Gut - Böse - und die Liebe
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Fallen Angel 2
Re: Gut - Böse - und die Liebe
strub ich sehs tatsächlich grad umgekehrt.
Julia wird Romeo niemals hassen, sie kann ihn nicht hassen, so sehr liebt sie ihn, und der einzige Ausweg den sie sieht ist sich zu töten, um den Schmerz ihn nicht zu bekommen, nicht länger spüren zu müssen.
Wenn jemand einen anderen Menschen liebt, ist es doch natürlich, dass er gerne mit diesem Menschen zusammen sein möchte; nicht?
Wobei Erich Fromm offenbar der Ansicht ist, dass es nur dann Liebe ist, wenn dies beide so empfinden.
Wenn man jedoch anfängt jemanden Doof zu finden, den man einst geliebt, was war denn das dann für eine Liebe? Hasst man denn nicht nur das, was das Ego als Ziel definiert - und nicht erreicht?
Hass ist sicherlich nach der Liebe die stärkste oder kraftvollste Emotion - doch für mich ist sie eindeutig dem Bösen zuzuordnen (womit wir den Threadtitel mal wieder gestreift hätten hihi), Hass kann meines Erachtens durchaus unabhängig von der Liebe existieren, ja ist eigentlich Absenz von Liebe.
Wer sich selbst hasst, wird auch oft im Zwang landen. Er hasst sich so sehr, dass er nur jene "liebt", die er eh nicht bekommt. Und dann hasst er die, die er nicht bekommt, weil er nur den Hass kennt. Und eben nicht: die Liebe.
Nun ja, vielleicht sind beide Ansichten richtig, und es gibt sowohl jene, die zu hassen beginnen, weil sie die Liebe nicht leben dürfen oder nicht (mehr) können - wie auch jene, die es nur betrauern, bis hin zum Suizid.
Die Frage wäre also, was diesen Leuten helfen würde? Kann nur eine neue Liebe hier etwas ausrichten? Und wie können jene, die derartiges erlebten, je aus der Spirale der negativen Gefühle hinausfinden, wenn nicht klar ist, was Liebe ist - und was Zwang. Wenn ihre Ausstrahlung Böse oder Depro ist, sinken auch die Chancen auf dem Heiratsmarkt - und so gesehen sind jene, die am Bösesten und am Deprimiertesten sind, vielleicht auch diejenigen, die den grössten Schmerz erlitten haben, bezüglich der Liebe.
(was sich glaube ich auch mit der Psychologie deckt oder?)
"Erbarme Dich derer,
Die Dich hassen,
denn sie sind es,
deren Leid am grössten ist."
- hab ich erfunden, aber könnte auch irgendwo mit römischen Zahlen stehen...
Julia wird Romeo niemals hassen, sie kann ihn nicht hassen, so sehr liebt sie ihn, und der einzige Ausweg den sie sieht ist sich zu töten, um den Schmerz ihn nicht zu bekommen, nicht länger spüren zu müssen.
Wenn jemand einen anderen Menschen liebt, ist es doch natürlich, dass er gerne mit diesem Menschen zusammen sein möchte; nicht?
Wobei Erich Fromm offenbar der Ansicht ist, dass es nur dann Liebe ist, wenn dies beide so empfinden.
Wenn man jedoch anfängt jemanden Doof zu finden, den man einst geliebt, was war denn das dann für eine Liebe? Hasst man denn nicht nur das, was das Ego als Ziel definiert - und nicht erreicht?
Hass ist sicherlich nach der Liebe die stärkste oder kraftvollste Emotion - doch für mich ist sie eindeutig dem Bösen zuzuordnen (womit wir den Threadtitel mal wieder gestreift hätten hihi), Hass kann meines Erachtens durchaus unabhängig von der Liebe existieren, ja ist eigentlich Absenz von Liebe.
Wer sich selbst hasst, wird auch oft im Zwang landen. Er hasst sich so sehr, dass er nur jene "liebt", die er eh nicht bekommt. Und dann hasst er die, die er nicht bekommt, weil er nur den Hass kennt. Und eben nicht: die Liebe.
Nun ja, vielleicht sind beide Ansichten richtig, und es gibt sowohl jene, die zu hassen beginnen, weil sie die Liebe nicht leben dürfen oder nicht (mehr) können - wie auch jene, die es nur betrauern, bis hin zum Suizid.
Die Frage wäre also, was diesen Leuten helfen würde? Kann nur eine neue Liebe hier etwas ausrichten? Und wie können jene, die derartiges erlebten, je aus der Spirale der negativen Gefühle hinausfinden, wenn nicht klar ist, was Liebe ist - und was Zwang. Wenn ihre Ausstrahlung Böse oder Depro ist, sinken auch die Chancen auf dem Heiratsmarkt - und so gesehen sind jene, die am Bösesten und am Deprimiertesten sind, vielleicht auch diejenigen, die den grössten Schmerz erlitten haben, bezüglich der Liebe.
(was sich glaube ich auch mit der Psychologie deckt oder?)
"Erbarme Dich derer,
Die Dich hassen,
denn sie sind es,
deren Leid am grössten ist."
- hab ich erfunden, aber könnte auch irgendwo mit römischen Zahlen stehen...
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The Dude
Re: Gut - Böse - und die Liebe
@Ängeli: Schöns Gedicht 
@Capablanka:
Weise Worte
und danke für dä Buechtip 
Ich wage an dieser Stelle mal den Versuch, die Liebe zu definieren [oder definieren zu lassen, hehe]:
(Auszüge aus "Das Mysterium der bedinungslosen Liebe" im Buch "Licht wirft keinen Schatten" von Armin Risi http://armin-risi.ch/)
@Capablanka:
Weise Worte
Ich wage an dieser Stelle mal den Versuch, die Liebe zu definieren [oder definieren zu lassen, hehe]:
(Auszüge aus "Das Mysterium der bedinungslosen Liebe" im Buch "Licht wirft keinen Schatten" von Armin Risi http://armin-risi.ch/)
Diejenigen, die in die Dualität gefallen sind, sind nicht mehr bewusst mit Gott, der Quelle aller Energien, verbunden. [...]
Von Gott getrennt zu sein ist eine Illusion, denn in Wirklikchkeit sind wir nie getrennt. Diese Illusioin ist das Ergebnis eines verschatteten Bewusstseinszustandes, der jedoch überwunden werden kann, wenn wir unser Bewusstsein der Einheit und Individualität (=unsere göttliche Liebe) wieder erlangen. Dann sind wir bewusst mit Gott verbunden, und von Gott, der allumfassenden Quelle, werden wir alles bekommen, was wir für das Leben im Bewusstsein dieser Liebe brauchen.
Liebe ist der reinste Ausdruck des freien Willens. Liebe kann nie erzwungen oder gefordert werden, und in Liebe werden wir auch nie etwas erzwingen oder fordern wollen. Reine Liebe ist bedingungslos. Diejenigen, die in Liebe mit Gott verbunden sind, sind mit der Quelle von ALLEM verbunden, aber sie wünschen NICHTS für ihr Ego, genausowenig wie jemand auf die Idee käme, den eigenen Schatten anzukleiden oder zu füttern. [...]
Liebe ist also nicht bloss "die zweithöchste Energieebene der Galaxis" oder "die schönste Form von Illusion". Liebe ist die einzige direkte und bewusste Verbindung mit dem Ganzen; sie ist die Einheit der relativen und absoluten Individualität. Weil Liebe uns mit Gott, der Quelle, vereint, ist sie die höchste und einzig reine Schöpfungskraft im Universum. Realität ist Einheit (Individualität), und wahre Einheit ist nur in Liebe möglich. Liebe ist also die einzig wirkliche Realität. Alles andere ist nicht im Einklang mit der Einheit und daher nicht im Einklang mit Gottes Willen.
