28-04-2007 FLY TO PSY

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( (( {-_{-_-}_-} )) )
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Beitrag von ( (( {-_{-_-}_-} )) ) »

Heute bin ich davon überzeugt, dass man das so nicht machen kann. Weil, genaugenommen, lief auf der Party nur Full-On.

Aber dennoch braucht man Begriffe, um z.B. das, was Alpha gespielt hat, von dem, was i.dot gespielt hat, zu unterscheiden, sonst weiss man nicht über was man redet.
ja in genau dem gleichen dilemma befinde ich mich auch... deshlab bezeichne ich schnell mal sachen als dark, die für andere immer noch kinderzimmermusik ist... ich glaub am ehesetn sollte man dem wort fullon beschreibende adjektive geben wie lupfig, happy, zäh, klebrig, dunkel, mystisch, flächig, kantig, gleitend, ratternd... :lol: :lol: :lol:

letzlich ist es mir egal was läuft, wenn mir die musik nicht gefällt, begebe ich mich auf nen anderen trip, dann werden eben soziale kontakte gepflegt :wink: ....erfreulich finde ich aber, dass sich scheinbar ein neues (eigentlich altes, denn früher wars immer so) schema ausbreitet: bunter groovig-lupfiger beginn, langsam monotoner und psychedelischer werden, ekstatisch-tranciger, monotoner mystikdarkpsyfullon zur tiefen nacht, gleitend schwebiger grinsesound zum sonnenaufgang und dann klumpiger proggi am mittag... :lol: :lol:

ach es muss halt einfach einen roten faden haben, im prinzip sollte die musik im verlaufe der party sowas wie ein trip in seinem typischen verlauf darstellen... giggelig und bunt am anfang, zunehmend trippiger, intensiver, dann der höhepunkt, auf dem es alles auseinanderreisst, dann wieder das runterkommen um alles wieder neu aufzubauen und die schubladen neu zu beschriften... dabei ein erfülltes grinsen auf dem gesicht haben... thats it, und alle wären bedient... :wink:
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chandrani
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Beitrag von chandrani »

( (( {-_{-_-}_-} )) )

ach es muss halt einfach einen roten faden haben, im prinzip sollte die musik im verlaufe der party sowas wie ein trip in seinem typischen verlauf darstellen... giggelig und bunt am anfang, zunehmend trippiger, intensiver, dann der höhepunkt, auf dem es alles auseinanderreisst, dann wieder das runterkommen um alles wieder neu aufzubauen und die schubladen neu zu beschriften... dabei ein erfülltes grinsen auf dem gesicht haben... thats it, und alle wären bedient... :wink:
jap finde ich sehr gut ausgedrückt, ich bewege mich nicht mehr unbedingt auf der psyschine, aber doch habe ich mich am sonntag dabei ertapt wie ich zu dem geilen sound recht abging, es kommt auf den moment drauf an, und nicht auf was ich im moment stehe. viel mehr sollte man sich befreien und sich gehen lassen wenn es der moment zulässt. das ist für mich die musik die keine grenzen hat, und keine grenzen braucht. egal ob psy, fullon oder progy so lange der sound mich begeistern kann ist es musik die mich bewegt. schubladisierungen finde ich scheisse, es hat alles sein reiz...
nExt....
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Capablanca

Beitrag von Capablanca »

chandrani hat geschrieben:psy, fullon oder progy so lange der sound mich begeistern kann ist es musik die mich bewegt.
Schön wie Du Psy vom Full-On und vom Proggy trennst, um dann im Anschluss ...
chandrani hat geschrieben: schubladisierungen finde ich scheisse
... zu sagen ;-)
Du findest etwas scheisse, was Du selber automatisch, vielleicht sogar unbewusst machst. Nun gut, ehrlich gesagt, finde ich Schubladisierung auch scheisse, aber dennoch notwendig.

Bei der Schubladisierung geht es ja nicht darum die Musik in Schubladen einzuteilen, sondern um sie mit Begriffen unterscheiden zu können. Sonst können wir einfach alles nur "Musik" nennen, und dann ab und zu mal auch "Jimmy Handrix" auf einer Goa laufen lassen. Wenn alles nur in derselben Schublade ist, dann kann dabei wirklich alles mögliche herauskommen.

