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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 14:32 
Gott, genauso wie die Seele oder schöpferisches Bewusst-Sein kann nicht wissenschaftlich empirisch bewiesen oder falsifiziert werden. Egal ob gestern, heute oder morgen... auch nicht in 2 Milliarden Jahren. Denn wie soll etwas, was jenseits von Materie, Raum und Zeit ist, denn überhaupt empirisch messbar und damit beweisbar oder widerlegbar sein?

Zitat:
Alles, was nicht wissenschaftlich (= rational) erfaßbar war, galt plötzlich als irrational und somit als irreal. Dies bezog – und bezieht – sich insbesondere auf jegliche Form von Kreationismus („Schöpfungsglauben“).

http://www.science-of-involution.org/de/Involution.html

Allerdings kann es vom bewussten Individuum, der Seele, erfahren oder erlebt werden... ...oder auch nicht (Stichwort: freier Wille) ;)

Zitat:
Heute kommt die vehementeste – und beste – Kritik am Evolutionsglauben von der Seite der Kreationisten. Diese Kontroverse ist derart ausschließlich und „schwarz-weiß“, daß viele Menschen, auch Intellektuelle, meinen, der Kreationismus sei die einzige Alternative zum Darwinismus. Da sie den Kreationismus mit seinem Dogmatismus ablehnen, bekennen sie sich – meistens ohne weitere Fragen – zum „wissenschaftlich“ abgesegneten Glauben des Darwinismus.

Die Theorie der Involution ist ein Erklärungsmodell, das den Kreationismus und den Darwinismus kritisch betrachtet, einerseits, um die ideologische Einseitigkeit dieser zwei antagonistischen Extreme zu erkennen und zu überwinden, andererseits auch, um von beiden Seiten zu lernen und auf ihren Forschungsergebnissen aufzubauen.

es gibt kein theoretisches Modell, das zeigen würde, wie Einzeller zu Mehrzellern, Fische zu Amphibien, Amphibien zu Reptilien und Reptilien zu Vögeln und zu Säugetieren werden können. Hätte diese evolutionäre Entwicklung – angeblich über die Akkummulierung vieler kleiner, vorteilhafter Genmutationen – stattgefunden, müßte es z.B. Übergangsformen geben, die zu 95 % Reptil und zu 5 % Säugetier sind, dann zu 90 % Reptil und zu 10 % Säugetier, usw. Solche kuriosen Formen lassen sich jedoch nirgendwo im gesamten Fossilbestand finden und wären auch auf keiner Stufe lebensfähig gewesen. (Dies ist nur eines von vielen Argumenten gegen die materialistische Evolutionstheorie.)


Edit: Ausserdem müssten dann noch zwei Mischwesen gleichzeitig entstehen, mit genau den gleichen Eigenschaften, und desweiteren funktionierenden Fortpflanzungsorganen. Und dann müssten sich diese zwei Mischkreaturen auch noch finden ;)

Zumindest kein Modell, das logisch nachzuvollziehen wäre und dazu noch Sinn ergibt... ...geschweige denn bewiesen werden kann...

Risi lehnt die Evolution auch nicht absolutistisch ab. Er selbst ist davon überzeugt, dass Mikroevolution geschieht. Nur bei der Makroevolution verhält es sich anders..

Wenn es dies doch geben sollte, und zwar logisch erfassbar, dann stells doch mal hier rein, statt einfach voreingenommen und plakativ mit dem Finger zu zeigen, wenns beliebt 8)

Zitat:
Biologie, Geologie und Menschheitsgeschichte
jenseits von Darwinismus und Kreationismus

science-of-involution.org ist eine Plattform für eine neue, ganzheitliche Wissenschaft des Lebens (= Biologie; von grch. bíos und lógos) und der lebendigen Erde (= Geologie; von gaĩa und lógos), verbunden mit einer entsprechenden Erforschung der Ursprünge der Menschheit und ihrer Zivilisationen.

http://www.science-of-involution.org/

Zitat:
Während die Kontroverse zwischen Darwinisten und Kreationisten anhält und sogar noch verschärft wird, sollten aufgeschlossene Forscher beide Seiten ernst nehmen, aber nicht dort stehen bleiben und, von deren Erkenntnissen ausgehend, nach neuen Theorien suchen, die nicht materialistisch und auch nicht religiös-fundamentalistisch sind, die also über den Darwinismus und Kreationismus hinausgehen.

Eine solche weiterführende Theorie ist das Erklärungsmodell der Involution.


Zitat:
Das Erklärungsmodell der Involution sagt, daß Bewußtsein – und nicht Materie – der Ursprung von allem ist.

Aus der Sicht der Involution ist der Urgrund das „allumfassende Bewußtsein“, das alles Relative in sich vereint. Alles Relative (alles Geschaffene) ist letztlich „Bewußtsein“, d. h. individuelle Wesenheit,

Bewußtsein ist in seiner Essenz also nicht Raum und Zeit unterworfen. Das gilt natürlich für Gottes Bewußtsein, aber auch für unseres!

Das Erklärungsmodell der Involution geht von der Absolutheit der Individualität (und nicht von der Absolutheit der Materie) aus und akzeptiert die Multidimensionalität des Kosmos: Bewußtsein und Leben als Urprinzip sind absolute, ewige Realitäten

Involution läßt sich also definieren als „interdimensionale, kosmisch-herabsteigende Evolution, gesteuert und vollzogen durch geistige Impulse, die die Materie beseelen und formen

Involution bedeutet, daß Geist über der Materie steht und daß Schöpfung geschieht, wenn Geistwesen in die Materie gehen (aus welchen Gründen auch immer) und mit ihrer Bewußtseinsausrichtung Schicksale und ganze Welten formen.

Materie wird in diesem Erklärungsmodell definiert als eine ewige Energie, die vergängliche materielle Formen („Körper“) hervorbringt (von Licht- und Himmelskörpern bis hin zu irdischen Tier- und Pflanzenkörpern), und zwar unter dem prägenden und „beseelenden“ Einfluß des spirituellen Urgrundes, des ewigen, individuellen Bewußtseins

Wenn Materie bzw. Energie die absolute Realität wäre, gäbe es letztlich keinen freien Willen

Das Erklärungsmodell der Involution betrachtet den Kosmos aus einer theistischen Sicht

Theismus“ bezieht sich auf eine Offenbarung und Erkenntnis, die Gott als absolute, allumfassende Individualität wahrnimmt.

Das Erklärungsmodell der Involution entspricht in seinem Kern den mythologischen Weltbildern aller alten Kulturen, allen offenbarten Botschaften und auch der mystischen Schau vieler Seher, Propheten, Schamanen und Brahmanen.

