das könnt ich dir jetzt schon erzählen, was dann im nachhinein draus geworden ist ;)Mahakala hat geschrieben: na dann schau ma mal was no draus wird...
mental suep2 vom 1-6juni
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musik und so
http://www.bufta.ch
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bloodflower_of_psy
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also eins kann ich euch sagen der organisator ich hab mit ihm geschprochen und das wird ihm nie mer passiren!!!!
eine gute nachricht in der gegent in tessin hab ich ein organisator getrofen der schon ca.4monate oder ein halbes jahr die bewiligung für nen platz hat der 30000 leute umfasst!!!!! die party ist im september 1woche goa!!!!!!!¨freut euch
eine gute nachricht in der gegent in tessin hab ich ein organisator getrofen der schon ca.4monate oder ein halbes jahr die bewiligung für nen platz hat der 30000 leute umfasst!!!!! die party ist im september 1woche goa!!!!!!!¨freut euch
losset immer uf eui innere schtimm sie will nur sbeschte für eu
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M!GuZ / Wasabidelux
- dj
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Das gerücht hab ich im winter schon gehört von diversen Personen ob was dran ist weiss man nicht wehre natürlich schöönbloodflower_of_psy hat geschrieben: eine gute nachricht in der gegent in tessin hab ich ein organisator getrofen der schon ca.4monate oder ein halbes jahr die bewiligung für nen platz hat der 30000 leute umfasst!!!!! die party ist im september 1woche goa!!!!!!!¨freut euch
nur sind keine aber auch garkeine anhalts punkte zu sehen das dieses festival statt findet
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strigor
Finde es nicht gerade toll das man ohne Bewilligung ne Party auf diesem Niveu (International) auf die Beine stellen will ...
ich denke zuerst sollte man die Bewilligung 100% von der Geimende und allen die Involviert sein müssen unterschrieben vorsich liegen haben ...bevor man überhaupt daran denkt so ein riesen Line up zu verkünden ...
und wie einige warscheinlich schon bemerkt haben sind Goaparties nicht gerade die Lieblingsveranstaltungen bei den Behörden ...
Wurde die Party von SChweizern organisiert ?? Die Infoline ist ja ne ausländische nummer ...
Greetz
Simon
ich denke zuerst sollte man die Bewilligung 100% von der Geimende und allen die Involviert sein müssen unterschrieben vorsich liegen haben ...bevor man überhaupt daran denkt so ein riesen Line up zu verkünden ...
und wie einige warscheinlich schon bemerkt haben sind Goaparties nicht gerade die Lieblingsveranstaltungen bei den Behörden ...
Wurde die Party von SChweizern organisiert ?? Die Infoline ist ja ne ausländische nummer ...
Greetz
Simon
http://www.facebook.com/khainzmusic
http://www.myspace.com/khainzmusic
http://www.myspace.com/freakulizer
18 Aug. Daydance (Simon Slice Live) , Luzern, Switzerland
18 Aug. Synthesis of Sound Round II Raum Zürich ,Switzerland
24 Aug. Danghai Club Danghai Club, Curitiba, Brazil
25 Aug. Field Club Field Club, Santa Catarina, Brazil
26 Aug, Electrance Electrance, Sao Paulo, Brazil
31 Aug. Limited Hangout 2 Rote Fabrik, Zürich, Switzerland
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Elf in da woods
- Beiträge: 7
- Registriert: Mi 27. Sep 2006, 14:41
- Wohnort: Aarau
es sollte eine schwarze liste mit partyveranstaltern geben, so dass die Parties gar nicht mehr ausgeschrieben werden können. Unfähige für eine schöne Liste gibts ja genügend ..
http://www.mrsgreen.ch
"Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum könnte endlos weitergehen, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“
"Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum könnte endlos weitergehen, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“
ist denn niemand an der party gewesen?
dann könnte wenigstens über etwas ereignetes diskutiert werden und nicht über etwas das nicht stattgefunden hatt..
