war nicht böse gemeint.
hab nur grad etwas falsch reagiert.
bin jetzt besser mal ruhig.
Drachenherz hat geschrieben:Ach chumm Lila, mach kein Scheiss und lahn Di vor allem nöd entmuetige.Lila hat geschrieben:ach verdammte scheiss echt..ich reg mi etz gad uf..wil hans doch eigentlich gwüsst dassi ned geeignet bin zum schribe..chan nie das uf papier bringe woni wod..
und die diskussione wirded mer schnell mal zvil..
blibe glaub besser wider chli im hindergrund..
besser für all
Das mit em schriebe isch - wie Kommunikation allgemein - halt sone sach...
Mer druckt sich uus -> wird nöd oder falsch verstande
Mer druckt sich anders uus -> wird nöd oder falsch verstande
Mer druckt sich nomal anders uus -> und irgendwenn fallt dä Grosche...
S'geile bi däm ganze isch ebe, dass mer
a) sich selber besser lernt verstah, zum sich "verständlicher" chöne uusdrucke und
b) mer lernt die andere besser kenne, will mer - wenn mer nöd uufgit - sich überleit, WIE chöntet's verstah, was mer uusdrucke will.
So, mach eifach wiiter und lahn Di nöd durebringe.
*knuddel*
isch denk scho guet..bi nur gad chli verschrocke..Fallen Angel 2 hat geschrieben:sorry Lila!
war nicht böse gemeint.
![]()
hab nur grad etwas falsch reagiert.
bin jetzt besser mal ruhig.
stimmt..ich mag die ganze bezeichnige,titel und schublädli au absolut ned..Fallen Angel 2 hat geschrieben:ja das stimmt![]()
tuet mir leid.
isch au nöd gege dich grichtet gsi.
sondern gege psychologe.
hab dich doch gern

Ja also ich habe ja nicht behauptet, dass Fromm alle Wahrheit wüsste, ich wollte durch diesen Beitrag eigentlich nur in die Runde bringen, dass es verschiedene Formen von Liebe gibt und ich persönlich finde, damit hat er (bedingt) recht, oder zumindest erlebe ich das auch so . (Das bedingt erkläre ich nachher noch, oder versuche es wenigstens)Capablanca hat geschrieben:ich finde übrigens Fromms Betrachtung ungenau.
Nein, das denke ich nicht. Ich denke sogar Selbstliebe hat den grössten moralischen Wert (im Ursprung), wenn sie Selbstliebe und nicht schadender Egoismus ist. Wenn ich mich selbst nicht lieben kann, dann kann ich auch keinen anderen lieben, so einfach ist das. Ich muss also zuerst meine eigene Existenz akzeptieren und lieben können, bevor ich jemanden anderen lieben kann. Ich kann gar niemanden ausser mir lieben, wenn ich mich selbst nicht liebe.Capablanca hat geschrieben: Selbstliebe hat keinen moralischen Wert, also kann das niemals Liebe sein, solange man sich selbst nicht dualistisch, als Subjekt und Objekt, betrachtet, aber auch dann erscheint es lächerlich.
Hhm. Selbstwert gebe ich mir selbst und erreiche ich durch die Energie und den Glauben, den ich in mich selbst setze. Dieser Vorgang bzw. Prozess, der Selbstwert erschafft und erhält so wie Verantwortung für die Zukunft seiner eigenen Existenz übernimmt, könnte das nicht Selbstliebe sein?Capablanca hat geschrieben: Ich würde daher statt Selbstliebe, Selbstachtung, Selbstwert, Selbstzuwendung etc. verwenden, aber niemals
von Selbstliebe sprechen.
Jein, da denke ich anders und bin doch auch einverstanden mit Dir, sowie als auch, würde ich mal sagen. Wenn ich mich z.B. als Individuum ohne jegliche philosophische oder metaphysische Wahrheit betrachte, dann würde ich dir zu 100% beipflichten.Capablanca hat geschrieben: Liebe geht immer über die Grenzen meines Körpers und Geistes hinaus.
In diesem Kontext ist der Begriff der Selbstliebe einfach irreführend.
