Ab wann ist man süchtig!
Hmm... Fallen Angel
Du trennsch da ganz klar Sucht und Gnuss.
Ich gseh das aber andersch. Wie gseid, ich finde es gid verschideni arte vo Sücht. D Ärzt händ sogar verschideni näme defür. Wenn öpper sich regelmässig eimal im Monat betrinkt ischer uf e Art ja süchtig. Aber heisst das, daser siin Ruusch nöd chan gnüsse nur wills e sucht isch? Voll nöd seg ich da. Sucht schlüüsst Gnuss erscht denn us wennd Sucht zu intensiv wird. Aber au scho vor dem Stadium isches doch scho e Sucht!?!
Du trennsch da ganz klar Sucht und Gnuss.
Ich gseh das aber andersch. Wie gseid, ich finde es gid verschideni arte vo Sücht. D Ärzt händ sogar verschideni näme defür. Wenn öpper sich regelmässig eimal im Monat betrinkt ischer uf e Art ja süchtig. Aber heisst das, daser siin Ruusch nöd chan gnüsse nur wills e sucht isch? Voll nöd seg ich da. Sucht schlüüsst Gnuss erscht denn us wennd Sucht zu intensiv wird. Aber au scho vor dem Stadium isches doch scho e Sucht!?!
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Fallen Angel
jää weisi nid (bin au kein arzt
).
also sowiit ich das wort sucht verstande han, würdi mal säge dass es öppis isch wo nöd so ohni wiiteres chasch ablegge. halt öppis wo immer wieder es riisse i eim uslöst wo nöd verlöscht. es verlange das zha.
wänn sich eine eimal im monät betrinkt, dänn chaner villicht au eifach nöd mit alk umgah!
Das muss nöd zwingend e sucht sii, sondern ehner e frag vode disziplin, oder eifach, dass es wie usklickt, und mer halt suuft und suuft und suuft.
ich känn das und ha das problem au, und drum trink ich au nur no sehr sälte - willi mi halt eifach känne. aber wänni dänn mal trinke, dänn gspür ich d'wirkig natürlich au umso schnälle (also z.B. nach eim glas bier) und höre dänn uf wiitersuufe.
jedefalls meistens
ich würd mal säge de konsum vo JEDEM ruuschmittel setzt en enorms bewusst-sii, sich sälber känne und gspüre und au gränze-setze-chöne vorus.
ich dänke nöd, dass jede wo jedes WE lsd konsumiert süchtig isch und droge missbrucht - ich dänke aber au nöd, dass niemert wo jedes we lsd konsumiert süchtig isch und droge missbrucht.
wänn ICH jedes we würd lsd konsumiere wär das mit sicherheit en missbruch, will ICH nöd chan demit umgah - ich chas nöd mit alk, wie söttis da mit lsd chöne?
und ich denke ebe au, dass die wo de konsum würkli (!) gnüssed demit chönd umgah. und zwar will wännses nöd chönted, würdeds es nöd würkli gnüsse. dänn wär irgedwas a dem konsum wo die lüüt i ihrem innere stört.
us eigener erfahrig würd ich dänn vorschlah: es sii z'lah. wänns eim nüt bringt oder besser gseit, wänns eim nöd guet tuet, dänn gschiider sii lah.
aber wänn eini jedes we voll de pläschä hät und weiss was mit dem flash afange und weiss wie d'würkig isch - ich mein böh. muss doch jede selber zu sich chöne stah, und wüsse was ihm guet tuet. ich cha das nöd beurteile oder verurteile, will ich nöd i die andere inegsehne. ich känn nur mich. und das was ich bin oder was ich vo mir känne isch nöd öppis wo sich uf alli andere laht projeziere.
und um uf dini frag zrugg zcho, also ja, ich tränne so gseh gnuss und sucht - will ich nöd glaube dass es en gnuss isch, wämmer öppis MUESS mache, will mer es innerlichs riise dezue hät.
aber hey, das isch nöd zwingend richtig oder falsch oder allgemein gültig oder völlig subjektiv - es isch halt eifach mini meinig, die einte gsehnds genauso, anderi findeds völlige quark wasi da verzapfe - schlussendlich muss es für mich stimme. und nur für mich - alli andere werded ihri eigeni meinig finde.
gitt au lüt wo säged droge sind bös und punkt und ruusch isch e sünd. au das isch en legitime standpunkt - solang die lüüt für sich nach dem standpunkt läbed und nöd afanget z'versueche allne andere ihri meinig ufzzwänge. und det haperets halt meistens...
also sowiit ich das wort sucht verstande han, würdi mal säge dass es öppis isch wo nöd so ohni wiiteres chasch ablegge. halt öppis wo immer wieder es riisse i eim uslöst wo nöd verlöscht. es verlange das zha.
wänn sich eine eimal im monät betrinkt, dänn chaner villicht au eifach nöd mit alk umgah!