ausser von jemand der in fusio gewesen ist, berichten ja alle von zuhause und vom "gehört sagen"...
und der eine den, Elf in da woods andeutet, ist wahrscheindlich der Artist und Dekorateur..der ja gerne,wie fast alle artisten, auch von seiner Kunst leben möchte.
zudem hatt er sehr viel für die szene gemacht... z.b. ersten partys in Mesocco und Medeglia...
möchte hiermit niemand in schutz nehmen ( ist gar nicht mein soundgeschmack und ev.wirklich teils leichtsinnig und gutgläubig organisiert)
aber am schluss doch über die bühne gegangen.( glaub ich wenigstens..war an der fullmoon 07 in italien, daher noch kein feedback bekommen)
Mein fazit...die Mentalsoup psycore Party hatt definitiv Petrus und das Universum nicht auf ihrer seite...2 mal verregnet..
ev. doch zuwenig Licht und Spirit dahinter??
dann könnte wenigstens über etwas ereignetes diskutiert werden und nicht über etwas das nicht stattgefunden hatt..
ausser von jemand der in fusio gewesen ist, berichten ja alle von zuhause und vom "gehört sagen"...
und der eine den, Elf in da woods andeutet, ist wahrscheindlich der Artist und Dekorateur..der ja gerne,wie fast alle artisten, auch von seiner Kunst leben möchte.
zudem hatt er sehr viel für die szene gemacht... z.b. ersten partys in Mesocco und Medeglia...
möchte hiermit niemand in schutz nehmen ( ist gar nicht mein soundgeschmack und ev.wirklich teils leichtsinnig und gutgläubig organisiert)
aber am schluss doch über die bühne gegangen.( glaub ich wenigstens..war an der fullmoon 07 in italien, daher noch kein feedback bekommen)
Mein fazit...die Mentalsoup psycore Party hatt definitiv Petrus und das Universum nicht auf ihrer seite...2 mal verregnet..
ev. doch zuwenig Licht und Spirit dahinter??
In den Momenten, in denen es uns gelingt, zu sein, was wir sind, ohne zu fragen,
was wir sein sollten, funkelt unser Lebenslicht wie ein heller Stern.
Liebe das Leben
aber lebe die Liebe.
***G L O B A L I Z E *** LOVE
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eine blacklist in allen foren wäre das beste - in letzter zeit wird wirklich ganz viel unschönes geboten und wenn viele pseudo orgs (die nicht mail ein minimum ...licht, toitoi, anlage, sicherheit,abfall) so weiter machen sind die behörden gar nicht mehr erst bereit zuzuhören, geschweige denn eine bewilligung zu erteilen.edoArdo hat geschrieben:es sollte eine schwarze liste mit partyveranstaltern geben, so dass die Parties gar nicht mehr ausgeschrieben werden können. Unfähige für eine schöne Liste gibts ja genügend ..
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Elf in da woods
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- Wohnort: Aarau
Eine Schwarze Liste finde ich ein wenig übertrieben, weil die veranstalter normalerweise doch ordentliche partys organisieren, aber eben im kleinen rahmen..Das was vorgefallen ist wirft nicht nur ein schlechtes licht auf die Tessiner party organisatoren, sondern allgemein auf die goaszene...Es ist schon schwierig genug Locations zu finden wo man keine probleme mit der polizei oder gemeinde hat, da brauchen wir nicht noch so was..Solang es kleinere partys sind, vielleicht eine nacht oder zwei, kann man ja auch was riskieren...aber nicht bei einem internationalen darkpsy festival dieser grösse...Na ja hoffentlich kommen viele Leute an den Save the Freaks II am 23 Juni in Carona und an die Mountanarchy 2 am 20 Juli (für diese wird die location noch bekannt gegeben) da können wir etwas wieder gut machen
...Stay high, ride hard
Zuletzt geändert von Elf in da woods am Mi 13. Jun 2007, 17:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Joss
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anstatt dass allle orgs über andere ablässtern sollten sie einen brief vefassen dass sie solche aktionen sicherlich nicht wollten und auch nicht einverstanden sind mit solch pseudoorgs ich denke mann sollte auf die behörden zu gehen und seine ziele einer party auf de tisch bringen und nicht einfach zu hause hocken und warten bis es hoffentlich wider "besser" wird!
