Die Liebe meines Lebens

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satropa
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Beitrag von satropa »

@dhanistha
Ich sagte, ich glaube nicht an die Liebe zwischen Mann und Frau, so wie sie in diesem Thread beschrieben ist. Ich glaube nicht daran. Ich schliesse nicht aus. Angst habe ich keine vor den Konsequenzen der Empfindung :-) Ich wünsche sie mir sogar, weil ich sie brauche um mich im Mitmenschen und mir selbst zu treffen.
Du glaubst ja auch an die Liebe zur dir selbst.
Ne ich glaube nicht daran, ich kenne sie, die Liebe zum Leben und zu allem Sein, nicht nur die Liebe zu mir selbst, diese kann ich nur empfinden weil ich die Liebe in allem Seienden gefunden habe. Oder ist es die Widerspiegelung der in mir selbst gefundenen Liebe? ;-)
In Phasen, wo ich mich selbst nicht anehmen kann, finde ich Trost in der Begegnung mit der Natur. Die Liebe ausserhalb meinerselbst ist bedingungslos und hilft mir, mich wieder besser anzunehmen, z.B. bei einem Spaziergang durch den herbstlichen Wald. Ich bin eine sehr, sehr selbstkritische Person.

Dem weiteren Inhalt deines Post's, kann ich sehr gut nachempfinden.
Hörst du zu, lernst du meistens etwas.
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Dhanistha hat geschrieben: Vielleicht ist es deine, oder genau deine oder ihre Bestimmung in der Liebe zu wachsen, mit all dem Leid und Glück????
tja, das wird's dann wohl sein :cry:

schade dass ich nicht an die Christliche Lehre glaube, sonst könnte ich zum Katholizismus konvertieren und in ein Kloster eintreten.

Vielleicht ist die Liebe eines imaginären Gottes ja einfacher zu erreichen, als die Liebe einer Frau.

Ach was heisst da vielleicht...

Die Liebe zum Leben ist jedenfalls leichter zu erreichen. Und es gibt ja auch Theorien, dass die Natur und das Leben Gott ist (Gaia).

Scheint offenbar doch alles mehr oder weniger zusammen zu hängen.

Ja - vermutlich ist das mein Weg - durch das Leiden zu Gott oder Gaia zu finden.

Demut wird ja auch als Tugend bezeichnet. Nicht Resignation, sondern Demut.

Das erinnert mich an Hägar: er sitzt auf einem Felsbrocken, rundrum Haie, sein Schiff versinkt gerade und er ruft in den Himmel: Warum?! Und auf dem nächsten Bild, die Antwort aus dem Himmel: "darum".

Es ist wie es ist. Dies zu akzeptieren, ist der Schritt auf dem Weg zu mir selbst, den ich noch zu gehen habe. Was natürlich nur funktioniert, wenn ich es nicht im Sinn von "wenn das, dann dies" mache, sondern tatsächlich... loslasse und demütig meinen Lebensweg als einsamer Mann akzeptiere.

Schaffe ich dies, werde ich vermutlich auch nicht verbittert.

Ein selbstauferlegtes Zöllibat - um eins zu sein, mit dem Leben. Klingt vielleicht etwas seltsam, aber: nach 28 Jahren sollte ich wohl langsam mal erkennen, dass es keinen anderen Weg für mich gibt.

Genug Zeichen hatte ich ja.

Die Liebe meines Lebens: (so wie in diesem Thread beschrieben) - ist nicht existent, nicht mein Weg.

Ich fang dann schon mal an griechisch zu lernen...
Capablanca

Beitrag von Capablanca »

Fallen Angel 2 hat geschrieben:Ja - vermutlich ist das mein Weg - durch das Leiden zu Gott oder Gaia zu finden.
"Leben ist Leiden. Denn alles Streben entspringt aus Mangel, aus Unzufriedenheit mit einem Zustande, ist also Leiden, solange es nicht befriedigt ist; keine Befriedigung aber ist dauernd, vielmehr ist sie stets nur der Anfangspunkt eines neuen Strebens."
Arthur Schopenhauer

Oder Siddharta Gautama in seiner ersten "edlen Wahrheit":
"Geburt ist leidhaft, Alter ist leidhaft, Krankheit ist leidhaft, Tod ist leidhaft; mit Unliebem vereint, von Liebem getrennt sein ist leidhaft; Begehrtes nicht erlangen ist leidhaft; kurz: Alle Dinge, welche die Persönlichkeit eines Menschen in dieser Welt ausmachen, sind leidhaft."

Und wir wissen ja alle, oder glauben zu wissen, warum das so ist, oder sein könnte?
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

weil es uns eingetrichtert wird, seit wir 5 sind?
Capablanca

Beitrag von Capablanca »

hehe ... mir wurden damals ganz andere Dinge eingetrichtert.