Gottverbundene Liebe (sanskr. bhakti) ist der reine, schattenlose Ausdruck unserer ureigenen Individualität, die immer mit freiem Willen und mit Selbstverantwortung verbunden ist, denn Liebe ist freiwillig. Worauf wir unsere Liebe richten und nicht richten, ist unsere Freiheit und unsere - und NUR unsere - Verantwortung. Echte Liebe ist das einzige, was nicht erzwungen werden kann. Alles andere (Interessen, Vorlieben, Meinungen, Ängste, usw.) sind vielfach manipulierbar.
"Bedingungslos"beduetet, dass man sich entscheidet, das natürliche, ursprüngliche Ziel (Gott) anzustreben und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Nicht "MEIN Wille geschehe", aber auch nicht "KEIN Wille geschehe", sondern "DEIN Wille geschehe"! [...]
Zitat Jesu: "Ich und mein Vater sind eins."
Bhagavad-Gita 6,30-31: "Wer erleuchtet ist, sieht mich überall und sieht alles in mir. Wahrhaftig, die selbstverwirklichte Seele sieht mich überall. / Diejenigen, die mich in allem und alles in mir sehen, sind nie von mir getrennt, und ich bin nie von ihnen getrennt"
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Fallen Angel 2
Re: Gut - Böse - und die Liebe
hab da mal wieder eine interessante Frage in den Weiten des Netzes gefunden..
Woher kommt das Böse?
Nehmen wir mal die Analogie (wer erfindet solche Wörter wie Analogie???) von Gott und dem Teufel, einfach deshalb weil diese so wundervoll bekannt ist, bei den wundervollen Seelen die hier im nerdostlichen Teil von Aurasien rumlungern - und weil mir grad keine bessere einfällt.
Also der Teufel geht also hin und sagt: Gott Du bist ein Arsch, ich mach das jetzt auf meine Weise. Gott findet das ziemlich doof, nimmt ihm sein Lichtschwert weg und lässt ihn fallen. Plumps ist er in der Hölle und natürlich sauer auf Gott und er kriert schwarze Magie, Dämonen, die Börse und macht im Allgemeinen einen auf "du kannst mich mal!".
Soweit ist das ja alles bekannt und schon tausend mal diskutiert worden, aber da stellt sich doch die Frage: WARUM macht der das?
Gehen wir mal davon aus, dass Gott in der Geschichte der Liebe ist und der Teufel der Böse, so ist klar, der Teufel macht hier wirklich etwas gemeines, hinterschlagenes, und wendet sich "einfach so" vom Licht ab.
Nur woher kommt denn der Einfall des Teufels sich vom Licht abzuwenden? Nun kann man Antworten, er hat ein zu grosses Ego, aber das klärt die Frage nicht. Warum hat er ein zu grosses Ego? Wann und wo sich das Böse in sein Herz stiehlt ist noch verhältnismässig einfach zu klären, ja sogar warum es sich in sein Herz stiehlt. Gibt sicher eine gute Erklärung dafür. Nur...
Was IST das, dass sich da in des Teufels Herz stiehlt? Bedauert er, dass er sich vom Licht abgewendet hat, so von Zeit zu Zeit? Ist er einfach zu sehr verwickelt in dem ganzen um zum Licht zurückzufinden? Möglich, aber unwichtige Fragen, was mich interessiert ist:
woher kommt das Böse.
Woher kommt das Böse?
Nehmen wir mal die Analogie (wer erfindet solche Wörter wie Analogie???) von Gott und dem Teufel, einfach deshalb weil diese so wundervoll bekannt ist, bei den wundervollen Seelen die hier im nerdostlichen Teil von Aurasien rumlungern - und weil mir grad keine bessere einfällt.
Also der Teufel geht also hin und sagt: Gott Du bist ein Arsch, ich mach das jetzt auf meine Weise. Gott findet das ziemlich doof, nimmt ihm sein Lichtschwert weg und lässt ihn fallen. Plumps ist er in der Hölle und natürlich sauer auf Gott und er kriert schwarze Magie, Dämonen, die Börse und macht im Allgemeinen einen auf "du kannst mich mal!".
Soweit ist das ja alles bekannt und schon tausend mal diskutiert worden, aber da stellt sich doch die Frage: WARUM macht der das?
Gehen wir mal davon aus, dass Gott in der Geschichte der Liebe ist und der Teufel der Böse, so ist klar, der Teufel macht hier wirklich etwas gemeines, hinterschlagenes, und wendet sich "einfach so" vom Licht ab.
Nur woher kommt denn der Einfall des Teufels sich vom Licht abzuwenden? Nun kann man Antworten, er hat ein zu grosses Ego, aber das klärt die Frage nicht. Warum hat er ein zu grosses Ego? Wann und wo sich das Böse in sein Herz stiehlt ist noch verhältnismässig einfach zu klären, ja sogar warum es sich in sein Herz stiehlt. Gibt sicher eine gute Erklärung dafür. Nur...
Was IST das, dass sich da in des Teufels Herz stiehlt? Bedauert er, dass er sich vom Licht abgewendet hat, so von Zeit zu Zeit? Ist er einfach zu sehr verwickelt in dem ganzen um zum Licht zurückzufinden? Möglich, aber unwichtige Fragen, was mich interessiert ist:
woher kommt das Böse.
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The Dude
Re: Gut - Böse - und die Liebe
Lieber Engel
Vielleicht kann ich dir beim finden deiner Antwort behilflich sein.
So sehe ich die Antworten:
Stell dir vor du bist relativer Teil des Absoluten. Jedoch ungeschöpft und ungeteilt im ALL-EINEN EINS-SEIN. Du bist individueller relativer Teil des individuellen Absoluten. Du hast also genau wie das Absolute, einen freien Willen. Hast also die Möglichkeit dich selber als Grund, Quelle und Sinn - also Gott - zu "sehen". Sobald du das tust, teilst du UR, und grenzt dich damit vom Absoluten ab, da du als relativer Teil niemals das Absolute sein kannst. Daraus entsteht dann aus dem wahren Selbst heraus das falsche Ich (Ego). Warum du UR zu teilen beginnst? Ich glaube da müsstest du die L-Motte
persönlich fragen. Vielleicht wegen dem Zweifel an Gottes Absolutheit, vielleicht auch weil du einfach glaubst, "besser" oder "grösser" oder "mehr" zu sein als das Absolute, vielleicht hat das aber auch Gründe die ich (noch) nicht zu erkennen im Stande bin.
Wichtig ist, dass Gott die L-Motte nach der UR-teilung (für welche nicht Gott, sondern die (L)-Motte mittels dem ihr innewohenden freien Willen verantwortlich ist) noch genauso liebt, wie vorher. Das Problem ist, dass die L-Motte Gott nicht mehr fühlt, da sie nur noch ihren relativen Teil als das Absolute betrachtet. Aufgrund der Göttlichen Allmacht sieht sich nun die L-Motte in einer neuen Welt (matierlle Schöpfung) als Gott mit göttlicher Allmacht. Und genau dass, ist passiert. Eine kultivierung des falschen Ich, statt ein SEIN in bedinungsloser Liebe.
Alles ist ewiglich mit der höchsten Persönlichkeit Gottes verbunden (sonst wäre es gar nicht mehr), der freie Wille aber erlaubt jedem Teil diese Verbindung abzubrechen. Gott wird immer da sein und wird die Verbindung aufrecht erhalten. Er wird immer Liebe senden. Er akzeptiert aber den freien Willen der L-Motte bedingungslos, also akzeptiert er auch, dass die L-Motte die Verbindung von ihrer Seite unterbricht.
