch sehr nahe, auch habe ich kaum geschlafen. An ein produktives arbeiten ist heute nicht zu denken.

Vielleicht habe ich total am Thema vorbeigeschrieben, aber wenn mich etwas beschäftigt muss es raus!
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern erschaffen zu können
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Titali
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Beitrag von Titali »

hey, tut mir gerade echt gut und merke euch auch!!!

@zauberhäxli: ihr habts sicher eure bestes getan! mach dir keine vorwürfe, es sind seine erfahrungen, die er selbst gewählt hat zu machen!
ihr könnt für ihn (oder sie) da sein, was ihr auch tut, aber verantwortlich bist du nicht!

ja, lass(t) es raus!!!

loooos, gömer in wald go möööööööööööööööööööge... hilft mängisch wunder!!!

*gruppentherapie*

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Zauberhäxli
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Beitrag von Zauberhäxli »

Gruppentherapie klingt gut, doch sehne ich mich zur Zeit eher nach meinem Bett, ein erholsamer Schlaf bewirkt manchmal auch Wunder :wink:
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern erschaffen zu können
souris
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Beitrag von souris »

Die Einfachheit des Lebens erkennen....

Unserem Ego, die Bedeutung zukommen lassen, die es braucht.
Das Leben ist voller Liebe voller Wunder
Wieso will das nicht gesehen werden?
Was ist es, dass uns Streben lässt?
Nehmen wir uns nicht vielleicht viiiel zu wichtig?
Kann Annerkennung die Erfüllung sein?

Wie befreiend muss wohl die Leere sein, wie hell könnten unsere Herzen erstrahlen, wären sie frei von wollen!
Und was könnte man den mehr wollen als ein - und Ausatmen? Was könnte dieses Wunder kompletter machen?
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

souris hat geschrieben: Und was könnte man den mehr wollen als ein - und Ausatmen? Was könnte dieses Wunder kompletter machen?
Wein, Weib und Gesang.

Edit: da hab ich einen blöden spruch gebracht :oops: - ausserdem stimmt was dalamascus schreibt:
Zuletzt geändert von Fallen Angel 2 am Fr 26. Okt 2007, 10:09, insgesamt 1-mal geändert.
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dalamascus
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Beitrag von dalamascus »

die Leidenschaft die Leiden schafft... :shock:
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Melliandra
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Beitrag von Melliandra »

souris hat geschrieben:Die Einfachheit des Lebens erkennen....

Unserem Ego, die Bedeutung zukommen lassen, die es braucht.
Das Leben ist voller Liebe voller Wunder
Wieso will das nicht gesehen werden?
Was ist es, dass uns Streben lässt?
Nehmen wir uns nicht vielleicht viiiel zu wichtig?
Kann Annerkennung die Erfüllung sein?

Wie befreiend muss wohl die Leere sein, wie hell könnten unsere Herzen erstrahlen, wären sie frei von wollen!
Und was könnte man den mehr wollen als ein - und Ausatmen? Was könnte dieses Wunder kompletter machen?
Also du bisch mer richtig sympatisch! :-D :oops: 8)
*poink*
alcide
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Beitrag von alcide »

Hab das text gefunden finde noch interessant.


Zu viel Glück macht empfindlich

Versuchen Sie, nicht übermäßig glücklich zu sein! - Diesen Rat gibt gibt ein japanisch-amerikanisches Forscherteam. Denn wer zu glücklich ist, braucht nach Negativerlebnissen doppelt so viele Positiverlebnisse wie jemand, der nur ein bisschen glücklich ist,

Wie die Wissenschaftler im "Journal of Personality and Social Psychology" darlegen, haben sie diese Erkenntnis durch die Auswertung speziell geführter Tagebuchaufzeichnungen japanischer, koreanischer und amerikanischer Studenten gewonnen.

"Im Allgemeinen ist es gut, eine positive Perspektive zu haben", erklärt Shigehiro Oishi von der University of Virginia. "Aber wenn man dann mental nicht mehr in der Lage ist, die negativen Tatsachen des täglichen Lebens zu akzeptieren -- und solche Dinge gibt es nun einmal und sie müssen akzeptiert werden --, dann wird es hart, ein komfortables Niveau von Zufriedenheit zu behalten." Oishi und seine Kollegen baten 350 Studenten aus Japan, Korea und den USA, drei Wochen lang Tagebuch zu führen und darin jeweils den allgemeinen Zustand ihrer Zufriedenheit oder Unzufriedenheit mit ihrem Leben festzuhalten und außerdem die Zahl der positiven und negativen Erlebnisse jedes Tages zu notieren.

Es zeigte sich, dass sich die amerikanischen Studenten im Allgemeinen glücklicher fühlten als die asiatischen Studenten. Aber durch die Tagebuchaufzeichnungen wurde auch deutlich, dass die amerikanischen Studenten nach einem negativen Erlebnis durchschnittlich zwei positive Erlebnisse brauchten, um ihre frühere Zufriedenheit wiederzuerlangen. Die koreanischen und japanischen Studenten, die sich insgesamt nicht so glücklich fühlten wie die amerikanischen Studenten, brauchten hingegen nach einem negativen Erlebnis lediglich ein einziges positives Erlebnis, um ihr seelisches Gleichgewicht wieder zu finden. "Das ist, wie wenn man gewohnt ist, erster Klasse zu fliegen -- dann ist man schon von einer halbstündigen Verspätung völlig genervt", sagt Oishi. "Wer dagegen gewohnt ist, die Economy Class zu benutzen, zuckt bei einer halbstündigen Verspätung nicht einmal mit der Wimper."

