Party auf 2885 Metern Mountain Space Camp

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M!GuZ / Wasabidelux
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Party auf 2885 Metern Mountain Space Camp

Beitrag von M!GuZ / Wasabidelux »

Hab hier einen interesante bericht gefunden Vom Space Camp 05/06


Flying high … Mountain Space Camp (Switzerland)

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Während anderswo in der Wüste oder am Strand ins neue Jahr getanzt wurde, verschlug es dieses Jahr wieder einen kleinen Haufen Freaks in die Alpen. Die Mission war klar: Das letzte Mountain Space Camp galt es zu toppen. Rein quantitativ wurde dies schonmal durch die Höhe der ausgesuchten Hütte bewerkstelligt. Denn diese befand sich verglichen zu letztem Jahr auf der doppelten Höhe über dem Meeresspiegel, auf 2885 Metern - um genau zu sein. Entsprechend abenteuerlich gestaltete sich auch die Anreise, insbesondere die letzte Meile, die die Teilnehmer wie auch Gepäck sowie das technische Equipment in einem rasanten, nur wenige Minuten andauernden Heliflug zurücklegten.

Schon in der ersten Minute unserer Ankunft kamen wir aus dem Staunen kaum mehr heraus. Körnige Schneeflocken wehten uns mit einem eiskalten Wind ins Gesicht, während unser Blick langsam in 360 Grad die Umgebung abscannte. Unglaublich! Eine phänomenale Outdoor-Location. Ein Gletscher präsentierte sich in seiner vollen Pracht nur wenige hundert Meter Luftlinie von uns entfernt, unmittelbar dahinter türmten sich Eisriesen auf, die teils die 4000-Meter-Grenze überragten. Auf der anderen Seite begann nur wenige Meter entfernt ein steiler Abhang hinunter in das tief eingeschnittene verschneite Tal, auf dessen gegenüberliegender Seite sich wiederum die Alpen bis auf über 4000 Meter auftürmten.
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Doch erstmal genug gestaunt – die Temperatur lag irgendwo bei zwanzig Grad unter Null. Diese Tatsache erleichterte es uns enorm, erstmal mitsamt Gepäck in die Hütte zu flüchten und unser Zimmer (oder: Bettenlager) zu beziehen. Die Innentemperatur würde ich als die optimal Betriebstemperatur für einen Kühlschrank bezeichnen – zumindest fühlte es sich in der Hütte so kalt an. Aber im Gegensatz zu den polaren Aussentemperaturen war das doch eine signifikante Verbesserung. Zum Glück blieb es drinnen nur über die erste Nacht so kalt. Denn infolge der konsequenten und intensiven Benutzung des Holzofens heizte sich die Hütte in den folgenden Tagen auf eine sehr angenehme Zimmertemperatur auf, was zur Folge hatte, dass es uns nachts gegen Ende hin sogar im Schlafsack zu warm wurde ;) Das Space Camp war eben geprägt von Extremen.

Fliessendes Wasser gab es nicht – weder kalt noch warm. Aber dafür gab es ja Wasser in festem Zustand en Masse direkt vor der Haustür. Und die ein oder andere Nacht kamen wieder 30 Zentimeter Schneedecke hinzu. Sinnvollerweise befand sich der Ofen der Hütte direkt unter dem Herd in der Küche. Somit war es ein Leichtes, aus Schnee Wasser jeder erdenklichen Wunschtemperatur zu gewinnnen – vorausgesetzt der überforderte Fraggle verpeilte es nicht, den Schnee wieder vom Herd zu nehmen. Denn vom Schmelz- zum Siedepunkt brauchte es nur wenige Minuten.
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Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln liessen sich sehr schmackhafte warme Mahlzeiten kochen (es gab zum Beispiel Risotto, Bratkartoffeln, Nudeln und an Silvester ein extrem leckeres Schweizer Käsefondue).
Die im Space Camp anfallende Arbeit sollte idealerweise auf alle 22 Anwesenden gleichmässig verteilt werden, was abgesehen von ein paar Ausnahmen auch sehr gut funktionierte. Es ist vielleicht noch anzumerken, dass manche alltägliche Arbeit unter bewusstseinsveränderten Bedingungen im Space Camp zu etwas sehr Aussergewöhnlichem werden konnte ;) Ebenso auch der Toilettengang zum 50 Meter entfernten Trockenklo. Trotz Befürchtungen ist niemand an der Klobrille festgefroren. In der dritten Nacht war eine Benutzung des WCs kurzzeitig unmöglich, da die durch einen Sturm ausgelösten Schneefälle und Verwehungen trotz Taschenlampe keine Sicht ermöglichten. Aber selbst bei besserem Wetter war der Gang zum Klo in der Eiseskälte manchmal eine Qual.
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Da liess es sich tanzend in der Kälte doch schon deutlich besser aushalten. Sonnenschein gab es an drei Tagen in den Mittagsstunden, wenn auch nur von kurzer Dauer, da die Sonne nur knapp über den Gletschergipfeln stand. Doch diese Zeit wurde perfekt ausgenutzt und die Anlage nach draussen verlagert. Es ist ein wahrlich atemberaubendes, unbeschreibliches Gefühl vor dieser Kulisse zu tanzen oder gar (mit schwer beweglichen Pioneer-Wheels, da angefroren) aufzulegen. Nachts wurde das Tanzbein im flauschigen Aufenthaltsraum der Hütte geschwungen. Dieser war übrigens mit vielen psychedelisch-anregenden Tüchern und flippigen Weihnachtslampen angenehm dekoriert.
Dennoch zog es uns immer wieder nach draussen, dank solider alpiner Erfahrung einiger Spacecamp Mitglieder machten wir sogar eine Wanderung zum Gletscher.
Die extreme Abgelegenheit der Hütte ermöglichte es uns so laut sounden zu können, wie wir wollten. Und das wurde auch, drinnen wie draussen, in die Tat umgesetzt. In der Neujahrsnacht schepperte und vibrierte die Hütte in einem Ausmass, dass man fast schon Angst um Fensterschreiben und Türrahmen bekommen musste :D