Das muss nöd zwingend e sucht sii, sondern ehner e frag vode disziplin, oder eifach, dass es wie usklickt, und mer halt suuft und suuft und suuft.
ich känn das und ha das problem au, und drum trink ich au nur no sehr sälte - willi mi halt eifach känne. aber wänni dänn mal trinke, dänn gspür ich d'wirkig natürlich au umso schnälle (also z.B. nach eim glas bier) und höre dänn uf wiitersuufe.
jedefalls meistens
ich würd mal säge de konsum vo JEDEM ruuschmittel setzt en enorms bewusst-sii, sich sälber känne und gspüre und au gränze-setze-chöne vorus.
ich dänke nöd, dass jede wo jedes WE lsd konsumiert süchtig isch und droge missbrucht - ich dänke aber au nöd, dass niemert wo jedes we lsd konsumiert süchtig isch und droge missbrucht.
wänn ICH jedes we würd lsd konsumiere wär das mit sicherheit en missbruch, will ICH nöd chan demit umgah - ich chas nöd mit alk, wie söttis da mit lsd chöne?
und ich denke ebe au, dass die wo de konsum würkli (!) gnüssed demit chönd umgah. und zwar will wännses nöd chönted, würdeds es nöd würkli gnüsse. dänn wär irgedwas a dem konsum wo die lüüt i ihrem innere stört.
us eigener erfahrig würd ich dänn vorschlah: es sii z'lah. wänns eim nüt bringt oder besser gseit, wänns eim nöd guet tuet, dänn gschiider sii lah.
aber wänn eini jedes we voll de pläschä hät und weiss was mit dem flash afange und weiss wie d'würkig isch - ich mein böh. muss doch jede selber zu sich chöne stah, und wüsse was ihm guet tuet. ich cha das nöd beurteile oder verurteile, will ich nöd i die andere inegsehne. ich känn nur mich. und das was ich bin oder was ich vo mir känne isch nöd öppis wo sich uf alli andere laht projeziere.
und um uf dini frag zrugg zcho, also ja, ich tränne so gseh gnuss und sucht - will ich nöd glaube dass es en gnuss isch, wämmer öppis MUESS mache, will mer es innerlichs riise dezue hät.
aber hey, das isch nöd zwingend richtig oder falsch oder allgemein gültig oder völlig subjektiv - es isch halt eifach mini meinig, die einte gsehnds genauso, anderi findeds völlige quark wasi da verzapfe - schlussendlich muss es für mich stimme. und nur für mich - alli andere werded ihri eigeni meinig finde.
gitt au lüt wo säged droge sind bös und punkt und ruusch isch e sünd. au das isch en legitime standpunkt - solang die lüüt für sich nach dem standpunkt läbed und nöd afanget z'versueche allne andere ihri meinig ufzzwänge. und det haperets halt meistens...
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benny
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hm.. also ich finds immer schwer z säge ob ich jez süchtig (rauche, kiffe, suufe) bin, will irgendswie will ich ja au nöd ufhöre.. nöd falsch versta aber de wille muen da sii... ...hm und eigentlich isch ä sucht eifach regelmässig was z neh, oder ned? da isch me also scho bi wucheend-biertrinker alkoholsüchtig.. blablabla laber laber laber... ..ich stell mich mal mit miinere meinig nebed; Morgaine le Fay und dem guete kolleg vom i.dot (de hetz druff).. 
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Kollegoli
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vieli sind da anderer meinig, aber ich bin überzüügt, dass sucht aasichts und iistelligssach isch.
miinre meinig nah, isch sucht reini fuulheit und nüt anders. wär behauptet er wär süchtig, de isch eifach zfuul sich mit dene gfühl usenander zsetze, woner hät, wänner das, wovo er süchtig behauptet zsii, nöd macht.
guet möglich, dasses "sücht" gid, wo so krass sind, dasses eim zfest verpeilt, als dassme no im stand wär, sich mit sich und siinere fuulheit usenand zsetze... dann bezeichne ichs würkli als sucht, wenns eifach so krass isch, dass mer völlig fern isch und nümm würkli dmacht über sich hät.
aber weissja nöd, aber zb so e zigi-"sucht" gids miinere meinig nah gar nöd, das mached sich dmensche nur gegesiitig glaube. i eusre gsellschaft wird fuulheit und desinteresse am erreichte vonere "höhere bewusstsiinsebeni" oder schlicht und eifach de macht über sich selber scho als sucht bezeichnet... BRUNZ!!!!