Stelle Dir vor, ein Veranstalter will morgens Proggy haben, ihm würde aber der Begriff "Proggy" fehlen, um das auszudrücken. Tja. Wie soll er das nun beschreiben? Mit Grunzgeräuschen?

Schubladisierung, oder positiver und neutraler ausgedrückt, Kategorisierung, ist ein wichtiges Prinzip des Daseins, um Objekte der Erkenntnis als solche effektiv erfassen zu können. Würde dieses Prinzip fehlen, gäbe es für niemanden die Möglichkeit, die Welt begreiflich zu machen, weil dann alles für sich einzigartig wäre, und durch das fehlende Abstraktionsvermögen unser Gehirn in der nahezu unendlichen Menge von Informationen schlichtweg explodieren würde.
:rock:

Das passiert aber nicht, weil wir über eine Fähigkeit der Abstraktion verfügen, die wiederum eine Fähigkeit "ähnliche Dinge zu gleichen zusammenzufassen" voraussetzt. Dank dieser Fähigkeit gibt es so viele Kategorien: Mensch, Tier, Pflanze, Sterne, Planeten usw.
Es gibt auch Kategorien innerhalb einer Kategorie: z.B. können Tiere Pflanzenfresser oder Fleischfresser sein; der Goa, der an sich schon eine Musikkategorie ist, lässt sich weiter kategorisieren, usw. Und so finden sich endlos viele Beispiele, die deutlich machen, dass Kategorisierung für eine Welt, wie wir sie jetzt kennen, notwendig ist, mag diese (Kategorisierung) noch so "schlimm" sein.

LG
Capa
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i.dot
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Beitrag von i.dot »

hey there *g*

Danke winki für die mich umhauenden worte auf seite 3 :mrgreen: ...

Capablanca ich darf nochmal was von seite 3 verbessern? Darkpsy strahlt nach meiner Meinung eine Atmosphäre aus, mystic, wärme , kälte etc etc....ich glaube dazu muss er nicht mal schnell sein..Ich denke es gibt so viele verschiedene styles, *goa* zu produzieren, das eine kategorisierung schon fast ein witz wäre :-k ... was aber stimmt :
Schubladisierung, oder positiver und neutraler ausgedrückt, Kategorisierung, ist ein wichtiges Prinzip des Daseins, um Objekte der Erkenntnis als solche effektiv erfassen zu können
das ist wie Kommunikation -"sender und empfänger"- fehlt einem von beiden z.B. der Wortschatz um sich ausdrücken zu können geht nix...schon klar..hoff ich hab dich richtig verstanden :)
also ich glaube du möchtest einfach gerne eine Struktur bekommen ?

lgs domi

( hoff ich bin nich noch mehr offtopic als ihr muaha ! )
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Drachenherz

Beitrag von Drachenherz »

Folgend mein rein subjektiver Erlebnisbericht von dieser Party. Alle erwähnten Namen und Ortschaften sind reine Erfindungen. Sollte Ähnlichkeit zu real existierenden oder existiert habenden Menschen bestehen, so ist dies reiner Zufall. :-P

"Samstag Abend, kurz vor 23:00 Uhr, im Zug nach Egerkingen, nachdem ich mich gegenüber meinem inneren Schweinehund durchgesetzt hatte, der mich tatsächlich abhalten wollte, an diese Party zu gehen.

Mein Handy klingelte, und welch freudige Überraschung, es ist der Father O., der mich fragte, wo die Party genau stattfinden würde. :-) Mit ein wenig Bier in der Tasche gesellte er sich zu mir und einem besoffenen Mitreisenden im Abteil, der extatisch zu irgendwelcher arabischer Musik aus seinem MP3-Player abging. War interessant, ihm zuzuschauen. *g* Auf jeden Fall wurde die Anfahrt durch Father O.'s Anwesenheit sehr angenehm, und es wurde noch besser, als sich in Olten M. und M. und mit ein wenig Verspätung auch Mr. T. zu uns gesellten.