Als DJs waren übrigens keine Grössen am Start, aber wer braucht bei so einer extravaganten Location noch ein bekanntes Line-Up? Die anwesenden DJs verrichteten ihren Job bestens und präsentierten eine abwechslungsreiche Mischung psychedlischer Musikstile. Aufgelegt wurde nach Lust und Laune, erst für die Neujahrsnacht gab es ein fixes Line-Up, das noch während des Käsefondues mit einem Chilloutset begann.
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Ab 21 Uhr ging es dann Up-Beat weiter, um 23 Uhr läutete ich als DJ ResQ von Klangarena ein treibendes Progressive Set ein, fast sekundengenau zu Neujahr ging es dann mit melodiösem Fullon weiter (Thanks@GoaJoa für den Support an den Reglern J), ab 1.30 Uhr abgelöst von S-MUTANS mit Dark Psy übelsten Härtegrades. Ab 4 Uhr beeindruckte dann DJ Romanius von Room31 für den Rest der Party mit einem extrem tiefgehendem psychedelisch-verspieltem Set, das wohl vor allem die vier Tanzwütigen im Schnee so schnell nicht vergessen werden, denn zu Neujahr wurde auch bei Nacht Outdoor beschallt.
Selbstverständlich gab es hin- und wieder ein paar Probleme mit der Technik, diese lassen sich jedoch an einer Hand abzählen, was angesichts der extremen Witterungsbedingungen meines Erachtens sehr wenig ist und wir sicher auch der Erfahrung von Romanius und den anderen, die für den Betrieb der Technik verantwortlich waren, zu verdanken haben.

An dieser Stelle möchte ich mich – sicher im Sinne aller Teilnehmer – nochmals sehr herzlich bei den Veranstaltern für diese wunderschönen Tage bedanken. Ohne ihren enormen Einsatz wäre das Mountain Space Camp 2005 nicht möglich gewesen.
Meine Gedanken kreisen schon um das Space Camp 06 – die hoffentlich dann in knapp einem Jahr wieder Realität werden!
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Cool Sowas were doch wirklich killer mus ich mir merken auf 06/07
funk0r
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Beitrag von funk0r »

Hey absolut genial!

Völlig abdreiht aber ganz geili Idee :D
Wär wöki mal interessant für 06/07 :D

Greez0rz
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Axon
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Beitrag von Axon »

ich finde es ein wenig dekadent, dass sich "freaks" mit einem heli auf einen berg fliegen lassen, damit sie ihren spass haben können.....es gibt viele umweltfreundlichere wege um spass zu haben..oder nicht?
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Traumtänzer
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Beitrag von Traumtänzer »

Isch ja huerä geil!!!