Es erklärt die Phänomene „Leben“ und „Bewußtsein“ sowie die Herkunft des Menschen auf eine plausible Weise und wird auch von den Erkenntnissen der modernen Parapsychologie, Metaphysik und Quantenphysik unterstützt.

http://www.science-of-involution.org/de/Involution.html

Capa hat geschrieben:
vielleicht ist es in dieser hinsicht sogar besser, die genauen erklärungen dem leser zu überlassen, anstatt selbst für ihn das denken zu übernehmen, wie er es vielleicht gewohnt ist.

Absolut! :-D

Zitat:
schließlich habe ich seit jahren so eine meinung über ihn.

Ah, hier liegt also der Hund begraben? ;)

Zitat:
klar wird es vor allem diejenigen verletzen, für die risi ein gott ist

Für mich ist Risi genauso Gott, wie du, und ich selbst...

Zitat:
was meinst du wie viele millionen von stunden an forschung für die evolutionstheorie draufgegangen sind, um etwas zu erklären, was sich über viele millionen von jahren erstreckt und was eigentlich niemals vollständig bis ins letzte detail erklärt werden kann?

Tja, da kann ich nur sagen, sie könnten noch weitere Quadrillionen Jahre forschen (wenn in ca 4 oder 5 Milliarden Jahre die Sonne zum roten Riesen anwächst, müssten sie dies halt auf andern Planeten weitertun ;)), und könnten schöpferisches Bewusst-Sein doch nicht beweisen oder widerlegen, weil es eben jenseits von Raum und Zeit ist...

Zitat:
der es nicht mal geschafft hat, seine schule zu beenden und ein studium abzuschließen

Das verbreiten solcher Unwahrheiten macht mich ehrlich gesagt traurig..
Es verhält sich aber etwas anders. Er ist bewusst und absichtlich ausgetreten, weil ihm die überall gelehrten und gepredigten Dogmen des Bildungssystems zu einseitig waren.... Wenn er es hätte beenden wollen, wäre es kein sonderliches Problem für ihn gewesen, nur wollte er nicht... Und es ist meiner Meinung nach sein gutes Recht, seinen freien Willen so zu nutzen...

Ps. Und ja, Risi versucht mit seinen Büchern Geld zu verdienen, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Welcher Buchschreiber geht denn hier anders vor?
Pps. Und ob es sich jetz um 7 oder 77 Dimensionen handelt, ist letztlich (zumindest zur Zeit) irrelevant. Ich selbst lass dies auch offen...
Ppps. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom /bigs

Argh, Capa... Jetzt hani doch welle uf absenden klicke... guet machi hald nochli wiiter ;)

Zitat:
eine Synthese zwischen den meditativen Einsichten der Weisen des Ostens und den aktuellen Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaften herzustellen.

Ein Brückenschlag zwischen zwei Welten, der vielleicht niemals notwendiger war als zurzeit.

Nichts anderes versucht Risi mit der "Wissenschaft" der Involution... Kannst du dir vorstellen, wie schwer das ist, in Anbetracht von Esowatch und co.?

Zitat:
Einleitende Essays führen in die Problematik der Gottesbeweise ein

Dazu muss man eigentlich gar keine Essays lesen, sondern viel mehr selber denken und logisch nachvollziehen, dass es UNMÖGLICH ist, Gott (Raum- & Zeit-loses Bewusst-Sein) zu beweisen...
Zitat:
Zunächst geht es um Komplexitätsgrenzen des Wissens

Genau! :-D

Etz chunsch du auno Buddha? Heidu, das wird hüt nüüt me mit abschicke *lo0ol* /happy

Zitat:
nur weil diese kraft nicht messbar ist, heisst noch lange nicht, dass es sie nicht gibt. denn die auswirkungen dieser kraft sind doch immens.

und wer weiss, vielleicht ist diese kraft sogar die treibende aller anderen kräfte und steht somit über deren.

Dem hab ich nichts hinzuzufügen...


Zuletzt geändert von The Dude am Do 23. Jun 2011, 14:45, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 14:38 
Noch was kleines:
Es gibt sogar Autoren, die Risi in allen Tönen hochloben, ihn zitieren und preisen in ihren Büchern, und letztlich, wenn sie auf dem Gipfel ihrer kleingeistigen Philosophie ankommen, deutlich machen, dass sie gar nicht kapiert haben, was Risi in seinen Werken beschreibt, damit allerdings dummerweise viele Menschen in eine meines Erachtens sehr gefährliche Illusion führen, welche in Unverständnis und Halbwahrheit gründet.
Stichwort: "Rudi Berner - Auf ein Wort"
http://www.zurwahrheit.de/


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 15:32 
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@Dude
seh ich anders, alles was erfahrbar ist, kann auch "erforscht" und damit irgendwann "bewiesen" werden, auch wenn das nach heutigem Kenntnisstand vielleicht nicht geht. Absolutismus im Sinn von "das kann man gar nicht erforschen" halte ich für eine unheilige Allianz zwischen Religionen und Wissenschaften, so eine Art "Waffenstillstand" auf dessen Altar jegliche weitere Forschung in dem Bereich von vornherein unterbunden werden soll.

@Capa
Sieh mal, Du weisst VIEL mehr über Wissenschaft als ich. Und ich könnte Dich auch gar nicht mehr einholen, was dieses Thema angeht. Es ist gut, gibt es Leute, die verstehen, was Du mit ähm der wissenschaftlichen Methode (ich nenn das jetzt einfach mal so) meinst, die Du angesprochen hast. Sehr wichtig, finde ich. Doch für "kleinere Geister" wie mich, die eher so auf der Mythologie-Schiene Verständnis/Erkenntnis für komplexe Zusammenhänge bekommen, bringt ein Buch, kann auch ein Roman sein, viel mehr, um diese Zusammenhänge zu verstehen, als eine wissenschaftliche Abhandlung, bei der ich jeden zweiten Satz nicht verstehe - als wäre er in einer fremden Sprache geschrieben. Daher finde ich es eben durchaus gut, gibt es solche Leute, die Informationen, zu denen ich einfach rein bildungsmässig schlicht keinen Zugang habe, so aufbereiten, dass ich kapieren kann, worum es dabei geht. Ich hab keine Ahnung zB von der Relativitätstheorie, aber das Beispiel mit dem Zug, kapier ich (Zug fährt, Mensch läuft mit dem Zug, ist er schneller als der Zug oder langsamer?), ich kann mir das sogar räumlich vorstellen. Die Formel aber, wird für immer ein Buch mit sieben Siegeln sein. Weisst Du worauf ich hinaus will? Die "Wahrheit" und so, das ist nicht nur "Wunschdenken" es sind die Worte, die jemand versteht - oder eben nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 15:34 
@FA: Definier Beweisbarkeit

Jürg in der Shoutbox hat geschrieben:
hab mir gerade alle posts im involutionsthread gelesen...sehr schön wenn man so gebildet und wissenschaflich schreiben kann! frage mich nur? muss mann denn immer alles, mit dem männlichem aspekt des ganzen, alles wissenschaftlich belegen können? mir reicht es oftmals, wenn ich es mit dem weiblichen aspekt erfühlen-erfahren darf, vollkommen aus...auch wenn nur ein teil des ganzen, würde mir eine weiblichere, emotionellere, wärmere welt besser gefallen, als die eher rationelle, kalte wissenschaftliche, männliche aktuelle welt


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 15:39 
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naja, die Erde ist angeblich rund, aber bis auf ein paar Bilder und die Tatsache, dass man am gleichen Ort wieder rauskommt, wenn man sie umsegelt oder fliegt, haben wir dafür keinen direkten Beweis. Ich bin noch nie einmal um die Welt geflogen. Das haben die wenigsten. Dennoch zweifelt heute kaum jemand daran dass die Erde rund ist. warum ist das so?

