Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

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Cherokee
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Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von Cherokee »

u.s.l. hat geschrieben:da muss man aber ein echter *wi*** sein, um erleuchtet zu werden
das müssti au andersch möglich si.
u.s.l. hat geschrieben:angelina jolie
zum glück. susch müesstisch di sälber ahimmle #-o

@ alles eins: im grunde genommen bestehen wir, physikalisch gesehen, aus nichts anderem als das neben uns (ob es nun luft oder ein baum oder ein stuhl oder ein mischpult ist) auch. d.h. vor allem raum und energie.
die art der energie ist jedoch variabel und so können wir in uns und auch um uns herum einen energiekörper wahrnehmen, der vielleicht anders ist, als derjenige eines mitmenschen.
ein neugeborenes muss zuerst lernen, dass es sich als individuum abgrenzt vom umfeld, denn es ist nichts anderes gewohnt als das all-eins.
Capablanca

Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von Capablanca »

Cherokee hat geschrieben:@ alles eins: im grunde genommen bestehen wir, physikalisch gesehen, aus nichts anderem als das neben uns (ob es nun luft oder ein baum oder ein stuhl oder ein mischpult ist) auch. d.h. vor allem raum und energie.
Interessanter Weise ist es aber so, dass, sobald man die klassische Physik verlässt und in die Quantenmechanik eindringt, dieses Prinzip von Nebeneinander nicht mehr gilt. Würde das gelten, wäre das Phänomen der Quantenverschränkung niemals erklärbar, und Einstein und seine 2 Kollegen hätten recht behalten, im Versuch die Quantentheorie zu widerlegen (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/EPR-Effekt). Doch sowohl Einsteins als auch die Versuche vieler anderer Physiker die Quantentheorie zu widerlegen gingen ins Leere durch die sog. Kopenhagener Deutung, die im Prinzip aussagt, dass es in der Quantenwelt keinen Determinismus wie in der klassischen Physik gibt, sondern ein Teilchen überall gleichzeitig mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ist (selbst die kleinste Restwahrscheinlichkeit ist immer > 0). Somit kommunizieren die verschränkten Teilchen nicht miteinander, schon gar nicht mit Überlichtgeschwindigkeit, sondern sie bilden ein Gesamtsystem (Einen sog. Wahrscheinlichkeitsraum). Das zeigt im Prinzip, dass das ganze Universum ein Gesamtsystem ist und ein absolutes Nebeneinander nur eine Illusion. Die Zeit, die dafür benötigt wird, um eine Information auszutauschen ist nicht abhängig vom Raum bzw. der Entfernung, der aus der klassischen Sicht zwischen diesen zwei Teilchen besteht. Doch eigentlich findet kein echter Informationsaustausch statt, denn es ist alles eins :-)

In der Quantentheorie macht ein hier, dass sich unterschiedet von einem dort, überhaupt keinen Sinn. Heute ist die Quantentheorie die wichtigste Naturwissenschaft überhaupt und ist Grundlage moderner Forschung wie sie beispielsweise im Cern stattfindet.

Die Quantentheorie kommt dem Konzept der Leere, dass der Gsichtli weiter oben beschrieben hat, sehr nahe.
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Cherokee
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Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von Cherokee »

