wow din tegscht hät mi ächt berüärt.
Ich wet nur öppis chliises säge:
Du muesch sicher kei Angscht ha dass du, wenn du ä Frau triffsch wo uf din Horizont en silbrige Streife zauberet, öpis falsch machsch.
Ich denke zwüsche 2 Mänsche wo sich verstöhnd und wo guet chönd zäme redä und wo es "Verständnis uf nere andere ebeni ablaufend eifach so vorhande isch" wie du gschriebe häsch, dänn gaht das nöd eifach so kabut... Ich glaube mer chan sich denn zimli viel erlaube ohni das alles futsch isch wil mer ja ebä über alles redä chan.
Und wenns nur so en chliine Fähler brucht und alles wird augeblicklich vom Erdbode gschluckt, denn heti sichs au nöd glohnt de Fähler nöd zmache!
@Alatáriël
Danke für Deine Worte, und vermutlich hast Du recht, wenn es aufgrund eines bescheidenen Fehlers meinerseits nicht mehr "im Fluss" ist, so wäre langfristig gesehen vermutlich auch nichts gewonnen, hätte ich den bescheidenen Fehler nicht gemacht.
Allerdings kommt das natürlich auf die Definition von "bescheidener Fehler" an. Wenn man wie ich schon lange eher auf der Zuschauerbank des Spiels der Liebe sitzt, so gewinnen auch bescheidene Fehler mit der Zeit eine gravierende Heftigkeit und lösen anhaltenden Unmut, Trauer und Wut aus, bei mir. Denn nötig sind solche Fehler vielleicht langfristig gesehen, aber ich möchte doch einfach auch einmal lieben können und geliebt werden, wie es bei all jenen doch zu klappen scheint, die sich finden.
Ich bin nicht eifersüchtig, habe ja auch keinen Grund dazu - aber so langsam spüre ich echten Neid in mir. Und das kann eigentlich nicht wirklich gut sein. Denn aus Neid entsteht keine Liebe - nur woraus dann?
Vielleicht genügt es nicht, einfach nur zu sein. Ziemlich sicher sogar. Irgendwas fehlt, vielleicht der Glaube? Vielleicht ist Liebe eine Frage des Daran-Glaubens. Unbeweisbar, ohne Regeln, ohne richtig und falsch, vielleicht ist es einzig und allein, dass ich den Glauben (wieder oder überhaupt mal) finden muss, an die Liebe in meinem Leben.
Denn Trauer, Wut und Ohnmacht... klar es hilft meinem Befinden diese Gefühle zuzulassen, eins zu sein mit mir selbst und so - aber es hilft mir nicht dabei, eine Freundin zu finden.
Ich sollte wohl langsam aber sicher daran glauben, liebenswert zu sein und lieben zu können. Sonst wird das wohl nie was... sonst werden die Fehler immer wieder wiederholt - und will ich das denn? Nein! Niemals und nicht mehr!
Ich will daran glauben und ich werde daran glauben!
Edit: das mit dem neid sollte ich vielleicht noch etwas genauer beschreiben, nicht dass etwas falsch verstanden wird: ich freue mich für alle, die sich gefunden haben, es ist nur, gerade auch in der Goawelt, es gibt so viele Päärchen, dass unweigerlich die Frage aufkommt: und ich? wo ist die Frau meines Lebens?
Da bin ich anscheinend über eine diskusion gestolpert,die mich doch sehr an meine gefühls und lebensituation erinnert. es ist ein segen und doch zugleich ein fluch diese liebe. und auch mir stellt sich die frage:was ist liebe-oder genauer:wie ist sie-oder ist es die gesellschaftlich,neurotische definition dessen,was sie zu sein hat??? ehrlich gesagt ich weisses nicht. nach der gesellschaftlichen ansicht der liebe, hätte ich sie und müsste wunschlos glücklich sein. aber ich bin es nicht. keine erlösung des mir leidigen,intellektullen grübelns, kein friede mit mir selbst, ein konstanter fluss. nur momente,augenblicke davon. ich leide an kreatiververstopfung,oder es entleert sich sogleich stehts alles in kloakenartiger manier. aufgestaute wut über mich selbst. die unfähigkeit das universum und das leben darin auf ewig lieben zu können. einfach darin weiterzustreben ohne eile dabei zu haben. der punkt die furcht vom tode verloren zu haben und jederzeit sterben zu können,ohne irgendetwas in meinem leben zu bereuen. einfach dankbar dafür zu sein für das werden.
