goa, parties, legalität, gesellschaftliche akzeptanz

Hier kannst Du allg. Fragen stellen.

Findet ihr die Szene muss Kompromisse (siehe post) machen für die Gesellschaft

Nein, die illegalität ist wichtig für den spirit, kleine parties kann man immer durchziehen, anpassung nie und nimmer!
5
7%
Vielleicht ganz wenig anpassung aber im grossen und ganzen, scheiss drauf was die gesellschaft denkt
11
15%
Naja ein bischen Anpassen, ok, aber ein Goaknigge? aber hallo!
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Ja, es gibt regeln an die sich auch goaner halten müssen und kompromisse wie die genannten sind ein kleines Opfer für Gesellschaftliche Akzeptanz, schriftlich mit internet und so muss aber nicht gerade sein
16
23%
Ja, es gibt regeln an die sich auch goaner halten müssen und kompromisse wie die genannten sind ein kleines Opfer für Gesellschaftliche Akzeptanz, schriftlich mit internet und so wär auch ganz praktisch
27
38%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 71

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subconsciousmind
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goa, parties, legalität, gesellschaftliche akzeptanz

Beitrag von subconsciousmind »

Mich würde mal interessieren wie ihr darüber denkt.

Parties machen ist vielerorts schwerer geworden. Anscheinend sollen sogar Kantonsweite "erschwernisse" für goaparties ausgesprochen worden sein.

Verursacht wohl vorallem durch ruhestörungen, drogenmissbrauch, illegale partys die zuviele probleme hinterlassen haben etc. Wir kennen das ja alles.


Nun die Gesellschaft hat mancherorts ziemlich Mühe Goaparties zu akzeptieren und stattfinden zu lassen. Teilweise berechtigt auf Grund schlechter Erfahrungen. Andererorts einach nur wegen Vorurteilen und schlechter Propaganda.

Wie würdet ihr es finden, wenn die Szene sich in machen Dingen anpassen würde und so auftreten würde, dass die Gesellschaft sie besser akzeptieren kann und so Parties wieder legaler und einfacher durchgeführt werden können?

Ein sehr positives Beispiel war Rona, eine Party, die sich in wichtigen Belangen (z.b. drogeninformation) der Gesellschaft angepasst hat und denoch sich selbst nicht betrogen hat.


Mit Kompromisse in der Frage meine ich z.B.

- konsequentes vorhanden sein von ToiTois auch an kleinen Partys wegen fekalien im Wald etc.
- Keine partys in naturschutzgebieten
- konsequentes vorhanden sein von drogeninformationsmaterial (flyers) an partys
- möglichst keine illegalen parties ausser sie sind wirklich winzig und irgendwo, wo man sie nicht hört uns sie verschwinden spurlos.
- aufstellen eines schriftlichen "goaknigges" für openairs welcher besucher zu bestimmten verhaltensregeln an und vorallem UM parties erinnert.
- etc.

Was den goaknigge angeht. Ich bin überzeugt, dass kaum ein besucher in diesem Forum sowas braucht. Aber trotzdem gibt es Abfall in den Wald schmeisser, Wildparkierer, Fahrverbotmissachter, Wohnquartierstörer, An die Tagessitzplatzpisser etc. Irgendwie müsste der Gesunde Menschenverstand auch die irgendwie erreichen können.. :-)

Ich würde mir diesbezüglich ein "goa internetauftritt" vorstellen, welcher einerseits einblick in die szene gibt, das bild berichtigt, andererseits in der szene gewisse Anforderungen an Org und Besucher stellt. (ich denke, das wir darin aber schon recht gut sind, es geht dabei mehr drum,dass die gesellschaft dies auch sieht) Gemeinden könnten sich dann da informieren.
Zuletzt geändert von subconsciousmind am Di 21. Aug 2007, 17:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Waldfrieden
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Beitrag von Waldfrieden »

warum nicht beides wie es jetzt der fall ist?
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Beitrag von subconsciousmind »

was beides? wie der fall? :-) sorry komm nicht ganz draus :-)
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Beitrag von Waldfrieden »

du findest jetzt schon legale grosse parties die gut organisiert sind und sämtliche auflagen erfüllen

und du findest kleine feine illegale outdoors.