Capablanca hat geschrieben: Interessanter Weise ist es aber so, dass, sobald man die klassische Physik verlässt und in die Quantenmechanik eindringt, dieses Prinzip von Nebeneinander nicht mehr gilt. Würde das gelten, wäre das Phänomen der Quantenverschränkung niemals erklärbar, und Einstein und seine 2 Kollegen hätten recht behalten, im Versuch die Quantentheorie zu widerlegen (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/EPR-Effekt). Doch sowohl Einsteins als auch die Versuche vieler anderer Physiker die Quantentheorie zu widerlegen gingen ins Leere durch die sog. Kopenhagener Deutung, die im Prinzip aussagt, dass es in der Quantenwelt keinen Determinismus wie in der klassischen Physik gibt, sondern ein Teilchen überall gleichzeitig mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ist (selbst die kleinste Restwahrscheinlichkeit ist immer > 0). Somit kommunizieren die verschränkten Teilchen nicht miteinander, schon gar nicht mit Überlichtgeschwindigkeit, sondern sie bilden ein Gesamtsystem (Einen sog. Wahrscheinlichkeitsraum). Das zeigt im Prinzip, dass das ganze Universum ein Gesamtsystem ist und ein absolutes Nebeneinander nur eine Illusion. Die Zeit, die dafür benötigt wird, um eine Information auszutauschen ist nicht abhängig vom Raum bzw. der Entfernung, der aus der klassischen Sicht zwischen diesen zwei Teilchen besteht. Doch eigentlich findet kein echter Informationsaustausch statt, denn es ist alles eins :-)

In der Quantentheorie macht ein hier, dass sich unterschiedet von einem dort, überhaupt keinen Sinn. Heute ist die Quantentheorie die wichtigste Naturwissenschaft überhaupt und ist Grundlage moderner Forschung wie sie beispielsweise im Cern stattfindet.

Die Quantentheorie kommt dem Konzept der Leere, dass der Gsichtli weiter oben beschrieben hat, sehr nahe.
stimmt. das mit dem "neben" meinte ich eher in unserer alltagssprache. deshalb habe ich auch geschrieben v.a. raum und energie und nicht "elektronen, protonen und neutronen" (weil elektronen zugleich teilchen- wie auch wellencharakter haben und somit zu keiner zeit ein aufenghaltsort, sondern nur eine aufenthaltswahrscheinlichkeit festgestellt werden kann). ich habe das eben eher aus alltagssicht und nicht physikalisch korrekt beschrieben. (vielleicht gibt es leute, die hier mitlesen, nicht allzu viel ahnung haben von physik und dieses gebiet auch nicht extra für das verständnis der beiträge vertiefen möchten... ;-) zu den leuten gehöre ich übrigens nicht dazu ;-) (habe zwar nicht allzu viel ahnung von physik, lese aber nicht wirklich mit, sondern überfliege höchstens, deshalb entschuldigung, falls ich etwas schreibe, das schon x mal erwähnt wurde...))

das eine ist physik - das andere psychologie oder was auch immer. obwohl physikalisch alles eins und doch nichts ist, ist es ein wichtiger prozess im leben eines menschen, sich seines selbst bewusst zu werden, sich als individuum wahrzunehmen und zu lernen, dass man grenzen setzten kann und sollte. (vielleicht wäre das anders, wenn wir zu einem zeitpunkt alle erleuchtet wären. vielleicht bräuchte es dann keine (energetische) abrenzungen mehr. kein schutz. keine differenzierung.)
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Nichtlustig
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Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von Nichtlustig »

in jedem fall bin ich froh, dass es da eine begrenzung zwischen mir und der aussenwelt gibt. sonst würde ich noch grössenwahnsinnig
hehe, danke fürs auf den plan rufen...

genau dieses auf den plan rufen ist ein teil der erleuchtung...du wusstest es nur nicht...ich genausowenig bevor ich diesen beitrag geschrieben habe...

nun hat allerdings auch der grössenwahnsinnige eine begrenzung...die grössenwahnsinnigste grössenwahnsinnigkeit wäre theoretisch gott zu sein...in der theorie würde das unendlichkeit bedeuten...in der praxis braucht man viel fantasie um etwas zu erschaffen was vorher nicht da war...

du kannst dich aber glücklich schätzen, brauchst das nämlich gar nicht zu tun, wenn das jemand anders macht, denn du bist ja eben auch teil der anderen person und die andere teil von dir...

theoretisch ;)

um jetzt nicht grössenwahnsinnig rüberzukommen...ich kanns nicht...ich weiss nur wies theoretisch gehen könnte, würde ich die trennung von begriffen wie theorie/praxis weglassen...oder unbewusst unterscheiden...das wäre dann aber schon wieder theorie :?