Aber du sprichst es schon an:
Dies zu akzeptieren, ist der Schritt auf dem Weg zu mir selbst, den ich noch zu gehen habe.
Für mich bedeutet Akzeptieren in diesem Kontext nicht unbedingt etwas für sich Ausschließen. Vielmehr würde ich es als das Vermeiden einer grundlegend negativen Folgerung sehen. Nur wenn ich akzeptieren kann, komme ich mit mir selbst ins Reine, was meines Erachtens der erste schwere Schritt für alle tiefgründige Liebe und sogar darüber hinaus ist.

Deswegen würde ich nur soweit gehen:
Was natürlich nur funktioniert, wenn ich es nicht im Sinn von "wenn das, dann dies" mache, sondern tatsächlich... loslasse
und dieses hier bereits verwerfen ...
und demütig meinen Lebensweg als einsamer Mann akzeptiere.
... weil es eben unnötig erscheint, sich derart stark festzulegen.

Das "Loslassen" und sich alles offen lassen dürfte für eine zumindest sehr positive Form der Akzeptanz ausreichen. Ich akzeptiere die Vergangenheit, ziehe meine Konsequenzen daraus, die immer für die Gegenwart, aber mit einer positiven Langzeitaussicht gelten müssen, und ich sollte unnötige, insbesondere persönlich als negativ befundene Langzeitprognosen vermeiden, denn sie haben keinen wirklichen Wert (wohl eher einen Unwert), da die Zukunft doch ungewiss ist.

Letztendlich leiden wir alle, jeder auf seine eigene Weise. Aber wieso sollte man sich an dieses Leid binden lassen, wenn es denn möglich sein muss, es zu lindern, wenn auch nicht vollständig aufzuheben. Wieso sollte ich das bisherige Leid auf alles Zukünftige projizieren, wenn ich aus dem Bisherigen lernen und das zukünftige positiv beeinflussen kann? Oder kann ich das etwa nicht? Muss ich nur deswegen als einsamer Mann sterben, weil ich bisher als einsamer Mann gelitten haben soll?

Deswegen nochmal dazu:
Dies zu akzeptieren, ist der Schritt auf dem Weg zu mir selbst, den ich noch zu gehen habe.
Ich akzeptiere also das Leiden, vor allem das Bisherige, aber ich akzeptiere keineswegs die Konstanz oder gar die Erhöhung dieses Leidens, wenn es dafür keinen wahren Grund gibt.
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Es gibt aber einen wahren Grund: wenn es mein Lebensweg ist, durch das Leid in der Liebe zu wachsen (Erkenntnisse sammeln, die Welt verstehen, Frauen und Männer zu verstehen, mich selbst akzeptieren, meinen Weg akzeptieren, Einsamkeit akzeptieren und so weiter), so kann ich nur durch die Akzeptanz, dass dieses Leid "halt dazu gehört" inneren Frieden finden. Was dann geschieht, steht in den Sternen, bzw. in der Zukunft, das kann man nicht wissen, da hast du schon recht. Doch erst müsste ich ja mal an den Punkt kommen, oder? wenn ich mir die letzten meiner Beiträge so durchlese, habe ich noch nicht so viel Akzeptanz dieses Leids durchscheinen lassen... Bin also diesbezüglich noch weit davon entfernt, inneren Frieden, und eine mögliche andere Zukunft überhaupt zu erleben. (ob jetzt weit entfernt, oder nah dran, spielt auch nicht so eine Rolle)
Capablanca

Beitrag von Capablanca »

Fallen Angel 2 hat geschrieben:Es gibt aber einen wahren Grund: wenn es mein Lebensweg ist, durch das Leid in der Liebe zu wachsen, so kann ich nur durch die Akzeptanz, dass dieses Leid "halt dazu gehört" inneren Frieden finden. Doch erst müsste ich ja mal an den Punkt kommen, oder?

Ja, aber es handelt sich dabei nicht um einen objektiven Grund für den Fortbestand des Leidens (was mit "mein Lebensweg" irgendwie suggeriert wird - sorry wenn ich das falsch verstehe); zumindest nicht eines solchen Leidens, in der von uns hier diskutierten Form. Denn ob es dein Lebensweg ist, kannst du gewiss nicht sagen. Was du sagen und innerlich annehmen (akzeptieren) kannst ist lediglich ob es dein Lebensweg bisher gewesen ist, überwiegend durch Leid in der Liebe gewachsen zu sein. Dass aber Lebensituationen auch durch Zufälle bedingt sind, und dass sich zwei zueinander passende Menschen nicht immer finden werden, wie es vielleicht in Märchen ist, kann nicht verleugnet werden, und könnte der einzige Grund für das von uns diskutierte Leid sein. Sich dabei nun die ganze Schuld zu geben, negative Langzeitkonsequenzen zu ziehen, obwohl die Hauptursache für den persönlichen"Status quo" doch außerhalb, jenseits des eignen Wirkungsradius sich befinden mag, und weil man nie eine absolute Gewissheit haben kann, halte ich es für einen zweifelhaften Weg, jegliche auch nur annähernd negative Prognose für die Zukunft zu machen. Das Einzige, was fortbestehen sollte, um das Leid zu lindern, ist der Glaube und vor allem die aktive Arbeit an sich selbst.
Fallen Angel 2 hat geschrieben:Doch erst müsste ich ja mal an den Punkt kommen, oder?

