Die Liebe meines Lebens

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satropa
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Beitrag von satropa »

Ich möchte mich nicht in eine solche Abhängigkeit begeben, möchte aber gerne meine Erfahrungen mit jemandem den ich sehr sehr fest mag teilen und ergänzen. Die obenerwähnten Eigenschaften sind positive Nebeneffekte
Dies soll als Antwort genügen :-) In welcher Form das stattfinden soll, das möchte ich mir offen lassen.
Ich denke auch, dass wir ein Gegenüber brauchen (siehe meine Beiträge im Thread "Gedankendomino zumThema alkoholkonsum der Massen"), ob es gerade ein Soulmate ist, dies ist mir zu idealisierend dargestellt, auch wenn ich mich gewissen Menschen "verwandt" fühle.

Ich kann nicht von meinen persönlichen Erfahrungen auf alle schliessen :-) ich kann nur versuchen weiterzugeben was ich erlebt und gefühlt habe.
Lieben ohne sich abhängig zu machen, ist für uns Menschen sehr schwierig. Durch unsere unterschwellige Angst alleine zu sein oder verlassen zu werden, gehen wir schnell und gerne Kompromisse ein. Jedoch glaube ich, dass wir nicht gemacht sind, um alleine sein zu können.
Ja der Mensch wird extrem kapriziös wenn es darum geht geliebt zu werden, ob das für alle so ist, oder so bleiben muss, liegt auch in unserer Hand. Bleibt es so wie es ist, also dass die einzige akzeptierte Form Liebe und Angenommensein zu erfahren in einer Beziehung zu einem Soulmate ist, dann fällt dies zum Leid all derer aus, die keinen finden können, was ich glaube einen grossen Teil der Menschheit betrifft. Die Folge davon wird sein, dass die tollsten Kunststücke vollzogen werden, für ein kleines Stücken "erkaufte" Liebe.
Lieben und geliebt zu werden ist jedoch eine Energie ein Gefühl, ohne welches wir "krank" würden. Egal in welcher Form sich dies äussern mag. Depression, Melancholie, Agressivität, Jämmerlichkeit, Selbstmitleidend etc.
Ja dies mag stimmen. Geht es hier jedoch ausschliesslich um die Liebe zwischen Mann und Frau (oder Mann Mann und Frau Frau) ?? Diese "Liebesentzugssymptome" können auch in einer Beziehung auftreten, und nich unbedingt, weil die Liebe des Partners fehlt....

Ich finde es gibt nicht nur einen Weg, der auf alle Menschen passt. Auch wenn es einen gemeinsamen Konsens gibt.
Zuletzt geändert von satropa am Mi 29. Aug 2007, 21:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Anam Cara
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Beitrag von Anam Cara »

oftmals projetzieren wir wuensche und hoffnungen in unseren partner.... bewusst und unbewusst.... ich denke liebe beginnt erst da, wo das "verliebt sein" aufhoert... wir fuehlen uns getaeuscht und verirrend in dieser beziehung, weil kaum jemand auf dieser erde, gelernt hat wirklich zu lieben... was heisst wirklich lieben???? bedingungslose liebe, doch wie ist es moeglich???... unser bild von liebe ist von so vielen illusionen gepraegt, das wir vielleicht gar keine wirkliche vorstellung mehr davon haben koennen....
alles suchende menschen, ueberall... die 2 haelfte koennte ja irgendwo sein... vielleicht existiert sie, vielleicht nicht... vielleicht exiestiert sie, weil du daran glaubst....
ich glaube das wir viel zu viele erwartungen aufeinander ausspielen und am ende fuehlen wir uns leer... wir versuchen die liebe zu beschreiben und festzuhalten und geben ihr kaum platz sich dann noch zu entfalten... wenn wir glauben sie zu haben (was sowiso besitzanzeigend waere und unmoeglich) entfaellt sie uns wieder....
sie ist ein hauch einfuehlsamer seelischer schoenheit und wir alle versuchen sie bis auf letzte auszuschoepfen...
ich weiss nicht wieviele vorstellungen ein mensch in etwas projetzieren kann... das auf eine ganz andere art und weise schlussendlich exiestiert...
es liegt an uns sie in dem moment anzunehmen wenn wir sie spuehren, aber sie auch wieder gehen zu lassen... es gibt so viele wege der liebe und fuer jeder ist er ein anderer, ich glaube jeder sollte selbst lernen auf seine innere stimme zu hoeren und nicht auf die des kopfes... was meistens der fall ist, sondern auf die stimme die spricht, wenn wir stumm sind.....
niemand ist hoffnungsloser versklavt, als der, der glaubt, frei zu sein..........
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Dhanistha
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Beitrag von Dhanistha »