Schon tüchtig angeheitert erreichten wir den Bahnhof Egerkingen, wo schon zahlreiche andere Mitreisende auf den Shuttle-Service warteten. Dort traf man dann noch zahlreiche weitere bekannte Gesichter (zum Teil waren das schon real getroffene, wie Madame l'angeMilleneufcentquatrevingtcinq *smile*, den weisen Kollegen O mitsamt seiner bezaubernden Begleitung "Shmau the gracefull" und noch ein, zwei weitere gute Seelen. Andererseits traf ich auch Mitreisende, die ich erst von digitalen Lichtbildern her kannte, wie z.B. den Herrn Sonnensammler.)

Und ja, schon Schade, dieser Siff am Bahnhof, aber nach einer Wartezeit von z.T. über einer Stunde auf den Shuttle kann ich den Run auf die Schüttelbusse schon verstehen (was nicht heissen soll, dass ich den Siff dann auch gutheisse... Danke, Freund der Biber und co. für's Aufräumen.)

Auf der geschüttelten und z.T. auch schon rührenden Fahrt an den Ort des Geschehens, meldete sich plötzlich auch ein Fish, eh!, per SMS... Sollte er es mitsamt dem Amigo Flo doch auch noch unerwartet an dieser Party aufkreuzen? Cool!

Auf Platz angekommen, sich kurz noch bei Willi für den Service bedankt (ich hoffe, er findet seine Stimme wieder... *g*), machte sich dann auch der unverkennliche Goa-Flair breit. Das Wummern des Basses durch den Wald, die mystischen Töne zwischen dem Wummern, das Leuchten der UV-Deko ... und das Zucken und Wippen in meinen Beinen - alles schien darauf hinzudeuten, dass dies mal wieder ein unvergessliches Goa-Erlebnis werden sollte.

An der Party schlugen Father O., M. und M., Mr. T. und ich unser Lager dann ein bisschen abseits der Tanzfläche vor einem Zelt auf, und ich machte mich darauf, die Party zu erkunden. Es ging nicht lang, und ich stiess auf zahlreiche weitere bekannte Gesichter.

Es war wunderschön, ich bin ohne Erwartungen an diese Party gegangen, und mit dieser Grundstimmung liess ich mich auch durch die Menge an Menschen treiben. So ging es nicht lange, dass ich einem Fischer ins Netz ging, den ich eigentlich noch gar nicht erwartet hätte, welcher mich schnurstracks zu einem wippenden Flo ein wenig abseits der Tanzfläche führte. Hihi, ja, es freute mich wirklich sehr, mich mit vielen bekannten Seelen auszutauschen und auch bekanntschaften mit in diesem Leben noch nicht gekannten Seelen zu schliessen.

Kurze Zeit später erblickten meine entzündeten Augen dann auch die Dame Lila.
Ich palaverte noch ein bisschen, doch zog es mich schon wieder weiter, wollte ich die Location doch zuerst ein wenig erkunden, bevor ich mich im Fluss der Party gänzlich treiben liess.

So streunerte und wippte ich über die Tanzfläche und dachte für mich: „Hey, das ganze kommt mir irgendwie wie ein Game vor, eine Art Abenteuer-spiel, bei dem man nicht wusste, was man erleben, wen man treffen und was für Erfahrungen einem an dieser Party wohl mitgegeben würden. Ich schmunzelte bei diesem Gedanken, und plötzlich stand ich beim Menschen mit dem Gsichtli. Mensch, hatte ich eine Freude, Dich zu treffen! :-) Ich erzählte dem mich irgendwie berührenden Gsichtli von meinem Gedanken mit dem Game und wie ich ihn kurz darauf getroffen hatte, da tauchte auch schon der Freund der Biber auf und spielte Paparazzo. *g*