erleuchtung ist weder lustig noch nichtlustig, kannst also erleichtert sein(bin vom lsd runter(zumindest teilweise)) :D
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nexus
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Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von nexus »

"Das "Wie", die Methoden, die Systeme, sie alle sind Erfindungen des Denkens, daher sind sie begrenzt, daher taugen sie nichts. Wenn Sie das aber verstehen und die Wahrheit erkennen, daß kein System jemals den Geist befreien kann, dann ist die Freiheit augenblicklich da.
Krishnamurti, Vollkommene Freiheit"

"Das ist ihre Willensfreiheit. Sie besteht also eigentlich darin, daß der Mensch sein eigenes Werk ist, am Lichte der Erkenntnis. Ich hingegen sage: Er ist sein eigenes Werk vor aller Erkenntnis, und diese kommt bloß hinzu, es zu beleuchten. Darum kann er nicht beschließen, ein solcher oder solcher zu sein, noch kann er ein anderer werden, sondern er [...] erkennt sukzessive, was er ist. Bei jenen will er, was er erkennt, bei mir erkennt er, was er will.
Arthur Schopenhauer, Hauptwerke Band I - Die Welt als Wille und Vorstellung"

"Das Unermeßliche, das Unerkennbare wird nur in der Liebe erkannt, niemals durch die tiefen, subtilen Abwehrmechanismen des Intellekts.
Krishnamurti, Vollkommene Freiheit"

"Dem bei weitem größten Teil der Menschen aber sind die rein intellektuellen Genüsse nicht zugänglich; der Freude, die im reinen Erkennen liegt, sind sie fast ganz unfähig: Sie sind gänzlich auf das Wollen verwiesen.
Arthur Schopenhauer, Hauptwerke Band I - Die Welt als Wille und Vorstellung"

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subjekt
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Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von subjekt »

Gerade gelesen und irgendwie passt es noch hier hin /bigs



Du bist einzig!

"Wahrlich, du bist einzig.

Warum erkennst Du das nicht?

Du lebst gleichermaßen in allem.

Alle Suche gilt dir.

Du bist unerschöpflich.

In allem, was geschieht,

drückst du dich aus.

Für dich gilt keine Unterscheidung.

O Göttlicher, wie solltest du unterscheiden,

zwischen Tag und Nacht?

Begreife das Selbst

Als andauernd, ohne Unterbrechung

Und allem zugrunde liegend.

Ich bin das, was meditiert,

und das, über das man meditiert.

Wie kann man das Unteilbare teilen?

Das, was außen ist und innen

Bist du.

Du bist erhaben,

immer und in jeder Lage.

Warum also lässt du dich täuschen

Und warum irrst du

Hin und her wie ein Geist?

Es gibt keine Verbindung

Noch Trennung

Für dich oder mich.

Du bist nicht du.

Ich bin nicht ich.

Die Welt ist nicht die Welt.

Tatsächlich ist alles

Nichts als Selbst.

Du bist nicht das,

was die fünf Sinne ausmacht:

Klang, Berührung, Farbe,

Geruch und Geschmack.

Noch haben sie teil

An deiner Natur.

Du bist die höchste Wahrheit.

Warum also sorgst du dich? "

Aus der Avadhuta Gita
...sei dir selbst ein witz, der dich erheitert...
Leuchtherz
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Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von Leuchtherz »

:D danke Subjekt...so schön, und mir kamen gleich auch wieder die Worte aus "der Narr" von Khalil Gibran in den sinn...