@ Anam Cara - schön geschrieben =D> :dubbleK:
da hat mich gerad' die Evolution wieder eingeholt, und hühnerhaut gezaubert...
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Dhanistha hat geschrieben:
satropa hat geschrieben: In diesem Thread geht es um die Liebe des Lebens...diese kann man nur in sich selbst finden und in der Betrachtung der Natur und ihren Spielformen....macht man die Liebe von einem Gegenüber abhänging hat man sie bereits verpasst...
Jedoch glaube ich, dass wir nicht gemacht sind, um alleine sein zu können.
(...)
Lieben und geliebt zu werden ist eine Energie ein Gefühl, ohne welches wir "krank" würden. Egal in welcher Form sich dies äussern mag. Depression, Melancholie, Agressivität, Jämmerlichkeit, Selbstmitleidend etc.
Ich habe es auch erlebt. Ich habe diese Zeit alleine versucht für mich zu nutzen. Mein Ding zu leben und das Leben einfach zu geniessen mit allem, was dazu gehört. Jedoch nach zwei Jahren wurde es Schwierig. Denn sobald ich nur ein Pärchen gesehen habe, fühlte ich jedes mal dieses Bedürfnis nach "ich will auch...." Die Zuneigung von Freunden und das Wohlfühlen mit sich selbst reichte einfach nicht mehr aus. Und dass kann man nicht ausblenden und nicht unerdrücken, finde ich.
Mir geht's in diesem Thread um das, was Dhanista schreibt. Es ist unglaublich, wie viel Zeit man "verschwendet" wenn man allein ist. Alleine ist alles mehr oder weniger "unwichtig". Man arbeitet, geht an Partys, macht mal dies mal jenes, aber alles ist mehr oder weniger sinnlos. Selbstfindung und so ist zwar schön und gut, aber wozu will man sich denn finden? Wie tief "in sich hinein" muss man denn gehen, bis man dort auf einen anderen Menschen trifft? Im innersten Kern eines menschlichen Wesens (des eigenen Ich's) findet man vielleicht Anworten auf mystische Fragen, oder vielleicht erkennt man, welche Träume man verwirklichen will, oder wenn nichts dergleichen, hat man wenigstens was zu tun.

Doch all das ist in meinen Augen NICHTS im Vergleich dazu, in den Augen eines anderen Menschen zu erkennen, wenn man ihm Liebe schenken konnte. Die Augen eines anderen Menschen anzusehen und darin zu lesen, dass dieser Mensch einfach nur glücklich ist, dass es Dich gibt und dass Du ihn so sehr liebst, wie Du es hoffentlich machst.

DAS ist es was ich suche.

Und im übrigen: ja natürlich kann man auch alleine glücklich sein. Glück ist ja auch nicht das was ich suche, ein Glücksgefühl entsteht durch Situationen, ist eine Emotion, ist schön und wichtig - doch es ist keine Partnerschaft. Es ist weniger.

Und ja, okay ich weiss, dass das viel zu romantisch ist. Das Leben ist nicht so. Das Leben ist nicht rosa, es ist dark. Weiss ich doch alles, nur... glaub ich das nicht. Das Leben ist nicht einfach nur hart.

Allerdings wird es mit jedem Prozent Einsamkeit (im Bezug auf die gesamte Lebensspanne), härter.

Was mich schon etwas erschüttert, ist meine Reaktion auf die Einsamkeit, und Körbe. Von einem mehrheitlich friedlich eingestellten Menschen, der zumindest versucht, irgendwie diese Liebe zum Leben, zu den Mitmenschen und zu sich selbst zu finden, degeneriere ich nach einem Korb schnellstmöglich zu einem extrem depressiven, gereizten und miesmutigen Menschen, dem alle andern gehörig auf den Keks gehen.

Und das find' ich dann jedesmal irgendwie schade, weil nachdem ich mich wieder aufgerappelt habe, merke ich, wie sehr ich in dieser Zeit alles Aufgebaute kaputt gemacht habe.

Das muss doch nicht sein! wie gesagt: bei anderen klappt's doch auch, und die sind auch nicht immer perfekt...
satropa
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Beitrag von satropa »

Ich spreche nicht von Selbstfindung :-)
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Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Jo stimmt, blödes Wort diese Selbstfindung *g* Ich wollte damit sagen, dass man die Liebe zum Leben mit Selbstfindung in sich selbst finden kann. So wie Du es im folgenden Satz beschreibst:
Satropa hat geschrieben: .diese kann man nur in sich selbst finden und in der Betrachtung der Natur und ihren Spielformen...
Aber mit dem Teil bin ich nicht ganz einverstanden:
Satropa hat geschrieben: macht man die Liebe von einem Gegenüber abhänging hat man sie bereits verpasst...


