"Die Deutschen kommen ..."

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lusmeiteli

Beitrag von lusmeiteli »

hey wallaby i hoffe jez mau das isch ironisch gschribe gsi. wennd das ärnscht meinsch de hesch richtig e flick ab!!

dir wüsst doch aui as z facts nid würlech vor realität schribt, lueget doch nur mau dä artikel a wo denn über goa gschribe isch worde. und i finge würklech, vo de dütsche merkt me jez auso nid viu. si mache keini problem wie angeri wo sech nid wei lo integriere. i gloub jez mues me scho mau chli höre immer gäge öper z si und immer aui wo nid vo da si vertig z mache. wenn me sech cha integriere chame ou ir schwiz läbe. und zwar i rueh.
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Silversurfer604
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:-)

Beitrag von Silversurfer604 »

<g> wallabay ist wohl noch in der Trotzphase seines jungen Lebens ;-)

Und lusmeitli du bisch glaubs nie in Züri wenn nüt merksch vo dä dütsche ;-), und will nöd säge facts isch e FAZ oder e WOZ, aber alles us dä finger gsoge isches nööd 

Grüessli
Psymäleon
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Beitrag von Psymäleon »

Silversurfer604 hat geschrieben: und will nöd säge facts isch e FAZ oder e WOZ, aber alles us dä finger gsoge isches nööd 
Wer in einem Spital arbeitet (was ich selber überigens nicht tue), der weiss, dass sich das Facts diesen Artikel keineswegs aus den Finger gesogen hat. Sowohl beim Pflegepersonal, als auch bei den Aertzen sind sehr viele Arbeitnehmer aus unserem nördlichen Nachbarland zu finden; extrem viele sogar. Ob dies ein Grund ist, sich Sorgen zu machen und zu sagen "Hilfe, die Deutschen kommen" ist eine andere Sache...
Es ist nicht wenig Zeit die wir haben. Sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen.
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@fire
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Beitrag von @fire »

So bloeds gschwaetz, sprachliche Ueberlegenheit etc...Also sowas bloeds hani echt nonie glese vu dir Silversurfer. Ehrlich........Hey, macht Ouge uff und chumme runter vu dim Deprimierten Sprachproblem. Duetsch esch Duetsch, ob schwaebisch, badisch, bayrisch, plattdeutsch oder schwyzerduetsch und ein jeder spricht die Hochsprache, wenn er nur will. Bin selber Dialektreder und komme aus einer Gegend Deutschlands wo sehr starkes Dialekt gesprochen werden, dennoch kann man sich Muehe geben, auch bei Vorstellungsgespraechen die "hoehere" Sprache zu waehlen. Schreibst ja auch in der Schule in Hochdeutsch, oder akzeptiert dein Lehrer wenn du das Diktat in Zueriduetsch schriibsch?
Ich hab 5 1/2 Jahre in der Schweiz gelebt und zwar unter freunden, mich gut verstanden mit Ihnen,..egal welches Dialekt. Sicherlich gibts Deutsche die nach x-jahren immer noch kein Schwyzerduetsch verstehn,.....ja und...sind sie deshalb schlecht oder wuerden die Schweiz nicht akzeptieren so wie sie ist? Mach dir eher mal um andere Dinge Gedanken,......

peace
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Catweazle
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Beitrag von Catweazle »

Also ich denke es geht nicht darum das sie nicht akzeptiert werden nur weill sie jetzt halt Deutsche sind. Ich habe selber im Unispital in Basel meine Lehre als Koch gemacht. Das Team bestand aus 20 Köchen, davon lebten zwei in der Schweiz, die anderen kamen aus dem Elsass oder Deutschland.

Die Leute haben halt langsam angst das sie uns die Arbeitsplätze wegnehmen. Fact ist aber das es für einen Arbeitgeber durchaus sinn macht, vorallem für führende positionen, jemanden aus unserem Nachbarland einzustellen. Das aus dem ganz einfachen grund. Du musst jemanden aus Deutschland nicht so bezahlen wie jemand der in der Schweiz lebt. Also die sache ist doch ganz einfach du stellst wer aus Deutschland ein, der genau so gut qualifiziert ist wie ein Schweizer, musst ihm aber weniger bezahlen. Ich würde es als Deutscher wahrscheinlich genau gleich machen. Und wirklich stören tuts mich auch nicht, hab immer gerne mit ihnen gearbeitet. Und arbeit hab ich bis jetzt auch immer gefunden.
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edoArdo
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Beitrag von edoArdo »

hi dom :)

ich glaub es ist gar kein Sprachproblem. Es gibt ja in dem Sinne auch keine Sprachbarriere. Es sind Vorurteile, die viele Deutsche vermehrt und nach wie vor allgemein die Ausländer zu spüren bekommen. Wenn man mal jemanden näher kennt, sind schnell viele Voreingenommene umgestimmt. Doch gerade deswegen erstaunt diese Voreingenommenheit, vor allem gegenüber den Deutschen, irgendwie erst recht ..
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Beitrag von TiA »