ich sehe dein problem nicht ganz. dass es nicht einfach ist hat imho damit zu tun, dass wir in der schweiz (zu) viele auflagen haben, outdoor macht das ganz nochmals schwieriger und hat imho nichts damit zu tun, dass es eine "goaparty" ist. auch andere organisatoren haben auflagen die es zu erfüllen gibt...

ach ja: und wieviel sind eigentlich stolz darauf eben in einer "untergrundszene" zu sein (wenn goa dies überhaupt noch ist) und sich nur deshalb in der szene bewegen...
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Beitrag von subconsciousmind »

Waldfireden, ich bin nicht ganz sicher ob Du meinen Post genau gelesen hast.
ch würde mir diesbezüglich ein "goa internetauftritt" vorstellen, welcher einerseits einblick in die szene gibt, das bild berichtigt, andererseits in der szene gewisse Anforderungen an Org und Besucher stellt. (ich denke, das wir darin aber schon recht gut sind, es geht dabei mehr drum,dass die gesellschaft dies auch sieht) Gemeinden könnten sich dann da informieren.
Es geht eigentlich unter dem Strich schon einerseits um die wenigen Leute, die sich an Parties noch nicht richtig verhalten und die Outdoors, die illegal und völlig daneben durchgeführt werden.

VOR ALLEM geht es aber darum das Bild der Szene vor der Gesellschaft gerade zu rücken. Denn dieses ist vieler Orts durch einmalige oder nicht mehr vorkommende Ereignisse sehr schlecht.

Um dieses Bild gerade zurücken müsste sich die Szene öffentlich dazu bekennen, dass "Kompromisse" besser Faktoren wie die oben genannten (wie sie auch schon oft automatisch gemacht werden) innerhalb der Szene gefordert werden. So könnte man gegen aussen das image wieder verbessern.

Das es feine illegale und feine grosse Parties gibt ist den Gemeinden und Kantonen die negative Erfahrungen gemacht haben egal. Um diese wieder zu gewinnen müsste man ihnen zeigen, dass die Szene nicht so ist wie sie es meinen, sie es eigentlich mit einzelfällen zu tun hatten.
Man müsste ihnen von genau diesen Party erzählen, zeigen, dass es auch anders geht etc.

Nur könnte man so einen Auftritt nicht machen, wenn nicht die meisten Goaner einverstanden damit wären "Kompromisse" zu machen. Deshalb die Frage.
Zuletzt geändert von subconsciousmind am Di 22. Apr 2008, 20:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von gizmo »

Ich habe für die zweite option gestimmt, möchte das aber etwas präzisieren!

Im grunde bin isch schon der meinung, dass es generell schon viel zu wenig freiräume für kreativität und veranstalltungen, jenseits des mainstreams giebt! Leider, leider, finde ich jedoch auch, dass es gewisse veränderungen braucht, damit die szene überhaupt vernünftig weiter existieren kann. Ich würde zum beispiel ein gewissenhafteres durchführen von parties absolut befürworten. Es geht einfach nicht, dass der boden nach einer goa aussiet wie an der streetparade. Zigaretten / Joint stummel gehören nicht einfach so auf den boden. Jeder der mal auf waldboden "gfözelet" hat, weiss was ich meine. Ich glaube jedoch nicht an verbote/regeln/gesetze sondern an das gute vorbild. Wir müssen uns alle etwas mehr an der nase nehmen, nicht nur an parties sondern auch im altag.