Die Liebe von der ich spreche, ist nicht die Liebe zum Leben, der Natur, den Menschen im Allgemeinen, sondern die Liebe zu einer Frau (weil ich ein Mann bin), die in einer Beziehung ausgelebt wird. Ich spreche nicht von der Liebe zum leben, weil diese "Liebe" etwas ist, dass Du erreichen kannst, oder auch nicht, was aber nach mir unabhängig davon ist, ob Du mit jemandem zusammen bist oder nicht. Doch wenn Du diese Form der Liebe finden solltest, so ganz allein, und einsam, so hast Du dennoch die Liebe eines Partners nicht. Und bist immer noch einsam. In meinem Fall kommt dann noch dazu, dass ich die Liebe zum Leben, durch anhaltende Einsamkeit und Körbe wieder verliere, sobald ich sie gefunden habe. Oder mir das zumindest einbilde.

Mit "die Liebe meines Lebens" meine ich nicht die Liebe zum Leben, ich meine ganz konkret: Die Liebe von einer Frau und zu einer Frau.

Die fehlt mir.


EDIT: Also eigentlich ist dieser Beitrag ein ziemlicher Müll. naja... ich sehs inzwischen ziemlich anders...
Zuletzt geändert von Fallen Angel 2 am Fr 21. Mär 2008, 19:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Elias
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Beitrag von Elias »

Die Liebe meines Lebens - ich liebe mein Leben. :lol:


Die Liebe meines Lebens - ich liebe mein Leben. :lol:
7.12.08
Zuletzt geändert von Elias am So 7. Dez 2008, 18:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von satropa »

Mit "die Liebe meines Lebens" meine ich nicht die Liebe zum Leben, ich meine ganz konkret: Die Liebe von einer Frau und zu einer Frau.
Ok.

Ich glaube nicht an die Liebe zwischen Mann und Frau, so wie sie in diesem Thread beschrieben wird. Wenn sie es gibt, dann lasse ich sie mir gerne zufallen :-)

Ich mache keinen Unterschied zwischen der Liebe.......
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Elias
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Beitrag von Elias »

Nein ganz im Ernst, der folgende Buch-Ausschnitt (Walsch)
hat mir in dieser Frage gut geholfen – er hilft immer wieder aufs neue – es sind geniale Gedanken die ein Mensch hat, wenn er kapiert, dass Geniale Gedanken ja von Gott, oder wem auch immer, kommen müssen.
(„geniale Gedanken“ definiere ich als Gedanken die mir letztendlich ein glückliches, da sein, bescheren) Wenn man es dann noch schafft,
diese Gedanken aus der Flut von vielen unsinnigen Gedanken herauszufiltern und sie anzuwenden, dann entstehen Z.B. gute Bücher, Filme, Musik u.s.w.

.

…Der Zweck einer Beziehung ist der, dass ihr entscheidet,
welchen Teil von euch selbst ihr gerne „sich zeigen“ lassen würdet, und nicht, welchen Teil des anderen ihr einfangen und festhalten könnt.


Beziehungen – wie alles andere im Leben – können nur einen einzigen Sinn und Zweck haben: nämlich den, dass ihr seid und entscheidet,
wer-ihr-wirklich-seid.
Es ist sehr Romantisch zu sagen, dass ihr „nichts“ wart, bevor dieser andere besondere Mensch daherkam, doch das stimmt nicht.
Schlimmer noch – ihr setzt damit die andere Person unter unglaublichen druck, alles Mögliche sein zu müssen, was sie gar nicht ist.
Weil sie euch nicht „enttäuschen“ möchte, strengt sie sich an im Versuch, all diese Dinge zu sein und zu tun, bis sie nicht mehr kann.
Sie vermag eurer Bild von ihr nicht länger auszumalen.
Sie kann die Rolle nicht länger erfüllen, die ihr zugewiesen wurde.
Ihr Unmut steigert sich – bis hin zur Wut.
Schliesslich beginnt diese andere Person, um sich selbst
(und die Beziehung) zu retten, wieder ihr wahres Selbst einzufordern, und handelt stärker in Übereinstimmung mit dem wer-sie-wirklich-ist.
Etwa zu dieser Zeit sagt ihr dann, dass sie sich „wirklich verändert“ hat.
Es ist sehr romantisch zu sagen, dass ihr euch nun, wo diese andere besondere Person in eurer Leben getreten ist, vollständig fühlt.

Doch der Sinn und Zweck einer Beziehung besteht nicht darin, dass ihr eine andere Person habt, die euch vervollständigt, sondern darin, dass ihr mit dieser anderen Person eure Vollständigkeit teilen könnt.