Ach, was soll ich sagen, es ging die ganze Nacht weiter so, ich genoss die Gesellschaft all dieser bekannten Seelen sehr, mehr als die Musik, die mich seltsamerweise in dieser Nacht nie wirklich mitriss, obwohl sie mir durchwegs gefiel. Aber das machte nichts, so war dies halt mal nicht eine Party mit Dauertanzorgasmus, sondern ein Treffen der besonderen Art mit einem exquisiten Lauschplausch-Soundtrack, quasi als untermalendes Setting für dieses besondere Treffen. (@ Kolleg O. und Shmahu: Aber das mit dem TauerDanzohrgas-mus werde ich diesen Sommer sicher noch nachholen, hätte mich nämlich insgeheim schon darauf gefreut, mich mit euch an den Ort, der nicht beschrieben werden kann, zu tanzen. *smile*)

Ja, es war wirklich eine sehr "soziale" Party für mich. Etwas sehr spezielles durfte ich (mal wieder) erleben. Kennt ihr das Gefühl, einen Menschen, den ihr vorher eigentlich noch nie gesehen habt, doch zu kennen? Und zwar wie alte Bekannte, die sich lange nicht mehr gesehen haben, aber wenn man sich dann nach einigen Jahren trifft, alles wie immer ist? Eine Vertrautheit, die man sonst nur gegenüber langen und guten Freunden verspürt, wo man einfach sich selber sein kann und den anderen sein lässt? Dieses Gefühl hatte ich... Und noch mehr... Zum Beispiel dachte ich unbewusst an ein Gesicht, und plötzlich stand es vor mir. Oder ich materialisiere mich quasi aus dem Nichts erscheinend hinter diesem Gesicht, biete ihm einen Schluck Wasser an, nur um nachher zu hören: „Hey, cool, Wasser, ich wollte ja grad irgendwie was trinken...“ Solche Momente - eigentlich unbeschreiblich. :-)

Hmm, ich möchte mich an dieser Stelle übrigens noch bei Mme Ange1985 entschuldigen, dafür, dass ich sie so erschreckt hatte und dass wir uns über ein „Hallo-Tschüss“ und ein klitzewenig Smalltalk nicht weiter ausgetauscht haben. Dafür war das Setting dieser Party ganz und gar nicht geeignet. Aber das habe ich auch gar nicht erwartet. :-P Für das gibt es nämlich andere Orte und andere Zeiten. *smile*

Es war wirklich schön, mit so vielen bekannten Seelen die Nacht und den Morgen zu verbringen, nur ergab es sich an dieser Party für mich, dass ich auch ein wenig zwischen zwei „Lagern“ hin- und hergerissen war, hatte ich doch einen ganz gemütlichen Platz beim Zelt mit Father O. und co., wo sogar ein wunderbarer Baumstrunk war, auf dem es sich herrlich meditieren und das Geschehen von ein wenig weiter entfernt beobachten liess. Andererseits war da aber auch Flo und co. auf der anderen Seite der Party, wo man sich auch sehr gut niederlassen liess, ganz nah der Tanzfläche. :-)

*seufz* Ja, es war vom menschlichen her wirklich eine ganz, ganz spezielle Party. Aber auch die Natur und die Umgebung war sehr interessant, erkundete ich doch mehrmals den Wald um uns herum und stiess dabei auch auf den Steinbruch. Es war ein schon fast mystisches Gefühl, mitten im Steinbruch zu stehen und das Gedröhne, Gestampfe, Gezirpe, Gestöhne, Gejohle und Gegoane (hihi) von der Party zu hören.

Viel zu schnell flog die Zeit an diesem zeitlosen Ort an mir vorbei. In nicht mehr genauer eruierbarer Reihenfolge hatte die Party noch manche Überraschung für mich bereit, am meisten Überrascht hat es mich dabei, auf den punkigen Elektroniker zu stossen. Mösiö G., Du bisch irgendwie en huere geile Siech! ;-)

Flo und ich hüpften für den Sonnenaufgang noch kurz in die Kiesgrube und machten es uns mittendrin bequem, und stiessen mit einem Bier auf den Sonnenaufgang an... Junge, bin froh, Dich zu kennen, das muss ich an dieser Stelle mal loswerden. :-)

Nun denn, alles geht bekanntlich zu Ende, und so galt dies auch bald für Flo und co. und unsere Anwesenheit an dieser Party :-). Irgendwann, ich denke, es war so um die Acht uhr morgens, machten wir uns auf den Heimweg durch den morgendlichen Wald.
Ja, es gäbe noch einiges, einiges mehr zu erzählen, und doch habe ich die Hälfte vergessen. Ich habe sicher noch einige gute Seelen mehr getroffen, die mir wohl entgangen sind, in dieser Wiedergabe dieser „sozialen“ Party zu erwähnen. Ich hoffe, es möge mir nachgesehen werden, verfasse ich diesen „kleinen“ Report doch einige Tage nach dieser Nacht...