Parties und da sind goas eben keine ausnahme, sind zu konsum veranstalltungen geworden. Man geht hin, konsumiert und geht wieder nach hause. Viele bringen diese haltung mit. So nach dem motto: Jetz hab ich schon 20.- Eintritt bezahlt, da kann ich wohl auch meinen abfall liegen lassen. Schliesslich wischt man uns auf der strasse oder an öffentlichen plätzen auch hinterher. Ist euch mal aufgefallen wie zum beispiel die renten-wiese am see frühmorgens nach einen schönen sommertag und abend aussieht? Wie ein schlachtfeld. Ein paar stunden ist jedoch alles wie von geisterhand wieder weg und die wiese kann von neuem zugemüllt werden.

Unsere Szenen hat ihren schlechten ruf uns, bzw. sich selbst zu verdanken. Wenn alle etwas mitdenken kann sich das aber auch wieder ändern und es zeigt sich, wie bunt, kreativ, anarchisch, fröhlich, liebenswert und erhaltenswert sie ist! Dazu braucht es aber etwas bereitschaft und vielleicht eben auch den mut, dinge auszusprechen die stören und nicht angebracht sind!

btw: Gutes topic, danke schön :-)
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Beitrag von subconsciousmind »

Danke Gizmo! :-)

Ich habe hier mal was zusammengestellt. Ich nehme an für so ziemlich jeden Org und Besucher, der hier im Forum rumhängt ist dies alles bereits selbstverständlich. Aber ich würde es gut finden, wenn sich die Szene offiziel dazu bekennen würde diese Faktoren gutzuheisen und quasi als Standart festzulegen.
Das würde einfach verdammt gut aussehen, wenn man wegen einer Bewilligung zu einer Gemeinde gehen könnte und sagen, dass die Verhaltensregeln für Besucher an der Party aufliegen, all die Punkte für die Organisation eingehalten wurden und sie auf einer Internetseite nachlesen können, dass dies öffentlich ist und was goa überhaupt ist. Halt ein GoaInternetauftritt eben.

Also ohne Anspruch auf Vollständigkeit, was mit grade eingefallen bzw. an Parties wie Hypnotica, Cryptical Wedding oder SummersEnd positiv aufgefallen ist:

Checkliste für Organisatoren:

Bewilligung von Landbesitzern ist vorhanden.

Absprache mit Gemeinde hat stattgefunden.

Einhaltung von (Wald)Fahrverboten wird durch Shuttlebus, Absperrung, Verkehrsdienst gewährleistet.

Parkplätze sind klar geregelt, „Wildparkieren“ wird verhindert.

Anliegende Naturschutzgebiete oder andere problematische oder gefährliche Zonen werden abgesperrt oder/und die Besucher schriftlich über Verhaltensregeln aufgeklärt.

Mit allen Anwohnern, die von jeglicher Art Lärm (Musik, Verkehr, Gespräche) betroffen sein könnten wird vorgängig Kontakt aufgenommen.

Je nach Grösse und Auflagen der Gemeinde, Sicherheitsdienst vorhanden.

In jedem Fall sind 1. Hilfe Materialien und ein betriebsbereites Fahrzeug oder funktionierendes Telefon vorhanden, je nach Grösse der Party und Auflagen der Gemeinde wird eine Sanität eingerichtet.

Es sind ausreichend Toiletten vorhanden, für genügend Papier wird aus hygienischen Gründen immer gesorgt.

Fliessend Wasser ist für alle Besucher gratis erreichbar, wenn kein fliessendes Wasser organisiert werden kann muss Trinkwasser gratis abgegeben werden.

Es sind Informationsflugblätter (oder sogar Stände) zu Drogen sowie Verhaltensregeln an Openair Goapartys vorhanden.

Es sind genügend Abfallbehälter vorhanden. Sinnvoll ist es auch jedem Besucher einen kleinen Kehrichtsack zu geben, welcher, falls er gefüllt zurückkommt zu einer Ermässigung des Eintrittspreises berechtigt.

Sinnvoll ist Depot auf alle Getränke- und Essensbehälter zu verlangen sowie bei diesen nichtsplitternde oder/und recyclebare Kunststoffe zu verwenden.