GOTT
Als vor Zeiten der erste bebende Laut über meine Lippen drang,
erklomm ich den heiligen Berg und sprach zu Gott.
Und ich sagte: «Herr, ich bin dein Diener. Dein geheimer Wille ist mein Gesetz, und ich folge dir immerdar.»
Aber Gott antwortete nicht. Er entschwand einem mächtigen Sturme gleich.
Und nach tausend Jahren erklomm ich den heili-
gen Berg, und wieder sprach ich zu Gott. Und ich
sagte: «Schöpfer, ich bin dein Geschöpf. Aus Ton
hast du mich geformt, und was ich bin und habe,
schuldeich dir.»
Aber Gott antwortete nicht. Er entschwand tau-
send eiligen Flügeln gleich.
Und nach tausend Jahren erklomm ich den heili-
gen Berg, und wieder sprach ich zu Gott. Und ich
sagte: «Vater, ich bin dein Sohn. Aus Liebe und
Erbarmen hast du mich gezeugt, und in Liebe und
Ehrerbietung will ich dein Königreich erben.»
Aber Gott antwortete nicht. Er verschwand wie
Dunst in der Ferne. Und nach tausend Jahren erklomm ich den heili-
gen Berg, und wieder sprach ich zu Gott. Und ich
sagte: «Mein Gott, mein Ziel und meine Erfül-
lung. Ich bin dein Gestern, und du bist mein Morgen.
Ich bin deine Wurzel in der Erde, du bist meine Blüte am Firmament,
und gemeinsam wachsen wir vor dem Antlitz der Sonne.»
Da neigte sich Gott hernieder und flüsterte süße Worte in mein Ohr.
Und wie der See das Bächlein umfängt, das in ihn mündet, so umfing er mich.
Und als ich in die Weiten und Täler hinabstieg, war Gott auch dort.
Verzweifle nicht an der Gewichtigkeit der Dinge,
neben Elefanten gibt's auch

SchMetteRlinge

(Harry Pegas)
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mrs.krababbel
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Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von mrs.krababbel »

...Ob nun enthaltsamkeit , askese oder das genaue Gegenteil, ich denke so verschieden wir menschen sind, so verschieden ist auch unser Weg zur spirituellen "erkenntnis" oder eben erleuchtung. Tief in sich spührt ein Mensch (Bauchgefühl) ob er diesen oder jenen weg einschlagen möchte.. Vieviele Menschen haben schon von der einen, zur anderen Religion konvertiert oder eben eine solche aufgegeben.. Was jedoch nicht heissen will, dass die eine oder andere glaubens oder lebensweise falscher oder richtiger wäre.. (meiner ansicht nach) Das wichtige ist doch dass der Mensch bei so vielen Wegen immer diesen geht, den er als den richtigen betrachtet. Dies heisst aber nicht automatisch immer den einfacheren zu nehmen..sondern auch ehrlich zu sich selbst zu sein. Auch dies soll nur ein Standpunkt, ein Blickwinkel sein.

Licht, Liebe und Kraft wünsche ich euch allen für den heutigen Tag.
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subjekt
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Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von subjekt »

mrs.krababbel hat geschrieben:Licht, Liebe und Kraft wünsche ich euch allen für den heutigen Tag.
danke auch wenns von gestern ist.

@Leuchtherz

ja de narr, immer weder schön zu lesen.


singemäs sagte mal ramtha:

ihr wollt sehen wie gott aussieht?
geht und schaut in einen spiegel
ihr seht ihm direkt ins gesicht! /yo
...sei dir selbst ein witz, der dich erheitert...
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nexus
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Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von nexus »

so direkt? gott hät de mensch nach sim ebebild gschaffe^^

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Nichtlustig
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Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von Nichtlustig »

geschter bini ufemne bänkli ghocked...

nur ein gedanke:"gebore werde und sterbe, meh nöd..."