Naja, auso wede es paar Tag dört blibsch fingeni das mitem Heli nid so schlimm. Git ja gnue Skifahrer oder angeri Sportler wo der Heli für ei Abfahrt oder was o immer bruche. Cha mir auso tonewis schlimmeri Sache für d Umwält vorstelle.
(\__/)
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Josh
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Beitrag von Josh »

Ich find's super schön, dass auch ausserhalb von Partys Leute zusammen etwas unternehmen, sozusagen im "familiären Kreis".
Nur eben, was Consch schon angetönt hat: tatsächlich etwas sehr dekadent... Heliflüge sind nicht zu unterschätzen, was Treibstoffverbrauch angeht. Und sicher gibt es X Alternativen dazu. Gut, bei unserer Maturafeier haben einige Organisatoren fast 'nen Ständer gekriegt, als der von ihnen organisierte Helikopter die Tagesration Bierfässer auf dem Sportplatz abgeladen hat. DAS ist dekadent! :roll: :oops:
Aber ich will hier keinesfalls den Miesepeter spielen. Wünsche viel Spass nächstes Jahr, aber vielleicht geht ihr dann mit dem Fahrrad... :lol: :wink:
Tanze, bis nicht mehr du dich zur Musik bewegst, sondern die Musik nach deinen Bewegungen spielt...! :-)
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müstik
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Beitrag von müstik »

boo fettes panorama dort oben aber eindeutig zu kalt !!!

nach 5min. tanzen...sieht man so aus....
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psygnosis/mindsurfer
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Beitrag von psygnosis/mindsurfer »

hehe das sind ebe die sessions wo der nachher au sehr guet in errinnerig blibed.... mer hend au mal so en party gmacht (obwalde)... mer hend eifach ke heli gha.... hend halt die ganz wahr müsse ufeschleppe ... mier tued jetzt no de rügge weh wenn i dra denke... aber glohnt hed sichs.

ich findes halt allgemein schöner sertigi partys... da fragt au niemmer wieviel kostet de iitritt oder wo isch s lineup?...

naja egal... (bi glaub chli abschweift ... ?)
dielli

Re: Party auf 2885 Metern Mountain Space Camp

Beitrag von dielli »

Miguz hat geschrieben:Hab hier einen interesante bericht gefunden Vom Space Camp 05/06

Aber hallo!möcht würklich mal wissen wer du bist mensch. kam mir laut das Lachen;den letzten Space Camp galt es zu toppen. Aber sonst hast du wohl keine Probleme?Hoffes schwer. also extravagant ist es schon, zugebeben, eine goa mit helianflug.,.., doch rein buchhalterisch gesehen, ein schwachsinn!,sorry kann eifach nicht für mich behalten.
ca 5 Leute auf über xmetern, finde ich irgendwie recht arrogant. der preis dafür würde mich schon wunder nehmen.apropos,schau dir doch mal die fotos von letzts jahr an!

Flying high … Mountain Space Camp (Switzerland)

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Während anderswo in der Wüste oder am Strand ins neue Jahr getanzt wurde, verschlug es dieses Jahr wieder einen kleinen Haufen Freaks in die Alpen. Die Mission war klar: Das letzte Mountain Space Camp galt es zu toppen. Rein quantitativ wurde dies schonmal durch die Höhe der ausgesuchten Hütte bewerkstelligt. Denn diese befand sich verglichen zu letztem Jahr auf der doppelten Höhe über dem Meeresspiegel, auf 2885 Metern - um genau zu sein. Entsprechend abenteuerlich gestaltete sich auch die Anreise, insbesondere die letzte Meile, die die Teilnehmer wie auch Gepäck sowie das technische Equipment in einem rasanten, nur wenige Minuten andauernden Heliflug zurücklegten.

Schon in der ersten Minute unserer Ankunft kamen wir aus dem Staunen kaum mehr heraus. Körnige Schneeflocken wehten uns mit einem eiskalten Wind ins Gesicht, während unser Blick langsam in 360 Grad die Umgebung abscannte. Unglaublich! Eine phänomenale Outdoor-Location. Ein Gletscher präsentierte sich in seiner vollen Pracht nur wenige hundert Meter Luftlinie von uns entfernt, unmittelbar dahinter türmten sich Eisriesen auf, die teils die 4000-Meter-Grenze überragten. Auf der anderen Seite begann nur wenige Meter entfernt ein steiler Abhang hinunter in das tief eingeschnittene verschneite Tal, auf dessen gegenüberliegender Seite sich wiederum die Alpen bis auf über 4000 Meter auftürmten.
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Doch erstmal genug gestaunt – die Temperatur lag irgendwo bei zwanzig Grad unter Null. Diese Tatsache erleichterte es uns enorm, erstmal mitsamt Gepäck in die Hütte zu flüchten und unser Zimmer (oder: Bettenlager) zu beziehen. Die Innentemperatur würde ich als die optimal Betriebstemperatur für einen Kühlschrank bezeichnen – zumindest fühlte es sich in der Hütte so kalt an. Aber im Gegensatz zu den polaren Aussentemperaturen war das doch eine signifikante Verbesserung. Zum Glück blieb es drinnen nur über die erste Nacht so kalt. Denn infolge der konsequenten und intensiven Benutzung des Holzofens heizte sich die Hütte in den folgenden Tagen auf eine sehr angenehme Zimmertemperatur auf, was zur Folge hatte, dass es uns nachts gegen Ende hin sogar im Schlafsack zu warm wurde ;) Das Space Camp war eben geprägt von Extremen.

