okeeesatropa hat geschrieben:Bitte lies meinen Text nochmals durch
satropa hat geschrieben:Genau um das geht es zwischen meinen Zeilen.
sind wir uns also einig.... oder doch nicht? *grins*
Danke für deine Frage, hab ich wohl vergessen zu erklären.satropa hat geschrieben:Was ist deiner Meinung nach natürlich?
Natürlich ist für mich was aus der Quelle kommt. (Welche ich in meinem ersten poste erwähnt hab)
Diese Energie/Liebe ist für mich das natürlichste. Und ich spreche nicht von der "Pseudo-Liebe" die unsere "soziale" Gesellschaft meint. Die Liebe die ich meine ist ehrlich, direkt, offen, frei, bedingungslos und kompromisslos. Da ist kein platz für Neid, Eifersucht, Misstrauen, Zögern, Unterdrückung, Zweifel, Schuldzuweisung, Mitleid, Angst, Moral usw
Diese Liebe macht keinen Unterschied zwischen Gut und Böse, darum hab ich geschriben dass diese Aufteilung unnätürlich sei.
Alles blos ne Frage der Definition
Ja der Mensch orientiert sich an diesen Kategorien, da bin ich deiner Meinung... aber er jagt einem Hirngespinst hinterher!satropa hat geschrieben:Der Mensch gibt der Handlung den Wert. Wobei die Unterscheidung dieser zwei Kategorien der Orientierung dient, nach welcher sich der Mensch für seine Entwicklung richtet.
Und ja, es hilft seiner Entwiklung... denn irgendwann wird er auch merken dass er im Leeren dreht. Das ist Wachstum.
Der Mensch hat die Wahl dem Licht seiner Seele zu folgen. Und da ich vorhin das Wort "natürlich" benutzt habe im Zusammenhang mit dem Licht, bezeichne ich mal alles was dieses Licht schwächt als "unnatürlich". Wobei diese 2 Begriffe wahrscheinlich nicht die Idealsten sind... mir geht es aber um die Idee und nicht um die Wortesatropa hat geschrieben: Also kann etwas, das der Mensch selbst erschaffen hat unnatürlich sein?
Nach Relektüre:
Du sprichst sehr viel von Sozialisierung... ich kann damit nicht sehr viel anfangen denn ich habe unter "sozialem Verhalten" immer eine sehr künstliche art von Umgang verstanden. Sozial ist, ist wer nett, passiv, duldend, ertragend ist. Jemand der keine Konflikte anfängt, der einsteckt damit es anderen besser geht usw.
Ich mag diese Art von Haltung nicht. Man entwikelt höchstens Frust, aber es bringt kein Wachstum.
Aber ich nehm mal stark an, dass du etwas anderes meinst...
Ich geh vollkommen mit dir einig wenn du sagst, dass man sich erst im Umgang mit anderen Menschne entwikeln kann. Man braucht den anderen, denn der hält uns den Spiegel vor. Man braucht die anderen auch als Vorbild oder Bote oder Wegweiser. Und man lernt Respekt, Ehrlichkeit, Akzeptanz, Offenheit und Zuverlässigkeit.satropa hat geschrieben: Ich halte die Sozialisation für eine Notwendigkeit. Sie birgt enormes Entwicklungspotenzial. Nur wer seine Mitmenschen wahrnimmt, sich auf andere einlassen kann und sich selber zugunsten des gemeinsamen Wohls zurücknehmen kann hat die Chance sich selbst weiter zu entwickeln, nicht nur im Bereich der sozialen Kompetenzen. Da kommt die altbekannte Wertvorstellung, ich kann nur im du ich werden, zum tragen.
Wo ich nicht ganz mit dir einverstanden bin ist wenn du sagst dass man sich zurück nehmen sollte für das gemeinsame Wohl. Ich denke, dass wenn man stehts in Liebe handelt und dem Licht folgt, man keinen Grund hat sich zurückzunehmen, weil man auf diesem Weg keinem schaden kann.
Es macht einen Unterschied ob man sich zurückhalten muss etwas zu tun aus Rücksicht auf andere, oder ob man sich garnicht zurücknehmen muss weil man garnichts machen könnte auf seinem Weg was anderen schaden könnte.
Sobald man sich zurückhält, stoppt man den Fluss der Dinge und Stillstand ist das Gegenteil von Wachstum. Man sollte sich nicht zurückhalten sondern die Energie oder die Tat umwandeln...
Mangel an Wissen auf jeden Fall! Es geht um das Wissen um das Menschsein, um das Verstehen der geistigen Gesetze.satropa hat geschrieben: Ich denke, dass die erwähnte Böswilligkeit keine wirkliche ist, sondern einfach ein Mangel an Zeit, Erziehung und Wissen.
Mangel an Zeit? Ich denke nicht... wir haben alle so ungefähr ein Jahrhundert zur Verfügung und die freie Wahl was wir daraus machen.
Mangel an Erziehung... Ich behaupt jetzt mal, dass es garkeine Erziehung gibt. Man kann anderen den Weg weisen, ein Vorbild sein, aber man kann keinen Erziehen, nicht mal ein Kind.
*freu* auf die Fortsetzung dieses Gesprächs