Wenn möglich Abfalltrennung.

Erste Priorität bei den Ausgaben haben alle Dinge die nötig sind um die Party sauber durchzuführen. Toiletten etc. erst wenn diese Vorraussetzungen erfüllt sind kommen internationale Künstler etc.

Notwendige Erreichbarkeiten geregelt. Telefonnummern und Adressen hinterlegt.







Knigge :-) für Openair Goapartybesucher: (wenn Du auch in Zukunft noch an Goas gehen können willst dann:)

Du verhältst Dich was Deine eigene Gesundheit anbelangt verantwortungsbewusst und so, dass Du nicht zu Last der anderen wirst.

Du informierst Dich selbstständig über Drogen und Verhaltensregeln an Openair Goapartys.

Sollten Zugangswege an Häusern vorbeiführen zeigst Du Respekt und verursachst so wenig Lärm wie möglich. (Gespräche, Ghettoblaster etc.)

Autofahrer stellen ihr Auto auf einem für die Party vorgesehenen Parkplatz ab und hast halten sich an Fahrverbote.

Autofahrer passen ihr Tempo bei Häusern und Wohnquartieren an und verursachen so wenig Lärm als möglich.

Du verhältst Dich der Natur gegenüber grundsätzlich respektvoll und hinterlässt sie wie Du sie angetroffen hast. Du reisst nicht einfach irgendwelche Pflanzen aus oder störst Tiere etc.

Du wirfst Abfälle INKLUSIVE Zigarettenstummel genau so wie jeden Abfall in entsprechende Abfallbehälter oder bewahrst sie auf, bis Du an einem vorbei kommst. Dies gilt an der Party und auf dem Weg dorthin bzw. drum herum.

Sollten tägliche Bedürfnisse trotz Toiletten in der Natur nachgekommen werden, so musst Du allfällig verwendetes Papier in Abfallbehälter entsorgen. Ansonsten bleibt diese Arbeit an den Organisatoren hängen.

Sollten tägliche Bedürfnisse trotz Toiletten in der Natur nachgekommen werden, achtest Du besonders in der Nacht darauf WO Du dies tust. Unter dem gleichen Baum will am Tag vielleicht jemand sitzen, auf der Wiese liegen etc.

Wenn ein anderer Gast irgendein Anzeichen zeigt, dass es ihm nicht gut gehen könnte, bietest Du ihm Deine Hilfe an.

Du zeigst Dich verständnisvoll gegenüber den Eintrittspreisen an Goapartys, denn diese können durch eine vollständig legale Durchführung höher ausfallen. Bzw. kann Deine Uneinsichtigkeit dazu führen, dass Organisatoren auf wichtige Infrastruktur verzichten um den Preis niedrig halten zu können. Bewilligungen können teilweise durch Abgabe eines Teils des Eintritts an die Gemeinde ermöglicht werden. Outdoor Goas geben viel mehr Arbeit als es vielleicht aussieht.

Du begegnest allen Menschen, egal ob sie zur Party gehören oder nicht, oder ob sie Dir freundlich gesinnt sind oder nicht, in erster Linie mit Freundlichkeit, Anstand und Respekt.



halt alles so für uns selbstverständliche Sachen um zu zeigen das wir keine Barbaren sind ;)
Zuletzt geändert von subconsciousmind am Di 21. Aug 2007, 19:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Lindalien
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Beitrag von Lindalien »

Mhm, ja Goa... voll die "Untergrundszene"...uahuahuah :n55 voll die Illusion

Kann man sogar im Media Markt kaufen.....Goa Vol. 13.....für nur 19.90 Fr.
Und wenn du eine Trance-Card besitzt, hast du sogar Rabatt....oder gilt die für den Media Markt etwa noch nicht? :lol:
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gizmo
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Beitrag von gizmo »