Fliessendes Wasser gab es nicht – weder kalt noch warm. Aber dafür gab es ja Wasser in festem Zustand en Masse direkt vor der Haustür. Und die ein oder andere Nacht kamen wieder 30 Zentimeter Schneedecke hinzu. Sinnvollerweise befand sich der Ofen der Hütte direkt unter dem Herd in der Küche. Somit war es ein Leichtes, aus Schnee Wasser jeder erdenklichen Wunschtemperatur zu gewinnnen – vorausgesetzt der überforderte Fraggle verpeilte es nicht, den Schnee wieder vom Herd zu nehmen. Denn vom Schmelz- zum Siedepunkt brauchte es nur wenige Minuten.
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Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln liessen sich sehr schmackhafte warme Mahlzeiten kochen (es gab zum Beispiel Risotto, Bratkartoffeln, Nudeln und an Silvester ein extrem leckeres Schweizer Käsefondue).
Die im Space Camp anfallende Arbeit sollte idealerweise auf alle 22 Anwesenden gleichmässig verteilt werden, was abgesehen von ein paar Ausnahmen auch sehr gut funktionierte. Es ist vielleicht noch anzumerken, dass manche alltägliche Arbeit unter bewusstseinsveränderten Bedingungen im Space Camp zu etwas sehr Aussergewöhnlichem werden konnte ;) Ebenso auch der Toilettengang zum 50 Meter entfernten Trockenklo. Trotz Befürchtungen ist niemand an der Klobrille festgefroren. In der dritten Nacht war eine Benutzung des WCs kurzzeitig unmöglich, da die durch einen Sturm ausgelösten Schneefälle und Verwehungen trotz Taschenlampe keine Sicht ermöglichten. Aber selbst bei besserem Wetter war der Gang zum Klo in der Eiseskälte manchmal eine Qual.
Bild
Da liess es sich tanzend in der Kälte doch schon deutlich besser aushalten. Sonnenschein gab es an drei Tagen in den Mittagsstunden, wenn auch nur von kurzer Dauer, da die Sonne nur knapp über den Gletschergipfeln stand. Doch diese Zeit wurde perfekt ausgenutzt und die Anlage nach draussen verlagert. Es ist ein wahrlich atemberaubendes, unbeschreibliches Gefühl vor dieser Kulisse zu tanzen oder gar (mit schwer beweglichen Pioneer-Wheels, da angefroren) aufzulegen. Nachts wurde das Tanzbein im flauschigen Aufenthaltsraum der Hütte geschwungen. Dieser war übrigens mit vielen psychedelisch-anregenden Tüchern und flippigen Weihnachtslampen angenehm dekoriert.
Dennoch zog es uns immer wieder nach draussen, dank solider alpiner Erfahrung einiger Spacecamp Mitglieder machten wir sogar eine Wanderung zum Gletscher.
Die extreme Abgelegenheit der Hütte ermöglichte es uns so laut sounden zu können, wie wir wollten. Und das wurde auch, drinnen wie draussen, in die Tat umgesetzt. In der Neujahrsnacht schepperte und vibrierte die Hütte in einem Ausmass, dass man fast schon Angst um Fensterschreiben und Türrahmen bekommen musste :D

Als DJs waren übrigens keine Grössen am Start, aber wer braucht bei so einer extravaganten Location noch ein bekanntes Line-Up? Die anwesenden DJs verrichteten ihren Job bestens und präsentierten eine abwechslungsreiche Mischung psychedlischer Musikstile. Aufgelegt wurde nach Lust und Laune, erst für die Neujahrsnacht gab es ein fixes Line-Up, das noch während des Käsefondues mit einem Chilloutset begann.
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Ab 21 Uhr ging es dann Up-Beat weiter, um 23 Uhr läutete ich als DJ ResQ von Klangarena ein treibendes Progressive Set ein, fast sekundengenau zu Neujahr ging es dann mit melodiösem Fullon weiter (Thanks@GoaJoa für den Support an den Reglern J), ab 1.30 Uhr abgelöst von S-MUTANS mit Dark Psy übelsten Härtegrades. Ab 4 Uhr beeindruckte dann DJ Romanius von Room31 für den Rest der Party mit einem extrem tiefgehendem psychedelisch-verspieltem Set, das wohl vor allem die vier Tanzwütigen im Schnee so schnell nicht vergessen werden, denn zu Neujahr wurde auch bei Nacht Outdoor beschallt.
Selbstverständlich gab es hin- und wieder ein paar Probleme mit der Technik, diese lassen sich jedoch an einer Hand abzählen, was angesichts der extremen Witterungsbedingungen meines Erachtens sehr wenig ist und wir sicher auch der Erfahrung von Romanius und den anderen, die für den Betrieb der Technik verantwortlich waren, zu verdanken haben.