aber gelingt es mir?? habe ich doch eine wunderbare frau die mich nunmehr seit fast eineinhalb jahren begleitet,die stehts für mich und meine gefühle dagewesen und ist. mit der ich nun einen wunderschönen sommer in norwegen verbringe. die heute geburtstag hat, für die ich da bin, doch mich stehts wie mehr zu fragen beginne, ob ich für sie und den rest der welt mit meiner inneren wut auf alles, meiner schizophrener soziophobik noch tragbar bin. sie hält zu mir,tröstet mich liebt mich, doch ich plage mich fast unentwegt mit der befürchtung ihrem mass an liebe,die sie mir entgegenbringt nicht gerecht zu werden. ihr auch nur annähernd davon soviel zurückzugeben,wie sie mir angedeihen lässt. was bedeutet liebe?
ich komme nicht klar mit meinem gefühlsleben, und manövriere mich in gedankliche verzweiflung, bei der gewissheit,dass das vorher nicht sowar_oder nicht so wahrgenommen habe. bevor man sich fand und lebte.
ich fürchte meinen verstand zu verlieren, weil ich nicht loslassen kann, weil ich mich fürchte,zu fürchten. mir sorgen um etwas mache, das ich ja nicht müsste. und ich suche nach allem erdenklichen, das mir meine situation als etwas abnormes erklärt. ich wäge mich in tiefen depressionen, schizuiden verhaltensstörungen, der unfähigkeit das leben zu lieben, in all jener weisheit aufgehen zu können, von der ich so mancher splitter in meinem seelenfleisch steckte und dort nunmehr eine eiterne wunde des krankhaften verlangens hinterliess. dem drang nach friede der im kompleten widerspruch steht zu der wut und dem selbsthass steht die mich daran hindern ihn zu leben. ich sehne mich nach der liebe,ohne zu begreifen was sie ist, wie sie ist, gar zu ignorieren, dass ich sie um mich habe.
überfluss und überdruss machen alles nur noch banaler und mein selbst spaltet sich stehts wie mehr, in der hoffnung mir dem doch bewusst zu werden und zu handeln, aber es geht nicht-sage ich, wohlwissend das es geht. doch ist alles was bleibt ein seelischer krüpel,der sich unbeholfen immer tiefer in den wahnsinn steigert. der schürft und kratzt,damit die wunden bluten können in meinem geiste, es aber nicht tun nur eitern, emotionen die sich wieder latent und heimtükisch auf die lauer legen . und ich bin doch allein, ohne allein zu sein und stehe da mit der angst, meinem begleiter schmerzen zu bereiten, ihr weh zu tun, in dem ich mir weh tue, nur weil ich narr nicht begreifen will, dass ich doch einfach zu leben brauche! das ich doch einfach drauf scheissen sollte, wie oli und shamu das propagandieren und damit recht haben!!! sorry ich verliere mich in egozentrischen gefasel-ich bin nicht einmal mehr in der lage das anzunehmen!
doch ich lese das geschrieben durch und das einzige was ich dann zu stande bringen werde, ist ein narzistischer höhenflug beim gefallen meiner wortwahl. eine lieblose onanie an meinem geist, welcher aber dadurch kein bisschen weiter gekommen ist und die entscheidenste frage noch immer nicht begriffen haben wird. was ist liebe, oder wie sollte sie sein...?
nun was die Liebe ist, die ich meine, ist gar nicht so schwer zu beschreiben: es ist, wenn zwei menschen sich gefunden haben, miteinander gehen, füreinander da sind, miteinander zeit verbringen, sex haben und sich freuen einander zu sehen.
ist das zu einfach? zu "pragmatisch" - vielleicht, aber ich finde den Text aus Dübendorf ehrlich gesagt viel zu übertrieben, viel zu kopflastig und keineswegs falsch - nur halt einfach nicht das, worum es mir geht.
mir geht es darum, mit einem menschen zusammenzusein. klingt simpel, ist es aber anscheinend nicht, wie man bei Tatzuwurm nachlesen kann.