Jap. Und zwar an denjenigen Punkt, an welchem zwischen Vergangenheit und Zukunft differenziert wird, und wo der Glaube an die positive Veränderung (der Weg zum Glück, welches unabhängig von einem Liebesleben sein kann - eine Einsicht, die von unmittelbaren Zwängen, also unmittelbarem Leid befreit, die aber nicht das "sich Aufgeben" bedeutet, wie eben "einsamer Mann" klingen mag) eine absolute Vorherrschaft hat.


Ich gehe sogar soweit, zu sagen, man sollte wenigstens bis zu einem gewissen Grad die Kraft zum Verzichten entwickeln (was oben mit "Loslassen" gemeint wurde), bevor man innerlich dazu bereit wird, das, auf was man verzichten könnte, anzunehmen.
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

und dass sich zwei zueinander passende Menschen nicht immer finden werden (...)könnte der einzige Grund für das von uns diskutierte Leid sein
Die Vorstellung, dass etwas „hätte sein können“ und dann doch nicht ist, ist leidvoller, als ein x-beliebiger „Korb“. Je mehr Leid ertragen werden muss, umso stärker muss ich werden, um es zu ertragen. Diese innere Stärke baue ich dann auch jeweils auf, um diese Vorstellung von dem „was hätte sein können“ in ein „war halt nicht so, was soll’s“ umzuwandeln. Auf diese Weise werde ich innerlich stärker, um das Leid „ertragen“ zu können. Doch wie in dem Beitrag Die Quelle beschrieben, kann es durchaus sein, dass der Schmerz, der auf diese Weise verdrängt (oder „überstanden“ ) wird, eines Tages hervorsprudelt, was einerseits eine reinigende Wirkung hat, andererseits aber auch etwas schmerzhaft ist. Zudem bindet diese Art von Stärke eine Menge Energie, die ich gleichzeitig nicht für anderes verwenden kann, wie zum Beispiel ein ausgeglichenes Leben, im Einklang mit den Mitmenschen und der Natur. Ich verkrampfe mich also, um das Leid zu überstehen. Das Leben kann nicht NUR aus diesem Leid bestehen, ein Ausweg aus dem Leiden wäre also sinnvoll. Die Energie, die durch die Akzeptanz des Leids freigeschaufelt wird, beflügelt alle Aspekte des Lebens. Klar man muss es annehmen, bzw. akzeptieren, wie es war. Nur an diesem Punkt zu verharren, wäre gleichbedeutend damit, immer wieder das gleiche zu erleben. Es gibt zwei Wege dazu: entweder indem das Problem gelöst (also eine Frau gefunden) wird, oder indem man sich von dem Problem abwendet und es nicht mehr als Problem sieht (Akzeptanz).
Was du sagen und innerlich annehmen (akzeptieren) kannst ist lediglich ob es dein Lebensweg bisher gewesen ist, überwiegend durch Leid in der Liebe gewachsen zu sein.
Das ist in sich logisch und da kann ich Dir zustimmen. Die zukünftige Entwicklung kann ich nicht voraus sehen, nur weil es bisher immer so war, wie es war. Ich kann aber mit der Zeit ein gewisses Misstrauen der Zukunft gegenüber entwickeln, dass es nie anders wird. Natürlich ist das nicht „gesund“ und „weise“ aber es ist sozusagen ein Problem. Sozusagen das Gegenteil der Akzeptanz, also ein Rückschritt, im Sinne der Entwicklung. Hier Einhalt zu gebieten, und anstelle von Misstrauen gegenüber der Zukunft, Akzeptanz gegenüber der Vergangenheit zu entwickeln, ist somit unvergleichlich wichtig. Es ist sozusagen ein innerer Kampf, den ich austragen muss, und der sich dahingehend äussert, wenn ich ihn am verlieren bin, dass ich auch nach Aussen hin Misstrauisch werden, bzw. im umgekehrten Sinn, wenn ich im Licht der Akzeptanz leuchte, das Vertrauen zu dem ganzen Leben (inkl. mir selbst) habe. Diesen Krieg muss ich gewinnen, oder ich verliere mich im Misstrauen.