Lindalien hat geschrieben:Und wenn du eine Trance-Card besitzt, hast du sogar Rabatt....oder gilt die für den Media Markt etwa noch nicht? :lol:
Doch, die gilt sicher. Hab gehört du bekommst damit auch nen preisnachlass beim dealer um die ecke :wink:

@Subcon... Eigendlich schlimm, dass deine Liste obwhol so selbstverständlich so oft nötig wäre.
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supercell
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Beitrag von supercell »

Aber ich würde es gut finden, wenn sich die Szene offiziel dazu bekennen würde diese Faktoren gutzuheisen und quasi als Standart festzulegen.
Überleg mal, WER ist die Szene? Vorallem an grossen Events ist eine definition der "Szene" schwierig. Es finden sich nicht nur "goaner" nein auch "clubber" (sorry für die ausdrücke, sie sind so relativ), houser, trancer, volksmusiker etc.
Was ich damit sagen will ist dass an goas nicht immer 100% goaners sind. Es kommen regelmässig-goaner, einmal-im-leben-goaner, etc an die parties und da wird es schwirig mit so einer "knigge" die alle die goa-parties besuchen erreichen sollen. Desweiteren finde ich auch das mysticalforum nur begrenzt representativ für die "goa-szene".

Auch muss man schwer unterscheiden zwischen organisatoren die professionell arbeiten und solche die keine ahnung haben und sich auf grossevents einlassen. Das ist wie wenn man Auto fährt ohne jemals den Führerschein gemacht zu haben.
Das würde einfach verdammt gut aussehen, wenn man wegen einer Bewilligung zu einer Gemeinde gehen könnte und sagen, dass die Verhaltensregeln für Besucher an der Party aufliegen, all die Punkte für die Organisation eingehalten wurden und sie auf einer Internetseite nachlesen können, dass dies öffentlich ist und was goa überhaupt ist. Halt ein GoaInternetauftritt eben.
Ich glaube nicht, dass du bei einer Gemeinde Pluspunkte bekommst wenn du denen sagst dass du den Partygästen Verhaltensregeln aufbrummst.
Und auch dass du den Gemeinden zeigst was Goa ist, finde ich auch keine wirklich gute idee.
->> wikipedia goa
Kommt glaub ich den meisten, vorallem älteren und bünzligen Gemeindeverantwortlichen zuuu schräg, was eine noch grössere Skepsis veranlassen kann.

Da es "Goa" aus meiner Sicht eh nicht mehr gibt (sorry, wir leben im jahr 2007) und an sogenannten "goas" eh nicht mehr goa sondern viel mehr Trance, Fullon, Progressive, Electro etc läuft ist es doch eh besser wenn man den Event als "Event mit elektronischer Musik" anmeldet anstatt sich mit dem veralteten Begriff "goa" schwertut und dann schlussendlich ohne bewilligung doch eine illegale Goaparty veranstaltet. :-)
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subconsciousmind
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Beitrag von subconsciousmind »

Hey sup,

Verhaltensregeln " Vorschreiben" LOL :-) na ich würde wohl eher sagen ein paar für zivilisierte Menschen selbstverständliche Details "bewusst machen" ;)

kommt doch überhaupt nicht drauf an was den jetzt goaner sind und was nicht und was denn da läuft. :-)
Goapartys definieren sich heute vor allem darüber wo dafür Werbung gemacht wird und somit welche Menschen da hin gehen. Die szene so wie die Parties lässt sich ganz klar gegenüber anderen Szenen abgrenzen. Sicher nicht einfach so über die Musik, da hast Du völlig recht. Openair ganz besonders, denn so ziemlich jede Openair party an der elektronische Musik läuft ist der goaszene zuzuordnen.
Aber es geht auch über die Musik, nimmt man einfach alle Musik der zwei grossen Vertriebe und dann hat man so ungefähr ein Bild.

Klar is das Mysti nicht represantativ, na und? eine andere Möglichkeit gibts nicht um ne Ahnung zu bekommen.