natürlich kann eine liebschaft nicht verhindern, dass man der mensch ist, der man ist. aber vielleicht kannst du tatzuwurm dadurch erkennen, dass du geliebt wirst. ganz egal wie du bist. du hast angst ihrer liebe nicht gerecht zu werden, und das ist insofern ein denkfehler, als dass du gar nichts "tun" musst - sie liebt dich, und das einfach so, einfach weil sie dich liebt - und nicht "obwohl" oder "weil" du dich als schwierig zu liebenden menschen beschreibst.
damit bist du jedenfalls schon einiges weiter als ich ; )
natürlich könnte das eines tages enden - die meisten beziehungen enden irgendwann, manchmal erst mit dem tod, meist etwas früher. aber es hatte einmal bestand, die liebe war einmal vorhanden.
DAS ist mehr, viel mehr als Einsamkeit...
ich habe es im vorigen beitrag schon angeschnitten: die liebe hat keine regeln, es gibt keine gesetzmässigkeiten, oder wenn, so sind das illusionen, nach denen viele suchen, und meist, wenn gefunden, gar nicht mehr so sehr gesucht wird. Liebe ist eine Art Glaubensfrage: daran glauben, lieben zu können, daran glauben geliebt werden zu können.
Ohne, dass es dafür einen Beweis gibt, ja sogar, wenn es Beweise dagegen gibt. Je stärker die Überzeugung, dass man liebensfähig ist, umso eher ist man es auch.
Vielleicht, Tatzuwurm, ist ja gerade diese extreme Selbstreflexion, die Du offenbar betreibst, und die Dein Leben eventuell etwas kompliziert macht, ein Teil dessen, was Deine Freundin an Dir fasziniert. Oder auch nicht, und durch sie, wirst Du diesbezüglich etwas lernen...
either way - herausfinden wirst du es so oder so. vielleicht hilft dir das, das was du jetzt hast mit mehr dankbarkeit zu erspüren. und ausserdem: du musst niemandem rechenschaft darüber ablegen, weshalb du mit ihr zusammen bist, und genau so, muss deine freundin das nicht tun.
denn liebe ist grundsätzlich eine sache zwischen zwei menschen. und nur die beiden wissen, vielleicht sogar jeder nur für sich, vielleicht sogar überhaupt nicht, warum sie einander so sehr mögen, dass sie miteinander gehen.
und naja, vielleicht lachen wir eines tages über diesen Thread - vielleicht auch nicht - scheiss drauff ; )
Ich han nid alles gläse und viellicht isch de Aspäckt au scho gfalle. Was mich mega wichdig dunkt
bi sonere Liebi wo du da obe wetsch oder beschriebsch Angel, isch de Part vo sich sälber. Um so
en Liebi z'gfinde womer ebe zäme durs Läbe chan gah, muess es zehrscht bi dier sälber und bim
Gägenüber, sälber stimme.
Ich glaube nur wemer zu 90% sien Läbeswäg gfunde hed und de ander
au, isches erscht Möglich de Wäg vom gmeinsame avo uf z'baue.
Was mir au ufgfalle isch, dass mer mängisch bizeli viel Luftschlösser
ufbaut. Angel du hesch gschriebe dass du amigs wieder öber gsesch wo
der en Silberstrich am Horizont gid, für mich isch das so sFeeling vo
Liebi ufe erscht Blick. (Also ja so in etwa)
Han aber au müesse merke dass halt zunere Bezieig (wo du ja wetsch,
nid nume dLiebi?!) halt eifacht meh dezue ghört. Glichi Inträsse, glichi Grund- Istellig,
und und und.
Underscheidet zwüsched Liebei undere Bezieig, für en Beziegig brucht
meh also eifacht Schmätterling im Buch und guete Sex *hehe-reusber*
Liebi hingäge chamer für so viel empfinde, Fründe, Momänte, Tier.