Im Endeffekt ist also das falsche ICH / EGO der Grund von allem bösen, da es ja nicht nur das Absolute nicht zu sehen imstande ist, sondern auch alle anderen relativen Teile ausschliesst. Nur sich selber sieht. Und dementsprechend handelt.
In diesem Sinne: Lebe die Liebe und Liebe das Leben.
Gott IST bedingungslose Liebe; die bedinungslose Liebe lässt niemals fallen.Fallen Angel 2 hat geschrieben:Gott findet das ziemlich doof, nimmt ihm sein Lichtschwert weg und lässt ihn fallen.
Das sind genau die richtigen Fragen: Indem man diese Fragen für sich selber schlüssig beantworten kann, sieht man auch den höheren Sinn hinter allem.Fallen Angel 2 hat geschrieben:WARUM macht der das? Woher kommt denn der Einfall des Teufels sich vom Licht abzuwenden? Warum hat er ein zu grosses Ego? Was IST das, dass sich da in des Teufels Herz stiehlt? Bedauert er, dass er sich vom Licht abgewendet hat, so von Zeit zu Zeit? Ist er einfach zu sehr verwickelt in dem ganzen um zum Licht zurückzufinden? Woher kommt das Böse?
So sehe ich die Antworten:
Stell dir vor du bist relativer Teil des Absoluten. Jedoch ungeschöpft und ungeteilt im ALL-EINEN EINS-SEIN. Du bist individueller relativer Teil des individuellen Absoluten. Du hast also genau wie das Absolute, einen freien Willen. Hast also die Möglichkeit dich selber als Grund, Quelle und Sinn - also Gott - zu "sehen". Sobald du das tust, teilst du UR, und grenzt dich damit vom Absoluten ab, da du als relativer Teil niemals das Absolute sein kannst. Daraus entsteht dann aus dem wahren Selbst heraus das falsche Ich (Ego). Warum du UR zu teilen beginnst? Ich glaube da müsstest du die L-Motte
Wichtig ist, dass Gott die L-Motte nach der UR-teilung (für welche nicht Gott, sondern die (L)-Motte mittels dem ihr innewohenden freien Willen verantwortlich ist) noch genauso liebt, wie vorher. Das Problem ist, dass die L-Motte Gott nicht mehr fühlt, da sie nur noch ihren relativen Teil als das Absolute betrachtet. Aufgrund der Göttlichen Allmacht sieht sich nun die L-Motte in einer neuen Welt (matierlle Schöpfung) als Gott mit göttlicher Allmacht. Und genau dass, ist passiert. Eine kultivierung des falschen Ich, statt ein SEIN in bedinungsloser Liebe.
Alles ist ewiglich mit der höchsten Persönlichkeit Gottes verbunden (sonst wäre es gar nicht mehr), der freie Wille aber erlaubt jedem Teil diese Verbindung abzubrechen. Gott wird immer da sein und wird die Verbindung aufrecht erhalten. Er wird immer Liebe senden. Er akzeptiert aber den freien Willen der L-Motte bedingungslos, also akzeptiert er auch, dass die L-Motte die Verbindung von ihrer Seite unterbricht.
Im Endeffekt ist also das falsche ICH / EGO der Grund von allem bösen, da es ja nicht nur das Absolute nicht zu sehen imstande ist, sondern auch alle anderen relativen Teile ausschliesst. Nur sich selber sieht. Und dementsprechend handelt.
In diesem Sinne: Lebe die Liebe und Liebe das Leben.
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Fallen Angel 2
Re: Gut - Böse - und die Liebe
Dude, das ist eine sehr schöne Zusammenfassung dessen, was gemäss dieser Analogie geschehen ist. Also sozuagen, was eins nach dem anderen, wie in einem himmlischen (oder teuflischen) Theaterstück geschehen ist.
(kurze Anm. natürlich glaubt heute fast niemand mehr an einen Teufel nach mittelalterlich europäischer Überlieferung, die Satanisten glauben glaube ich an was anderes, aber da müssten die sich wohl zu Wort melden, da ich mich da echt zu wenig auskenne, aber es geht auch gar nicht um den Teufel, ob es ihn gibt oder nicht, sondern einfach um ein Beispiel, das wir so ziemlich alle kennen oder zu kennen glauben. Die gleiche Geschichte wird auf der ganzen Welt erzählt nur die Protagonisten wechseln, da wird dann halt die Geschichte vom gerechten Gutsbesitzer und dem abtrünnigen Pächter erzählt...)
Was ich jedoch nach wie vor nicht sehe ist: oder anders gefragt. Die L-Motte entwickelt ein Ego. Das war - sag ich mal - ziemlich voraussehbar, nicht? Ich mein, wenn Satan wirklich so eine Art Engel war, dann war er ja "logischerweise" (räusper) ziemlich mächtig, und er hat einen freien Willen, also sorry, aber jedes allwissende Wesen sollte zumindest auf den Gedanken kommen, dass nicht alle Engel einfach der Ansicht sind, sie seien "nur ein Teil" von Gott. Und womöglich, wobei dann wäre Gott ziemlich gemein, hat Gott das ja durchaus so geplant... Aber davon gehen wir als gute Christen natürlich nicht aus.
Jedenfalls klärt das dennoch nicht so ganz, woher das Böse kommt, dass dieses Ego auslöst. Vielleicht bin ich allzu pedantisch, aber alle singen halleluja und auf einmal, "ey nö, ihr seid alle doof" ? Desgleichen im Silmarillion mit Melkor. Also woher kommt dieses Ego? Gott oder wer auch immer kreiert ein perfektes (wenn auch etwas verwirrendes) Universum und "plötzlich" gibt es da einen Widersacher, offenbar wegen des freien Willens, klar, jeder darf sich von Gott trennen, wenn er lust dazu hat, aber, warum hat jemand überhaupt lust dazu? Wenn Gott doch so viel Liebe und Licht ist?
(kurze Anm. natürlich glaubt heute fast niemand mehr an einen Teufel nach mittelalterlich europäischer Überlieferung, die Satanisten glauben glaube ich an was anderes, aber da müssten die sich wohl zu Wort melden, da ich mich da echt zu wenig auskenne, aber es geht auch gar nicht um den Teufel, ob es ihn gibt oder nicht, sondern einfach um ein Beispiel, das wir so ziemlich alle kennen oder zu kennen glauben. Die gleiche Geschichte wird auf der ganzen Welt erzählt nur die Protagonisten wechseln, da wird dann halt die Geschichte vom gerechten Gutsbesitzer und dem abtrünnigen Pächter erzählt...)
Was ich jedoch nach wie vor nicht sehe ist: oder anders gefragt. Die L-Motte entwickelt ein Ego. Das war - sag ich mal - ziemlich voraussehbar, nicht? Ich mein, wenn Satan wirklich so eine Art Engel war, dann war er ja "logischerweise" (räusper) ziemlich mächtig, und er hat einen freien Willen, also sorry, aber jedes allwissende Wesen sollte zumindest auf den Gedanken kommen, dass nicht alle Engel einfach der Ansicht sind, sie seien "nur ein Teil" von Gott. Und womöglich, wobei dann wäre Gott ziemlich gemein, hat Gott das ja durchaus so geplant... Aber davon gehen wir als gute Christen natürlich nicht aus.
Jedenfalls klärt das dennoch nicht so ganz, woher das Böse kommt, dass dieses Ego auslöst. Vielleicht bin ich allzu pedantisch, aber alle singen halleluja und auf einmal, "ey nö, ihr seid alle doof" ? Desgleichen im Silmarillion mit Melkor. Also woher kommt dieses Ego? Gott oder wer auch immer kreiert ein perfektes (wenn auch etwas verwirrendes) Universum und "plötzlich" gibt es da einen Widersacher, offenbar wegen des freien Willens, klar, jeder darf sich von Gott trennen, wenn er lust dazu hat, aber, warum hat jemand überhaupt lust dazu? Wenn Gott doch so viel Liebe und Licht ist?