_


Das könnte erklären wieso reichere leute (wir), mehr glück schwankungen haben als wenige "verwöhnte" leute. Und wieso wir immer auf der suche nach spritualität und exotische religionen (holliwoodstar als buddist) sind, um an die lebenslangliche anhaltenden freude zu gelangen, die eben nicht gibts.

Ich finde das glück findet man definitiv in eine erfüllte leben, und ja der arbeit gehört auch dazu, weil wir schlussendlich egal ob heute oder im 1600, zu überleben arbeiten müssen. Wichtig finde ich noch der kontakt mit freunden und mit der natur.
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Titali
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Beitrag von Titali »

alcide hat geschrieben:
Zu viel Glück macht empfindlich
interessante studie alcide ;)

ich hab mir ähnliches schon überlegt! ich bin ein extremer mensch und kann fullpower glücklich sein, gröllen, crazy sein, spontane dinge machen, fun haben und vorallem auch lieben und liebe geben!!!

vielleicht muss ich desshalb soooft wieder leiden, dass ich dann wieder so extrem glücklich und zufrieden sein kann *fuckingPOLARITÄTgesetz*

the balance is the secret!!!

das schönste wäre wohl, wenn JEDER bedienungslos lieben könnte, weil man dann nicht das gefühl bekommt, man gibt mehr oder man wird vernachlässigt oder sogar ausgenutzt!!!

whatever...
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Beitrag von ilenja »

vellech magt mer sech selber unbewusst sglück nöd gönne?wer weiss .. aber ech denke .. s`glücklich si hed nöd wahrhaftig mit dem was zdue ... das sis gegenüber eim glücklich macht..ech denke s`wahrhafte glück lied a was ganz eifaches und doch a was sehr komplexem .. sech selber zliebe und a naeh .. wemer das chan esch s`glück doch ganz eifach(es).. aber bis mer das chan ... esch zum teil en sehr laaaaange prozess ..
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Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

nur so ne idee, aber villicht erläbe mir solang schmerz, bis mir genau das kapiert händ (selber liebe) ?
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ilenja
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Beitrag von ilenja »

oder realisiere das mer de Schmerz nöd als schmerz anäh sondern als bericherig vo erfahrige .. klar esch er spührbar .. und sicher nöd immer eifach .. und doch brucht mer doch das gfühl zum sech selber au zspüre?
Tanzen ist Ausdruck der Lebensfreude
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

piraña hat geschrieben:...Schmerz ist nicht etwas Schlechtes...
...Ich bin an Schmerzen mehr gewachsen, als an Liebe...
...Schmerz hat mich stark gemacht, und ohne ihn hätte ich nicht überlebt. Weil ich es ohne ihn auch nicht für nötig hielte, vorsichtig und aufmerksam zu sein...
...Jedoch muss ich zugeben, dass ich einen Grossteil meiner Schmerzen selbst gewählt habe...
...Ich wollte Schmerz...
...Manchmal, damit mich jemand-oder ich mich selbst- tröstete...
...Manchmal, weil ich den Schmerz liebe...
...Manchmal, weil ich ihn brauchte, um überhaupt etwas zu fühlen...
...Oder, um mich für etwas zu bestrafen, wofür ich keine Strafe verdient hätte...
...Und auch dann, wenn ich mich einsam fühlte, da war er auch- der Schmerz...
...Ich kann ihn jederzeit herbeiführen, was ich von Liebe nicht behaupten kann...
...Es gab Momente in meinem Leben, in denen der Schmerz so intensiv war, dass ich mich immerwieder dabei ertappe, wie ich ihn nachzuempfinden versuche...
...Auch der Schmerz ist nicht anders, als ein uraltes Foto...
...Sogar seine Farben verblassen einmal...
...Manchmal muss ich ihn nur annehmen, und schon ist er weg...
...Danke; Schmerz, für Alles, was Du jemals für mich getan hast!
!
find de Piraña beschriibt das zimlich guet.
( (( {-_{-_-}_-} )) )
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Registriert: So 11. Sep 2005, 19:50

Beitrag von ( (( {-_{-_-}_-} )) ) »

heisst "sich selbst lieben" denn nicht so viel wie "dem göttlichen nah zu sein"? was soll selbstliebe denn sonst sein?
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Titali
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Beitrag von Titali »

yes, liebe ist ja göttlich!

würden wir also uns selbst wirklich lieben, würden wir dann nicht ein buddha werden???

wenn dem so ist, dann gOOd luck on this way - it's not that much easy!!!

uff, ich glaub, ich meld mich mal wieder zu einen retreat an... ab ist kloster *ggg*

:-k O:) O:) O:) :-k
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