Verbrechenskodex
Verfasst: Fr 12. Dez 2008, 18:51
Ich möchte in diesem Thread einerseits mit einigen Illusionen aufräumen, denen manche offenbar immer noch nachhängen, andererseits gewisse Verhaltensregeln aufstellen, im Umgang mit der Situation. Ich werde in diesem Thread einzig auf Hanf bzw. Kiffen bezug nehmen, wobei das gesagte natürlich auch für alle anderen illegalen Aktivitäten gilt. Nur dass die wenigsten von uns allzu viele andere illegale Tätigkeiten machen. Kiffen jedoch, das haben die meisten mindestens schon 1x gemacht, vermutlich häufiger.
Kiffen ist ein Verbrechen.
Wer das nicht versteht, oder denkt, ja aber Konsum ist nicht so schlimm, und wird ja auch nicht immer verfolgt etc. - macht einen gewaltigen Denkfehler. Kiffen ist illegal, und das dealen oder produzieren THC-haltigen Hanfs ist erst Recht ein Verbrechen. Ohne dealen und produzieren kann jedoch niemand konsumieren. Nicht mal einen einzigen Zug von nem Joint.
Das Kiffen ein Verbrechen ist, hat Auswirkungen. Zum einen liessen sich die hohen Bussgelder aufzählen, die Dealer erhalten, wenn sie erwischt werden, oder Autofahrer, die zwei Tage vor der Fahr gekifft haben, und in eine Kontrolle kommen. So um die CHF 5000.- ist da schnell mal drin. Von Regressforderungen fange ich gar nicht erst an.
Viele denken vielleicht, ich habe mal irgendwann gekifft also bin ich jetzt kein Verbrecher mehr. Falsch. Zwar verjährt sogar dieses Verbrechen irgendwann - allerdings hat man mit dem ersten Joint (selbst wenn es zugleich der letzte war) ein Verbrechen begangen, und damit einige ungeschriebene Gesetze unterschrieben.
Es gibt Menschen, die der Ansicht sind, "wir Kiffer" seien genauso Teil der Gesellschaft, wie alle Nicht-Kiffer. Dies ist ein Irrtum. Zumindest juristisch betrachtet sind wir so underground, wie man nur sein kann. Denn nach Ansicht des Volkes der Schweiz, mit freundlicher Unterstützung ihrer gewählten Politiker (BR, NR, SR haben sich gegen die legalisierung ausgesprochen) ist kiffen ein Verbrechen, folglich sind wir Verbrecher. Vebrecher aber, stehen ausserhalb der Gesellschaft, ausserhalb des Gesetzes.
Es ist nicht möglich, ausserhalb des Gesetzes zu stehen, und zugleich das Gesetz für sich in Anspruch nehmen. Anders gesagt: wenn man von einem Dealer verarscht wird, kann man nicht zur Polizei gehen, weil nur schon die Handlung, etwas illegales kaufen zu wollen, illegal ist.
Es ist daher völlig klar, dass wir Verbrecher, unsere Vebrechen abseits des Staates mit all seinen schönen vordefinierten Regeln durchführen müssen. Dies bedingt aber, dass wir den Staat auf keinen Fall mitmachen lassen, bei der Definition unserer eigenen Regeln und deren Umsetzung.
Der Vorteil ist natürlich der, dass wir trotz eines Verbots weiterhin kiffen, produzieren und dealen können. Wir stehen wie gesagt ausserhalb des Gesetzes.
Nun gibt es ja in letzter Zeit nicht nur in diesem Forum, sondern sogar in den Zeitungen Berichte über verunreinigtes Grass. Derart verunreinigt, dass es gesundheitliche Schäden verursachen kann. Dies darf nicht toleriert werden. Es muss das Ziel jedes Konsumenten, Dealers und Produzenten sein, derartige Praktiken aufs Schärfste zu verurteilen und zu unterbinden, wo immer möglich. Allerdings ist das nicht ganz so einfach, eben weil wir allesamt Vebrecher sind, und demzufolge nicht einfach jemanden anklagen können, der sich diesbezüglich wie ein Schweinehund benimmt und Grass mit etwas giftigem streckt.
Demungeachtet können und sollten wir etwas tun. Wir können also in dem Untergrund in den uns die Rückständigen Schweizer Bürger und deren Politiker wiederholt gedrängt haben, Regeln aufstellen, an die wir uns halten.