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The Dude
Re: Gut - Böse - und die Liebe
die klärung dieser fragen über das ego und dessen ursprung bedürften einen neuen tread
ausserdem sollt ich mal was essen langsam *lol*
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Fallen Angel 2
Re: Gut - Böse - und die Liebe
nein, bitte keine neuen Threads - hat schon genug davon und meine Internetverbindung ist etwas lausig 
Du Ego! Einfach was Essen, statt wichtige, weltbewegende Fragen zu beantworten, was ficht Dich an?
naja ich hab erbarmen mit Dir, äh Deinem Magen.
Es geht mir nicht ums Ego - Du hast gesagt, das Ego sei der Grund für den Wegflug der L-Motte, aber ich nehme doch an, dass die L-Motto auch nicht komplett dumm war, und demzufolge schon wusste, dass das was sie da macht nicht "gut" in dem Sinn ist, so wie das auch Melkor wusste.
Nur ... wer hat denn das Böse erschaffen? Gott wirds ja wohl nicht gewesen sein, oder aber er ist ziemlich seltsam. Wenn es aber der Teufel gewesen sein soll, der ein Teil von Gott war, der ja an und für sich absolute Liebe darstellt, so beisst sich da was. Was wäre nun, wenn das Böse gar nichts mit Gott und seiner Schöpfung zu tun hat? Was, wenn das Böse von ausserhalb des Universums käme?
Nur so ein Gedanke. Woher kommt das Böse? Ist es eine Art Betriebsfehler in der Schöpfung, also hat Luzifer das ausgelöst, weil er irgendwie "kaputt" war, oder wurde Luzifer von aussen beeinflusst und hat drum den dunklen Weg eingeschlagen?
Du Ego! Einfach was Essen, statt wichtige, weltbewegende Fragen zu beantworten, was ficht Dich an?
naja ich hab erbarmen mit Dir, äh Deinem Magen.
Es geht mir nicht ums Ego - Du hast gesagt, das Ego sei der Grund für den Wegflug der L-Motte, aber ich nehme doch an, dass die L-Motto auch nicht komplett dumm war, und demzufolge schon wusste, dass das was sie da macht nicht "gut" in dem Sinn ist, so wie das auch Melkor wusste.
Nur ... wer hat denn das Böse erschaffen? Gott wirds ja wohl nicht gewesen sein, oder aber er ist ziemlich seltsam. Wenn es aber der Teufel gewesen sein soll, der ein Teil von Gott war, der ja an und für sich absolute Liebe darstellt, so beisst sich da was. Was wäre nun, wenn das Böse gar nichts mit Gott und seiner Schöpfung zu tun hat? Was, wenn das Böse von ausserhalb des Universums käme?
Nur so ein Gedanke. Woher kommt das Böse? Ist es eine Art Betriebsfehler in der Schöpfung, also hat Luzifer das ausgelöst, weil er irgendwie "kaputt" war, oder wurde Luzifer von aussen beeinflusst und hat drum den dunklen Weg eingeschlagen?
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The Dude
Re: Gut - Böse - und die Liebe
nun darauf muss ich jetzt wohl antworten *g*
auch wenn ich dir wohl leider keine zufriedenstellende antwort geben kann, da diese antwort meine (v.a. rhetorischen) fähigkeiten momentan übersteigt (ich kann sie irgendwie erfühlen, ich weiss es eigentlich nur seh ichs (noch) nicht ganz). ich bin mir in diesem punkt auch (noch) nicht sicher. ich hab im allerersten post im MF mal eine theorie darüber aufgestellt..
versuche es hier nun auch nochmal:
es mag schon möglich sein, dass da einst vor der schöpfung eine art experiment eingeleitet wurde, welches schief gelaufen ist. dass gott mit der schöpfung all seiner unendlichen relativen teile (seelen) und dem damit verbundenen freien willen quasi das grundpotential für das böse geschaffen hat.
eine andere theorie, ist diese: gott hat tatsächlich geschöpft, um seine bedinungslose liebe zu erweiten, sprich auch ausserhalb seiner spirituellen (und damit nicht materiellen) welt seine liebe zu manifestieren. einzig aus dem grund um die absolute bedingungslose liebe ewiglich ins unendliche zu vergrössern. sozusagen aus nichts etwas zu machen, und nicht nur irgend etwas, sondern liebe. damit wäre die L-motte eine art pionier gewesen. sie hat sich freiwillig aus liebe zum schöpfer dazu bereit erklärt, als erster gottesfunke in das nichts einzugehen, um dort den grundstein für die erweiterung der bedinungslosen liebe zu legen. nur war die L-motte dann getrennt von der liebe (weil im nichts), da liebe zwar niemals ausgrenzt, sich selbst jedoch von nicht-liebe abgrenzt. weil gott gesehen hat, dass die L-motte in der lieblosigkeit der dunkelheit anheimgefallen ist, hat er weitere seelen gebeten, zu der L-motte vorzudringen, um ihr eine hand zur rückkehr zu bieten. darum wären wir dann hier. es gibt diesbezüglich einen intressanten spruch: die letzten werden die ersten sein. die ersten werden also die letzten sein. das heisst: lasst uns die L-motte zur liebe bewegen und der himmel auf erden ist geschaffen.
das ist aber nur theorie. ich bin das ganze selbst noch am erforschen. wenn ich eine schlüssige und endgültige antwort darauf finden sollte, werde ich es dir auf jedenfall mitteilen
der wesentliche punkt den ich erkannt habe ist jedoch, dass das warum nicht die entscheidende frage ist. die entscheidende frage ist für mich: "wenn da wirklich etwas falsch gelaufen sein sollte, was kann ich dann machen, um dieses falsche wieder zu korrigieren?" meine antwort darauf: "nur indem ich selbst die bedinungslose liebe in allen möglichen situation zu leben versuche und es mein höchster wunsch ist auf dem pfad der bedingungslosen liebe entlangzuschreiten."
auch wenn ich dir wohl leider keine zufriedenstellende antwort geben kann, da diese antwort meine (v.a. rhetorischen) fähigkeiten momentan übersteigt (ich kann sie irgendwie erfühlen, ich weiss es eigentlich nur seh ichs (noch) nicht ganz). ich bin mir in diesem punkt auch (noch) nicht sicher. ich hab im allerersten post im MF mal eine theorie darüber aufgestellt..
versuche es hier nun auch nochmal:
es mag schon möglich sein, dass da einst vor der schöpfung eine art experiment eingeleitet wurde, welches schief gelaufen ist. dass gott mit der schöpfung all seiner unendlichen relativen teile (seelen) und dem damit verbundenen freien willen quasi das grundpotential für das böse geschaffen hat.
eine andere theorie, ist diese: gott hat tatsächlich geschöpft, um seine bedinungslose liebe zu erweiten, sprich auch ausserhalb seiner spirituellen (und damit nicht materiellen) welt seine liebe zu manifestieren. einzig aus dem grund um die absolute bedingungslose liebe ewiglich ins unendliche zu vergrössern. sozusagen aus nichts etwas zu machen, und nicht nur irgend etwas, sondern liebe. damit wäre die L-motte eine art pionier gewesen. sie hat sich freiwillig aus liebe zum schöpfer dazu bereit erklärt, als erster gottesfunke in das nichts einzugehen, um dort den grundstein für die erweiterung der bedinungslosen liebe zu legen. nur war die L-motte dann getrennt von der liebe (weil im nichts), da liebe zwar niemals ausgrenzt, sich selbst jedoch von nicht-liebe abgrenzt. weil gott gesehen hat, dass die L-motte in der lieblosigkeit der dunkelheit anheimgefallen ist, hat er weitere seelen gebeten, zu der L-motte vorzudringen, um ihr eine hand zur rückkehr zu bieten. darum wären wir dann hier. es gibt diesbezüglich einen intressanten spruch: die letzten werden die ersten sein. die ersten werden also die letzten sein. das heisst: lasst uns die L-motte zur liebe bewegen und der himmel auf erden ist geschaffen.