Da gibt es keinen Unterschied, zwischen "normal" und Narzisst. Jede Selbstliebe ist Narzissmus, weil Narzissmus im Grunde der Ausdruck von Selbstliebe ist. Jeder Mensch braucht einen gesunden Narzissmus um zu überleben. Es gibt als pathologischen Narzissmus, was man unter der Bezeichnung "Narzisst" für gewöhnlich meint. Somit verstehe ich Deinen Ausdruck dennoch und die Antwort auf Deine Frage ist: Es ist eine menschliche Definition und es fragt sich für mich, ob nicht jeder sich selbst so stark lieben darf, wie er eben will, so lange er neimand anderen damit einschränkt.Capablanca hat geschrieben: Und wo ist der Unterschied zwischen Selbstliebe und Selbstverliebtheit? Wo ist die Grenze?
Wann ist man noch normal und wann ein Narzisst.
Nun, nur weil du etwas nicht verstehst oder erfassen kannst, muss es ja nicht zwingend sein, dass es nicht wahr ist? oder doch? Ich mein bitte versteh das jetzt nicht als Angriff, denn als solches ist es nicht gedacht und ich möchte auch Begründen warum: Ich habe die Konsequenz aus Fromms Überlegungen angebracht, ohne seine Überlegungen dahinter anzugeben und wer weiss, vielleicht war er gar nicht so dumm, wie das vordergründig erscheinen mag? Und Du weisst ja vielleicht, dass jedes Urteil ein Zeugnis von Unwissenheit sein kann?Capablanca hat geschrieben: Dann fehlt noch die Geschwisterliebe und bestimmt noch einige andere Lieben.
Aber gut ... Fromm hat offenbar nicht nur gute Sachen geschrieben.
Aber wer hat das schon.
Hhm.Capablanca hat geschrieben: Und "Liebe zu Gott" ... naja .... *müde gähn*
Ich nehme an Du bist Atheist? Jetzt wo es gerade interessant werden würde und sich die Lösung all deiner Fragen und der Unschlüssigkeit und das Verstehen der Zusammenhänge langsam aber sicher offenbaren würde?Capablanca hat geschrieben: ... naja .... *müde gähn*


Wenn du dich selbst nicht magst, welchen Grund sollten andere haben, dich zu mögen?crawltothesky hat geschrieben:Was soll ich an mir lieben? Meinen Körper? (Stinkt und sieht schlecht aus!) Meine Gedanken? (Sind doof!) Meine Gefühle? (Bereiten mir Schmerzen!)
Versteh ich nicht ganz...was für Bedingungen?crawltothesky hat geschrieben:Sobald ich anfange, etwas an meiner Ichvorstellung zu lieben, stelle ich Bedingungen an meine Umwelt, weil ich anhand meiner Ichvorstellung bewerte.


Ja genau an die Aussagen Jesu glaube ich, aber nicht an diejenigen der Kirche, die nur dazu da sind, sich selbst zu erschaffen. Und gerade weil ich an die Aussagen Jesu glaube und für mich auch zu realisieren glaube, das eine vom anderen unterscheiden zu können, denke ich, dass die Kernaussage ALLER Religionen der Welt die selben sind. (Ich schmeisse nämlich alle in einen Topf) Ich bin daher ein Vereiner, weil ich über oberflächliche Differenzen hinwegschaue, nicht ein Entzweier, der sie betont.crawltothesky hat geschrieben:Lieber Dr. Acid!
Mir gefällt die Art nicht, wie Du Christentum und Buddhismus in einen Topf schmeisst.![]()
Ich war bisher immer der Auffassung, dass man als Christ an gewisse Dinge glaubt.