Also, hier nochmals eine wirklich kurze Zusammenfassung, was ich eigentlich genau sagen wollte:

Ich danke ALLEN, die diese Nacht möglich gemacht haben!

Thx. für die Geduld zum lesen,

Peace, Love and Light
D.
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chandrani
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Beitrag von chandrani »

Capablanca hat geschrieben:Schön wie Du Psy vom Full-On und vom Proggy trennst, um dann im Anschluss ...
chandrani hat geschrieben: schubladisierungen finde ich scheisse
... zu sagen ;-)
Du findest etwas scheisse, was Du selber automatisch, vielleicht sogar unbewusst machst. Nun gut, ehrlich gesagt, finde ich Schubladisierung auch scheisse, aber dennoch notwendig.
*hast mich wohl erwischt he*

:-D
ne es ist mir schon bewusst das eine kategorisierung notwendig ist um etwas zu beschreiben oder es zu ordnen, es kann aber auch sein das mehrere kategorisierungen zusammenschmelzen, aber das ist ein anderes thema.

eigentlich wollte ich mit der aussage (bsp.) fullon, psy, proggy nur etwas sagen, das es schlussendlich egal ist was man hört, es kann genau so gut rock, pop, house, minimal oder sonst was sein. (und schon wieder habe ich schubladisiert) na klar, aber wenn ich damit meine das es grundsätzlich egal ist was für eine art musik gerade läuft und es dich bewegt, dich berührt, dann lösen sich doch die schubladen in luft auf. oder nicht? und wenn auch nur für den moment wo du halt geniesst.

muss auch sagen das wort *scheisse* vielleicht nicht gerade hinter schubladisierung gehört war vielleicht nicht all zu gut bedacht.

aber verstehe schon wie du das meinst und finde es im übrigen sehr schön wie du dich ausdrücken kannst.

peace
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Beitrag von chandrani »

@ andy, wooow das isch mau e party report:)

sehr schön und spannend gsi in z läse!

viu liächt und liäbi wünschi diär

peace
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Harachte
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Beitrag von Harachte »

Weiss jemand ob es die Fotos von Olaf auch irgendwo gibt?

Wäre echt cool diese zu sehne :kiff:
Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt.

H. Hesse
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electropunk
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Beitrag von electropunk »

do de link zum Olaf siner page:

http://www.foto-individuell.de/

Het aber no keini foti
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petit.papillon
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Beitrag von petit.papillon »

Harachte hat geschrieben:Weiss jemand ob es die Fotos von Olaf auch irgendwo gibt?

Wäre echt cool diese zu sehne :kiff:
ja du chans au chuum erwarte...

sini partypix sind meistens uf http://www.trancedreamsphere.de

greez
Father Oblivion
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Beitrag von Father Oblivion »

Alle erwähnten Namen und Ortschaften sind reine Erfindungen. Sollte Ähnlichkeit zu real existierenden oder existiert habenden Menschen bestehen, so ist dies reiner Zufall.
:n3 :mrgreen:
Capablanca

Beitrag von Capablanca »