(nun ja...weil sie rund IST. Echte Wahrheit lässt sich erfahren, und so gesehen wird alles, was tatsächlich so ist, wie es ist, irgendwann "beweisbar".)

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Zuletzt geändert von Fallen Angel 3 am Do 23. Jun 2011, 18:40, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 16:13 
Warum sollten die Menschen nicht die Wahrheit sagen? Woher das misstrauen? ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 16:46 
@FA: Ich bin sicher das wird dir Capa besser erklären, als ich es könnte ;)

Denn genau das
FA hat geschrieben:
die Erde ist angeblich rund

..., ist eben im Gegensatz zur MakroEvolution
Risi hat geschrieben:
es gibt kein theoretisches Modell, das zeigen würde, wie Einzeller zu Mehrzellern, Fische zu Amphibien, Amphibien zu Reptilien und Reptilien zu Vögeln und zu Säugetieren werden können. Hätte diese evolutionäre Entwicklung – angeblich über die Akkummulierung vieler kleiner, vorteilhafter Genmutationen – stattgefunden, müßte es z.B. Übergangsformen geben, die zu 95 % Reptil und zu 5 % Säugetier sind, dann zu 90 % Reptil und zu 10 % Säugetier, usw. Solche kuriosen Formen lassen sich jedoch nirgendwo im gesamten Fossilbestand finden und wären auch auf keiner Stufe lebensfähig gewesen. (Dies ist nur eines von vielen Argumenten gegen die materialistische Evolutionstheorie.)

empirisch beweisbar!


Zuletzt geändert von The Dude am Do 23. Jun 2011, 17:15, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 17:37 
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so, möchte mich trotzdem auch noch zur thematik kurz melden...

für mich alles schwachsinn... sowohl armin risis these, wie auch die wissenschaft welche den urpsrung zu erklären versucht. egal dabei wessen these wir nehmen.

dann können wir genausogut wissenschaften über die zukunft in der raum stellen. gibt für mich keinen unterschied.
denn wir sind niemals in der lage zu verstehen was in der vergangenheit war, oder in der zukunft sein wird, wenn wir nicht mal in der lage sind das JETZT zu begreifen.

und diese wissenschaftsgläubigkeit ist meines erachtens im moment grad einfach nur krankhaft.
man beschäftigt sich mit quantitäten, nie aber mit qualitäten. und wo wir mit dieser philosophie gelandet sind, erkennen wir wenn wir nach draussen schauen. welche welt haben wir damit erschaffen?

die wissenschaft beschäftigt sich mit mess- und berechenbarkeiten. das leben ist aber nicht mess-und berechenbar!!!

zitat:
die wissenschaft ist dazu ausgelegt gewissheiten und nicht wahrheiten zu vermitteln:
http://www.youtube.com/watch?v=dBL0QxUrg58#t=7m2s

_________________
GEH DEN WEG DES HERZENS



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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 19:48 
The Dude hat geschrieben:
Risi hat geschrieben:
es gibt kein theoretisches Modell, das zeigen würde, wie Einzeller zu Mehrzellern, Fische zu Amphibien, Amphibien zu Reptilien und Reptilien zu Vögeln und zu Säugetieren werden können. Hätte diese evolutionäre Entwicklung – angeblich über die Akkummulierung vieler kleiner, vorteilhafter Genmutationen – stattgefunden, müßte es z.B. Übergangsformen geben, die zu 95 % Reptil und zu 5 % Säugetier sind, dann zu 90 % Reptil und zu 10 % Säugetier, usw. Solche kuriosen Formen lassen sich jedoch nirgendwo im gesamten Fossilbestand finden und wären auch auf keiner Stufe lebensfähig gewesen. (Dies ist nur eines von vielen Argumenten gegen die materialistische Evolutionstheorie.)

empirisch beweisbar!


vielleicht sah er nicht, dass instabile und nicht gut angepasste "übergangsformen" oder zwischenformen keine große lebensdauer hatten (sie wurden gleich gefresssen oder starben an untragbaren umwelteinflüssen (nicht angepasst) oder sie starben an irgendeiner krankheit (von sich instabil)) und deshalb es unwahrscheinlich ist, gerade von denen was zu finden (auch da gibt es sicherlich ausnahmen, wenn man gut recherchiert), obwohl man alle lebensformen als übergangsformen ansehen kann (wie viele affenarten gibt es?), jedoch stabile. man findet nur fossile von formen, die ne längere lebenskultur hatten, und selbst da ist es extrem unwahrscheinlich, was zu finden, in anbetracht der dauer (und der ihr immanenten zerfallsprozesse), von der wir hier reden.

aber hier mal eine allgemeine erklärung zur evolutionsbiologie von jemandem, der es besser als ich kann.

Zitat:
Was macht also die Einsicht in die Evolution der Organismen aus? Es sind vor allem fünf Tatsachen, die sich alle empirisch überprüfen oder widerlegen lassen und deren logische Zusammenhänge sonnenklar sind und die Theorie doch alles andere als tautologisch wahr machen, wie jene behaupten, die Herbert Spencers Slogan "Survival of the Fittest" als "Survivor of the Survivors" missverstehen wollen.

I. Erblichkeit


Wir finden empirisch Erblichkeit bei allen Lebewesen (und nur bei ihnen, wohlgemerkt, nicht bei Kristallen oder Geistern, die pflanzen sich nämlich nicht fort!): Alle Nachkommen ähneln aufgrund genetischer Faktoren in vielen Kennzeichen ihren Eltern - selbst wenn sie diese nie kennengelernt haben, was bei den meisten Tieren und Pflanzen und manchen Leuten vorkommt.

Die Erbfaktoren werden bei sexueller Fortpflanzung diskret und zwischen beiden Eltern zufällig verteilt, was Darwin nicht wusste, der meinte, sie verschmölzen, was erstens zeigt, dass man falsche Erbvorstellungen haben und doch die Evolutionstheorie entdecken kann, und zweitens, dass Literaturkenntnis vor Entdeckungen schützt.