http://www.schutz-vor-waffengewalt.ch

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waldmaschine
ich bin det gsi und öpe so ischs abgloffe: am fritig hemer mal öpe bis am 3 ide nacht zcomo am bhf gwarted bis üs es par mega nätti ungare per zuefall mitgno hend (3 kolege und ich, die andere 20 hend döffe wiiterwarte) denn chömemer det ah und es gsehdnach sehr wenig us. mer stelled mal üses zält uf und gönd denn go luege. ide erste nacht sind öppe30-50lüüt det gsi und voll easy stimmig. es hed null deko gha, kei sanitär-ahlage (die hends müesse ide schwiiz la glaubs)nur öpedhälfti vom sound system und nidmal abfallsäck ufghänkt! den dure tag sindmal es par lüt cho am schluss sinds maximum300 gsi dänki evtl au 400... slineup isch mal ufgstellt worde aber det drufe isch nidmal me dhälfti vo dene wo im internet gstande isch xi! iisghalte isches sowiso nid worde ich persönlich glaube nid dra das all gspild hend wo au no det ufem improvisierte lineup gstande isch! iitritt hed fascht niemert zahld aber ide nacht isch irgend sone agro uussehende chaste bide lüüt go 20 euro verlange! es hed mega viel italos ide nacht dete ha wo eifach so dorflüüt vo como (die meiste voll uf koks) und die hend voll gschissni vibes verbreited! ich als "neo-hippie" bin scho komisch ahgluegt worde vo dene wills dänkt hend ich wär voll de freak odr so... naja party isch voll am arsch gsi aber ich han mis fäschtli gha, bin denn am suntig hei gange aber es wär glaubs bis am mäntig no xi! i dere party sind zimmli alli negative klischees vo goapartys bestätigt worde! ich hoffe usp find äntlich en platz fürd forgotten rituals suscht gsehds öppe schlächt us für darkpsy partys idr schwiiz...
Ein kleiner Erfahrungsbericht
Aufgrund des durchaus psychedelisch - heftigen Lineup hatte ich mich schon seit längerem dafür entschieden, diese Party zu besuchen. Leider begann sich dann am Dienstag das grosse Chaos abzuzeichnen – zum Leidwesen all der Artisten und Besuchern, welche bereits unterwegs waren oder solchen, die sich speziell auf diesen Event gefreut hatten.
Ich entschloss mich, erstmal Freitag Nacht abzuwarten und, falls die Party bis am Samstag Morgen noch nicht geräumt wurde, mich noch auf den Weg nach Como zu machen.
So kam es, dass ich kurz entschlossen am Samstag Abend um 19:00 Uhr im Zug nach Como sass. Prommt traf ich gleich ein guter Kollege und Kollegin und wir freuten uns, gemeinsam den Weg ins Ungewisse in Angriff zu nehmen. Der Zoll war keinerlei Problem, die am Tag zuvor eingeführte Personenfreizügigkeit mit der EU schien dies auch nicht beeinflusst zu haben. Zum Glück hatte ich vorab einen Wegbeschrieb erhalten und wusste so, wo die Party stattfindet. In Como angekommen, waren wir ca. 8 Leute, welche mit dem selben Zug angekommen waren und die Party suchten. Da die Polizei den Bahnhof regelmässig kontrollierte (wahrscheinlich um ein grosses „Umeghäng“ zu verhindern) begaben wir uns erstmal in den angrenzenden Park um die Lage zu peilen. Nach einem Anruf auf der Partyhotline versicherte uns derjenige, dass 2 Autos zum Bahnhof unterwegs wären und uns in ca. 1h abholen würden. Nach einer Stunde und einem erneut Anruf war klar, dass nur der Typ mit seinem eigenen Auto „Shutle“ fährt – und in ca. einer weiteren Stunde erst eintreffen werde...