Dies ist ein Paradoxon aller menschlichen Beziehungen:
Um vollständig erfahren zu können, wer-ihr-seid, braucht ihr nicht unbedingt einen bestimmten anderen Menschen, und doch…
seid ihr ohne einen anderen nichts.
Die meisten von euch beginnen jene Jahre, in denen ihr anfangt, feste Beziehungen einzugehen, voller Erwartung ,mit grosser sexueller Energie, mit einem weit offenen Herzen und einer freudigen, wenn nicht sogar begierigen Seele.
Irgendwann zwischen vierzig und sechzig
(und in den meisten fällen früher als später)
habt ihr euren grossartigsten Traum aufgegeben, eure höchste Hoffnung fallen lassen und euch mit eurer niedrigsten Erwartung eingerichtet – oder mit gar nichts.
Das Problem ist so grundlegend, so einfach, und wird doch auf so tragische Weise missverstanden:
Eurer grossartigster Traum, eure höchste Vorstellung,
eure liebste Hoffnung hatte mit der geliebten anderen Person zu tun,
statt mit eurem geliebten Selbst.
Der Test eurer Beziehungen war darauf ausgerichtet, wie gut die andere Person eure Ideen und Vorstellung entsprach, und wie gut ihr selbst ihren Ideen und Vorstellungen entsprochen habt.
Doch der einzige wahre Test besteht darin, wie gut ihr euren Ideen und Vorstellungen entsprecht...
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Fallen Angel 2

Veto einleg!

Beitrag von Fallen Angel 2 »

@Elias
Das sind wirklich geniale Gedanken. Ziemlich beeindruckend geschrieben. Insbesondere:

„Der Test eurer Beziehungen war darauf ausgerichtet, wie gut die andere Person eure Ideen und Vorstellung entsprach, und wie gut ihr selbst ihren Ideen und Vorstellungen entsprochen habt.
Doch der einzige wahre Test besteht darin, wie gut ihr euren Ideen und Vorstellungen entsprecht...“

„Doch der Sinn und Zweck einer Beziehung besteht nicht darin, dass ihr eine andere Person habt, die euch vervollständigt, sondern darin, dass ihr mit dieser anderen Person eure Vollständigkeit teilen könnt. „

„Die Liebe meines Lebens - ich liebe mein Leben. „

„Ich möchte mich nicht in eine solche Abhängigkeit begeben, möchte aber gerne meine Erfahrungen mit jemandem den ich sehr sehr fest mag teilen und ergänzen“

Doch so genial das alles ist, nach meiner Erfahrung, und im ersten Beitrag sieht man das recht gut, schaffe ich es alleine einfach nicht, konstant, mein Leben zu lieben, so wie es ist, wenn ich immer wieder verliebt bin, und immer wieder daran scheitere, eine Beziehung einzugehen. Es ist ja nicht so, dass ich nicht auf Frauen zugehe, das könnte man meinen, wenn man das hier so alles liest. Nein, ich lerne auch immer wieder mal eine Frau kennen. Aber aus irgendeinem Grund wird nichts draus (nicht mal ein One Night Stand ;) ).

Entweder merke ich selbst, dass es keine Liebesgefühle sind, und bin dann willensstark genug, um mich nicht weiter damit zu beschäftigen. Oder sie will keine Beziehung, oder hat schon eine, oder „die Umstände“ (Wohnort, Arbeit, Alter) verhindern, das mehr draus wird. Was es auch ist, es klappt nicht. Und das waren einige Frauen, könnt ihr mir also glauben.

Vielleicht denkt ihr ja, ich sei irgendwie abhängig oder sehn-süchtig und drum klappt es nicht. Doch das ist nur ein Teil des ganzen. Was mich so traurig macht, ist dass ich der Ansicht bin, ich könnte jemanden glücklich machen, nur dass niemand so was will. Dass ich mich körperlich gesehen auch etwas verarscht fühle vom Leben, weil ich all das Zärtlichkeit, Streicheleinheiten Zeugs wirklich nur sehr selten überhaupt erlebt habe. Weil ich keine Erfahrung sammeln konnte, punkto streiten, sich selber bleiben, dem respektvollen Umgang miteinander. Ich bin 28 und auf dem Stand eines 15jährigen was Beziehungen angeht. Das macht es nicht einfacher. Und bei meiner bisher einzigen Beziehung hat man das auch gemerkt, entsprechend viele Fehler habe ich gemacht.