Diese Erbfaktoren wurden später als relativ einfache chemische Polymere, als Nukleinsäuren, erkannt und noch später total bis zum letzten Atom sequenziert. Aber es blieb dennoch bis heute meist unklar, wie der genaue chemische Weg vom Gen zum Merkmal führt, zum Bienentanz oder Krabbenwinken etwa, oder von vielen Genen zu komplexen Gestalten oder zur Intelligenz.

II. Variation

Der zweite Evolutionsfaktor ist erbliche Variation, die Mutation oder der Erbwandel, der zwar dem ersten Faktor zu widersprechen scheint, aber nur selten: 10 hoch -3 wäre eine häufige, 10 hoch -6 eine übliche, 10 hoch -10 eine seltene Mutation. Die Vererbbarkeit der Veränderungen ist dabei wesentlich. Lebewesen zeigen natürlich mannigfache Modifikationen, die sie aber nicht an ihre Nachkommen weitergeben können, selbst wenn sie diese darüber belehren oder dazu zwingen wollten.

Nur erbliche Variationen verändern die genetische Zusammensetzung der Population, in der sie aufgetreten sind und wo sie sich in der Umwelt bewähren können. Aber leider treten dabei Varianten nicht häufiger auf, die zu einer gegebenen Umwelt besonders gut passen, unter deren Einfluss sie entstanden sind: ihre Ausrichtung ist zufällig, mal schädlich, mal nützlich, mal keines von beidem.

Inzwischen wissen wir zwar, dass im Erbgut durch Umweltbedingungen abrufbare Gene vorliegen können - allerdings nur solche, die zufällig dort hineingeraten und unter gegebenen Bedingungen erhalten worden sind, weil sie sich als nützlich erwiesen. Man kann sie nur anschalten, wenn sie da sind. Natürliche oder künstliche Mutationsursachen - etwa UV-Strahlen - können zwar weniger oder mehr Mutationen hervorrufen, aber das macht sie deshalb nicht lichtresistenter, nur einige davon möglicherweise. Ebenso verständlich ist, dass neue Mutationen in einem vorgegebenen komplexen Gengefüge eher Schaden als Vorteil bringen: ein eingespieltes Team wird eben nur selten zufällig besser.

III. Streben nach Dasein


Zum Dritten bemerkten Darwin und Wallace - wie andere, beispielsweise Thomas Malthus, vor ihnen -, dass von allen Lebewesen ausnahmslos im Durchschnitt mehr Nachkommen erzeugt werden, als zur Geschlechtsreife heranwachsen können und sich selbst wieder fortpflanzen. Man spricht von einer - oft exponentiellen - Überproduktion, die bei einem Karpfen mit Millionen Eiern mehr auffällt als bei Leuten mit vier Kindern: Aber aus zwei werden vier, aus vier acht, wenn sie denn alle überleben.

Es mag sich auf der Zeitachse unterscheiden, was etwa Pflanzen mit Zigtausenden von Samen oder Elefanten mit wenigen Nachkommen bewirken können, wenn man es zulässt, aber nur jene Lebewesen, die wenigstens etwas oder viel mehr von ihresgleichen in das Wettlaufen um die nächste Generation entlassen, können sich gegenüber Wettbewerbern durchsetzen.

Wäre der Lebensraum unbegrenzt und wären die benötigten Ressourcen unerschöpflich, gäbe es schließlich auch keine Fressfeinde und Krankheitserreger, so hinge es nur davon ab, wer mehr Nachkommen erzeugen kann, um zu obsiegen. Aber so ist die Lebenswelt nicht: Sie ist eher beengt, bietet begrenzte Versorgungsgüter und Fortpflanzungspartner, wimmelt von Feinden und anderen Ausbeutern: Da bleiben nur die übrig, die - zufällig oder eben aufgrund überlegener Erbeigenschaften - eine höhere reproduktive Fitness vorweisen und selbst wieder mehr Junge erzeugen können, als vorher Alte da waren. Nur zufällig besessene Neuerungen erlauben, sich Vorteile zu verschaffen: solange Konkurrenten und Umwelt gleich bleiben, auf Zeit also nur, im fortwährenden "struggle for life" - nicht "fight for life" -, im Sichbemühen ums Dasein, das nur unzureichend als "Kampf ums Dasein" übersetzt wurde.

IV. Selektion und Anpassung

Daraus folgt zwingend viertens, dass die Umwelt immer unter den Lebewesen auswählt, es findet also eine Selektion statt, von Anbeginn ihrer Entstehung aus Ei- und Samenzellen an, denn der Same, der das Ei nicht befruchtet, hat schon verloren. Selbst im Mutterleib wirken Hormone und Immunbeziehungen auf Entwicklung und Reifung und nach der Geburt nicht anders, ein Leben lang: wann einer oder eine wie viele Nachkommen welcher Durchsetzungsfähigkeit erzeugt oder doch erst lieber weiter wächst, alles wird zur fitnessbestimmenden Entscheidung. Selbst wann Altern und Tod drohen. Keiner lebt in einem Vakuum, sondern stets in einer noch dazu sehr lebhaften Umwelt, in der es an Hemmnissen aller Art, Ernährungsmängeln, Fressfeinden, Parasiten, Wettbewerbern um alles, was knapp und nötig ist - etwa auch Fortpflanzungspartner -, nicht mangelt, während es von Problemen der Versorgung von einem selbst und eigenen Nachkommen nur so wimmelt.

Ein Wunder wirklich, dass es bei so vielen Möglichkeiten, die Umwelteignung zu verpassen, am Ende doch einige schaffen. Man heißt dies Anpassung. Kein Wunder aber ist es, dass Erbgut und Umweltverhältnisse immer zusammenwirken, um Anpassung zu erlangen. Selektion durch Lebensbedingungen richtet Lebewesen auf eine bestimmte Umwelt hin aus und ist somit der einzige richtende Faktor für den Pfeil der Evolution. Aber wohlgemerkt: Der muss dabei gar nicht immer nach oben fliegen, zu größerer Leistung und Komplexität.

Was wir "besser adaptiert" nennen, mag genauso ein Männchen sein, das als Parasit an seinem Weibchen hängt. Solange es mehr seiner Erbanlagen in die nächste Population entsenden kann als seine Konkurrenten, ist es "besser", so armselig es auch aussehen mag. Zwar mag man den Eindruck haben, die Pflanzen und Tiere wandelten auf dem Pfad optimierender Evolution zu zunehmender Komplexität, Größe, Lebenszeit, Sozialität und Überlegenheit. Aber während sie dies tun, öffnen sich die Nischen für die kleinen, schnell evoluierenden, asexuellen, einzellebenden Nutzer und Schmarotzer und geben ihnen neue Möglichkeiten zum Dasein.