Klar ghört zunere Bezieig Liebi, aber nid nur. Resp. das wo du suechsch, en
Mänsch wod dur tick und dünn chasch gah und alles zäme erläbe muess
nid mal zwingen dini Liebi sie, dass chan au en ganz en guete Fründ sie,
wo aber warschiendlich au liebsch, eifacht ufe ander Art. ;o)
Hehe viellicht hani jetzt mega am Thema verbie gret?! =o)
@Melliandra
Du häsch s'thema ehner uf de punkt bracht. : )
Nur: das würd bedüte, ich muss erscht sozsäge perfekt werde, also eis sii mit mir selber, uf mim läbensweg 90% erreicht und chönt dänn villicht mal öpper finde, wo mich uf de letzte 10% begleitet.
und wie söll mer 90% vo sim läbensweg erreiche, wämmer ständig allei isch? irgedwo gaht das doch nöd uf. ok, ich weiss ich bin am trötzle *g*
was isch, du findsch öpper wo alles guet isch, und dänn chasch nöd küsse, chasch nöd (vernünftig) striite, häsch kei ahnig, was fürenand da sii eigetlich konkret heisst.... häsch schlicht kei ahnig vo so vill sache wo e bezihig usmached?
ich ha ja mal 1 (in worten eins) bezihig gha. die isch kaputt gange, oder ehner ziemlich nöd bewusst vo mir zerstört worde, will ich nöd würkli ha chöne glaube, dass sie mich liebt. was dänn zu wieder anderem züg gführt hät.
dadrus ergäbed sich zwei sache: erstenst chönnt mer säge, d'Melliandra hät recht, du musch erscht mal bi dir selber alles uf d'reihe bringe, usneme C es O werde, bevor dich uf öppis iilahsch, etc. und zweitens chönt mer natürli au säge, das mir halt eifach nöd die richtige fürenand gsi sind.
das isch beides wahr, dadebii wird aber vergässe: all das guete i dere bezihig hätt nur deshalb chöne stattfinde, will mir, so unperfekt das villicht gsi isch, es eifach mal probiert händ. mir händ beidi einiges drus glernt, sowohl, was mir wänd, was mir nöd wänd, was guet isch, was nöd, und so wiiter.
DAS bringt ein doch wiiter, und wird mir für e nöchschti bezihig natürlich au entsprechend öppis bringe.
ABER: es isch halt scho so: solang ich nöd glaube, dass ich liebenswert bin, und au liebi chan geh, solang wird au e bezihig nöd vill dra ändere. bzw. wird dur das kaputt gmacht. oder entstaht gar nöd erst (was meistens de fall isch). vermuetlich interessier ich mich für Fraue, wo all das scho irgedwie begriffe händ, und die wänd das natürlich nöd, oder wänd ehner öppis perfekts... hm
zum perfekt sii: det gits ebe das problem, dass ich jedesmal wenn ich mich ufe quasi-esoterischi suechi nach mir selber und em universum mache und det au rächt wiit chume, ich mich wieder grundlos und unvernünftig i dem gfühl vo einsamkeit wiederfinde, mängmal usglöst dur e frau, mängmal au eifach so - und jeglichi weisheit und erkenntnis isch damit wieder dahin, ich bin komisch, unruhig, gehässig und ächt irgedwo nöd sunderlich liebenswert.
das isch wie ping pong. sobald öpper wie ich afangt sarkastich z'werde, isch das es sichers zeiche defür, dass er mit irgedwas unzfride isch. meistens mit mir selber oder em universum im allgemeine...
Und was ich würkli eifach nöd tschegge: binere enorm grosse azahl vo lüüt funktioniert das doch einiges eifacher, ohni grossi perfektionsgedanke, ohni läbensweg zu x % erreicht, eifach so...eifach will mer sich inenand verliebt...
ja ok, isch villicht nöd so die perfekti bezihig wo ich sueche, wie dänn au, ich ha doch kei ahnig vo bezihige, ächt null, ich mein ich bin grad mal 3% vo mim läbe inere bezihig gsi, das isch so guet wie nüt.
Melliandra: Du häsch villicht scho meh bezihige gha oder ei sehr langi und weisch drum sehr genau was du willsch, und so, aber ich nöd. ich bin was das agaht seltsamerwiis kein kopf-mensch sondern vertrau da uf mini intuition, s'gfühl, also und wänn ich das als liebesgfühl bezeichne, so deshalb, wills e zuenigig zuneme andere mensch usdruckt und es gfühl isch. e ahnig.
und ich unterscheide halt doch ziemlich strickt zwüsche Fründe und nere Liebesbezihig. Fründe sind unverglichlich wichtig, sogar bekannti sind unglaublich wichtig, beides merkt mer meist erst dänn, wämmers nöd hät. aber es ersetzt nöd, das gfühl, vo vertrautheit wo du mit nere Frau chasch ha wo dich so sehr liebt, wie du sie.