So entschied ich mich mit meinen KollegInnen ein Taxi zu nehmen. In schlechtem Italienisch versuchte ich dem Fahrer klar zu machen wo’s hingehen sollte. Nach einem Blick auf die Karte meinte der Taxifahrer, dass die Strasse unmöglich zu befahren sei – es solle grosse Löcher und Schlamm auf der Strasse haben ??!! – well, wir überredeten den Fahrer soweit zu fahren, bis die Löcher und der Schlamm anfangen würde, und wir von dort aus dann zu Fuss weitergehen würden. Die Strasse schlängelte sich durch sehr enge Gässchen und kleine Siedlungen den Hügel hinauf, doch von Löcher und Schlamm war keine Spur. Als dann vor uns ein Wohnmobil stecken geblieben war und die Strasse blockierte, stiegen wir aus und bezahlten dem Fahrer die angefallenen 60.- Euro.
Kurz darauf konnten wir die noch verbliebenen 1-2 km mit einem freundlichen Partybesucher mitfahren. An der Party angekommen, versuchten wir uns im Dunkeln einen kurzen Überblick über das Gelände zu verschaffen und stellten ein Zelt auf, um darin unsere Sachen zu deponieren.
Die Party selber war eher klein (möchte hier nicht unbedingt Familiär sagen), schlechte Infrastruktur jedoch ein wunderschöner Platz und meiner Erfahrung nach freundlichen Leuten. Da es am Freitag stark, und in der Nacht auf Sonntag ein wenig geregnet hatte, war es auch leicht schlammig. Deko fehlte komplett, Toiletten auf dem Partyplatz ebenfalls (es gabe eine im angrenzenden Clubhäuschen, wo man auch warme Mahlzeiten und Getränke erhalten hat), Stände fehlten ebenfalls, das wenige Licht, das vorhanden war, ist mehrmals ausgefallen, bis es ganz dunkel blieb, die Delta Musikanlage tönte eigentlich gut (schätze 7-10 kw), jedoch ist der Bass oft ausgefallen (konnte bis am Schluss nicht vollständig behoben werden) und bei 1-2 Acts gabs auch grössere technische Probleme (springen, fehlende Spuren etc.). Von den Leuten her habe ich es nicht ganz so empfunden, wie es die Waldmaschine beschrieben hat. Sicher – zur Hälfte waren die Leute Italiener oder Tessiner welche teilweise eher etwas machomässig rübergekommen sind – doch gab es auch die ander Hälfte von internationalen Freaks, und ich konnte interessante Bekanntschaften mit Brasilianer, Norweger und Deutschen machen und fühlte mich durch die erstere Gruppe nicht all zu sehr gestört.
Der Sound an sich war wie zu erwarten recht psychedelisch und heftig – hat mir recht gut gefallen. Doch wegen fehlendem Linup kam es zu einigen Verwirrungen.
Die Nacht über ist es recht hart abgegangen – und dass das Licht ausgefallen ist war mir nur gerade recht *dark psychedelic night*. Man konnte sich voll auf den Sound konzentrieren (war ja auch nicht viel anderes da) und die Stimmung war entsprechend recht freakig.
Gegen den Morgen bemerkten wir erst richtig, dass wir auf einem wunderschönen Platz standen, mit einer einmaligen Aussicht auf den Comersee und auf die Hügeln und Berge der Lombardei. Der Sonnenaufgang war auch jenseits von allem – gepaart mit der selten krass optischen Wahrnehmung ein Farbenfestival sondergleichen. Ich bin dann ca. 2-3 Stunden auf einem alten Römerweg wanderen gegangen und habe eine ausserordentlich schöne Natur vorgefunden *schwelg*. Leider habe ich dadurch den Liveact von Thomas verpasst (dachte noch im Wald, dass der es doch gerade sehr krass abgehen würde).