Während die einen ans Licht drängen und sich umsehen, überlassen sie anderen das Dunkel; und während die einen durch soziale Gemeinschaft und Bildung von Superorganismen überlegen sind, beuten die anderen deren Schätze aus. Die Natur kennt keinen optimalen Einheitsorganismus, nur viele, die ihre Fähigkeiten optimieren und dabei auf gegebene Zeit und an gegebenem Ort erfolgreich sind, bis bessere Wettbewerber antreten. Sie belohnt zwar den Fortschritt, aber lässt ihn für das Erfolgreichere erbarmungslos fallen, wenn sich neue Lebewesen als fortpflanzungsfähiger erweisen. Die allermeisten Spezies sind so dahingegangen, damit andere, augenblicklich, aber nie dauerhaft überlegene dafür überlebten.

V. Sterblichkeit

Dies lenkt den Blick auf den fünften Evolutionsfaktor, der meist übergangen wird: die Sterblichkeit aller Lebewesen, ihr metastabiler kurzer oder längerer Tanz auf dem Unbelebten, in das sie zurückkehren müssen. Es ist uns so vertraut, dass alles, was lebt, vergehen muss, dass wir manchmal ganz darauf vergessen, wie viel die Evolution des Lebens dem Tod verdankt. Gäbe es unsterbliche Lebewesen, die immer gleich bleiben, so müssten sie nach Füllung aller Lebensräume die Vermehrung einstellen. Sie dürften weder durch Unfälle noch durch Feinde oder Krankheiten gefährdet sein, sie ständen wie tote Bäume in der Landschaft, und wenn sich ihre Umwelt ändert, was sie ständig tut, oder wenn ein neuer Wettbewerber aufträte, so wären sie hilflos zu Niedergang und Vernichtung verdammt. Sie könnten sich nicht durch Anpassungsfähigkeit wehren.

Deshalb kommt es in der Evolution niemals allein auf augenblickliche Adaptation, sondern auf Adaptibilität, auf Veränderungsfähigkeit an, die an der gewonnenen Anpassung, so lange wie sie nützlich ist, festhält, nicht länger. Und deshalb ist Sterblichkeit ein Jungbrunnen der Evolution durch Mutation und Selektion. Sie können den Lebenszyklus kürzen oder verlängern, aber nicht abschaffen. Der Tod wird genauso vererbt wie das Leben. Er gehört genauso zur Evolution wie die Geburt des Neuen.

VI. Kulturelle Evolution


Dies ist eigentlich eine überaus einfach zu verstehende und zu überprüfende Theorie, doch mit vielen schwierigen Möglichkeiten diversifizierender Entwicklungen, Verästelungen und Nebenfolgen, die den unfassbaren Reichtum des Lebendigen, der Darwin, Wallace und so viele andere so faszinierte, zustande kommen lässt. Einerseits ist sie so einfach, dass jeder sie verstehen kann, der die Augen aufmacht - daher ist sie auch so schwer zu widerlegen, aber so leicht abzulehnen -, so dass sie manchmal sogar als tautologisch wahr missverstanden werden kann.

So wie man aus zwei Dutzend Buchstaben unbegrenzt viele Worte machen kann und aus ihnen nach wenigen syntaktischen Regeln alle Texte, die der Mensch erfinden kann, so unerschöpflich ist die DNA. Dies bringt mich zum zweiten Teil meines Themas. Die Prinzipien der Evolution gelten nämlich - was Darwin bewusst war, weshalb er sich gar nicht von Menschen fernhalten konnte - im ganzen Reich des Lebendigen, auch in der Kultur.

Betrachten wir zuerst den Evolutionsweg zum Menschen, dem Tier mit Kultur. Es stimmt, was die Verhaltensbiologen immer wieder feststellten: Alle Tiere lernen und entscheiden sich, manche - etwa bei Vögeln und Säugetieren - geben Erlerntes auch an Artgenossen weiter, beweisen somit also Kultur, aber was sind dies für Spuren gegenüber der menschlichen, der wirklichen Kultur! Man könnte es fast eine Unart von Biologen nennen, solche Ansätze und Vorstufen mit vollentwickelten Leistungen gleichzusetzen, nur weil sie daraus entstanden sein können. Das mag oft zutreffen, aber der Umschlag von Quantität in neue Qualitäten wird dabei oft übersehen. Deshalb reden Biologen und Kulturwissenschaftler so oft aneinander vorbei.

Biologen, mit ihrem Blick von unten, versuchen seit langem geradezu krampfhaft zu beweisen, dass manche Gene auch normales, nicht nur pathologisches menschliches Verhalten beeinflussen. Leider wird dabei oft vergessen, dass genetische Beeinflussung einer Entwicklung noch lange nicht deren Vorbestimmung bedeutet, sondern eine Disposition, die eben von null bis einhundert Prozent reichen kann, je nach Umwelteinflüssen. Gene geben sozusagen vor allem den Spielraum der Merkmalsverwirklichung vor.

Außerdem sollten wir froh darüber sein, dass gerade aufgrund genetischer Unterschiede die ganze Menschenpopulation nicht aus lauter asexuell geklonten identischen Wesen besteht, sondern nach Größe, Farbe, Neigungen und Begabungen, vor allem aber auch nach dem Geschlecht recht verschieden sind. Denn unsere Leistungsfähigkeit beruht auf dieser genetischen Vielfalt der Menschen. Erst sie schafft die Voraussetzung für arbeitsteilige Zusammenarbeit. Wo also ist das Problem mit den Genen?

VII. Die Natur der Kultur

Vielleicht haben Biologen auch vergessen zu fragen, was denn überhaupt die Natürlichkeit unserer Menschlichkeit vor allem ausmacht. Vielleicht bellten sie gar zu lange am Stammbaum empor, in der Meinung, wir säßen immer noch da oben? Vielleicht vergaßen sie zu fragen, wieso gerade der weitgehende Verzicht auf genetische Feinsteuerung des Verhaltens gerade unsere Spezies so stupend erfolgreich machte? Lohnt es gerade bei der Suche nach der biologischen Menschwerdung nicht vor allem nach den Grundlagen unserer Kulturfähigkeit zu suchen? Vielleicht, weil der Mensch zwar natürlich evoluierte, aber sich vor allem als Kulturwesen entfalten konnte?

Gerade die angebliche "Natur" erweist sich dann oft als Kultur. Ein Beispiel hierfür bietet der Rassismus, insbesondere der Antisemitismus. Reinste Kultur: denn ein Jude ist eben Jude, weil er die jüdische Religion glaubt, als orthodoxer Jude vielleicht für allein richtig hält, oder weil er von Juden abstammt, die dies glaubten, oder weil er Bürger Israels ist. Also aus ganz und gar kulturellen Gründen. Denn obwohl jüdische Heiratsvorschriften einiges dafür taten, auch abstammungsmäßig - also genetisch - ein Volk zu bleiben, sind Juden doch genetisch von Nachbarvölkern viel weniger unterschieden, als der Rassismus dies immer behauptet hat, kulturell aber sehr wohl.