das ist aber nur theorie. ich bin das ganze selbst noch am erforschen. wenn ich eine schlüssige und endgültige antwort darauf finden sollte, werde ich es dir auf jedenfall mitteilen
der wesentliche punkt den ich erkannt habe ist jedoch, dass das warum nicht die entscheidende frage ist. die entscheidende frage ist für mich: "wenn da wirklich etwas falsch gelaufen sein sollte, was kann ich dann machen, um dieses falsche wieder zu korrigieren?" meine antwort darauf: "nur indem ich selbst die bedinungslose liebe in allen möglichen situation zu leben versuche und es mein höchster wunsch ist auf dem pfad der bedingungslosen liebe entlangzuschreiten."
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Fallen Angel 2
Re: Gut - Böse - und die Liebe
das ist auf alle fälle schon mal ein guter anfang um die frage zu beantworten.
also war Luzifer ganz allein in diesem Nichts, getrennt von der Liebe... und so einsam frägt er sich, warum zum Teufel er auf diesen Deal eingestiegen ist. Er ist allein mit sich, also entwickelt sich sein Ego, eine Art Wesen "in ihm", das ihn liebt, bedingungslos liebt, ganz egal, was er tut. Quasi (in seiner von Liebe getrennten Einsamkeit denkt er sich das) ein Ersatz für die Liebe Gottes, von der er sich (ursprünglich freiwillig, doch das vergisst er mit der Zeit, sein Ego sorgt dafür) getrennt hat, um die Liebe "ausserhalb" von Gott ebenfalls zu manifestieren, als Pionier. Nun aber ist er von Gott abgefallen, er will nicht mehr zurück, er kann nicht mehr zurück, sein Ego sagt ihm, es sei alles was er braucht. Er selbst sei alles was er braucht. Er entwickelt abarten der Liebe, und als neue Seelen eintreffen befiehlt er ihnen, dass sie ihn verehren und bewundern. Die Seelen, im Auftrag von Gott hier um Luzifer zu helfen, denken, sie würden im Willen Gottes handeln, und sie geben ihm all ihre Liebe, die sie in sich tragen. Als "Gegengeschenk" (ein Ring sie zu knechten, sie alle zu binden...) zeigt er ihnen, wie das mit dem Ego funktioniert. Die Situation verwickelt sich zusehends und die Dämonen und "Götter" wandeln unter den Menschen, um sie vom Licht abzubringen, dass Gottes Liebe darstellt und unter den Schatten der Dunkelheit zu stellen, die sich darauf gründet, dass Einsamkeit und Getrennt-Sein-von-Gott als Wahrheit verkauft wird. Und seit Äonen kommen die Seelen Leben für Leben und alle mit dem Wunsch und der Absicht die Liebe zu manifestieren, sie Luzifer und senen Getreuen zu schenken. Und sie alle müssen durch die Institutionen des Teufels, die ihnen vorgaukeln sie seien nichts, und müssten sich die Liebe ihrer Mitmenschen und auch von Gott verdienen, der sie ihnen ständig schenkt, schenken würde - wenn sie sich ihr nur öffnen könnten. Was sie aber nicht können, weil ihr Ego ihnen fortwährend sagt: luäg z'erscht mal für dich sälber. und: Du hast keine Liebe verdient.
also war Luzifer ganz allein in diesem Nichts, getrennt von der Liebe... und so einsam frägt er sich, warum zum Teufel er auf diesen Deal eingestiegen ist. Er ist allein mit sich, also entwickelt sich sein Ego, eine Art Wesen "in ihm", das ihn liebt, bedingungslos liebt, ganz egal, was er tut. Quasi (in seiner von Liebe getrennten Einsamkeit denkt er sich das) ein Ersatz für die Liebe Gottes, von der er sich (ursprünglich freiwillig, doch das vergisst er mit der Zeit, sein Ego sorgt dafür) getrennt hat, um die Liebe "ausserhalb" von Gott ebenfalls zu manifestieren, als Pionier. Nun aber ist er von Gott abgefallen, er will nicht mehr zurück, er kann nicht mehr zurück, sein Ego sagt ihm, es sei alles was er braucht. Er selbst sei alles was er braucht. Er entwickelt abarten der Liebe, und als neue Seelen eintreffen befiehlt er ihnen, dass sie ihn verehren und bewundern. Die Seelen, im Auftrag von Gott hier um Luzifer zu helfen, denken, sie würden im Willen Gottes handeln, und sie geben ihm all ihre Liebe, die sie in sich tragen. Als "Gegengeschenk" (ein Ring sie zu knechten, sie alle zu binden...) zeigt er ihnen, wie das mit dem Ego funktioniert. Die Situation verwickelt sich zusehends und die Dämonen und "Götter" wandeln unter den Menschen, um sie vom Licht abzubringen, dass Gottes Liebe darstellt und unter den Schatten der Dunkelheit zu stellen, die sich darauf gründet, dass Einsamkeit und Getrennt-Sein-von-Gott als Wahrheit verkauft wird. Und seit Äonen kommen die Seelen Leben für Leben und alle mit dem Wunsch und der Absicht die Liebe zu manifestieren, sie Luzifer und senen Getreuen zu schenken. Und sie alle müssen durch die Institutionen des Teufels, die ihnen vorgaukeln sie seien nichts, und müssten sich die Liebe ihrer Mitmenschen und auch von Gott verdienen, der sie ihnen ständig schenkt, schenken würde - wenn sie sich ihr nur öffnen könnten. Was sie aber nicht können, weil ihr Ego ihnen fortwährend sagt: luäg z'erscht mal für dich sälber. und: Du hast keine Liebe verdient.
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Fallen Angel 2
Re: Gut - Böse - und die Liebe
immer muss man alles zweimal schreiben 
Natürlich kann jemand der dazu lust hat, anschliessend die naturwissenschaftlich-logische Erklärung hinter der Erklärung finden und beschreiben. Es ist ja nicht auszuschliessen, dass es zum Beispiel genau so ist – nur dass wir die falschen Worte benutzen, oder besser gesagt noch nicht kennen. Theoretisch wäre es ja möglich, dass unser Universum das eine und das Nichts das andere ist (okay das ist Dualismus aber egal), Universum = Gott (okay Panentheistisch, aber egal), und Urknall = hm. Luzifer’s Fall? Vielleicht. Und was wäre dann Gott oder die Liebe? Vielleicht eine Schwingung oder eine Welle oder sonst irgend ein Teilchen, das im Inneren des Seins verborgen ist. Nicht in der Form, wie die Milz im Körper verborgen ist, sondern eher wie ein DNS-Strang im inneren einer Zelle verborgen ist. Diese Liebe könnte also wachsen, wandern, sich vermehren etc. So ähnlich wie das in Star Wars II erklärt wird mit der Macht.