Okay das klingt jetzt nicht grad nach ner guten Bewerbung ;) – aber ehrlich gesagt, weiss ich langsam nicht mehr wie ich „den Anschluss“ an dieses Thema überhaupt noch finden soll. Und jedesmal wenn’s „nicht klappt“ also so Korb-mässig oder sogar schon etwa mehr als Korb und dann doch wieder nicht, dann nimmt mich das richtig mit. Ihr glaubt gar nicht, wie zynisch und schwarzseherisch ich gegenüber dem Leben eingestellt bin, nach einem Korb. Ein „Arschloch“ ist geradezu nett, dagegen.

Und das ist nicht „mein Weg“! ich habe vielleicht die Fähigkeit zynisch zu sein, aber ich bin einfach dagegen, irgendwann derart verbittert geworden zu sein, dass ich all das, was ich z.B. im Mystik-Forum (Quelle, Spiritualität) geschrieben habe, nicht mehr glauben werde.

Noch ist es nicht so weit, noch rappel ich mich immer wieder auf, noch bin ich durchaus fähig zu erkennen, dass Zynismus und Schwarzseherei mit Liebe schon mal gar nichts und mit einem schönen Leben erst recht nichts zu tun hat. Aber ich befürchte, wenn das nochmal zehn Jahre so weiter geht, bin ich eines Tages ein ziemlich übellauniger Zeitgenosse.

Und das wiederum wäre wirklich schade, es wäre die Verschwendung meines gesamten menschlichen Potentials. Nur... wenn mich halt keine will, die ich will, wie soll das denn dann abgewendet werden?

Walsch glaubt, dass es nicht darum gehe – dass man alleine durchaus Lieben kann, das Leben lieben und so – aber ich weiss nicht so recht. Vielleicht bin ich auch einfach zu wenig „weit“ dafür, aber ich glaube ich würde tatsächlich näher an dieser Form der universellen Liebe sein, wenn ich eine wundervolle Partnerin an meiner Seite habe. Nicht um mich zu vervollständigen, das meine ich ja gar nicht, sondern um Energien in mir freizulegen, die ich aktuell überhaupt nicht mehr wahrnehme, und die von Tag zu Tag weiter verschüttet werden.

Ich bin mir durchaus der „Gefahren“ einer Beziehung bewusst, Abhängigkeit und Illusionen und so weiter. Aber aber aber, nein! Diese Gefahren sind nur dann eine „Gefahr“, wenn es Dein Ziel ist, so eine Art Buddha zu werden. Und das ist nicht mein Ziel. Ich möchte mit einer wundervollen Frau zusammen sein. Ich möchte mit ihr den wundervollen Moment teilen, wenn die Sonne aufgeht, oder an einer Party ein Stück kommt, dass uns beiden gefällt, oder mich darüber freuen, wenn sie etwas in ihrem Leben erreicht hat, das ihr wichtig ist, oder ihr meine Freude zeigen, wenn dies in meinem Leben passiert. Ich möchte in ihre Augen schauen, und diesen Moment einfach geniessen, ich möchte mit ihr schlafen, und dabei mit ihr verschmelzen, mir geht’s um eine Beziehung in der man nach Hause kommt, wenn man heimgeht, eine Liebesbeziehung, das Gefühl, dass Du für einen Menschen das Glück bist, das Gefühl, dass dieser Mensch Dich glücklich macht, das Gefühl, zu reden, und Gedanken zu teilen, und sich zu streiten, und dennoch keinen Hass zu empfinden, miteinander zu lachen, übereinander zu lachen, über sich selbst lachen, Pläne zu schmieden, auf Reisen gehen, sich halten, wenn der Schmerz des Lebens mal wieder brennt, die Tränen zulassen, wenn jemand aus der Familie stirbt, füreinander da sein, einander halt geben. Mit jemandem zusammen sein. Einander spüren, einander geradezu empfinden, auf esoterische Reisen gehen, in der materialistischen Welt versuchen klar zu kommen. Neue Wege und alte Wege gehen. Lieben, und geliebt werden.

Das alles gehört für mich dazu, wenn man vollständig sein will. Sorry, Walsch – aber Du hast Dich geirrt. Genauso wie sich Buddha und Laotse und viele andere geirrt haben. In meinen Augen ist es Augenwischerei zu sagen, dass man niemanden braucht, um das Mysterium des Lebens zu erfahren. Denn das Mysterium des Lebens ist das leben an sich, und ein grosser Teil davon, ein sehr grosser, ist nur möglich, mit einem Menschen an Deiner Seite.