Am Sonntag Mittag kam dann die Sonne zum Vorschein und der Platz trocknete schnell ab, so dass man am Rande des Partyplatzes gemütlich sitzen konnte und sich das treiben mit anschauen konnte. Dann habe ich so 1-2 Stunden gepennt und anschliessend meine 7 Sachen zusammengeräumt. Um ca. fünf Uhr am Nachmittag trag ich eine tunesische Familie, welche in der Nähe wohnt, und auf den Platz gekommen ist, um sich die ganze Sache voller Verwunderung anzuschauen. Diese haben mir angeboten, gegen etwas Benzingeld mich nach Como zu fahren. Unterwegs machten wir mit der ganzen Familie noch einen Kaffeestopp am Comersee und trafen dann so gegen sieben Uhr am Bahnhof in Como ein, wo ich den Zug wieder zurück in die Schweiz erwischte.
Festhalten möchte ich hier, dass ich etwas gespaltener Meinung war über die Party. Zum einen empfand ich die Stimmung und vor allem der Sound recht tripy, und der Platz war einer der schönsten Orte, an welcher ich bis anhin war.
Sehr schade ist jedoch, dass viele Leute aus dem Ausland anreisten und teilweise nur mit grösster Mühe (wenn überhaupt) den Platz gefunden hatten, die grundlegenste Infrastruktur nicht funktioniert hatte, Musiker aus aller Welt anreisten um nicht oder unter sehr schlechten Verhältnissen ihren Sound den Leuten näher bringen konnten. Weiter denke ich, dass der Platz, auf welchem die Party schlussendlich stattgefunden hatte (und auch 3 Tage angedauert hat) „verheizt“ wurde. Nur schon, dass ohne sichtliche Probleme mit den öffentlichen Staatsorganen 3 Tage eine Party geschmissen werden konnte, zeigt, dass die Gemeinde/Landbesitzer der Region eher liberal gestimmt sind und man dort möglicherweise für Events solcher Art eine Bewilligung bekommen hätte, wäre nicht diese Party mal als organisatorisches abschreckendes Beispiel vorangegangen. Weiter wird der Verlauf dieser Party sicher auch einen Einfluss auf die Szene, die Region Tessin, die Gemeinden und andere Stellen haben, auf welche ich hier nicht weiter eingehen möchte.
Well – für mich persönlich war es eine Party der etwas anderen Art, und mit den Leuten, mit welchen ich an der Party gesprochen hatte, waren froh, dass es doch noch zu einer, wenn auch etwas speziellen und chaotischen Party, gekommen war (vor allem jene, welche aus dem Ausland angereist waren und erst auf dem Weg von den geänderten Zuständen erfahren hatten.
Es darf nicht sein, dass solche Festivals mit internationaler Ausstrahlung illegal und völlig chaotisch druchgeführt werden – damit schiesst man sich selber und der ganzen Szene in den Fuss !
Aufgrund des durchaus psychedelisch - heftigen Lineup hatte ich mich schon seit längerem dafür entschieden, diese Party zu besuchen. Leider begann sich dann am Dienstag das grosse Chaos abzuzeichnen – zum Leidwesen all der Artisten und Besuchern, welche bereits unterwegs waren oder solchen, die sich speziell auf diesen Event gefreut hatten.
Ich entschloss mich, erstmal Freitag Nacht abzuwarten und, falls die Party bis am Samstag Morgen noch nicht geräumt wurde, mich noch auf den Weg nach Como zu machen.