=o) oookkkeeey ich gseh du machsch dier mega viel Gedanke. Buh
wo sell mer da Afange...
1. Das vo wäge de spirituel Wäg gah und au gfinde und denn wieder uf
de Bode vo de realität zrug knall, hehe Angel meinsch mier gad das anderscht?! =o)
Ganz ehrlich immer weni wieder dänke läck Meidli jetzt
hesches dusse, jetzt weisch wie dWält sich dreit, *zägbum* chund was und
ich sitze wieder miteme grosse Fragezeiche am Bode. ;o) Das muesch
eifacht mit humor näh, hej suscht wärs doch ächt langwielig da uf de
Wält und mit dier sälber. *schmunzel*
2. Das mit de 90% isch nid gmeint das 100% perfekt sell sie. Mer isch nie
perfekt und gad so lüüd wie du wo sich chli meh im Läbe überlegged, werdet
sich nie als perfekt vorcho. =o) 90% meini dass mer nid uf öber anderscht
a gwise isch, ebe nid die grosse Erwartige hed. Ich weiss du ghörsch das
nid gern, aber ja ich chan vo Erfahrig rede i dem Berich und ja ich als doppel
Erdzeiche mit Stier als Sternzeiche bin eigendlich de Ober-Erwartigs-ha Mänsch. =o)
Han aber müesse lerne dass es nid chan sie, dass ich mies "Glück" devo abhängig mach
öb ich en Partner han, resp. das ich gfinde hej du muesch mich liebe demit
dass es guet chund bi mier.
Us minere Erfahrig sell sich das mit de Ziet ergäh. Am Afang vo de Bezieig
sell jede sies Ding läbe und mer macht es Stuck zäme, erscht nacheme
Zietli chömed die Sache womer sich zäme erarbeitet. I all dene Bez.
woni dänkt han ja wenn jetzt de Richdig chund, denn gaz mer wieder besser,
bi genau dene hani eifacht denn nid welle gseh, dass es ebe viellicht
doch nid ganz passt und han denn öbis dure gsüched, wo am ändefeckt beidi gschlisse hed.
Bla ich weiss du stahsch eigendlich amene ander Punkt, du wetsch mal
en Bezieig. =o) Da chani dier nume säge suech nid z'wied.
Viellicht isch es ebe nid de Sunnschie wo der ufem Dancfloor zue lächled,
sonder dNachbaring, wot scho usem Chindergarte kännsch. Weisch wasi meine?
Und das mitem sich sälber gern ha... buh ja da chan der wohl niemert hälfe.
Ich glaube aber dass du das sicher wirsch gfinde, au die richdig Frau und
denn wens so wiet isch wirds defür richtig passe.
Fallen Angel hat geschrieben:nun was die Liebe ist, die ich meine, ist gar nicht so schwer zu beschreiben: es ist, wenn zwei menschen sich gefunden haben, miteinander gehen, füreinander da sind, miteinander zeit verbringen, sex haben und sich freuen einander zu sehen.
Die Beschreibung find ich recht gut.
Ich mache mir zur Zeit auch so meine Gedanken über die Liebe und ich habe gemerkt, dass die Liebe für mich nichts mystisches überirdisches ist, wie sie immer beschrieben wird. Liebe ist in erster Linie etwas, was man gibt und empfängt und nicht etwas, von dem man einfach befallen wird.
Mir hat das Buch "Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm zu neuen Denkanstössen verholfen... Kann ich nur empfehlen!
@Melliandra
Das mit de Erwartige isch interessant, ghört bereits scho zum Bereich Weisheit: kei Erwartige ha = nöd enttüscht werde, sich au nöd ständig sälber tüsche etc. etc. ... Und sottigi Überlegige wärded dur d’Hoffnig (was eigetlich genau s’gliche isch, wie e Erwartig) immer wieder in Frag gstellt. Klar isch das lustig... wämmers ineme Film mitem Jim Carry gseht! Und im übrige stimmt die Weisheit nöd ganz (wie immer, hehe) dänn wiederum es anders Wort für Erwartig isch Vorfreud. Sich uf öppis oder öpper freue, wiederum isch öppis schöns. Blöd nur, wenn die Erwartige, wo zwei Mänsche händ, nöd kongruent sind.