So, jetzt könnt ihr mich Romantiker schimpfen, hihi
satropa
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Beitrag von satropa »

Das alles gehört für mich dazu, wenn man vollständig sein will. Sorry, Walsch – aber Du hast Dich geirrt. Genauso wie sich Buddha und Laotse und viele andere geirrt haben. In meinen Augen ist es Augenwischerei zu sagen, dass man niemanden braucht, um das Mysterium des Lebens zu erfahren. Denn das Mysterium des Lebens ist das leben an sich, und ein grosser Teil davon, ein sehr grosser, ist nur möglich, mit einem Menschen an Deiner Seite.
Ängeli, ich verstehe deine Sensüchte nur zu gut. Und doch finde ich nicht, dass du so urteilen sollst, wie du es hier tust. Buddha hat nicht gesagt, dass man keine Mitmenschen benötigt um über sich selbst hinauszuwachsen. Ob dies in Form einer Liebesbeziehung zu geschehen hat, das zweifle ich an. Daher würde ich dem Herr Walsch zustimmen.
Meine Erfahrung hat mich gelernt, dass eine Beziehung dann erfüllend ist, wenn wir diese Sehnsüchte, die so gefühlvoll aufzählst, auch ausserhalb einer Beziehung zu geben und erhalten vermögen. Ich möchte nicht darauf warten, Trost zu empfangen wenn ich traurig bin, bis ich wieder eine Beziehung habe. Genauso wenig möchte ich die Liebe aus meinem Leben ausschliessen, bloss weil ich Single bin. Ich möchte geben, unabhängig von einer Beziehung. Jeden Tag.
Ich möchte die Erfüllung dieser Sehnsüchte nicht von einer Beziehung abhängig machen.
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Elias
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Beitrag von Elias »

:bla
Zuletzt geändert von Elias am Mo 8. Dez 2008, 17:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

@Satropa

Ich glaube ganz ganz fest daran, dass Liebe, wie ich sie zuvor beschrieben habe, zusammen mit einem Partner, die Tore zu einem Leben öffnen, das reichhaltiger und schöner ist, als alles, was man sich vorstellen kann. Nicht "besser", sondern intensiver, lebendiger und ..menschlicher. Ich glaube an diese Liebe in der romantischsten Form.

Du selbst schreibst, oftmals von Deinen Erfahrungen, von Beziehungen die Du geführt hast, von Dingen, die Du erkannt hast, ich merke beim Lesen Deiner Beiträge, wie viel Du aufgrund dieser Erfahrungen bereits umgesetzt hast. Du hast sozusagen Weisheit erlangt, genauso wie es Walsh vermutlich eines Tages getan hat.

Ich konnte diese Dinge bisher nicht erfahren. Alle Gefühle, Gedanken, Ideen, Überzeugungen, und Irrtümer denen eine Beziehung ausgesetzt ist, konnte ich selbst nicht erleben. Ich habe keine Erfahrung mit Beziehungen. Ich hatte bisher eine für knapp 1,5 Jahre und ich bin immerhin weise genug, nicht alles daran zu messen, mir ist bewusst, dass diese Beziehung nicht alles war, was es zu lernen und erfahren gab.

Ich weiss nur, was ich mir unter einer Beziehung vorstelle (siehe letzter Beitrag) und was ich mir empirisch zusammen reimen kann, durch Beobachtung anderer. Aber es ist nicht real. In meiner Realität spiegelt sich nichts davon wider. Nur anhaltende Einsamkeit...

Ich bin ziemlich sicher, dass etwas dran ist, wenn man sagt, dass Junggesellen im hohen Alter nur noch "alt, verknöchert und unangenehm" (Stephen King) werden. Ich spüre diese Verknöchertheit selbst bereits hin und wieder.
Fallen Angel hat geschrieben:Und das wiederum wäre wirklich schade, es wäre die Verschwendung meines gesamten menschlichen Potentials. Nur... wenn mich halt keine will, die ich will, wie soll das denn dann abgewendet werden?
Mir fehlt ein anderer Mensch. Es ist eine Sache wahrzunehmen, ein Teil des Ganzen zu sein, und eine ganz andere, von einer Frau berührt zu werden (seelisch und körperlich). Es ist der Unterschied zwischen Realität und Glaube.