Somit ist es nicht nur eine Frage der Liebe – das stimmt schon – sondern ganz konkret meines gesamten Lebens. Es wäre also nicht nur einfach „nett“ wenn ich meine Vergangenheit akzeptiere, punkto Leid und so, und auch keine Vorübung für eine Beziehung, es ist ganz konkret: meine letzte Chance in diesem Leben ein guter Mensch zu sein. Und kein verbitterter zynischer alter Sack zu werden.

Der Verzicht, das Loslassen des alles beherrschenden Themas Freundin, ist dabei sowohl Nebenerscheinung der Akzeptanz der Vergangenheit, als auch Ziel für die Gegenwart, um überhaupt fähig zu sein, mittels der durch die Akzeptanz und das Loslassen freigesetzten Energie, meine verfehlten Gedanken, des „einsamen Mannes“ zu transformieren, und in eine neue Form des Daseins „aufzusteigen“, oder etwas weniger pathetisch ausgedrückt, Glücklich zu sein, und alles umfassende Liebe zu geben.
Capablanca

Beitrag von Capablanca »

Fallen Angel 2 hat geschrieben:Doch wie in dem Beitrag Die Quelle beschrieben, kann es durchaus sein, dass der Schmerz, der auf diese Weise verdrängt (oder „überstanden“ ) wird, eines Tages hervorsprudelt, was einerseits eine reinigende Wirkung hat, andererseits aber auch etwas schmerzhaft ist.
Oh, ja. Hier bin ich ganz deiner Meinung.

Fallen Angel 2 hat geschrieben:Zudem bindet diese Art von Stärke eine Menge Energie, die ich gleichzeitig nicht für anderes verwenden kann, wie zum Beispiel ein ausgeglichenes Leben, im Einklang mit den Mitmenschen und der Natur. Ich verkrampfe mich also, um das Leid zu überstehen.
Vielleicht ist aber gerade diese Vorgehensweise maßgeblich dafür verantwortlich, dass das Leid solche Ausmaße annimmt? Wenn es denn so wäre, müsste man sich die Frage stellen, wie man das ändern kann. Die Möglichkeit derartiger Veränderung sehe ich als gegeben an, weil sie naheliegend und schlichtweg Gegenstand der Erfahrung ist. Es werden also keine Zaubersprüche von Nöten sein, vielmehr muss die innere Haltung gründlichst überdacht werden.

Fallen Angel 2 hat geschrieben:Das Leben kann nicht NUR aus diesem Leid bestehen, ein Ausweg aus dem Leiden wäre also sinnvoll.
Hier verweise ich auf die im letzten Kommentar beschriebene These.

Auch hier:
Fallen Angel 2 hat geschrieben:Nur an diesem Punkt zu verharren, wäre gleichbedeutend damit, immer wieder das gleiche zu erleben.
Fallen Angel 2 hat geschrieben:Es gibt zwei Wege dazu: entweder indem das Problem gelöst (also eine Frau gefunden) wird, oder indem man sich von dem Problem abwendet und es nicht mehr als Problem sieht (Akzeptanz).
Ich behaupte, es gibt nur einen Weg: stets mit dem Gegebenem klar zu kommen, und versuchen, das Beste daraus zu machen, und dies ist völlig von einer Frau unabhängig. Man muss sich dabei nicht vom inneren Streben nach einer Frau abwenden, sondern es nur nicht leidvoll erscheinen lassen. Dieses Streben kann als ein langfristiger Prozess angesehen werden, welcher, zumindest aus unserer Perspektive, ohnehin einen nicht-deterministischen Verlauf hat, und daher es unnötig ist, sich deterministisch Ziele zu setzen, die dann aufgrund der Konstellation aller Dinge nicht zu erreichen sind. Ich würde das Streben als einen Weg sehen, der, wenn er von einer positiven Grundhaltung und kritischer Selbstüberprüfung begleitet wird, bereits ein "höheres" Ziel ist.

Fallen Angel 2 hat geschrieben:Ich kann aber mit der Zeit ein gewisses Misstrauen der Zukunft gegenüber entwickeln, dass es nie anders wird.
Natürlich ist das nicht „gesund“ und „weise“ aber es ist sozusagen ein Problem. Sozusagen das Gegenteil der Akzeptanz, also ein Rückschritt, im Sinne der Entwicklung.
Wie du es bereits sagtest, es ist weder gesund noch weise (es ist kontraproduktiv), deswegen würde ich danach schauen, es verschwinden zu lassen. Dies geht sicherlich nicht von Heute auf Morgen. Die für den Erfolg zwingende Voraussetzung ist aber in meinen Augen eine derartige Einsicht.