i.dot hat geschrieben: Capablanca ich darf nochmal was von seite 3 verbessern? Darkpsy strahlt nach meiner Meinung eine Atmosphäre aus, mystic, wärme , kälte etc etc....ich glaube dazu muss er nicht mal schnell sein
Klar darfst Du verbessern, deswegen möchte ich ja mit Dir und Deines gleichen gerne reden. ;-)
Ich will ja nur meine Unwissenheit beenden ..... aber
Capablanca hat geschrieben: Auf der FlyToPsy lief -so weit ich das beurteilen kann- nirgends "Darkpsy". Darkpsy ist noch wesentlich dunkler und härter, als das Härteste und Dunkelste, was auf dieser Party lief. Eben weil die erhöhte BPM, die es bei dem einen oder anderen DJ temporär zu hören gab, nicht ausreichen, um den Sound so zu bezeichnen. Der Dark bringt auch eine gewisse Dunkelheit mit sich, eine gewisse Kälte. Insbesondere ist er mit vielen kurzatmigen, industriell-wirkenden Geräuschen zusammengesetzt. Die melodischen Bestandteile sind auch wesentlich tiefer verborgen, wenn auch nicht völlig weggelassen.
... an diese Stelle sind wir einer Meinung. Die Geschwindigkeit hat auch meiner Ansicht nach keine Aussage darüber, ob der Psytrance "Dark" ist.
Allerdings sind alle 31 meiner Dark-Scheiben, von den mehreren Hundert Psy-Trance Scheiben, schneller und härter ("brutaler" würde manchmal besser passen :twisted:) als gewöhnlicher Psychedelic oder Full-On.
i.dot hat geschrieben: also ich glaube du möchtest einfach gerne eine Struktur bekommen ?
[....]
hoff ich bin nich noch mehr offtopic als ihr muaha !
hehe .... wir sind schon so weit offtopic, dass dem müstik wahrscheinlich das Abendessen im Hals steckenbleiben wird, wenn er das liest :-# :-s :-k

Aber, da wir schon jetzt damit angefangen haben .... und er das vielleicht nicht merken wird :-$ ... und notfalls verschieben kann :wink: ...

Eine Struktur würde ich das nicht nennen, eher ein eindeutiges Begriffs-System, um jede Art von Psy-Trance unterscheiden zu können.

Grad bei Morning-Proggy (<- eine sehr gute Bezeichnung, da jeder sofort weiß, um was es geht: Liquid Soul, Vibrasphere, Insane Creation, Gaudium usw.), Proggy und Dark ist das einigermaßen gelungen. Bei Full-On und "Psychedelic" wirds nun schwierig, weil die Grenze oft dünn ist. Oftmals bringt auch ein Artist auf einem Album eine Mischung von verschiedenen Stilen heraus. Beispielsweise 6 Full-On Tracks, 2 Proggy, und 2 Ambiente .... usw. Gibt dann auch viele Full-On-Tracks, die Phasen haben, die progressiv sind. Ich glaube, es ist deswegen so schwierig, weil es miteinander kombiniert werden kann. Gerade wenn DJs kombinieren, macht die Schubladisierung, in Bezug auf Personen, keinen Sinn. Es wäre, denke ich, ohnehin falsch, als Artist sich einer Schublade zuzuordnen. Dasselbe Problem haben Hollywood-Darsteller, wenn sie sich zu sehr einer Rolle zuwenden. Beispielsweise wollte Sir Sean Connery nicht der ewige Bond sein, und widmete sich nach dieser Erkenntnis anderen Projekten zu.

Mir geht es keineswegs um die Unterteilung der Künstler in Kategorien, sondern lediglich um Bezeichner für die verschiedenen Goa-Trance Stile zu finden.

Wenn ich mich an die Yellow-Pointer erinnere, dann ist das, was z.B. Müstik aufgelegt hat, dasselbe was auch Du so machst vom Stil her (Sorry, falls ich hier was verwechsle - ist auch schon ein bisschen her). Wohlgemerkt: ich rede hier von Stilen, und nicht über Bewertungen. Und dann kamen Anasca und Ambasa, und plötzlich war der Sound völlig anders. Es war aber kein Proggy, und auch kein Dark. Nun, chandrani würde vielleicht sagen es war Psy. Ich würde das "Psychedelic" nennen, weil Psy auch oftmals als Abkürzung für Psy-Trance verstanden wird - und die genannten DJs würden es vielleicht nur Full-On nennen. Psy-Trance bzw. Psychedelic-Trance ist Full On auch.

Nach der recht weit anerkannten Gleichheit

Goa-Party = Psychedelic-Trance-Party = Psy-Trance Party

würde ich auch den Begriff "Psychedelic Trance" als den Oberbegriff für alle Unterarten, d.h. auch Proggy, Dark und Full-On, sehen. Dass jede dieser Kategorien unpsychedelisch sein kann, liegt nicht an der jeweiligen Kategorie, sondern an der Inspiration des Künstlers.