Es gibt natürlich äußerliche, genetisch bedingte Unterschiede zwischen den Menschen. Männer sehen biologisch schon anders aus als Frauen, dem Schöpfer oder der Evolution sei Dank. Sozialdarwinismus aber ist eine kulturelle "Errungenschaft" - mit missbrauchten biologischen Argumenten, selbst wenn diese von Naturwissenschaftlern vorgebracht werden. Man sollte niemals vergessen, dass auch Wissenschaft zuerst einmal Kultur ist, vielleicht in ihrer reinsten Form: Wissenskultur. Aus ihren Vertretern spricht daher nicht die Natur selbst, sondern ihre Meinungen über die Natur.

Erblichkeit: Lernen und Lehren gewährleisten genauso die Herstellung und Vervielfältigung identischer Produkte einer Kultur, wie die Gene dafür in der Natur sorgten. Während in der Letzteren sexuelle Fortpflanzung für deren Vermischung sorgt, tut das der soziale Umgang mit den Erzeugnissen einer Kultur: Er erhält und verwandelt sie zugleich, reproduziert die Muster, ohne sie starr festzulegen. Wie in der Natur daraus die Vielfalt der Lebewesen wird, erzeugen Kulturen unendliche Abwandlungen: an Sprachen und Völkern, an Artefakten und Produkten: Wie der Erbwandel sorgt Kulturwandel dafür. Aber Überproduktion ist geradezu das Zeichen menschlicher Lebensverwirklichung, angetrieben von dem Wunsch, durch möglichst vielfältige Produktion und Tausch Reichtümer anzuhäufen: Kulturelle Fitness, in Geldwert gemessen, gleicht der reproduktiven, genetischen Fitness allein dadurch, dass sie in sich kein Maß hat, nur die Wettbewerbsgrenzen, an die beide stoßen - oder auch nicht, was beide gefährden kann.

In der Selektion erweist sich die Triebfeder der Entstehung alles Neuen, die wir Innovationen nennen. Erst indem es sich als tauglicher erweist als das vergleichbare Angebot, kommt es zu seiner Durchsetzung. Aber seien wir vorsichtig: Die wählerische Umwelt entscheidet über den Wert, nicht seine innere Qualität. Deshalb wird nicht nur das Nützliche vermehrt, sondern auch das Unnütze, wenn es gewählt wird. Selektion belohnt nur den Erfolg bei einem Empfänger: Ihm bleibt unbenommen, nach welchen Kriterien er wählt. Erst kulturelle Einsicht kann die Wahl nach anderen Gesichtspunkten als der "fitness" treffen. Weshalb der Wahlfreiheit auf allen Gebieten so große Bedeutung zukommt, die der Mensch nicht leichthin in Frage stellen sollte, es sei denn er wollte auf das Niveau natürlicher Evolution zurückfallen.

Vergänglichkeit bedroht jede Kultur, jede Sprache, jedes Volk, jeden Stil und alle seine Artefakte früher oder später. Wer Nachhaltigkeit als Festhalten an gegebenen Verhältnissen wünschte, statt Entwicklungsfähigkeit darunter zu verstehen, verdammte in Kultur wie Natur jeden Erfolg zum Untergang. Darin liegt allerdings Weisheit: So schmerzhaft auch der Verlust des Gewohnten, so ermunternd die Aussicht auf Neues, wo es sich ereignet. Nicht Adaptation allein, sondern Adaptabilität fördert das Fortleben.

Es gibt selten, aber immer wieder, Menschen, deren Einsichten in die Wirklichkeit ihren Zeitgeist, vielleicht den Zeitgeist für immer prägen und noch nachwirken, wenn sie schon lange vergangen sind. Wir mögen an Newton denken, an Einstein, Freud vielleicht, Mozart gewiss, Montesquieu oder Leonardo, Christus oder Marx. Darwin gehört sicher dazu. Nach ihm können wir weder Natur noch Kultur anders betrachten als in ihrer Evolution. Wegsehen hilft nichts, nur Hinblicken. "Theories will go, facts will stand", so stellte Darwin fest. Neue Tatsachen zu erblicken und sie uns zu zeigen, das war sein Werk. Die Evolution, die er als Erster in ihrer ganzen Tragweite begriff, erklärt die schöpferische Freiheit von Natur und Kultur zugleich.

Hubert Markl lehrte bis zu seiner Emeritierung 1997 Biologie an der Universität Konstanz. Er war Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft.

quelle: FAZ


und das folgende ist kein erklärungsmodell, es erklärt nämlich gar nichts, stattdessen widerspricht es sogar der erfahrung ("interdimensionale, kosmisch-herabsteigende evolution" ?... klar, in die dunkle turm serie würde das gut reinpassen). es ist eine reine phantasievorstellung, ohne nachvollziebare logische zusammenhänge (die kann es auch bei derartigen vorstellungen auch nicht geben) oder auch nur eine metaphysiche begründung (die auch nicht!), gemischt mit ein paar religiösen ideen wie dem "allumfassenden bewusstsein" und "gott", die für sich legitim sind, aber auch nichts neues darstellen.


Zitat:
Das Erklärungsmodell der Involution sagt, daß Bewußtsein – und nicht Materie – der Ursprung von allem ist.

Aus der Sicht der Involution ist der Urgrund das „allumfassende Bewußtsein“, das alles Relative in sich vereint. Alles Relative (alles Geschaffene) ist letztlich „Bewußtsein“, d. h. individuelle Wesenheit,

Bewußtsein ist in seiner Essenz also nicht Raum und Zeit unterworfen. Das gilt natürlich für Gottes Bewußtsein, aber auch für unseres!

Das Erklärungsmodell der Involution geht von der Absolutheit der Individualität (und nicht von der Absolutheit der Materie) aus und akzeptiert die Multidimensionalität des Kosmos: Bewußtsein und Leben als Urprinzip sind absolute, ewige Realitäten

Involution läßt sich also definieren als „interdimensionale, kosmisch-herabsteigende Evolution, gesteuert und vollzogen durch geistige Impulse, die die Materie beseelen und formen

Involution bedeutet, daß Geist über der Materie steht und daß Schöpfung geschieht, wenn Geistwesen in die Materie gehen (aus welchen Gründen auch immer) und mit ihrer Bewußtseinsausrichtung Schicksale und ganze Welten formen.