Der Verbrecherkodex lautet folgendermassen:
§1: Niemand verpfeift einen Dealer an eine Person ausserhalb des Undergrounds. (Polizei, Lehrer, Eltern, Autoritätspersonen wie Schaffner, Busfahrer etc.)
§2: Dealer haben die Verantwortung, ihre Einkäufe nach gängigen Qualitätsstandards zu prüfen. Sie haben die Verantwortung für die Waren, die sie ihren Käufern weitergeben. Ein Dealer der erfährt, dass seine Ware giftig gestreckt wurde, hat die Verpflichtung sie zu vernichten und andere Dealer über die Herkunft zu informieren.
§3: Wenn ein Dealer, obwohl er weiss, dass sein Grass giftig gestreckt ist, weiterhin damit dealt (ohne die Käufer darüber aufzuklären) verliert er den Status "Dealer" und wird ein "Schweinehund".
§4: Konsumenten, die einen Dealer zu Unrecht beschuldigen, ein Schweinehund zu sein (Rache, Eifersucht, Erpressung könnten Gründe dafür sein), wird ebenfalls zu einem Schweinehund.
§5: Schweinehunde werden im Underground mittels negativer Mund-zu-Mund-Propaganda stigmatisiert und ausgegrenzt, bis sie sich im Underground, z.b. an einer Party, schuldig bekennen, und schwören, derartiges nie wieder zu tun.
Der vierte Punkt ist dazu da, zu verhindern, dass es keine Dealer mehr gibt. Denn ohne Dealer kein Grass rauchen. Sollte einleuchten oder?
Wer nun findet kiffen sei doch gar nicht so schlimm ist, oder wenn jemand das Wort Verbrecher falsch findet - vielleicht weil diese Person der Ansicht ist, dass "die Gesellschaft" das ja mehr oder weniger akzeptiert: dem möchte ich folgendes auf den Weg geben: Kiffen ist nach Ansicht der Schweizer Bevölkerung und des Staates ein Verbrechen. Dies wurde erneut so definiert. Wir haben nun die Aufgabe, Schadenbegrenzung dieser völlig verfehlten politischen Haltung zu betreiben. Wir haben es nicht nötig, dass im Underground, also im rechtsfreien Raum, Grass mit Scheisse gestreckt wird. Ich appelliere an die Vernunft von all denen, die in dieser Hinsicht irgendwie in Kontakt mit dem Verbrechen Kiffen sind.
Der Staat hat 500'000 Einwohner dieses Landes als Verbrecher abgestempelt, als er die Vorlage zur Ablehnung empfahl. Die Bevölkerung gab ihm Recht. Kiffen ist somit illegal und illegal heisst: es ist ein Verbrechen dies zu tun. Der Staat hat sowohl den Jugend-, als auch den Konsumentenschutz damit zunichte gemacht. Aufklärungsarbeit wird erschwert. Stoffprüfung (Eve&Rave) wird erschwert. Jeder Mensch der aufgrund eines gestreckten Joints gesundheitliche Probleme bekommt, erschwert nicht nur die Legalisierung sondern verunmöglicht sie. (natürlich nicht dieser Mensch sondern der giftig gestreckte Joint).
Wir sind Verbrecher. Und wir müssen uns nun, unabhängig vom Staat, unabhängig von der Justiz, um einen gesundheitlich korrekt funktionierenden Konsum kümmern. Der Staat kann uns weder helfen, noch will er uns helfen. Der Staat ist dumm und scheisse und all das, aber das allein hilft uns nicht weiter. Wir müssen handeln.
Ich plädiere nicht dazu, den Konsum des Kiffens zu verheimlichen. Was das angeht, bin ich sogar der Ansicht, dass es zwingend notwendig ist, mittels übelster Provokation diesen Arschlöchern, die keinerlei Verständnis für Zusammenhänge haben, zu zeigen, dass wir uns von ihnen nicht diktieren lassen, was richtig und falsch ist. Nicht dass das viel bringt, die sind zu blöd um es zu kapieren, aber: es tut saugut, einem SVP-Politiker eine Rauchfahne von einem Joint ins Gesicht zu blasen.