Das Bild auf Wiki ist auch egal, denn es ginge ja darum ein Bild für die Schweiz zu schaffen, dass eben nicht schräg kommt. Da ist Geschick gefragt. Das geht auch, denn den Einwohnern von Rona ist die Party auch nicht schräg gekommen. So ein Bild müsste man eben vermitteln.

Was das veraltete wort "goa" betrifft hast Du klar einen Punkt. Allerdings ist das Problem eben, dass von aussen auch so ein "event" für jeden, der schonmal sowas gesehen hat ganz klar wie eine "goaparty" aussieht. UV deko, hippystyle leute etc. Wenn Du dann zu einer Gemeinde in niedwalden gehst, die Bewilligung für so ein "event" sorry "erschwindelst" und so eine kommt vorbei, sieht die hippys, die deko, schnallt der (und die da unten kennens langsam) das Du ihnen eine goaparty "untergejubelt" hast.. der hört dann keinen Unterschied zwischen progi und trance und elektro.. da macht einfach bumm quitsch bum und da springen männer mit langen haaren rum also ist das eine goaparty.

Das kriegst du nicht weg, ausser du führst kleider und deko vorschriften ein.

Klar so eine "goa" beschreibende website müsste natürlich möglichst aus der Herkunft von Goa abgeleitet sein. Würde sich dann halt schon auf "goa" beziehen.

Wenn Du Dich und Dein schaffen, oder alle denen es so geht, sich selbst nicht mehr zu "goa" zählen, dann kanns Dir ja dann ee egal sein wie mans definiert. Aber es gibt eben schon noch eine ganze menge Leute die goa im ursprünglichen sinn als PSYCHEDELISCH elektronischer Musik mit 4/4 kickdrum definieren. klar da gibts grauzonen subjektivitäten etc. trotzdem ist das der einzige anhaltspunkt. PSY-Trance eben.

Wozu die miesmacherei? Kann ja nur was gutes dabei rauskommen.

Du hegst berechtigte Zweifel über den Nutzen der ganzen Sache. Aber Zweifel an der positiven Wirkung sind doch völlig egal. Nur schon für die MÖGLICHKEIT das etwas positiv sein könnte sollte man es tun.
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supercell
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Beitrag von supercell »

hmmm
Openair ganz besonders, denn so ziemlich jede Openair party an der elektronische Musik läuft ist der goaszene zuzuordnen.
Aber es geht auch über die Musik, nimmt man einfach alle Musik der zwei grossen Vertriebe und dann hat man so ungefähr ein Bild.
Steckt da eine ironie dahinter?? ist ja bullshit....
Wenn Du Dich und Dein schaffen, oder alle denen es so geht, sich selbst nicht mehr zu "goa" zählen, dann kanns Dir ja dann ee egal sein wie mans definiert. Aber es gibt eben schon noch eine ganze menge Leute die goa im ursprünglichen sinn als PSYCHEDELISCH elektronischer Musik mit 4/4 kickdrum definieren. klar da gibts grauzonen subjektivitäten etc. trotzdem ist das der einzige anhaltspunkt. PSY-Trance eben.
Mit der Zeit entwickeln sich dinge weiter und das ist das was ich sagen wollte. Psy-trance ist nach wie vor mein Leben, mein Blut aber auch ich entwickle mich weiter, öffne mich für neues und beschränke mich nur auf goa wie vor 10 jahren auch schon.
goa alleine ist nicht nur psychedelisch, es gibt viel mehr das auch psychedelisch sein kann, ist evtl. eine ansichtssache. Und deshalb meine ich... der ursprung psychedelischer musik ist nicht goa, goa ist nur ein teil davon. weshalb sollte man den leuten erklären was goa ist wenn goa nur ein teil davon ist? Das Spektrum psychedlischer elektronischer musik ist viel grösser und ich denke man sollte eher dies den Leuten näher bringen als nur goa. Je längers je mehr mischen sich die musikstile und es ergibt sich neues, was man nicht goa nennen sollte, da schlussendlich ja alles goa wäre und da wären wir wieder beim om ;-)
Aber Zweifel an der positiven Wirkung sind doch völlig egal. Nur schon für die MÖGLICHKEIT das etwas positiv sein könnte sollte man es tun.
positives gemeintes könnte auch negativ wirken. Vorsicht! :-)
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Beitrag von subconsciousmind »

Also was schlägst Du vor, wie nennen wir die Leute die wir von cryptical wedding bis summers end getroffen haben und die zugehörigen partys und 95% der parties für die hier geworben wird?