Aber diese Spekulationen und deren Beweisführung überlasse ich gern den Wissenschaftlern
Für mich interessanter ist die Frage, was hat das für Implikationen auf unseren Planeten Erde? Das restliche Universum ist mir mehr oder weniger egal, denn ich leb hier. Gestern früh habe ich im HB Züri eins geraucht (Parisienne *lol*) und mir die Menschen mal unter dem Gesichtspunkt dieser Geschichte angeschaut. Alle die da vorbei gerannt sind, wären also hier, um das Dunkel zu vertreiben, dass Luzifer geschaffen hat, weil er allein und einsam war. Und jede dieser Seelen hatte vermutlich einen gottgefälligen Plan, bevor sie inkarnierte. Irgendwas, wie man das alles verbessern und verändern und in Liebe aufgehen lassen könnte. Und ich dachte so bei mir, dass die Welt ja inzwischen sehr komplex ist. Und auch kompliziert. Es genügt nicht, einfach hinzustehen, einige Wunder zu tätigen und von Liebe zu faseln. Jedenfalls könnte ich mir vorstellen, dass einige dieser Leute, die am HB Zürich ausstiegen, umstiegen, zum Tram liefen, Billetts kauften, ihren Liebsten einen Kuss schenkten, bei ihren Kollegen standen, die Zeitung lasen, dass all diese wundervollen Menschen, sich vermutlich nur auf einen Teil des ganzen konzentrierten. Sie wollten etwas erreichen, um das Ziel der Liebe – des Himmels auf Erden – zu erschaffen. Und wir wissen voneinander so wenig…
Wir wissen von uns selbst sehr wenig. Wir sind hier inkarniert, wir hatten unsere Träume noch, unsere Liebe, wir schenkten sie erstmal unseren Eltern, doch manche von uns hatten keine Eltern. Andere hatten welche, doch diese waren in Zweifeln und Ängsten gefangen. Wir kamen in die Schule, wir wollten lernen, das lernen, was unserem Weg entspricht. Doch wir lernten nur trockene Materie – ohne Inhalt, ohne Leben. Wir wurden zeitlebens bemessen. Dann kam die Pubertät, die Gefühle, die Liebe zum anderen (oder eigenen) Geschlecht keimte in uns auf, und wir erfuhren Rückweisung, Ablehnung, wir erfuhren auch ziemlich viel Scheiss, was Liebe sei, und was wohl eher nicht.
Und so stürmten wir ins Erwachsenenleben, und all das, was uns als Jugendliche vielleicht noch gestört hat, schien sich nun zu bewahrheiten, nur die Starken überleben, der ganze Scheiss den uns der Darwinismus lehrt, der noch immer in den Köpfen der Menschen rumgeistert, wie eine Krankheit. Wir erkrankten ebenfalls. Wir verloren unseren Weg aus den Augen. Wir spürten die Einsamkeit und das Getrennt sein. Wir lasen Zeitung und erfuhren vom Bösen auf dieser Welt. Wir lehnten ab – nicht an. Wir verloren die Liebe, denn wir erfuhren, dass wir ihrer nicht wert sein. Wir seien zu dick, zu doof, zu dünn, zu gescheit, und wir glaubten das tatsächlich.
Und so sieht die Welt aus – und wir können einzig versuchen Tag für Tag die Liebe wieder zu kultivieren. Sie in unser Herz zu lassen. Sie zu sehen, wenn sie an unsere Pforten klopft. Auf dass sie die Mauern niederreisse, die wir um unser Herz gebaut haben.
Wenn man das mal unter dem Gesichtspunkt dieser Geschichte betrachtet ("frei erfunden, ähnlichkeiten mit zufällig noch lebenden Personen sind (nicht) ausgeschlossen"), so können wir Barmherzigkeit erlernen und diese gegenüber uns selbst und auch den anderen Menschen ent-wickeln, die so sind wie sie sind, weil sie etwas erreichen wollen, von dem sie vermutlich gar nicht wissen, dass sie das wollen. Wir können auf diese Weise lernen, einander zu vergeben.
Natürlich kann jemand der dazu lust hat, anschliessend die naturwissenschaftlich-logische Erklärung hinter der Erklärung finden und beschreiben. Es ist ja nicht auszuschliessen, dass es zum Beispiel genau so ist – nur dass wir die falschen Worte benutzen, oder besser gesagt noch nicht kennen. Theoretisch wäre es ja möglich, dass unser Universum das eine und das Nichts das andere ist (okay das ist Dualismus aber egal), Universum = Gott (okay Panentheistisch, aber egal), und Urknall = hm. Luzifer’s Fall? Vielleicht. Und was wäre dann Gott oder die Liebe? Vielleicht eine Schwingung oder eine Welle oder sonst irgend ein Teilchen, das im Inneren des Seins verborgen ist. Nicht in der Form, wie die Milz im Körper verborgen ist, sondern eher wie ein DNS-Strang im inneren einer Zelle verborgen ist. Diese Liebe könnte also wachsen, wandern, sich vermehren etc. So ähnlich wie das in Star Wars II erklärt wird mit der Macht.
Aber diese Spekulationen und deren Beweisführung überlasse ich gern den Wissenschaftlern
Für mich interessanter ist die Frage, was hat das für Implikationen auf unseren Planeten Erde? Das restliche Universum ist mir mehr oder weniger egal, denn ich leb hier. Gestern früh habe ich im HB Züri eins geraucht (Parisienne *lol*) und mir die Menschen mal unter dem Gesichtspunkt dieser Geschichte angeschaut. Alle die da vorbei gerannt sind, wären also hier, um das Dunkel zu vertreiben, dass Luzifer geschaffen hat, weil er allein und einsam war. Und jede dieser Seelen hatte vermutlich einen gottgefälligen Plan, bevor sie inkarnierte. Irgendwas, wie man das alles verbessern und verändern und in Liebe aufgehen lassen könnte. Und ich dachte so bei mir, dass die Welt ja inzwischen sehr komplex ist. Und auch kompliziert. Es genügt nicht, einfach hinzustehen, einige Wunder zu tätigen und von Liebe zu faseln. Jedenfalls könnte ich mir vorstellen, dass einige dieser Leute, die am HB Zürich ausstiegen, umstiegen, zum Tram liefen, Billetts kauften, ihren Liebsten einen Kuss schenkten, bei ihren Kollegen standen, die Zeitung lasen, dass all diese wundervollen Menschen, sich vermutlich nur auf einen Teil des ganzen konzentrierten. Sie wollten etwas erreichen, um das Ziel der Liebe – des Himmels auf Erden – zu erschaffen. Und wir wissen voneinander so wenig…
Wir wissen von uns selbst sehr wenig. Wir sind hier inkarniert, wir hatten unsere Träume noch, unsere Liebe, wir schenkten sie erstmal unseren Eltern, doch manche von uns hatten keine Eltern. Andere hatten welche, doch diese waren in Zweifeln und Ängsten gefangen. Wir kamen in die Schule, wir wollten lernen, das lernen, was unserem Weg entspricht. Doch wir lernten nur trockene Materie – ohne Inhalt, ohne Leben. Wir wurden zeitlebens bemessen. Dann kam die Pubertät, die Gefühle, die Liebe zum anderen (oder eigenen) Geschlecht keimte in uns auf, und wir erfuhren Rückweisung, Ablehnung, wir erfuhren auch ziemlich viel Scheiss, was Liebe sei, und was wohl eher nicht.
Und so stürmten wir ins Erwachsenenleben, und all das, was uns als Jugendliche vielleicht noch gestört hat, schien sich nun zu bewahrheiten, nur die Starken überleben, der ganze Scheiss den uns der Darwinismus lehrt, der noch immer in den Köpfen der Menschen rumgeistert, wie eine Krankheit. Wir erkrankten ebenfalls. Wir verloren unseren Weg aus den Augen. Wir spürten die Einsamkeit und das Getrennt sein. Wir lasen Zeitung und erfuhren vom Bösen auf dieser Welt. Wir lehnten ab – nicht an. Wir verloren die Liebe, denn wir erfuhren, dass wir ihrer nicht wert sein. Wir seien zu dick, zu doof, zu dünn, zu gescheit, und wir glaubten das tatsächlich.