Nun bitte ich euch, diesen Thread nicht einfach so anzunehmen, oder umgekehrt einfach zu sagen, wieder ein FA2-Furz, sondern euch Gedanken darüber zu machen, und auf diesen Beitrag zu antworten. Denn ich bin weder ein Prophet noch ein Scharlatan. Ich stelle einfach gewisse Dinge fest. Tatsachen. Und gebe meine Schlüsse dazu bekannt. Falls ihr das anders seht, seid ihr herzlichst dazu eingeladen, eure Ansichten hier zu schreiben.
Kiffen ist ein Verbrechen.
Wer das nicht versteht, oder denkt, ja aber Konsum ist nicht so schlimm, und wird ja auch nicht immer verfolgt etc. - macht einen gewaltigen Denkfehler. Kiffen ist illegal, und das dealen oder produzieren THC-haltigen Hanfs ist erst Recht ein Verbrechen. Ohne dealen und produzieren kann jedoch niemand konsumieren. Nicht mal einen einzigen Zug von nem Joint.
Das Kiffen ein Verbrechen ist, hat Auswirkungen. Zum einen liessen sich die hohen Bussgelder aufzählen, die Dealer erhalten, wenn sie erwischt werden, oder Autofahrer, die zwei Tage vor der Fahr gekifft haben, und in eine Kontrolle kommen. So um die CHF 5000.- ist da schnell mal drin. Von Regressforderungen fange ich gar nicht erst an.
Viele denken vielleicht, ich habe mal irgendwann gekifft also bin ich jetzt kein Verbrecher mehr. Falsch. Zwar verjährt sogar dieses Verbrechen irgendwann - allerdings hat man mit dem ersten Joint (selbst wenn es zugleich der letzte war) ein Verbrechen begangen, und damit einige ungeschriebene Gesetze unterschrieben.
Es gibt Menschen, die der Ansicht sind, "wir Kiffer" seien genauso Teil der Gesellschaft, wie alle Nicht-Kiffer. Dies ist ein Irrtum. Zumindest juristisch betrachtet sind wir so underground, wie man nur sein kann. Denn nach Ansicht des Volkes der Schweiz, mit freundlicher Unterstützung ihrer gewählten Politiker (BR, NR, SR haben sich gegen die legalisierung ausgesprochen) ist kiffen ein Verbrechen, folglich sind wir Verbrecher. Vebrecher aber, stehen ausserhalb der Gesellschaft, ausserhalb des Gesetzes.
Es ist nicht möglich, ausserhalb des Gesetzes zu stehen, und zugleich das Gesetz für sich in Anspruch nehmen. Anders gesagt: wenn man von einem Dealer verarscht wird, kann man nicht zur Polizei gehen, weil nur schon die Handlung, etwas illegales kaufen zu wollen, illegal ist.
Es ist daher völlig klar, dass wir Verbrecher, unsere Vebrechen abseits des Staates mit all seinen schönen vordefinierten Regeln durchführen müssen. Dies bedingt aber, dass wir den Staat auf keinen Fall mitmachen lassen, bei der Definition unserer eigenen Regeln und deren Umsetzung.
Der Vorteil ist natürlich der, dass wir trotz eines Verbots weiterhin kiffen, produzieren und dealen können. Wir stehen wie gesagt ausserhalb des Gesetzes.
Nun gibt es ja in letzter Zeit nicht nur in diesem Forum, sondern sogar in den Zeitungen Berichte über verunreinigtes Grass. Derart verunreinigt, dass es gesundheitliche Schäden verursachen kann. Dies darf nicht toleriert werden. Es muss das Ziel jedes Konsumenten, Dealers und Produzenten sein, derartige Praktiken aufs Schärfste zu verurteilen und zu unterbinden, wo immer möglich. Allerdings ist das nicht ganz so einfach, eben weil wir allesamt Vebrecher sind, und demzufolge nicht einfach jemanden anklagen können, der sich diesbezüglich wie ein Schweinehund benimmt und Grass mit etwas giftigem streckt.
Demungeachtet können und sollten wir etwas tun. Wir können also in dem Untergrund in den uns die Rückständigen Schweizer Bürger und deren Politiker wiederholt gedrängt haben, Regeln aufstellen, an die wir uns halten.
Der Verbrecherkodex lautet folgendermassen:
§1: Niemand verpfeift einen Dealer an eine Person ausserhalb des Undergrounds. (Polizei, Lehrer, Eltern, Autoritätspersonen wie Schaffner, Busfahrer etc.)