Fallen Angel 2 hat geschrieben:Hier Einhalt zu gebieten, und anstelle von Misstrauen gegenüber der Zukunft, Akzeptanz gegenüber der Vergangenheit zu entwickeln, ist somit unvergleichlich wichtig.
Exakt!

Fallen Angel 2 hat geschrieben:Diesen Krieg muss ich gewinnen, oder ich verliere mich im Misstrauen.
Diesen Krieg kann man nur gewinnen, wenn man an sich glaubt.

Fallen Angel 2 hat geschrieben:[...] es ist ganz konkret: meine letzte Chance in diesem Leben ein guter Mensch zu sein. Und kein verbitterter zynischer alter Sack zu werden.
Ist das ein Vorurteil gegenüber dem Alter? Du kannst auch erst in 20 Jahren die Frau deines Lebens finden, und innerlich alles nachvollziehen und nachholen was du jetzt zu vermissen glaubst. Ich denke es ist falsch, zu glauben, der Liebe seines Lebens, so wie du sie teilweise beschreibst, einen Zeitpunkt vorschreiben zu können. Wieso sich unnötig unter Druck setzen, wenn man sein "Ziel" möglicherweise schneller mit Geduld und innerer Gelassenheit erreichen kann?
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Vielleicht ist aber gerade diese Vorgehensweise maßgeblich dafür verantwortlich, dass das Leid solche Ausmaße annimmt? Wenn es denn so wäre, müsste man sich die Frage stellen, wie man das ändern kann. Die Möglichkeit derartiger Veränderung sehe ich als gegeben an, weil sie naheliegend und schlichtweg Gegenstand der Erfahrung ist. Es werden also keine Zaubersprüche von Nöten sein, vielmehr muss die innere Haltung gründlichst überdacht werden.
Ja, genau so ist es! Gerade das verkrampfen, ausgelöst aufgrund von Leid, also die sogenannte Stärke, die man braucht, um damit klar zu kommen, ist die Ursache von immer mehr Leid, das immer mehr Stärke braucht um "überstanden zu werden. Es genügt, sich seiner eigenen Schwäche bewusst zu machen, nicht im Sinn von "ich bin doof" sondern ich bin "auch nur ein Mensch".

Man darf auch mal TRAURIG sein, und weinen, und bedauern - nur sollte man dort nicht stehen bleiben. Das ist ein erster Schritt in Richtung Akzeptanz, etwa genau so wie es in "die Quelle" beschrieben wurde. Der zweite Schritt ist, dank eines solchen Öffnens für das eigene Innere, die viel "echtere" Stärke zu finden, und zu nutzen, sich nicht wieder mittels irgendwelcher seltsamer Ideen, mit Vorurteilen und Misstrauen zu "schmücken" sondern einigermassen relaxt (cool, bzw. unerhitzt), an das Leben heranzugehen.

Was zum dritten Schritt führt, ein Mensch zu sein, der im Einklang mit Sich und seiner Umwelt (Menschen und Natur) lebt.

Auf dieser Basis, ist es möglich Dinge zu erkennen, die auch für die Partnersuche wichtig sind. Dinge zu merken, zum Beispiel wann man tatsächlich verliebt ist (love), und wann man sich nur von den Äusserlichkeiten anziehen lässt (attraction). Und dann merkt man auf einmal, dass man tatsächlich schon einiges begriffen hat.

Hihi, yeah, dann merkt mann, dass man sogar verzichten kann, solange es IHR gut tut, dass man keine Beziehung will, weil man eine braucht, sondern weil man glaubt, dass man IHR gut tut. Dass man versteht, wenn sie zweifelt, weil man sich in sie hineinversetzt. Dass man nicht zwingt sondern anbietet, nicht erobert sondern wirbt, dass man respektiert und nicht anhimmelt. Dass man tatsächlich LIEBT und nicht WILL.

Und danach kommt vielleicht der fünfte Schritt, und es gilt, das alles in einer Beziehung zu leben, und nicht wieder zu vergessen. Vielleicht ist das auch erst der 6. oder 7. Schritt aber was soll's - auf alle Fälle ist man dann auf einem guten Weg.
Dieses Streben kann als ein langfristiger Prozess angesehen werden, welcher, zumindest aus unserer Perspektive, ohnehin einen nicht-deterministischen Verlauf hat, und daher es unnötig ist, sich deterministisch Ziele zu setzen, die dann aufgrund der Konstellation aller Dinge nicht zu erreichen sind. Ich würde das Streben als einen Weg sehen, der, wenn er von einer positiven Grundhaltung und kritischer Selbstüberprüfung begleitet wird, bereits ein "höheres" Ziel ist.
Was'n Deterministisch? O:) Also ja, das höhere Ziel ist der Weg, wobei er es vermutlich erst ist, wenn man in seinem inneren aufgeräumt hat, und sich nicht von leeren Überzeugungen und "Begierden" blenden lässt, sondern langsam beginnt zu begreiffen, wie eine Pflanze, die zum ersten mal aus dem Samenkorn hinausguckt und merkt, dass es da auch noch so zeugs wie Sonnenlicht gibt.