Materie wird in diesem Erklärungsmodell definiert als eine ewige Energie, die vergängliche materielle Formen („Körper“) hervorbringt (von Licht- und Himmelskörpern bis hin zu irdischen Tier- und Pflanzenkörpern), und zwar unter dem prägenden und „beseelenden“ Einfluß des spirituellen Urgrundes, des ewigen, individuellen Bewußtseins

Wenn Materie bzw. Energie die absolute Realität wäre, gäbe es letztlich keinen freien Willen

Das Erklärungsmodell der Involution betrachtet den Kosmos aus einer theistischen Sicht

Theismus“ bezieht sich auf eine Offenbarung und Erkenntnis, die Gott als absolute, allumfassende Individualität wahrnimmt.

Das Erklärungsmodell der Involution entspricht in seinem Kern den mythologischen Weltbildern aller alten Kulturen, allen offenbarten Botschaften und auch der mystischen Schau vieler Seher, Propheten, Schamanen und Brahmanen.

Es erklärt die Phänomene „Leben“ und „Bewußtsein“ sowie die Herkunft des Menschen auf eine plausible Weise und wird auch von den Erkenntnissen der modernen Parapsychologie, Metaphysik und Quantenphysik unterstützt.


und dieses stück text stellt man der evolutionsbiologie gegenüber :-k


Zuletzt geändert von Capablanca am Di 28. Jun 2011, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 21:05 
BuddhaNature hat geschrieben:
so, möchte mich trotzdem auch noch zur thematik kurz melden...

für mich alles schwachsinn... sowohl armin risis these, wie auch die wissenschaft welche den urpsrung zu erklären versucht. egal dabei wessen these wir nehmen.

dann können wir genausogut wissenschaften über die zukunft in der raum stellen. gibt für mich keinen unterschied.
denn wir sind niemals in der lage zu verstehen was in der vergangenheit war, oder in der zukunft sein wird, wenn wir nicht mal in der lage sind das JETZT zu begreifen.

und diese wissenschaftsgläubigkeit ist meines erachtens im moment grad einfach nur krankhaft.
man beschäftigt sich mit quantitäten, nie aber mit qualitäten. und wo wir mit dieser philosophie gelandet sind, erkennen wir wenn wir nach draussen schauen. welche welt haben wir damit erschaffen?

die wissenschaft beschäftigt sich mit mess- und berechenbarkeiten. das leben ist aber nicht mess-und berechenbar!!!

zitat:
die wissenschaft ist dazu ausgelegt gewissheiten und nicht wahrheiten zu vermitteln:
http://www.youtube.com/watch?v=dBL0QxUrg58#t=7m2s


sehr schön! /happy
sehe ich genau so


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 23:13 
sry capa, aber wenns schon so los geht:
Zitat:
das was der risi da schreibt (und du leider auch) ist doch quatsch mit soße, ein halbwissen auf dem niveau einer kindergarten-biologie

der risi begreift offenbar nicht von welch gewaltigen zeiträumen wir hier reden


und so endet
Zitat:
und dieses stück text stellt man der evolutionsbiologie gegenüber :-k

und das ganze menu dann auch noch mit nem faz-artikel garniert kommt, dann musst du mir verzeihen, wenn ichs nicht ernst nehme - ja nicht mal lese - denn ich hab keine lust auf den selben scheiss wie gestern..

peace...

ps. ich hab eigentlich versucht heute dir entgegenzukommen.. offenbar kam das nicht an...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 00:00 
BuddhaNature hat geschrieben:
für mich alles schwachsinn... sowohl armin risis these, wie auch die wissenschaft welche den urpsrung zu erklären versucht. egal dabei wessen these wir nehmen.

denn wir sind niemals in der lage zu verstehen was in der vergangenheit war, oder in der zukunft sein wird, wenn wir nicht mal in der lage sind das JETZT zu begreifen.

und diese wissenschaftsgläubigkeit ist meines erachtens im moment grad einfach nur krankhaft.
man beschäftigt sich mit quantitäten, nie aber mit qualitäten. und wo wir mit dieser philosophie gelandet sind, erkennen wir wenn wir nach draussen schauen. welche welt haben wir damit erschaffen?

die wissenschaft beschäftigt sich mit mess- und berechenbarkeiten. das leben ist aber nicht mess-und berechenbar!!!

zitat:
die wissenschaft ist dazu ausgelegt gewissheiten und nicht wahrheiten zu vermitteln:
http://www.youtube.com/watch?v=dBL0QxUrg58#t=7m2s

hmm... Alle Schwachsinn? Wissenschaft bringt nix? Spiritualität bringt nix? Mythologien bringen nix? Esoterik bringt nix?
Alles fürn Arsch? Scheiss auf all das?

Sollte es nicht eben doch eher darum gehen, eine Synthese zwischen uraltem, überliefertem kreationistischem Mysterienwissen und der heutigen modernen Wissenschaft herzustellen?

Was bringt es denn einfach auszugrenzen? Klar sollte man sich von gewissen Dingen abgrenzen, aber sie ausgrenzen? Damit negiert man doch das Sein, das Leben im Jetzt schon im vorhinein, oder irre ich?

Ich denke es ist Zeit dafür, das trennende, spaltende, diabolische zu überwinden, um aus den extremen Einseitigkeiten - die fundamentale, auf Dogmen und Glaubensprämissen beruhende Wissenschaftsreligion, deren Priester die Lehrstühle in den Universitäten und Schulen der Welt belagern, genauso wie die fundamentale, auf Dogmen und Glaubensprämissen beruhende Bibelkreationismusreligion (und auch die pseudospirituelle "nur auf den eigenen kleinen Garten achten / den Teufel in sich vertreiben, etc"-Religion), deren Priester sich auf Kanzeln, in TV-Predigten oder in Gurusystemen selbst inszenieren -, die sich gegenseitig bekämpfen und zerfleischen, endlich mal eine Einheit, eine Synthese zu erschaffen. Denn alles andere führt meiner Meinung nach nur tiefer in die stinkende Kloake, die zur Zeit herrscht auf unserem eigentlich schönen Planeten...

Genauso wie die Wissenschaft in der Lage ist, Fortschritte zu erziehlen, Erkenntnisse über das Leben selbst zu finden, das Leben zu erleichtern, Banalen Mist wie Putzen oder Abwaschen überflüssig zu machen dank Robotik, Wissen durch empirische Beweise wiederzufinden, sind die mytho-logischen Schöpfungsüberlieferungen in der Lage, das grössere, unbekannte und unbeweisbare zu erfassen, und es in die Welt und das Denken der Menschen einzugliedern.
Beschissen wirds erst dann, wenn sich eben beide gegenseitig zerfleischen... Und gegen dieses festgefahrene Hickhack in der Gesellschaft zwischen Wissenschafts- und Religionsfanatikern, versucht Risi in seinen neueren Werken vorzugehen. Ich persönlich bin ihm äusserst dankbar dafür, da es viel Mut braucht, wenn man von den Fanatikern aus beiden Lagern entsprechende Angriffe aushalten muss...