trotz psychi, blau-violet-rot umrandete auge(besser nöd fröge #-o :lol: ), kän job, kä wohnig, kä zuekunft hät d chraft vo dem gedanke alli problem verschwinde lah...für en moment

de zauber vo de wandlig vo allne sache, wort, gedanke, bilder, gfüel, alles wo us allem entstaht und wieder i alles ine verlauft wie es bild mit wasserfarbe wo ein klecks in andere verlauft und wider e neui farbaordnig entstaht, und plötzli ischs eifach ruhig gsi, alles hät sin sinn gha, alles hät so müsse cho und alles wird immer so cho wies muess, grad vor allem dänn wänns eigentli andersch hät sölle cho, will au das "es hätti andersch sölle cho als es isch" isch en richtige gedanke zum richtige ziitpunkt, e realitätsebeni wo sech über e anderi überleit, aber i dem sinn existiered beid zum richtige ziitpunkt und drum isch sowohl de gedanke "es hätti alles sölle andersch cho" als au de gedanke "es isch alles richtig so" richtig...

de link zude frag " Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?":

ich glaub niemert chan dezue cho, mer cha si nur wahrneh, will sie eim immer umgit und nie verschwinde wird, sie nimmt nur je nach situation en anderi form ah, drum suechemer sie immer, will mer meined, dass euses "ich" öppis feschts isch und dur die identifikation mit dem "ich" sich die spirituell erlüchtig abtrännt devo, will sie sich längscht wider i öppis anders verwandlet hät, während mir immer no mit em "ich" beschäftigt sind...erlüchtig isch stetige wandel...

wobi sie sich i dem moment scho wider i öppis anders verwandlet hät...nämli i nödwandel...i öppis feschts...und etz isch sie scho wider wandel...und etz scho wider fescht...pingpong...

villicht isch erlüchtig immer das wo s ander isch als die vorstellig womer grad hät :?
Capablanca

Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von Capablanca »

Nichtlustig hat geschrieben:ich glaub niemert chan dezue cho, mer cha si nur wahrneh, will sie eim immer umgit und nie verschwinde wird, sie nimmt nur je nach situation en anderi form ah, drum suechemer sie immer, will mer meined, dass euses "ich" öppis feschts isch und dur die identifikation mit dem "ich" sich die spirituell erlüchtig abtrännt devo, will sie sich längscht wider i öppis anders verwandlet hät, während mir immer no mit em "ich" beschäftigt sind...erlüchtig isch stetige wandel...

wobi sie sich i dem moment scho wider i öppis anders verwandlet hät...nämli i nödwandel...i öppis feschts...und etz isch sie scho wider wandel...und etz scho wider fescht...pingpong...

villicht isch erlüchtig immer das wo s ander isch als die vorstellig womer grad hät :?
sehr treffend gesagt, finde ich =D>

Um den möglicherweise bedeutsamsten Zen-Meister der letzten 200 Jahre zu zitieren (nicht, dass mir noch mein nicht vorhander Doktortitel aberkannt wird *g*):

"Satori hat keinen Anfang, Übung kein Ende" Kodo Sawaki

Setzt man Satori mit Erleuchtung und Übung mit "Verwirklichung des gegenwärtigen Moments im alltäglichen Leben" gleich, so ist die Erleuchtung nichts was man finden und dingfest machen kann. Erleuchtung ist der Grundzustand, von dem alles ausgeht. Erleuchtung ist das alltägliche Leben. Es ist also nichts dabei :-)
Pufflibäng

Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von Pufflibäng »

/happy ich han scho zur spiritueller erlüüchtig gfunde /happy
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Weltenseglerin
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Registriert: Mo 25. Okt 2010, 12:22

Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von Weltenseglerin »

zu fuss.
lilith... riding on the storm...

*´¨)
¸.•´¸.•*´¨) ¸.•*¨)
(¸.•´ (¸.•` ¤
deep peace
Entheogenesis
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Registriert: Mo 8. Mär 2010, 15:47

Re: Wie kommt der Mensch zu spiritueller Erleuchtung?

Beitrag von Entheogenesis »

Das Buch ist irre, hat mir viele schöne Stunden beschert! Muss man mehrmals lesen :-) Auch "Neue Gedanken, neues Gehirn" ist toll. Oder "Die Entstehung der Realität". [-o<

Samadhi euch allen :-)
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