Fallen in Love?
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

@Elias
rgendwo hast du einen Knopf im Kopf, aber wer hat das nicht?
Da kannst du drauf wetten ;)
Du bist aber auch extrem offen und ehrlich mit deinen Aussagen über dich selbst.
nein, nicht immer - nur... wenn ich es nicht bin, merke ich es meistens erst im Nachhinein.
Aber man kann sich auch im Selbstmitleid verirren.
Das stimmt sicherlich, nur glaube ich nicht, dass ich das mache. Ein gewisses Mitgefühl mit mir selbst habe ich schon, ich denke, das ist auch wichtig, weil wenn ich mich selbst auch noch dafür hassen würde (was ich auch schon getan habe in der Vergangenheit), so wäre es noch schlimmer. Und naja, Leiden tue ich schon. Nicht gerade konstant, aber es gab schon Menschen, die gesagt haben, ich hätte traurige Augen. Und manchmal merke ich auch, wie ich nicht mehr lächeln mag. Das sind so Momente in denen alles etwas melancholisch wird. Aber hey, es ist doch auch traurig, wenn ein Mensch sein leben lang nach Liebe sucht, und sie nie findet? Hollywood könnte daraus echt was machen, und hat da ja auch schon ein paar mal gemacht. Ich weiss nicht, ob ich mich "verirre" - "es" verwirrt mich eher. Immer wieder auf Ablehnung zu stossen. Es ist nicht... logisch?
Irgendwo scheint es, das du manchmal eine grosse Wut auf dich selbst hast.
Bist Du sicher? Ich kann nicht unbedingt beurteilen, wie das wirkt, was ich schreibe. Aber wenn dem so ist, nunja, würde das natürlich dem zuvor geschriebenen widersprechen. Ich glaube allerdings, dass ich mich selbst doch ziemlich gern habe. Allerdings finde ich nicht alles "cool" an mir. Wenn ich im Clinch mit der Welt liege, so finde ich das geradezu abstossend. Es gibt Momente in denen meine Gedanken so total unausgeglichen, so abwertend und arrogant sind, dass ich mir danach echt eine scheuern könnte. Diese Wut, sehe ich aber eher als Katalysator um aus solchen Löchern herauszukommen und mich wieder dem Leben zu öffnen, statt ihm zu misstrauen. Diese Wut ist wichtig.
Ich denke, das spüren die Frauen und sie finden dich sicher nett, aber sie wollen keinen Mann der sein Glück von ihnen Abhängig macht.
Und warum nicht? was ist so schlimm daran, sein Glück in einer Partnerschaft zu finden? Ist es vielleicht "unfrei"? - wer total frei ist, hat keinen Halt.
Ob sie mich nett finden, naja, das kann ich nicht beurteilen. Was ist schon nett. ich kenne nette Menschen, die wirklich lieb sind - aber ich bin nicht so. Jedenfalls nicht immer. Wie gesagt, ich bin nur ein einfacher Mensch, und das verlieben in das andere Geschlecht gehört zum Menschsein dazu.
Du erwartest dass dir die Wunderfrau begegnet und dich aus deinem Tief befreit.So habe ich auch lange gedacht aber es ist Quatsch.
Das stimmt so nicht. Ich habe kein Tief. Ich bin einsam. Ein Tief habe ich nur, wenn es gerade akut war, also z.B. nach einem Korb. Aber ansonsten bin ich einfach alleine. Und ich erwarte auch keine Wunderfrau. Sondern eine die mich liebt. (gut man könnte argumentieren, dass das ein Wunder wäre) - und erwarte, also nein, eher erhoffe - und auch das nicht mehr allzu sehr. hey, vielleicht ist ja was dran, dass erst wenn man alle Hoffnung fahren lässt, sie sich erfüllt. tja, das geht sicher nicht mehr lange...
Wenn man so einer Frau begegnen will, muss man schon etwas dafür tun.
Und was? An Partys gehen? Dort begegnet man Frauen. Nur wird nichts draus...
Ich für meinen teil, beginne halt dann bei mir.
Dann beginnt man automatisch andere tiefer wahrzunehmen.
Wenn man sich selbst besser kennt, dann kennt man auch seine Mitmenschen besser.
Das stimmt schon... Diese Erkenntnisse stellen sich aber manchmal auch eher per Zufall ein. Klar, man kann natürlich beim Lesen und Schreiben zu Erkenntnissen kommen. Man kann auf einem Berggipfel hocken und seine Gedanken beruhigen und auf einmal die Schönheit der Natur wahrnehmen, oder in die Sterne gucken, und ein enorm schönes Gefühl der Verbundenheit mit dem Kosmos erleben. Man kann auf einer Party neben der Tanzfläche sitzen und die geballte Energie der Menschen um einen herum in sich aufnehmen, oder mittanzen und spüren, wie die Klänge einen geradezu "von selbst" mitbewegen. All das ist wundervoll und näher an andern und mir selbst, als sagen wir mal ein Date.
Und doch führt es nicht zu einer Partnerschaft. Ich hab das 7 Jahre lang gemacht. Ich habe dennoch keine Freundin gefunden, so sehr ich mich auch mit mir und anderen auseinandergesetzt habe.
aber vielleicht verstehe ich dich ja auch nicht richtig?
Und es nun mal wichtig, dass man sich selbst gerne hat, und somit automatisch auch seine Mitmenschen.
Möglicherweise. Nein sogar sicher, wenn man das was ich zur Wut geschrieben habe berücksichtigt. Wenn ich mich und mein Leben mag, bin ich gegenüber den Mitmenschen sehr freundlich eingestellt. Und umgekehrt. Und: Ich habe mich gerne. Aber die Einsamkeit frisst an mir, und nimmt mir immer mehr von dieser Selbst-Liebe.
All diese Menschen die dir schon begegnet sind hätten dir sicher irgendwie helfen können, in deinen Bedürfnissen.
Das haben sie auch getan, und es gibt sehr viele, denen gegenüber ich Dankbarkeit empfinde. Die für mich da waren, mir gut zugeredet haben, wie Du es hier tust. Die mit mir in die Natur gegangen sind, mit mir getanzt haben, und so weiter. Und doch fehlt mir die Komponente einer Frau, mit der ich das Leben teilen kann. Mit der ich leben kann.
Diese Menschen haben dann aber vielleicht nicht deinen Vorstellungen und Erwartungen entsprochen, und du hast der Liebe vielleicht ja gar nicht die Chance gegeben, ihre Vorstellungen zu zeigen, von dem, was dich glücklich machen würde!
Also wenn ich das richtig verstehe: die Liebe wollte mir zeigen, was mich glücklich macht, und ich habe ihr nicht die Möglichkeit gegeben, mir das zu zeigen, weil ich bestimmte Menschen nicht an mich herangelassen habe, weil sie nicht meinen Vorstellungen entsprochen haben, und meine Erwartungen nicht erfüllt haben?
Also wenn Du das gemeint hast: Das kam mindestens dreimal vor. Und war so gesehen das umgekehrte Paradoxon, also dass ich selbst verhindert habe, Liebe zu spüren. Natürlich war dieses Verhalten ziemlich beknackt, wenn man den Rest des Threads anschaut. Aber ich mache halt auch Fehler...
Buddha und Laotse und Walsch und und und...haben sich sicher schon oft geirrt, aber eines haben sie gemeinsam, sie haben kapiert das man nur bei sich selbst beginnen kann, glücklich zu werden.
Beginnen! Ja! Aber weiterkommen nicht.
Weisch Angel eis wird mer immer wider klar im Läbe, so simpel wies tönd, so wahr isches:Geduld bringt d´Rose
Ich weiss (na jedenfalls theoretisch), aber ich werd auch nicht jünger... ;)
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Dhanistha
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Beitrag von Dhanistha »

