@Pearl
Nun ja, das hier lag durchaus NICHT in meiner Absicht
Es ist immer so huebsch, wie du auf alle und jeden Beitrag von mir
eine tolle niedlich aussehende Antwort parat hast,
damit auch alle wiedesr denken,
ach, die redet ja nur Stumpfsinn und hat von nichts eine Ahnung,
natuerlich, der Fallen Angel 2 weiss alles besser.
Dass ich alles besser weiss, liegt eher daran, dass ich als Erzengel einen direkten Draht zu der hellen und dunklen Seite habe, man könnte sogar sagen ich BIN die Dunkle Seite, aber das ginge eventuell ein bisschen zu weit.
Gleichzeitig bin ich natürlich nur ein Mensch, aber das ist das Paradoxon jedes menschlichen Wesens.
Ich bin etwas überrascht, von Dir und anderen zu hören, dass die Dämonen schuld an der Misere wären. Wer Schuld an der Misere ist, das sind keine Dämonen.
Sondern Maschinen.
Alles Leblose.
Wozu zählen: Systeme, Fernsehgeräte (die im besonderen), Finanzwirtschaft: schlichtwegs all dies, was uns Menschen zu Sklaven macht in unserem Körper. Weil wir unsere Macht, unsere Kreativität und unsere Lebendigkeit, unsere Gefühle und unsere Gedanken diesen verfluchten (im wörtlichen Sinn zu verstehen) Systemen unterordnen und glauben, wir könnten dadurch so etwas wie eine Art Rückversicherung auf das Leben gewinnen, was wir jedoch nicht tun, sondern wir verlieren nur all das Leben, das wir geschenkt bekommen haben, und erhalten dafür einen verfluchte "Lead Role in a Cage" (Pink Floyd).
Du hast Ahnung, sogar eine jede Menge.
Inwiefern Deine Arbeit irgendwas bringt, oder nicht - hey: ehrlich gesagt, wen interessierts?
Dass die Systeme nicht mehr allzu lange funktionieren werden, ist ziemlich augeschneinlich. Aus dem einfachen Grund, weshalb ja zb das Finanzsystem zurzeit Harakiri macht: Weil die Künstlichkeit und Unmenschlichkeit, Seelenlosigkeit und Gefühlslosigkeit, die jedes System hat, (es handelt sich dabei schliesslich nur um Maschinen), irgendwann eine Blase entstehen lassen, die nur aus Heisser Luft besteht. Und die macht dann Plopp.
Was die Folgen sind, nun ja, ein paar Leute werden sterben, aber das ist nicht das Problem, denn ihre Energiestruktur wird einfach umgewandelt. Physikalisches Gesetz.
Das Problem ist eher materiell: weniger Food, keine Fernseher mehr, keine Playstation mehr, viele Probleme, die mit existentiellen Sachen zu tun haben, wie zb die Frage was man (je nach Szenario) gegen Strahlenkrankheit/Ozonlöcher/vergiftetesGrundwasser/zuwenigsauerstoff machen kann, bzw. wie man trotzdem überlebt.
Aber im Grunde genommen ändert jegliches Endzeitszenario überhaupt nichts an dem Krieg den Du angesprochen hast, dem Krieg zwischen der materiellen Welt, wobei ich die eben lieber maschinelle Welt nenne, das trifft den Kern besser - und der geistigen Welt: oder anders gesagt: der Welt von Kreativität, Entwicklung, Forschung, Liebe, Gefühl etc. - (Kunst!) - dieser Krieg wird seit.. nun keine Ahnung seit wann... aber sicher schon seeeehr lange geführt. Mit allen Mitteln. Die Systematiker gegen die Künstler - die Inquisitoren gegen die Hexen - die Faschisten gegen die Religionen. Dieser Krieg ist nicht eben neu. Und er wird sich durch eine massive Veränderung in der materiellen Welt (eben eines der Szenarien, die die Illuminati oder wer auch immer aushecken, oder die vielleicht auch nur Zufällig kommen werden, kommen werden sie, früher oder später, das ist unausweichlich) - nicht verändern. diese materiellen Veränderungen sind völlig belanglos im Bezug auf diesen Krieg zwischen Maschinen und Geist.
DENN die Entscheidungen der einzelnen Menschen, die bleiben die gleichen. Ob ich im Mittelalter oder in einer Mad Max Welt lebe: soll ich töten um an die nahrung heranzukommen, oder wie im 20. Jahrhundert: soll ich mobben um befördert zu werden, diese fragestellungen nach moral und ethik die fernab jeglicher unversitätsdefinitionen steht und meist ziemlich simpel mit ja oder nein beantwortet werden können, simple antworten, die jedoch bestimmen, für welchen weg man sich entscheidet, die bleiben sich gleich.
ein wirklicher fortschritt wäre also keines dieser endzeitszenarien sondern ein wirklicher fortschritt wäre: wenn wir menschen uns ENDLICH wieder darauf besinnen würden, dass wir die schöpfer und die herren (und damen

) der geschöpfe sind, die wir erschaffen haben: wir haben die systeme geschaffen, das geld, die maschinen, die computer - damit sie uns das leben erleichtern. und NICHT damit sie bestimmen, wie wir zu leben haben.
Fuck the System.
Damit ist nicht gemeint, dass die Menschen sich gegenseitig die Keule über die Rübe ziehen sollen, und alle Fabriken anzünden, sondern dass wir, als Menschen, alle zusammen also, ÜBER dem System stehen, das nur Künstlich und somit leblos und nur eine Maschine ist.
Da jedoch all diese leblosen Systeme eine Eigendynamik entwickelt haben, sind sie inzwischen sehr mächtig geworden, und bedienen sich der Menschen (ähnlich einem durchgeknallten Computer in einem Sciencefictionfilm) um ihre Macht zu vergrössern, statt dass die Menschen diese Systeme bedienen würden, wie es eigentlich die Idee wäre.
Ein System - jedes Werkzeug - alle leblosen Dinge, sind immer nur so schlecht, wie die Menschen die sie benutzen? Nicht unbedingt. Bei einem Messer mag das ja noch zutreffen. Bei einem Wirtschaftssytem, wo inzwischen kein einziger Mensche wirklich noch den Durchblick hat, jedoch nicht mehr. Das Wirtschaftssystem stellt Regeln auf, aus sich selbst heraus, ist also tatsächlich wie so eine durchgeknallter Computer und es macht uns zu Sklaven.
Die wir nicht sind. Wir sind jene die hier herrschen. Und diesen Krieg gegen die Maschinen - den können wir nur gewinnen, wenn wir uns auf unsere Menschlichen Seiten konzentrieren, sie fördern und aufleben lassen, und jedes formale und formatierte und maschinelle Denken, mit Witz, Charme und Liebe bekämpfen.
Ob wir gewinnen? Vielleicht haben wir ja Glück. Auch eine Menschliche Eigenschaft, die den leblosen Systemen fehlt.