Das Problem ist, dass jeder dazu schreibt was er will. Warum? Naja, es gibt niemanden (keine anerkannte Organisation oder Gremium), der sich darum kümmert, dass gewisse Begrifflichkeiten bzw. Konventionen eingehalten werden. So beschreibt Wikipedia nahezu jedes Jahr den Psy-Trance anders. Nach dem neusten stand der Dinge, wird sogar der Progressive-Trance dem Psychedelic-Trance entgegengesetzt. Das halte ich für vollkommen verkehrt, weil Progressive-Trance Psychedelic-Trance ist! Die Begriffe Progressiv und Psychedelisch können nicht entgegengesetzt sein, weil sie nix miteinander zu tun haben.
Das erstgenannte sagt etwas über die Struktur aus, das zweite über die Wirkung, man möchte sagen eine Transzendental-Wirkung der Musik auf das menschliche Gehirn, und das auch oftmals unter dem Einfluss gewisser bewusstseinsverändernder Substanzen.

Ich denke (und das ist jetzt völlig allgemein, von jeder Person unabhängig gesprochen), dass für die Herstellung/Auflegen psychedelischer Musik mindestens eine psychedelische Erfahrung (nun bezogen auf die Musik) notwendig ist. Denn wie könnte jemand das Psychedelische erzeugen, wenn in seinem Vorstellungsvermögen dieses fehlt? Es lassen sich nur Dinge erkennen, die man sich vorstellen kann. Das bedeutet jetzt nicht, dass jeder Artist LSD nehmen sollte (sowas meine ich damit nicht), noch dass das helfen würde. Aber sein Geist muss für Klänge/Töne offen sein, die diese besonderen Zustände im Gehirn auslösen können, in denen man nicht sagen kann, was der nächste Schritt ist, oder wie dieser Ton nur jemals zustande gebracht werden konnte, wie man überhaupt auf die Idee kommen konnte, dieses Geräusch so zu produzieren; es geht aber beim Psychedelischen nicht nur um experimentelle und außergewöhnliche Klänge, sondern auch um ihre Anordnung und natürlich auch um die Kombinationen, in denen sie auftreten. Vor allem aber auch darum, wie sie im Rythmus auftreten, wie sie denselben bereichern, indem sie ihn ergänzen oder sogar vollständig bestimmen.
Ja. Dazu ist mehr notwendig, als sich nur irgendwelcher Standards zu bedienen. Denn die Aufgabe der Komposition ist nach wie vor gegeben, und durch psychedelische Klänge keineswegs eingeschränkt. Auch Emotionen lassen sich durch psychedelische Klänge eindrucksvoll transportieren, und berühren u.U. tiefer, als wenn es mit Standard-Düüdel-Musikelementen gemacht worden ist.
chandrani hat geschrieben:aber wenn ich damit meine das es grundsätzlich egal ist was für eine art musik gerade läuft und es dich bewegt, dich berührt, dann lösen sich doch die schubladen in luft auf. oder nicht? und wenn auch nur für den moment wo du halt geniesst.
Jap. Dann schon. Da gebe ich Dir Recht.
chandrani hat geschrieben:
finde es im übrigen sehr schön wie du dich ausdrücken kannst.
Danke. O:)
Ich finde aber Deine Ausdrucksweise auch schön und Dein Avatar ist echt beeindruckend.

Gruatz
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TheAngel1985

Beitrag von TheAngel1985 »

*grins* @Drachenherz scho okey han mi erholt *lol* aber vo däm Föteli chame sech fast nöd erhole... ;-)

Bild

und mis persönliche Favoritebildli isch natürlich das:

Bild

GO DOMIIIIIIIIII! ;-)
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Beitrag von i.dot »

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Drachenherz

Beitrag von Drachenherz »

Hehe, ja, genau das ist das angsteinflössende Bild, Angel. *g* Krieg ja selber fast Angst vor mir, wenn ich das so sehe *muahahaha und irr lach*. :-)
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