So kam es, dass ich kurz entschlossen am Samstag Abend um 19:00 Uhr im Zug nach Como sass. Prommt traf ich gleich ein guter Kollege und Kollegin und wir freuten uns, gemeinsam den Weg ins Ungewisse in Angriff zu nehmen. Der Zoll war keinerlei Problem, die am Tag zuvor eingeführte Personenfreizügigkeit mit der EU schien dies auch nicht beeinflusst zu haben. Zum Glück hatte ich vorab einen Wegbeschrieb erhalten und wusste so, wo die Party stattfindet. In Como angekommen, waren wir ca. 8 Leute, welche mit dem selben Zug angekommen waren und die Party suchten. Da die Polizei den Bahnhof regelmässig kontrollierte (wahrscheinlich um ein grosses „Umeghäng“ zu verhindern) begaben wir uns erstmal in den angrenzenden Park um die Lage zu peilen. Nach einem Anruf auf der Partyhotline versicherte uns derjenige, dass 2 Autos zum Bahnhof unterwegs wären und uns in ca. 1h abholen würden. Nach einer Stunde und einem erneut Anruf war klar, dass nur der Typ mit seinem eigenen Auto „Shutle“ fährt – und in ca. einer weiteren Stunde erst eintreffen werde...
So entschied ich mich mit meinen KollegInnen ein Taxi zu nehmen. In schlechtem Italienisch versuchte ich dem Fahrer klar zu machen wo’s hingehen sollte. Nach einem Blick auf die Karte meinte der Taxifahrer, dass die Strasse unmöglich zu befahren sei – es solle grosse Löcher und Schlamm auf der Strasse haben ??!! – well, wir überredeten den Fahrer soweit zu fahren, bis die Löcher und der Schlamm anfangen würde, und wir von dort aus dann zu Fuss weitergehen würden. Die Strasse schlängelte sich durch sehr enge Gässchen und kleine Siedlungen den Hügel hinauf, doch von Löcher und Schlamm war keine Spur. Als dann vor uns ein Wohnmobil stecken geblieben war und die Strasse blockierte, stiegen wir aus und bezahlten dem Fahrer die angefallenen 60.- Euro.
Kurz darauf konnten wir die noch verbliebenen 1-2 km mit einem freundlichen Partybesucher mitfahren. An der Party angekommen, versuchten wir uns im Dunkeln einen kurzen Überblick über das Gelände zu verschaffen und stellten ein Zelt auf, um darin unsere Sachen zu deponieren.
Die Party selber war eher klein (möchte hier nicht unbedingt Familiär sagen), schlechte Infrastruktur jedoch ein wunderschöner Platz und meiner Erfahrung nach freundlichen Leuten. Da es am Freitag stark, und in der Nacht auf Sonntag ein wenig geregnet hatte, war es auch leicht schlammig. Deko fehlte komplett, Toiletten auf dem Partyplatz ebenfalls (es gabe eine im angrenzenden Clubhäuschen, wo man auch warme Mahlzeiten und Getränke erhalten hat), Stände fehlten ebenfalls, das wenige Licht, das vorhanden war, ist mehrmals ausgefallen, bis es ganz dunkel blieb, die Delta Musikanlage tönte eigentlich gut (schätze 7-10 kw), jedoch ist der Bass oft ausgefallen (konnte bis am Schluss nicht vollständig behoben werden) und bei 1-2 Acts gabs auch grössere technische Probleme (springen, fehlende Spuren etc.). Von den Leuten her habe ich es nicht ganz so empfunden, wie es die Waldmaschine beschrieben hat. Sicher – zur Hälfte waren die Leute Italiener oder Tessiner welche teilweise eher etwas machomässig rübergekommen sind – doch gab es auch die ander Hälfte von internationalen Freaks, und ich konnte interessante Bekanntschaften mit Brasilianer, Norweger und Deutschen machen und fühlte mich durch die erstere Gruppe nicht all zu sehr gestört.
Der Sound an sich war wie zu erwarten recht psychedelisch und heftig – hat mir recht gut gefallen. Doch wegen fehlendem Linup kam es zu einigen Verwirrungen.