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Beitrag von altered »

es waren glaub ich etwa 26 leute auf dem berg und nicht 5. und gekostet hat das ganze so etwa 300 - 400sfr för 4 tääg.
sovell ig weiss, ben nid sdört gsii aber en kolleg vo mir het das mitorganisiert.

eg finds ämu en cooli sach sowas. bin zwar au nid mitgange us geldmangel und will mich persönlich s tanze i sonere chälti nid so aamacht aber findes scho no cool wenn lüüt das möched.
Dieser Beitrag ist an jene gerichtet die Wissenschaft von Satire zu unterscheiden wissen.

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Beitrag von earthom »

uiuiuiiii
i finde's voll okay, so ne geili party! cha mi nur schier nid beruhige über die pseudo-ökologischi attacke gäg dä heliflug. wär konsequänt uf alles verzichtet wo irgendwie unökologisch isch, dä rennt am schluss füdleblutt uf em niemandsland are gränze ume und muess drmit rächne, erschosse z'wärde... mir hei doch es rächt druf, glücklech z'sy! und ou mal öppis spinnigs dürezgä! sehr viel unökologischer als dört obe ga fun z'ha find i, so ne miesmacherische bytrag z'schribe mitsamt dene doch sehr negative, pessimistische vibes. es git en energetischi, spirituelli, emotionali umwält, und die gilt's ou z'pflege und z'schütze. i dänke, mir nütze dere ärde viel meh mit glücklech und sogar ekstatisch sy als mit übertriebne sorge ;-)
love&peace
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Josh
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Beitrag von Josh »

earthom hat geschrieben:i dänke, mir nütze dere ärde viel meh mit glücklech und sogar ekstatisch sy als mit übertriebne sorge ;-)
love&peace
Es ging lediglich darum, dass man denselben Event bzw. einen sehr ähnlichen wohl auch hätte durchführen können, ohne auf einen Hubschrauber zurückgreifen zu müssen.

Und was ist schlussendlich sinnvoller: eine (wie du es nennst) besorgte Menschheit und ein gesunder Planet Erde oder eine hedonistische Menschheit und ein verschmutzter Planet Erde?
In Anbetracht dessen, dass wir Menschen nur einen Bruchteil der Erde darstellen, tendiere ich ganz klar zu ersterer Version, ganz davon abgesehen, dass der Grossteil der Menschheit (bzw. derjenige, der es sich leisten kann) sowieso nach zweiter Variante lebt und ich es toll finde, wenn kritische Stimmen laut werden, die eine Sicht vertreten, welche nicht direkt ihnen selbst Nütze ist, sondern den Generationen nach ihnen. Bravo, das verdient Respekt!
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Beitrag von earthom »

naja weisst du, ich geb mir auch alle mühe, umweltfreundlich zu sein, denn ich liebe diese erde. und ich bin voll mit dir eins, dass es schön ist, wenn kritische stimmen sich melden zu diesem thema. aber an der unsichtbaren situation, die ich angesprochen habe liegt mir viel, denn ich denke, sie ist verantwortlich für das, was sich hier manifestiert. ich habe kürzlich einen film gesehen, da hat ein professor wasserkrüge angschrieben mit ganz verschiedenen wörtern, zb. liebe, hass, stress, fürsorge, macht, glück... und dann hat er das so ne weile stehen gelassen und sich anschliessend die wassermoleküle unter einem elektronenrastermikroskop angeschaut und fotographiert. die haben je nach aufschrift völlig anders ausgesehen. wir sind vielleicht sowas wie götter: was wir denken/fühlen/erwarten, das erschaffen wir. und diese verantwortung lastet viel schwerer auf mir, als mitschuldig zu sein für vielleicht, sagen wir 1/10000000000000 (genaue daten sind mir im moment nicht zugänglich) schadstoffemission wegen eines helikopterflugs, der vielleicht einzige in meinem leben...
love+peace
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