Wenn wir also ein auf Ganzheitlichkeit beruhendes, vereinendes Weltbild erschaffen können, sind wir auch in der Lage das Jetzt wirklich zu begreifen, ja womöglich gar, die Zukunft zu sehen, oder Technologiesprünge zu vollziehen, die uns bisher aufgrund der ganzen Kriege verwährt geblieben sind, weil der Missbrauch dieser AKW-Explosionen, wie zeuselnde Buben aussehen liesse....

Damit wäre es möglich eine neue Lebensqualität in unvorstellbarer Qualität auf Erden zu schaffen, in der kein fühlendes Lebewesen mehr sinnloses Leid erfahren müsste.

Tja, ihr dürft mich jetz gerne Träumer oder Utopist nennen, das ist euer gutes Recht. Doch sollte mein dünner Faden der Hoffnung einmal reissen, habe ich mit dem Erwerb meiner Smith&Wesson Kaliber 38 vorgesorgt, um das ganze Desaster für mich zu beenden, aufzugeben und heimzukehren zur Quelle allen Seins und Lebens; unser aller Ursprung... Denn ich ziehe den leiblichen Tod einem Leben als gelenktem und kontrolliertem Sklaven vor... Und wenn diese Synthese nicht erreicht werden kann, diese ver-EIN-igung, tja, dann seh ich keine andere Zukunft...

Liebe Grüsse euch allen

Ps. Danke für den Tip wie man Zeitmarken in Utube-Vids setzt lieber Buddha :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 01:08 
The Dude hat geschrieben:
Doch sollte mein dünner Faden der Hoffnung einmal reissen, habe ich mit dem Erwerb meiner Smith&Wesson Kaliber 38 vorgesorgt, um das ganze Desaster für mich zu beenden, aufzugeben und heimzukehren zur Quelle allen Seins und Lebens; unser aller Ursprung...

das wollen wir doch mal nicht hoffen O:)

aber nur aus neugier: wo wäre das? ist es dann diese "höchste, am wenigsten verdichtete Dimensionswelt"?

und sorry wegen dem faz-artikel. ich vergass, dass die von der faz gekauft sind ;-)

aber die faz hat diesen artikel gar nicht verfasst (nur unverändert abgedruckt), sondern ein emeritierter biologie professor, der so freundlich war, ein so komplexes gebiet wie die evolutionsbiologie, das verschiedene wissenschaftliche teilgebiete (bio-chemie, genetik, molekularbiologie etc.) und spezialisierungen umfasst und in seiner wissenschaftlichen darlegung nur hochgradig ausgeblideten menschen vollständig geistig zugänglich wäre, ganz davon zu schweigen, dass es hunderte von wissenschaftlichen dokumentationen, ausarbeitungen, analysen, untersuchungen und büchern umfassen würde, auf eine einfache für die allgemeinheit verständliche sprache zu bringen und dabei die wichtigsten elemente dieser überaus umfangreichen theorie für einen leien (wie z.b. mich) nachvollziebar zu machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 01:16 
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The Dude hat geschrieben:
Alle Schwachsinn? Wissenschaft bringt nix? Spiritualität bringt nix? Mythologien bringen nix? Esoterik bringt nix?
Alles fürn Arsch? Scheiss auf all das?

nein, hab ich nicht gesagt. auch nicht von spiritualität und mythologie gesprochen.
gilt nur so wie beschrieben. erklärung dazu gab ich ja.
The Dude hat geschrieben:
Damit wäre es möglich eine neue Lebensqualität in unvorstellbarer Qualität auf Erden zu schaffen, in der kein fühlendes Lebewesen mehr sinnloses Leid erfahren müsste.

hier sprechen wir nicht von wissenschafft, denn qualitäten sind nicht mess-berechenbar.

aber verteufeln will ich sie auch nicht die wissenschaft. aber der fokus liegt mir einfach manchmal zuviel drauf.
als wäre das leben mess-und berechenbar!

die wissenschaft steckt meines erachtens noch in den kinderschuhen, um ein stimmiges weltbild zu erklären, woher wir kommen und wohin wir gehen.

sie beschäftigt sich ausschliesslich wie wir tun, aber nie was wir tun!
http://es.gloria.tv/?media=44457

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Fr 24. Jun 2011, 04:46 
Die Wissenschaft der Involution ist eine noch sehr junge Wissenschaft und steckt meiner Meinung nach in den Kinderschuhen.

Wurden Charles Darwins Thesen zu Beginn, als er sie gerade neu in der wissenschaftlichen Welt einführte, nicht auch von einigen damals etablierten Wissenschaftlern unter dem damaligen, vorherrschenden Weltbild, kritisiert und als Schwachsinn, unfundiert und zu wenig überlegt etc. abgestempelt?

Und standen am Anfang der Evolutionstheorie auch schon abermillionen Stunden an Forschungsmanpower dahinter, wie dies heute der Fall ist?

Ich finde, die Involutionstheorie einfach blind zu verwerfen, weil sie einem nicht ins etablierte (festgefahrene?) Weltbild passt, ist... Nicht weitsichtig.

Natürlich sie blind und unkritisch schlucken, wäre auch nicht förderlich. Aber warum ihr von vornherein gar keine Chance geben?
Warum nicht neue Wege suchen, um die Thesen der Involution evtl. verifizieren, evtl. verwerfen zu können, um dieses Modell zu erweitern und zu verbessern? Warum nicht neue Instrumente suchen und erfinden, um Aussagen der These zu messen? Vielleicht lassen sich ja dann tatsächlich wissenschaftlich fundierte Beweise erbringen. Das birgt aber das "Risiko" dass ganze, heute geltende Weltbilder über den Haufen geworfen werden könnten. O:)

Wenn der Mensch nur dem folgen würde, was bis anhin erkannt worden ist, und Dinge, die seiner momentanen Erkenntnis nicht entsprechen, gar nicht erst erforschen will - eben weil sie nicht der eigenen Vorstellung der Welt entsprechen - hätte sich die Wissenschaft dann überhaupt jemals weiter entwickeln können? Vor 500 Jahren gab es keine Computer wie heute, keine Autos, keine Atomreaktoren etc.. Wenn es nicht immer wieder Menschen gegeben hätte und immer wieder gibt, die aus der etablierten Denkweise der Gesellschaft ausbrechen konnten und neue Wege der Erkenntnis gingen, gäbe es keine Entwicklung.

Und eben, ein Blick in die Geschichte zeigt auf, dass die Neu-/Um- und Andersdenker regelmässig und oft nach dem gleichen Muster kritisiert, lächerlich gemacht und angefeindet wurden.


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