Die Nacht über ist es recht hart abgegangen – und dass das Licht ausgefallen ist war mir nur gerade recht *dark psychedelic night*. Man konnte sich voll auf den Sound konzentrieren (war ja auch nicht viel anderes da) und die Stimmung war entsprechend recht freakig.
Gegen den Morgen bemerkten wir erst richtig, dass wir auf einem wunderschönen Platz standen, mit einer einmaligen Aussicht auf den Comersee und auf die Hügeln und Berge der Lombardei. Der Sonnenaufgang war auch jenseits von allem – gepaart mit der selten krass optischen Wahrnehmung ein Farbenfestival sondergleichen. Ich bin dann ca. 2-3 Stunden auf einem alten Römerweg wanderen gegangen und habe eine ausserordentlich schöne Natur vorgefunden *schwelg*. Leider habe ich dadurch den Liveact von Thomas verpasst (dachte noch im Wald, dass der es doch gerade sehr krass abgehen würde).
Am Sonntag Mittag kam dann die Sonne zum Vorschein und der Platz trocknete schnell ab, so dass man am Rande des Partyplatzes gemütlich sitzen konnte und sich das treiben mit anschauen konnte. Dann habe ich so 1-2 Stunden gepennt und anschliessend meine 7 Sachen zusammengeräumt. Um ca. fünf Uhr am Nachmittag trag ich eine tunesische Familie, welche in der Nähe wohnt, und auf den Platz gekommen ist, um sich die ganze Sache voller Verwunderung anzuschauen. Diese haben mir angeboten, gegen etwas Benzingeld mich nach Como zu fahren. Unterwegs machten wir mit der ganzen Familie noch einen Kaffeestopp am Comersee und trafen dann so gegen sieben Uhr am Bahnhof in Como ein, wo ich den Zug wieder zurück in die Schweiz erwischte.
Festhalten möchte ich hier, dass ich etwas gespaltener Meinung war über die Party. Zum einen empfand ich die Stimmung und vor allem der Sound recht tripy, und der Platz war einer der schönsten Orte, an welcher ich bis anhin war.
Sehr schade ist jedoch, dass viele Leute aus dem Ausland anreisten und teilweise nur mit grösster Mühe (wenn überhaupt) den Platz gefunden hatten, die grundlegenste Infrastruktur nicht funktioniert hatte, Musiker aus aller Welt anreisten um nicht oder unter sehr schlechten Verhältnissen ihren Sound den Leuten näher bringen konnten. Weiter denke ich, dass der Platz, auf welchem die Party schlussendlich stattgefunden hatte (und auch 3 Tage angedauert hat) „verheizt“ wurde. Nur schon, dass ohne sichtliche Probleme mit den öffentlichen Staatsorganen 3 Tage eine Party geschmissen werden konnte, zeigt, dass die Gemeinde/Landbesitzer der Region eher liberal gestimmt sind und man dort möglicherweise für Events solcher Art eine Bewilligung bekommen hätte, wäre nicht diese Party mal als organisatorisches abschreckendes Beispiel vorangegangen. Weiter wird der Verlauf dieser Party sicher auch einen Einfluss auf die Szene, die Region Tessin, die Gemeinden und andere Stellen haben, auf welche ich hier nicht weiter eingehen möchte.
Well – für mich persönlich war es eine Party der etwas anderen Art, und mit den Leuten, mit welchen ich an der Party gesprochen hatte, waren froh, dass es doch noch zu einer, wenn auch etwas speziellen und chaotischen Party, gekommen war (vor allem jene, welche aus dem Ausland angereist waren und erst auf dem Weg von den geänderten Zuständen erfahren hatten.
Es darf nicht sein, dass solche Festivals mit internationaler Ausstrahlung illegal und völlig chaotisch druchgeführt werden – damit schiesst man sich selber und der ganzen Szene in den Fuss !