Denn du musst zugeben, die haben alle irgendetwas gemeinsam ;)
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Beitrag von Alephdesign »

When the earth is ravaged and the animals are dying, a new tribe of people shall come unto the earth from many colors, classes, creeds, and who by their actions and deeds shall make the earth green again. They will be known as the warriors of the Rainbow -- Old Native American Prophecy

1. We pledge to deal with each other up front and with open hearts.
2. We pledge to respect and care for each other and for all living things.
3. We pledge to drop all forms of violence in our dealings with each other.

How to put on a Gathering, and keep it happy and healthy:
http://www.starsrainbowrideboard.org/we ... anual.html

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In Lak'ech

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souris
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Beitrag von souris »

@subconsciousmind:
ich finde deinen unaufhaltsamen Tatendrang, etwas zu verändern, wirklich sehr beeindruckend.
Was denkst Du, welche Gründe veranlasst die "Gesellschaft" zu so einer "negativen" Haltung gegenüber "Goa-Party's"? Und musst Du Dir nicht auch ein klein wenig eingestehen, dass diese Einstellung nicht wirklich grundlos ist und nicht nur aufgrund von "einzelenen", sich respektlos verhaltenden Party-Besuchern, ausgeht?
Ich persönlich finde den Ansatz Deiner Idee wirklich sehr schön. Allerdings müsste Dir doch spätestens nach Rona bewusst sein, dass Du nicht wirklich auf Unterstützung hoffen kannst. Die sog. "Goa-Szene" stellt doch schon lange keine "Einheit" mehr dar und ich kann mir vorstellen, dass das auch nicht von interesse ist. Wurde doch schon oft abgemacht "am 2 bim chai" und wieviele Leute waren schlussendlich auch dort? Ich selber bin genau so! Ich sehe mich auch nicht als Goaner, sondern als Mensch, der ab und zu an "Techno-Musik-Partys" geht. Im Sommer draussen, weil das ein wunderschönes feeling ist, und im Winter in die Clups weil ich doch nicht auf Partys verzichten möcht! Für mich persönlich ist die Zeit vorbei, in der man 3 Stunden im Ghetto umherirrte, Autoscheibe runter *hey ich hör was" *ggg, dann endlich zeichen fand, mit dem Fensterlosen Shuttelbus irgendwo hin raste, und bei minus 15 Grad, den Jahreswechsel feierte. Angestossen wurde mit tiefgefrorenem Bier : ) Klar, eine der Nächte, die ich wohl nie vergessen werden. (Wer kann sich übrigens noch an diesen Jahreswechsel 01 / 02 in den BadRagazer (GR) Bergen erinnern? )
Was ich sagen will, ich denke kaum, dass mit Du mit Reden und Schreiben wirklich das erreichen kannst was Du Dir vorstellst. Aber hey, warum setzt Du diese Vorschläge nicht um? Gründe einen Verein oder so (falls Du nicht schon in so einem dabei bist) und veranstalte eben genau solche Party's. Sei ein Vorbild und nimm es selbst in die Hand. Ich denke, dass wird sicher nicht einfach, denn es liegen wohl schon viele Steine im Weg und es werden sicher noch weitere folgen.
Geredet wird viel und ist nicht allzuschwer, Taten sind gefragt!
Ich wünsche Dir, für welchen Weg auch immer, viel Kraft und verliere Deine doch sehr positive Motivation nicht!
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