Und so sieht die Welt aus – und wir können einzig versuchen Tag für Tag die Liebe wieder zu kultivieren. Sie in unser Herz zu lassen. Sie zu sehen, wenn sie an unsere Pforten klopft. Auf dass sie die Mauern niederreisse, die wir um unser Herz gebaut haben.
Wenn man das mal unter dem Gesichtspunkt dieser Geschichte betrachtet ("frei erfunden, ähnlichkeiten mit zufällig noch lebenden Personen sind (nicht) ausgeschlossen"), so können wir Barmherzigkeit erlernen und diese gegenüber uns selbst und auch den anderen Menschen ent-wickeln, die so sind wie sie sind, weil sie etwas erreichen wollen, von dem sie vermutlich gar nicht wissen, dass sie das wollen. Wir können auf diese Weise lernen, einander zu vergeben.
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Re: Gut - Böse - und die Liebe
Ist das Gute wirklich gut, wenn es das Negative verneint, um sich selbst zu bleiben? Ist dann das sogenannt Gute nicht eher negativ, weil es sich weigert, das Negative aufzunehmen, um ganz zu sein? Und ist das Negative nicht in so fern positiv, dass es sich grundsätzlich immer mit dem Positiven vereinen will um ganz zu sein? Ist es nicht möglich, dass das Positive negativ ist und das Negative positiv ist und wir als menschen gar keine Möglichkeit haben, das eine vom anderen zu unterscheiden?
Beide Parteien in einem Konflikt z.B. kämpfen (für sich selbst) für das Richtige. Krieg gibt es trotzdem? Ist es nicht so, dass es ganz viele Konflikte gibt, weil jeder für sich selbst glaubt, er wüsste, was gut und schlecht sei?
Hhhm, Fragen über Fragen?
Beide Parteien in einem Konflikt z.B. kämpfen (für sich selbst) für das Richtige. Krieg gibt es trotzdem? Ist es nicht so, dass es ganz viele Konflikte gibt, weil jeder für sich selbst glaubt, er wüsste, was gut und schlecht sei?
Hhhm, Fragen über Fragen?
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Re: Gut - Böse - und die Liebe
Ich hab mal einen Satz gehört: Das Böse gibt es nicht, das Böse ist nur die Abwesenheit des Guten.Fallen Angel 2 hat geschrieben:
Woher kommt das Böse?
Wie alle Existenz kommt das Böse aus Gott, wenn Gott der Schöpfer ist. Ich glaube persönlich nicht, dass das Böse wirklich böse ist und das Gute wirklich gut ist. Es gibt heute Menschen die bilden sich ein, das eine wäre Gott (gut), das Andere wäre Satan (böse). Diese (nur menschliche) Wertung ist aber hinfällig, weil das eine Vollkommene nur das vollkommene Gegenteil vom anderen Vollkommenen war und nur beide zusammen das eine ganze Vollkommene sind. Diese Spaltung in den Gegensatz ist eine der Bedingungen, warum wir als Existenzen die Existenz in Dualität erfahren. Es ist ein Trick der vollkommenen Göttlichkeit unendliche Einzigartigkeit erfahrbar zu machen, das kann man nicht, wenn man eins ist.Fallen Angel 2 hat geschrieben: Was IST das, dass sich da in des Teufels Herz stiehlt? woher kommt das Böse.
Woher kommt das Böse?
Kann man es als den Impuls verstehen, vom Einen in die Vielen zu gelangen? Das All-Ein sein zu überwinden um in Gemeinschaft zu finden?
Woher kommt das Böse?
Ja wie alles andere auch aus sich selbst vielleicht? Vielleicht ist das Böse im Ursprung die Idee, von Gott verschieden zu sein, Gott selbst zu sein?
Und das führt dann zu all den Auswüchsen?
???
??
?
Wir streben heute vielfach Erleuchtung an, Einheit usw. Das ist vielleicht die Sehnsucht nach unserem unschuldigen Ursprung in uns? Und wo kommen wir her? Aus Gott! Und wo kommt Gott her? Aus Gott! Also kommt Gott aus sich selbst und das ist wahre Schöpfung. Wenn also Gott oder Existenz aus sich selbst kommt, dann kommt alles aus diesem selbst, auch wenn es unser Intellekt nicht fassen kann.
Man fragt sich dann: Warum gibt es das Böse?
Meine persönliche Antwort darauf wäre folgende: Damit man es erlebt, vermeidet und in seinem Leben Richtung nimmt, dem (guten) Ursprung hinzu. wobei ich dann sagen würde. Wenn Gott der Schöpfer allen Seins ist, so wie ich IHN verstehe, auch der Schöpfer seiner selbst, dann ist er das Alpha und das Omega, wie das Jesus schon sagte, ist also Anfang, Ende und der ganze Lebensfluss dazwischen und ganz egal, ob wir Gut oder Böse sind, gibt es eigentlich nur zwei -> einen Weg, auf dem Weg zu Gott zu sein. Das sogenannt Böse hat einfach den weitesten Weg. Man kann sich jetzt wieder fragen: Warum?, und meine Antwort wäre: Um Unendlichkeit zu erfahren und auch der verlorene Teil Gottes, wird letztlich wieder seinen ursprung im All-Ein sein finden.
Wenn sich das Ego in der Erleuchtung auflöst findet keine Wertung statt, ganz im Gegenteil hebt sie sich auf. Reines Sein ist Sein, nicht gut sein. Gut sein sind zwei Attribute. Eins ist eins, nicht zwei. Sein!
Das Böse also, ist nur eine andere Form dessen, was wir als gut ansehen, eine gegensätzliche Energie um Existenz und Unendlicheit zu erfahren. Für den Menschen und dessen Wertung ist das eine erstrebenswerter, besser und sinnvoller. In letztlicher Konsequenz und Wahrheit aber, haben beide Energien das selbe moralische Gewicht und heben sich gegenseitig im reinen (ausgeglichenen) Sein auf.
Gott kann selbst nur erfahren, was gut ist, wenn er erfährt, was schlecht ist, vielleicht?
Weiss Gott, dass er gut ist? Weiss Gott überhaupt, wer er ist?, dass sie/er/es Gott ist, oder erfährt er sich selbst auch nur in der Erfahrung seiner selbst?, muss also alles mögliche sein, um sich selbst vollständig zu erfahren?
Dann wäre das sogenannte Böse nur eine logische Konsequenz aus dem Verständnis, dass in einer kreativschöpferischen Ausdrucksweise des Göttlichen, in einer unendlichen Anzahl von einzigartigen Möglichkeiten, auch die Existenz des Bösen mindestens einmal enthalten sein muss. Das Böse wäre also dann sozsagen eine mathematische Konsequenz der Existenz mit dem selben moralischen Gewicht, wie dasjenige des Guten, und müsste nicht zwingend ein betrübtes Herz haben.
Das Böse wäre der Neutralisator des Guten, genau so wie das Gute der Neutralisator des Bösen wäre. (Anlehnung an den Ausdruck Jünger's)
Woher kommt das Böse? Aus sich selbst!
Was IST das, dass sich da in des Teufels Herz stiehlt? Der Drang, das All-Ein sein zu überwinden!
Allein Sein ist die Gotteserfahrung und die Gemeinschaft die Erfahrung Gottes Liebe.
Und wenn man so interpretieren will, ist das Böse gar nicht böse, denn es ist der göttliche Impuls das göttliche All-Ein sein zu überwinden um in Gemeinschaft zu kommen. Das Böse wäre dann also Gottes Liebe für die Gemeinschaft. Das klingt jetzt etwas verquer, aber ich denke ihr wisst, wie ich das meine.