Ich habe in letzter zeit auch bemerkt, dass es immer mehr deutsche hat nur schon, wenn man sich die autonummern auf der strasse ansieht. hatte bisher einige richtig witzige erlbnisse mit den deutschen einwanderern. ich finde es immer lustig, wenn ein deutscher versucht unsere typisch schweizerdeutschen ausdrücke zu verwenden oder wie ein deutscher reagiert, wenn man ihn fragt: " Verschmachtisch auf fast da inne?" *häh*
ich denke, wenn ein die zeitungen schreiben "Hilfe die deutschen kommen", dann übernehmen diese angst viele eidgenossen, anstatt offen auf die deutschen zu zugehen.
ich bin vielleicht für gewisse menschen zu offen eingestellt, denn ich freu mich über jeden ausländer den ich in der schweiz kennenlerne mit seinen eigenheiten...
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chaschbär
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Beitrag von chaschbär »

DANN STIMMT ES DOCH BALD WENN SIE SAGEN SIE KÄMEN AUS DEM "GROSSEN KANTON GANZ IM
NORDEN" :roll: :roll: :lol: :lol: :lol: :lol:
dex

Beitrag von dex »

Tja in Deutschland leben und in der Schweiz arbeiten.
Mit 3000 Fränkli im Monat kannst da drüber super toll leben wie ein Grossverdiener...

Und fachpersonal für 3000 Fränkli, da freut sich der Arbeitsgeber. Ein gleichgebildeter kostet aus der Schweiz halt 4500 Fränkli . ....


Tja und wer guckt in die röhre? die Bayern .. ehm wir hehe
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Silversurfer604
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Beitrag von Silversurfer604 »

@fire

Ich meinte das auch weniger auf mich bezogen mit der Deutschen Sprache ;-), aber als sozialer Mensche merke ich einfach, dass es für viele Schweizer härter wird, sich gegen die Konkurrenz aus dem Norden durchzusetzen. Ich arbeite schon länger in einem Top 5 Schweizer Grossunternehmen und konnte diese Entwicklung gut mitverfolgen.
Für die Schweizer Wirtschaft sind die Deutschen sicher gut, für die normalen Arbeiter hier in der Schweiz wird es aber härter in der Zukunft. Die jungen und schlecht ausgebildeten werden es am meisten spüren.

Grüessli
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Harachte
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Beitrag von Harachte »

Ich habe es erlebt, dass in den Spitälern viele deutsche arbeiten. Als ich im 1 Dezember ambulant ins Spital Tafers (FR) musste wurde ich von sicher 60% deutschen betreut. Für mich war es aber alles andere alls unangenehm. Der Anästesist kam dann zb auf mich zu und stellte sich wie folgt vor: "Guten Tag, ich bin der Dr. Sommer und bin hier offiziell das Sandmännchen". Auch sonnst war ich sehr zufrieden mit der Operation die von einer Deutschen Ärztin begletet wurde. Diese war auch eher locker drauf.

Ich war schon positiv überrascht von den Deutschen, und imgegensatz zu den schweiter Ärzten bringen die mal ein bisschen ("positive") Stimmung ins sonnst eher kühle Krankenhaus. :-D
Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt.

H. Hesse
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Aylon
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Beitrag von Aylon »

dex hat geschrieben:Tja in Deutschland leben und in der Schweiz arbeiten.
Mit 3000 Fränkli im Monat kannst da drüber super toll leben wie ein Grossverdiener...

Und fachpersonal für 3000 Fränkli, da freut sich der Arbeitsgeber. Ein gleichgebildeter kostet aus der Schweiz halt 4500 Fränkli . ....


Tja und wer guckt in die röhre? die Bayern .. ehm wir hehe

hmmm, mit 3000 sfr (ca. 1855 euro) leben wie ein großverdiener? für das geld lohnt es sich keinesfalls in die schweiz zu gehen... das finanzamt will schliesslich auch seinen anteil wenn man in der schweiz arbeitet. des weiteren muss man etliche versicherungen zahlen... weniger urlaub, feiertage...

also für 3000 sfr in deutschland leben wie ein großverdiener ist wohl ein bisschen übertrieben.... :lol:

eine gute wohnung kostet mind. 500 - 600 euro (kalt), nebenkosten, essen, leben... was bleibt dann wohl von ca. 1855 euro übrig? großverdiener wohl eher, wenn man im wohnwagen lebt *ggg*
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edoArdo
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Beitrag von edoArdo »

wieso weniger urlaub bzw feiertage?
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Aylon
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Beitrag von Aylon »

edoArdo hat geschrieben:wieso weniger urlaub bzw feiertage?
weil die deutschen in deutschland mehr urlaub und feiertage haben.
( (( {-_{-_-}_-} )) )
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Beitrag von ( (( {-_{-_-}_-} )) ) »

*heul*

ich fühl mich be- und getroffen...

ich kündige meinen job in basel...

ich werde meinen antrag auf niederlassung zurückziehen...

ich habe jetzt angst in die schweiz einzureisen...

ich will für niemanden eine belastung darstellen...

ich möchte, dass das schweizer volk glücklich(er) ist

ich werde die schweizer goa-parties sehr vermissen...

...

ich wohne 2 km von der schweizer grenze entfernt


HILFE, ICH BIN ANDERS!!!!


:P :P :P :P :P :P :P :P :P :P :P

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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