blödes Beispiel ich weiss. :)

Also jedenfalls gehört zu einem höheren Ziel-Weg auch das Verstehen, dass es echt sein muss, weil sonst sinn entleert, und ein gute Gradmesser für diese echtheit, ist das eigene Verhalten, wie man auf sie zugeht, was man sagt, und was man denkt, wie fordernd man ist, oder eben nicht, wenn man sich selbst beobachtet, merkt man ob es echt ist, und kann entsprechend (re)agieren.
Wie du es bereits sagtest, es ist weder gesund noch weise (es ist kontraproduktiv), deswegen würde ich danach schauen, es verschwinden zu lassen. Dies geht sicherlich nicht von Heute auf Morgen. Die für den Erfolg zwingende Voraussetzung ist aber in meinen Augen eine derartige Einsicht.
Das Problem ist, das in den Zeitperioden, in denen ich nicht auf o.g. echte weise in jemanden verliebt bin, ich eher schnell in das Misstrauen verfalle, nie eine zu finden, was insofern sogar stimmt, weil zu dem Zeitpunkt auch gar keine da ist, die für mich in Frage käme. Klar gibts viele schöne, anziehende, lustige, coole usw. Frauen, die man "gern hätte" in den Zeiten der Einsamkeit. Nur sind die allesamt nicht Frauen, die man echt liebt. Und sobald Du eine trifftst, die Du echt liebst, weisst Du das wieder - und vergisst es sehr schnell wieder, wenn das endet. Und dann heisst wieder "ich find nie eine". Dabei: will ich doch gar keine von denen die "nur" schön, anziehend, lustig und cool sind - ich will eine die ich liebe - die ich nicht brauche, sondern der ich mich gerne anbiete.

Jetzt gilt es nur noch, diesen Gedanken festzuhalten, in den Phasen der Einsamkeit und Nicht-Verliebtheit, und eventuell zu merken, dass man glücklich sein kann, keine zu haben, die man gar nicht liebt. Besser keine, als eine die man nur hat, weil man sie erobert hat. Besser keine als eine die nur reizvoll war - für eine Weile. Lieber warten, bis man jemanden trifft, für den man alles tun würde, ohne darüber nachzudenken, alles - sogar gar nichts, sogar verzichten.
Ist das ein Vorurteil gegenüber dem Alter?
Nein, es ist eher die Frage, ob - wenn man es nicht schafft den letzten Abschnitt zu begreiffen, und in dem Misstrauen dem Leben gegenüber stecken bleibt, und seine Begierden nicht stillt, ob man dann nicht eines Tages gar nicht mehr fähig ist zu lieben.

Andererseits: vielleicht verliert man diese Fähigkeit nie. Eine Kollegin meiner Grossmutter hat sich vor einiger Zeit verliebt, und sie verhielt sich gemäss meiner Grossmutter wie wenn sie 20 wäre.

Die Kraft der Liebe ist vermutlich tatsächlich so stark, jegliche Mauern einzureissen, die man sich im Laufe seines Lebens aufbaut, und hinter denen man sich einsperrt. Doch: das einsperren ist in diesen Momenten nötig, damit man sich sozusagen gezwungenermassen mit sich selbst auseinandersetzt und dadurch erst merkt, dass man diese Mauern hat. Und eigentlich gar nicht braucht. Es ist so eine Art Kreislauf des Lebens.
Capablanca

Beitrag von Capablanca »