Das kenne ich auch so, darum ist der Buddhismus keine Religion, sondern eine Parawissenschaft mit einem grössenwahnsinnigen Anführer, der sich eingebildet hat, er wäre der einzige Erleuchtete, der lebt. Ja dass immer nur ein Erleuchteter leben würde. Daran, dass jeder die Grenze vom Ego zum Selbst überwinden kann, auch gleichzeitig und Erleuchtung ein höchst individueller Prozess ist, hat er nur theoretisch gedacht.crawltothesky hat geschrieben: Der Buddhismus lehrt hingegen, dass Buddha kurz vor seinem Tod sagte: "Glaubt mir nichts, bloß weil ich der Buddha bin, sondern prüft selbst!" (Zumindest hab ich das in Erinnerung, dass das so gelehrt wird)
Da es Materie nach der Naturwissenschaft nicht gibt, könnte es auch sein, dass Gottes Schöpfung ein Traum ist, Gottes Idee und Traum, den Du als Existenz erlebst, wo steht WIE Gott das gelöst hat? Nirgends, es ist offen!crawltothesky hat geschrieben: Dann braucht es im Buddhismus keinen Schöpfer, weil alles Geist ist. Nach der buddhistischen Weltsicht leben wir in einem gemeinsamen Traum, den man bis zur Erleuchtung als ziemlich real erlebt.
Z.B. gesund für sich selbst zu sorgen in Form von Nahrung und Vorsicht z.B. kann ich anderen nur beibringen, wenn ich dies selbst auch lebe. Es ist eine alte Weisheit, das Kinder z.b. das aufnehamen, was man ihnen vorlebt und nicht das, was man sie theoretisch lehrt! Das heisst diese Eigenschaften, welche z.B. Eigenschaften der Verantwortung gegenüber dem Leben und der Zukunft sind, was Liebe im Grunde ist, muss ich selbst zuerst verinnerlicht haben und leben, ich gebe sonst unbewusst meine "Fehler" an andere weiter. Wenn Du z.B. Deinem Kind vorleben kannst, wie es den stinkenden und gut aussehden Körper reinigt, (wobei solche Wertungen ja rein subjektiv sind) dann würdest Du ja Deinem Kind Deine Selbstliebe weitergeben. Genau so gehts und genau so geht es auch nicht, wenn man sich selbst nicht liebt.crawltothesky hat geschrieben: Ich weiss auch nicht, warum ich um andere zu lieben so etwas wie eine Selbstliebe bräuchte. Was soll ich an mir lieben? Meinen Körper? (Stinkt und sieht schlecht aus!) Meine Gedanken? (Sind doof!) Meine Gefühle? (Bereiten mir Schmerzen!)
Nein, das ermöglicht erst, dass Du als Individuum geliebt wirst. Welche Liebe schränkt das ein? Die Liebe Buddhanaturs Geistes zu Dir sicher nicht. Und wenn Du kein Ego hättest, dann gäbe es kein ich, kein Dich zu lieben. Es braucht also etwas, was Dich von der Buddhanatur trennt um als Individuum verwirklicht und geliebt zu zu werden. Sonst macht ja das persönliche Karma, (welches es ja gar nicht gibt, es ist nämlich nur Buddhanaturs Karma), gar keinen Sinn. Liebe ist auch, dass das Gesetz verwirklicht wird und gilt und nach dem Glauben Erlösung und Bestimmung findet. Es ftagt sich nur: Wessen Liebe will aus Geist erlebbare Materie machen, welche in der Auflösung und Bestimmung seiner selbst endet? ?? ???crawltothesky hat geschrieben: Sobald ich anfange, etwas an meiner Ichvorstellung zu lieben, stelle ich Bedingungen an meine Umwelt, weil ich anhand meiner Ichvorstellung bewerte.
Das ist der Liebe hinderlich und schränkt sie ein.
Versteh ich jetzt nicht..crawltothesky hat geschrieben:Lieber Dr. Acid!
Mir gefällt die Art nicht, wie Du Christentum und Buddhismus in einen Topf schmeisst.![]()


Ich kann im Moment nicht ausführlich Bezug nehmen, ich muss nämlich in die Schule.Capablanca hat geschrieben:@Acid:
Ich bin kein Atheist. Am ehesten würde Agnostiker auf mich zutreffen mit gewissen Tendenzen zu einer spirituellen (die buddhistische gefällt mir ganz gut, ich sehe mich jedoch nicht als Buddhist) Anschauung der Welt.