(Siehe ev. auch Alternativgenesis: http://www.irrsinn.ch/268,0,genesis-alt ... dex,0.html )
Hhhm. Mehr weiss ich jetzt gerade nicht zu sagen.
-
Fallen Angel 2
Re: Gut - Böse - und die Liebe
ohne jetzt allzu sehr auf Deinen Beitrag einzugehen, der für sich stehend bereits wieder sehr viele ähm Fragen aufwirft, auf die ich grad keine Antwort habe.
möchte ich noch was ergänzen.
Gott, Teufel, Gut und Böse sind im Prinzip nur vereinfachungen. Sprachliche Ausdrücke, die physikalische Dinge beschreiben, oder vielleicht auch nicht ganz so physikalisch, aber auf jeden Fall Dinge, die über unseren Verstand (momentan) hinausgehen. Wenn ich also das MEM-Bild Teufel verwende, dann deshalb, weil dieser für sich genommen erklärt was ich sagen will.
Also, zur Ergänzung. Gott wertet nicht. Es ist Gott völlig schnurz, ob Du ein Heroinjunkie, ein Priester, ein Anwalt, ein Politiker, ein Nazi oder ein Jude bist. Das ist Gott piep egal. Du kannst so viel sündigen wie auch immer Du wills, sofern Du gewisse Grenzen nicht überschreitest und es im Glauben daran tust, dass Du Gottes Gnade hast.
Gottes Gnade hat jeder, das ist die Seele.
Allerdings: wenn Du jene Engel (Dämonen) unterstützt, die gemeinsam mit Luzifer die Getrenntheit zelebrieren und Gott stürzen wollten (jedenfalls nach Bibel) indem Du z.B. unschuldige umbringst, schwache ausnützt, und gute menschen verdirbst, nun ja... dann erst handelst Du böse.
Es ist nicht böse, Dinge zu tun, die von der Gesellschaft als böse definiert werden. (z.b Untreue *g*) Die Gesellschaft hat keinen blassen Dunst, was gut oder böse ist. Aber der Mensch weiss das durchaus. Böse ist es Dinge zu tun, die einem Menschen den Willen zum Leben, die Freude am Sein rauben. Das ist böse, weil es die Seele, den göttlichen Funken, oder einfach das Bewusstsein des anderen Menschen, der gepeinigt wird, trübt, sodass diese nicht mehr willens ist, die Schönheit der Schöpfung zu sehen. Die Folge: einer getrübten Seele ist die Schöpfung egal.
Daher der Kampf zwischen Gut und Böse. Das gute will die Schöpfung erhalten, nicht zerstören. Wenn die ganze Menschheit aber "böse" geworden ist, und die Schöpfung nicht mehr "mag". Dann muss das Gute die Schöpfung vernichten. (bzw. es passiert dann einfach)
Also sind alle Menschen, die anderen Menschen ihren Lebenswillen kaputt machen: Böse. Und gehören verbrannt.
Gott, Teufel, Gut und Böse sind im Prinzip nur vereinfachungen. Sprachliche Ausdrücke, die physikalische Dinge beschreiben, oder vielleicht auch nicht ganz so physikalisch, aber auf jeden Fall Dinge, die über unseren Verstand (momentan) hinausgehen. Wenn ich also das MEM-Bild Teufel verwende, dann deshalb, weil dieser für sich genommen erklärt was ich sagen will.
Also, zur Ergänzung. Gott wertet nicht. Es ist Gott völlig schnurz, ob Du ein Heroinjunkie, ein Priester, ein Anwalt, ein Politiker, ein Nazi oder ein Jude bist. Das ist Gott piep egal. Du kannst so viel sündigen wie auch immer Du wills, sofern Du gewisse Grenzen nicht überschreitest und es im Glauben daran tust, dass Du Gottes Gnade hast.
Gottes Gnade hat jeder, das ist die Seele.
Allerdings: wenn Du jene Engel (Dämonen) unterstützt, die gemeinsam mit Luzifer die Getrenntheit zelebrieren und Gott stürzen wollten (jedenfalls nach Bibel) indem Du z.B. unschuldige umbringst, schwache ausnützt, und gute menschen verdirbst, nun ja... dann erst handelst Du böse.
Es ist nicht böse, Dinge zu tun, die von der Gesellschaft als böse definiert werden. (z.b Untreue *g*) Die Gesellschaft hat keinen blassen Dunst, was gut oder böse ist. Aber der Mensch weiss das durchaus. Böse ist es Dinge zu tun, die einem Menschen den Willen zum Leben, die Freude am Sein rauben. Das ist böse, weil es die Seele, den göttlichen Funken, oder einfach das Bewusstsein des anderen Menschen, der gepeinigt wird, trübt, sodass diese nicht mehr willens ist, die Schönheit der Schöpfung zu sehen. Die Folge: einer getrübten Seele ist die Schöpfung egal.
Daher der Kampf zwischen Gut und Böse. Das gute will die Schöpfung erhalten, nicht zerstören. Wenn die ganze Menschheit aber "böse" geworden ist, und die Schöpfung nicht mehr "mag". Dann muss das Gute die Schöpfung vernichten. (bzw. es passiert dann einfach)
Also sind alle Menschen, die anderen Menschen ihren Lebenswillen kaputt machen: Böse. Und gehören verbrannt.
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Fallen Angel 2
Re: Gut - Böse - und die Liebe
und zum thema, "was machen wir hier eigentlich":
drum sollten wir uns auch nicht über den zustand der erde aufregen, sondern die schönheit der erde sehen. und anschliessend gegen das böse vorgehen. auf gute weise: indem wir die guten menschen beschützen und die bösen menschen zum guten konvertieren. ("guck mal wie schön das hier ist")
(verbrennen ist natürlich auch eine möglichkeit aber meist schafft man damit mehr böses als gutes - zumindest bei den angehörigen des bösen der verbrannt wird.)
drum sollten wir uns auch nicht über den zustand der erde aufregen, sondern die schönheit der erde sehen. und anschliessend gegen das böse vorgehen. auf gute weise: indem wir die guten menschen beschützen und die bösen menschen zum guten konvertieren. ("guck mal wie schön das hier ist")
(verbrennen ist natürlich auch eine möglichkeit aber meist schafft man damit mehr böses als gutes - zumindest bei den angehörigen des bösen der verbrannt wird.)
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Fallen Angel 2
Re: Gut - Böse - und die Liebe
eigentlich gehört das ja in den anderen thread aber nochmal kurz zur untreue.Fallen Angel 2 hat geschrieben:
Es ist nicht böse, Dinge zu tun, die von der Gesellschaft als böse definiert werden. (z.b Untreue *g*) Die Gesellschaft hat keinen blassen Dunst, was gut oder böse ist. Aber der Mensch weiss das durchaus. Böse ist es Dinge zu tun, die einem Menschen den Willen zum Leben, die Freude am Sein rauben. Das ist böse, weil es die Seele, den göttlichen Funken, oder einfach das Bewusstsein des anderen Menschen, der gepeinigt wird, trübt, sodass diese nicht mehr willens ist, die Schönheit der Schöpfung zu sehen. Die Folge: einer getrübten Seele ist die Schöpfung egal.
nicht die tat an sich ist böse. menschen sündigen. das liegt in der natur der menschen.
was das problem der untreue ist: dass dadurch dem partner das gefühl gegeben wird, nichts wert zu sein.
in etwa das was melliandra im anderen thread geschrieben hat.
wenn also jemand untreu geworden ist, ist es seine pflicht, dem partner das gefühl nichts wert zu sein, wieder wegzunehmen, reue zu zeigen, und alles in seiner macht stehende zu tun, um das wieder gut zu machen.