Fallen Angel 2 hat geschrieben:
Dieses Streben kann als ein langfristiger Prozess angesehen werden, welcher, zumindest aus unserer Perspektive, ohnehin einen nicht-deterministischen Verlauf hat, und daher es unnötig ist, sich deterministisch Ziele zu setzen, die dann aufgrund der Konstellation aller Dinge nicht zu erreichen sind. Ich würde das Streben als einen Weg sehen, der, wenn er von einer positiven Grundhaltung und kritischer Selbstüberprüfung begleitet wird, bereits ein "höheres" Ziel ist.
Was'n Deterministisch?
Deterministisch heißt so viel wie berechenbar, und im zwischenmenschlichen Kontext absehbar oder festlegbar. Der oben beschriebene Prozesse kann vom Menschen zwar beeinflusst werden, aber es können niemals wahre Vorhersagen gemacht werden, weil zu viele Unbekannte im Spiel sind. Gerade deswegen verläuft er aus unserer Perspektive nicht-deterministisch ab. Sprich, in einem nicht-deterministischen Prozess ist jedes Ziel, welches mit einem festgelegten Zeitraum bzw. Zeitpunkt behaftet ist, nahezu utopisch, d.h. es führt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zum Misserfolg. Und da dies so gewiss ist, und der Druck, der durch selbst auferlegte Ziele mit einer festgelegten Laufzeit entsteht, unnötig und negativ ist, soll man sich überhaupt keine zeitlich deterministischen Ziele setzen, sondern einfach nur handeln. Das ganze ist mit einem Bewerbungsprozess für eine Hochschule oder einen Job zu vergleichen. Gerade wenn durch bestimmte Umstände die Voraussetzungen schwer sind, lässt sich die Frage nicht im Voraus beantworten, wann man denn einen Studienplatz oder eine Stelle bekommt. Es lassen sich lediglich Wahrscheinlichkeitsaussagen machen, und letztendlich weiß man, dass man nichts tun kann, außer weiterhin mit Geduld und innerer Gelassenheit Bewerbungen abzuschicken, sie zuvor aber kritisch überprüfen, hinterfragen, ob doch nicht etwas verbessert oder optimiert werden kann, aber auf keinen Fall den Kopf hängen lassen oder den Mut verlieren.
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

also darf man sich nicht selbst unnötig unter Druck setzen, sondern es nehmen wie's kommt? wenn dem so ist, klingt das gut, irgendwie sehr "gelassen". und diese Gelassenheit bringt sicherlich mehr, als jegliches Zwanghaftes verhalten.
Capablanca

Beitrag von Capablanca »

Fallen Angel 2 hat geschrieben:also darf man sich nicht selbst unnötig unter Druck setzen, sondern es nehmen wie's kommt? wenn dem so ist, klingt das gut, irgendwie sehr "gelassen". und diese Gelassenheit bringt sicherlich mehr, als jegliches Zwanghaftes verhalten.
Sehr richtig. Das klingt sicherlich in der Theorie einfacher als es in der Praxis ist. Daher sollte ich nicht allzu sehr enttäuscht sein, wenn es dennoch hin- und wieder Tiefs gibt .... sie gehören eben zum Leben dazu, und wie du oben beschrieben hast, kann man aus ihnen ungeahnte Kräfte schöpfen.
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Anam Cara
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Beitrag von Anam Cara »

ich wollte zu dieser diskusion noch einen buchtipp abgegen, falls ihr daran interessiert seit....
Die Kunst des Liebens...... von erich fromm
sehr interessant und gut geschrieben, hat mein bewusstsein erweitert, und gleichzeitig viele gedanken bestaetigt.
Die vielen Formen der liebe, im menschen inne lebend, auf illusionen und tatsachen bestehend. Ich habe eure diskusion aufmerksam immer verfolgt und immer wieder kommen mir andere gedanken zu so vielen verschiedenen themas. Von der selbstliebe, ueber die liebe zu anderen menschen, zu den eltern, zu dem universellen.... ect.
Wenn die liebe von sich selbst ausgeht, bei sich selbst waechst und nur von sich selbst eine wahrhafte exiestenz bilden kann, sehe ich zimlich schwarz in dieser welt.... den theoretisch ist es doch so, das alles bei sich selbst beginnt... doch sind wir ueberhaupt noch faehig unser selbst anzunehmen und zu lieben ?? hat uns den jemals jemand gezeigt wie das funktioniert?? ich meine auf einem weg, der spiritualitaet, des herzens....
wieviele menschen folgen ihrem herzen, wieviele menschen leben in einem bewusstsein, das sie sich selbst keinen schaden zufuegen??? je mehr ich in diese ganze sache hinein schaue, umso mehr bin ich erschuettert ueberall diese grauenhafte zerrissenheit in dieser welt... menschen die sich bewusst zerstoeren und menschen die es unbewusst tun. jeder tut es.... auf was ich hinaus will.... wie kann ich dann noch eine liebe zu meinem selbst aufbauen, wenn sie nicht schon voll von illusionen und luegen ist. erst wenn wir unsere qualen und aengste wirklich, tief bewusst werden, erst da beginnen wir doch eigentlich zu lieben....
die einsamkeit zu ertragen ist wohl etwas unmoegliches, aber sie zu akzetieren, sie kennen zu lernen, anzunehmen und ihre aeusserst ehrliche seite kennen zu lernen, das ist wohl die ganze kunst, das sich schlussendlich ueber die ganze liebe hinaus erstreckt