§2: Dealer haben die Verantwortung, ihre Einkäufe nach gängigen Qualitätsstandards zu prüfen. Sie haben die Verantwortung für die Waren, die sie ihren Käufern weitergeben. Ein Dealer der erfährt, dass seine Ware giftig gestreckt wurde, hat die Verpflichtung sie zu vernichten und andere Dealer über die Herkunft zu informieren.
§3: Wenn ein Dealer, obwohl er weiss, dass sein Grass giftig gestreckt ist, weiterhin damit dealt (ohne die Käufer darüber aufzuklären) verliert er den Status "Dealer" und wird ein "Schweinehund".
§4: Konsumenten, die einen Dealer zu Unrecht beschuldigen, ein Schweinehund zu sein (Rache, Eifersucht, Erpressung könnten Gründe dafür sein), wird ebenfalls zu einem Schweinehund.
§5: Schweinehunde werden im Underground mittels negativer Mund-zu-Mund-Propaganda stigmatisiert und ausgegrenzt, bis sie sich im Underground, z.b. an einer Party, schuldig bekennen, und schwören, derartiges nie wieder zu tun.
Der vierte Punkt ist dazu da, zu verhindern, dass es keine Dealer mehr gibt. Denn ohne Dealer kein Grass rauchen. Sollte einleuchten oder?
Wer nun findet kiffen sei doch gar nicht so schlimm ist, oder wenn jemand das Wort Verbrecher falsch findet - vielleicht weil diese Person der Ansicht ist, dass "die Gesellschaft" das ja mehr oder weniger akzeptiert: dem möchte ich folgendes auf den Weg geben: Kiffen ist nach Ansicht der Schweizer Bevölkerung und des Staates ein Verbrechen. Dies wurde erneut so definiert. Wir haben nun die Aufgabe, Schadenbegrenzung dieser völlig verfehlten politischen Haltung zu betreiben. Wir haben es nicht nötig, dass im Underground, also im rechtsfreien Raum, Grass mit Scheisse gestreckt wird. Ich appelliere an die Vernunft von all denen, die in dieser Hinsicht irgendwie in Kontakt mit dem Verbrechen Kiffen sind.
Der Staat hat 500'000 Einwohner dieses Landes als Verbrecher abgestempelt, als er die Vorlage zur Ablehnung empfahl. Die Bevölkerung gab ihm Recht. Kiffen ist somit illegal und illegal heisst: es ist ein Verbrechen dies zu tun. Der Staat hat sowohl den Jugend-, als auch den Konsumentenschutz damit zunichte gemacht. Aufklärungsarbeit wird erschwert. Stoffprüfung (Eve&Rave) wird erschwert. Jeder Mensch der aufgrund eines gestreckten Joints gesundheitliche Probleme bekommt, erschwert nicht nur die Legalisierung sondern verunmöglicht sie. (natürlich nicht dieser Mensch sondern der giftig gestreckte Joint).
Wir sind Verbrecher. Und wir müssen uns nun, unabhängig vom Staat, unabhängig von der Justiz, um einen gesundheitlich korrekt funktionierenden Konsum kümmern. Der Staat kann uns weder helfen, noch will er uns helfen. Der Staat ist dumm und scheisse und all das, aber das allein hilft uns nicht weiter. Wir müssen handeln.
Ich plädiere nicht dazu, den Konsum des Kiffens zu verheimlichen. Was das angeht, bin ich sogar der Ansicht, dass es zwingend notwendig ist, mittels übelster Provokation diesen Arschlöchern, die keinerlei Verständnis für Zusammenhänge haben, zu zeigen, dass wir uns von ihnen nicht diktieren lassen, was richtig und falsch ist. Nicht dass das viel bringt, die sind zu blöd um es zu kapieren, aber: es tut saugut, einem SVP-Politiker eine Rauchfahne von einem Joint ins Gesicht zu blasen.
Nun bitte ich euch, diesen Thread nicht einfach so anzunehmen, oder umgekehrt einfach zu sagen, wieder ein FA2-Furz, sondern euch Gedanken darüber zu machen, und auf diesen Beitrag zu antworten. Denn ich bin weder ein Prophet noch ein Scharlatan. Ich stelle einfach gewisse Dinge fest. Tatsachen. Und gebe meine Schlüsse dazu bekannt. Falls ihr das anders seht, seid ihr herzlichst dazu eingeladen, eure Ansichten hier zu schreiben.