Hm, ich find „kongruent“ (bedütet deckungsgleich) tönt geil, fast wienes Acid-Tönli aber das isch OT. Acid = Deckungsgleiche Hoffnung, somit eine erfüllte Erwartung? hmmmmmja also anders Thema, hehe...
Wo fangt d’Erwartig aa und wo hört d’Hoffnig uf? isch dänn Hoffnig öppis schlächts?! Mer chan sich mit allzu „detailierter“ Vorfreud (z.B. uf e Party, da chunt de und de act und das isch DRUM geil) mängmal die real existierendi Freud zunichte mache – mer chan aber dur ehner allgemeini Vorfreud au e gwüssi positivi Grundstimmig erreiche, wo’s erlebti verschöneret.
Mer cha’s mal wieder nöd klar definiere, das isch doch ächt zum verrückt werde. Life’s a Laugh (Monthey Python), de wo sich das Universum usdänkt gha hät isch sowohl genial als au total und völlig wahnsinnig gsi. Nüt stimmt! Nix wora mer sich cha festhalte. Nüt wo eim irgedwie de wäg wür wenigstens mal asatzwiis zeige. Es gitt eifach gar nüt wo würkli stimmt! Wämmer lang gnueg über e sach nadenkt, wird alles relativ. Insbesondere im Bereich Liebi und Bezihig.
Isch das würkli no lustig oder eifach nur no dämlich? Wie söll mer dänn irgedwas richtig mache, wämmer e Frau kännelernt, wänn vo vornherein nüt richtig isch? will’s kei richtig gitt – gehen Sie zurück auf Los... das überhaupt mal zwei zämefindet isch eigetlich sone Art Wunder.
Hm, (OT-Alarm!) also wenn Wunder en Bewiis für Gott sind, sind so gseh Bezihige en Bewiis dass es e höcheri Macht gitt, hehe... allerdings, au wänn somit de bewiis für es höchers wese erbracht wär, glaub ich eifach mal us prinzip nöd dra, will das höcheri Wese mit sicherheit total chrank im chopf isch. Begründig: ich find niemert. das isch villicht a klei wenig subjektiv aber das isch mir glich – ich ha alle grund das eso z’gseh.
Buddhismus wär so gseh vermuetlich s’bescht: Gemäss am Siddi söll ja Begierde de Ursprung jeglichen Leids sii, wämmer also mal husch Buddha wird, hätt mer jeglichi Begierde überwunde. Somit kei interesse meh a Fraue, Bezihige, Materialismus, Egozentrik und all dem Kram: eifach siiiiiiiiiiii
Gott isch das langwiilig, höhö...
Naja – langsam sötti mal bremse mit dem sarkasmus, ich weiss sogar dass das eifach nur blöd isch, aber ich cha nöd stoppe ich bin so richtig stinksauer zur Ziit. Es käckt mich aa! und zwar zünftig.
Naja – au nur wieder sone Phase, ich muss das mal ufschriibe, isch nämli immer genau de glich ablauf (hoffnig, erwartig, enttüschig, traurigkeit, selbstmitleid, sarkasmus, wuet, höhli, game, läse, entdecke, neugier, interesse, läbe, erkänne, gseh, Frau gseh, hoffnig... und täglich grüsst das Murmeltier, lalalala), ich drüll mich im kreis, oder inere spirale, wo mal obsi und mal absi geyt.
wie alli mänsche? ja okay mag ja sii, aber „alli“ sind nöd ich, und anderi händ doch bezihige?! Das cha doch verDAMMT nochmal nöd soo schwer sii? Ok. villicht existiered alli andere überhaupt nöd und ich bild mir das nur ii. So à la Matrix oder wie ide etwas sältsamere büecher.
Ich bin allein.
@Alatáriël
hm ich finde, Liebi chammer scho gspüre, wämmer i sim innere so ne art zieh hät, wämmer de mänsch gseht... wämmer geistig irgedwie s’gfühl hät mer seg hellwach und wämmer ide auge vom andere versinke chönt, wämmer sich sozsäge intuitiv verbunde fühlt. Und ich find vor allem, dass sie durchus wienes gefrässigs Ungetüm usem Dschungel über ein herfalle chan. Na schön villicht isch au das alles nur iibildig – aber was, wämmers ganz genau nimmt, isch dänn kei iibildig im läbe?