wir muessen uns verlieren um uns wieder zufinden ...Pessoa

und erst da istder baustein fuer alles kommende... auch fuer die wahre liebe zu allem
niemand ist hoffnungsloser versklavt, als der, der glaubt, frei zu sein..........
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Anam Cara hat geschrieben: Wenn die liebe von sich selbst ausgeht, bei sich selbst waechst und nur von sich selbst eine wahrhafte exiestenz bilden kann, sehe ich zimlich schwarz in dieser welt.... den theoretisch ist es doch so, das alles bei sich selbst beginnt... doch sind wir ueberhaupt noch faehig unser selbst anzunehmen und zu lieben ?? hat uns den jemals jemand gezeigt wie das funktioniert?? ich meine auf einem weg, der spiritualitaet, des herzens....
Es gibt immer wieder Leute, die es zumindest versuchen, einem das zu zeigen. Blöderweise sind die meistens schon tot, oder berühmt, und so ist es schwierig nachzufragen, was sie eigentlich damit gemeint haben. Ich denke "sich selber lieben" ist zwar ein tolles Konzept, aber es ist auch nicht des Rätsels Lösung, und führt im schlimmsten Fall zu Egozentrik, und die wieder los zu werden ist gar nicht so einfach. Ich persönlich glaube es auch ganz entschieden nicht, dass die Liebe NUR von einem selbst ausgeht, denn es bedingt einer anderen Person, die man liebt, um zu lieben. Ich unterscheide daher auch zwischen einer Liebe von Mensch zu Mensch, oder von mir aus auch Mensch zu Tier - gegenüber einer Liebe zu einem Bewusstseinszustand, wie Eins-Sein-mit-Allem, oder "der Natur".

Es braucht andere, um die Liebe auszulösen. Es braucht andere um andere zu lieben. Es braucht nicht zuletzt auch andere, um zu merken, dass man sie gar nicht liebt.
wieviele menschen folgen ihrem herzen, wieviele menschen leben in einem bewusstsein, das sie sich selbst keinen schaden zufuegen??? je mehr ich in diese ganze sache hinein schaue, umso mehr bin ich erschuettert ueberall diese grauenhafte zerrissenheit in dieser welt... menschen die sich bewusst zerstoeren und menschen die es unbewusst tun. jeder tut es....
Aber auch Menschen, die sich wieder aufrappeln, sich wieder öffnen, sich wieder lieben, sich wieder zeit nehmen, für sich selbst. Es gibt immer zwei Seiten der Medallie, und die Selbstzerstörung gehört vielleicht noch solange zur Menschheit, bis sie tatsächlich begriffen hat, dass das gar nicht nötig wäre. Aber um das zu begreiffen, müssten wir erst einmal herausfinden, wie es aussieht, sich selbst nicht zu zerstören. Was das denn nun genau bedeutet. Was Selbstzerstörung bedeutet, das wissen alle, es ist dieses tägliche Selbst-Verleugnen, schüchtern-sein, unwissend-bleiben-wollen, die Selbstkasteiung, wie doof man doch wieder war und das tagtägliche Verhalten der Menschen. Nur wie sieht die Alternative aus?

auf was ich hinaus will.... wie kann ich dann noch eine liebe zu meinem selbst aufbauen, wenn sie nicht schon voll von illusionen und luegen ist. erst wenn wir unsere qualen und aengste wirklich, tief bewusst werden, erst da beginnen wir doch eigentlich zu lieben....
seh ich auch so, erst wenn man merkt, wie viel man unterdrückt, und tagtäglich mehr unterdrückt, weil man Schiss davor hat, und sich dem dann stellt, und immer wieder stellt, bis man die angst abgebaut hat, beginnt man sich & gleich noch alle anderen zu lieben, oder sagen wir mal liebevoll zu behandeln (nicht dass es wieder eine begriffsverwirrung gibt)

die einsamkeit zu ertragen ist wohl etwas unmoegliches, aber sie zu akzetieren, sie kennen zu lernen, anzunehmen und ihre aeusserst ehrliche seite kennen zu lernen, das ist wohl die ganze kunst, das sich schlussendlich ueber die ganze liebe hinaus erstreckt
ja, die Einsamkeit - wird meist auch nur als Schutzpanzer verwendet, um sich nicht öffnen zu müssen. ich bin ja so einsam - wie soll ich da bloss rauskommen. vielleicht durch Worte & Taten. In der Einsamkeit findet man auch Erkenntnisse, und wird gezwungen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, und setzt sich auch mit anderen Themen auseinander, weil man grad keinen Bock hat, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Wie auch immer, bringt es einen dazu, mal das Hirn einzuschalten.

wir muessen uns verlieren um uns wieder zufinden ...Pessoa
erst muss man mal verloren gehen, dann kann man sich wiederfinden - oder vielleicht gefunden werden? sich selbst verlieren - sich selbst nicht allzu wichtig nehmen, das eigene ich loslassen.... befreien.
und erst da istder baustein fuer alles kommende... auch fuer die wahre liebe zu allem
schön auf den Punkt gebracht.
Antworten