satropa, sagt dir das Gefühl, welches wir für einen Menschen empfinden können, einfach nichts oder versteckt sich hier eine Art Angst, gegenüber einer Liebe (einem anderen Meschen), die Schutzhülle zu verlieren? Wieso glaubst du nicht an die Liebe zwischen einer Frau und einem Mann, oder auch vermischt wie man es eben vorzieht... Du glaubst ja auch an die Liebe zur dir selbst.

:!:

Ich glaube schon, dass Selbst-Liebe und bekommene Liebe miteinander verknüpft sind. Schlimm ist es, wenn wir beim Versagen, sich selbst zu Lieben, es mit Partnerliebe versucht zu kompensieren. So herrscht kein Gleichgewicht. Es braucht eine gesunde Balance von nehmen und geben, von Selbstliebe und gegebener Liebe.

Es stimmt schon, erst seit ich ich bin, seit ich weiss wer ich bin, was ich bin, und was mein Weg ist im Leben, seit ich mich "gefunden" oder sagen wir mal erkannt habe und gelern habe mich zu mögen. Und langsam eine Liebe zu mir selbst entstanden ist. Habe ich zum ersten mal auf eine gesunde Art ein Mann lieben können.
Ich stand zum ersten mal da ohne den Topf, der man füllen sollte.
Ohne, dass Bedürfnisse, Erwartungen und Defizite gestillt werden mussten und wollten.

Ja vielleicht stimmt es, dass nicht alle das Glück haben werden, im Leben "sein Partner" zu finden "mit dem man alt werden möchte". Aber, dann soll es eben nicht so sein.
Jeder Mensch hat meiner Meinung nach ein Weg, ein Schicksal oder wie ihr es nennen wollt. Ob er ihn geht oder nicht, ober er daran glaubt oder nicht, egal. Es ist einfach so....
Vielleicht ist es deine, oder genau deine oder ihre Bestimmung in der Liebe zu wachsen, mit all dem Leid und Glück????
Oder dein Weg ist ganz anderswo. Haben wir nicht jeder "sein Thema" im Leben, dem man immer und immer wieder begegnet?

Ich bin auf jeden Fall froh ein Partner an meiner Seite zu haben. Er ist mein Spiegel, meine Ergänzung.

Er ist mein und doch nicht mein.
Er könnte die Liebe meines Lebens sein.
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