aber naja, dmensche dörfed ja au ja nöd glaube, dasses im prinzip ganz eifach isch, sich selber im griff zha, well dann sinds ja nümme so zahligsfreudigi konsumente....
aso glaubed ja nöd an eu... 
miinre meinig nah, isch sucht reini fuulheit und nüt anders. wär behauptet er wär süchtig, de isch eifach zfuul sich mit dene gfühl usenander zsetze, woner hät, wänner das, wovo er süchtig behauptet zsii, nöd macht.
guet möglich, dasses "sücht" gid, wo so krass sind, dasses eim zfest verpeilt, als dassme no im stand wär, sich mit sich und siinere fuulheit usenand zsetze... dann bezeichne ichs würkli als sucht, wenns eifach so krass isch, dass mer völlig fern isch und nümm würkli dmacht über sich hät.
aber weissja nöd, aber zb so e zigi-"sucht" gids miinere meinig nah gar nöd, das mached sich dmensche nur gegesiitig glaube. i eusre gsellschaft wird fuulheit und desinteresse am erreichte vonere "höhere bewusstsiinsebeni" oder schlicht und eifach de macht über sich selber scho als sucht bezeichnet... BRUNZ!!!!
Das ist sicherlich ein wichtiger Punkt, aber doch nur ein Teil des Ganzen. Denn bei einer Sucht geht es nicht nur darum, was im Kopf abgeht, sondern teilweise auch um eine körperliche Abhängigkeit... und die hat nun gar nichts mit Faulheit zu tun. Oder würdest du behaupten, dass ein Heroinabhängiger nur etwas seine Faulheit hinter sich lassen müsste, einfach aufhören wollen muss? Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber so viel ich weiss ist ein kalter Entzug vor allem auch körperlich verdammt brutal.Kollegoli hat geschrieben:miinre meinig nah, isch sucht reini fuulheit und nüt anders. wär behauptet er wär süchtig, de isch eifach zfuul sich mit dene gfühl usenander zsetze, woner hät, wänner das, wovo er süchtig behauptet zsii, nöd macht.
Es ist nicht wenig Zeit die wir haben. Sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen.
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Kollegoli
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dem hanich eigentlich welle mit dem vorbüüge:Oder würdest du behaupten, dass ein Heroinabhängiger nur etwas seine Faulheit hinter sich lassen müsste, einfach aufhören wollen muss? Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber so viel ich weiss ist ein kalter Entzug vor allem auch körperlich verdammt brutal.
rein theoretisch isch aber glaubs au H-sucht istelligssach. wennme de feste überzüügig isch, sich mit dene gfühl usendand dsezte, womer bem entzug hät, dann schafftmers denki au. me muss sich sozäge defür bereit erchlääre, sich dene schmerze und allem was mitem entzuug verbunde isch, zstelle. aber wennme en richtige "junkie" isch, dann ischme wahrschiinlich so wiit weg vo sich und so verpeilt, dassme dafür nümm fähig isch, dann dörf me sich vo mir us berechtigt süchtig nenne.guet möglich, dasses "sücht" gid, wo so krass sind, dasses eim zfest verpeilt, als dassme no im stand wär, sich mit sich und siinere fuulheit usenand zsetze... dann bezeichne ichs würkli als sucht, wenns eifach so krass isch, dass mer völlig fern isch und nümm würkli dmacht über sich hät.
körperlichi sache bzw. körperlichi entzuugserschiinig zerträäge isch au istelligssach. so wie zb wennd zum zahni gasch go dwiisheitszää useoperiere: du weisch, dasses weh macht und du häsch nacher au so 2-10 täge körperlichi schmerze. und das weisch im vorherein; obs nun gasch go usenäh lah, hängt nur vo diinere entscheidig, diinere istellig ab. bisch du defür bereit dich mit dem usenand zsetze, was isch, wenns gmacht häsch.
mit zb zigis ufzhöre isch gnau sgliiche, de unterschiid isch, dass seinte gsellschaftlich als selbstverständlich und sander nöd als selbstverständlich alguegt wird.
Aha, du willst eine Schlacht? So richtig Mann gegen Mann? Dabei wollte ich ja nicht mal richtig diskutieren, sondern einfach nur eine Bemerkung machen. Ich gebe dir ja grundsätzlich recht. Bei Zigis zum Beispiel kann auch der grösste Kettenraucher von einem Tag auf den anderen aufhören; auch ohne Pflaster, Kaugummi oder Rauch-Stop-Pille. Er muss einfach nur wirklich wollen. Vielleicht ist es mit anderen Drogen wirklich nur das Problem, dass die dich nicht nur abhängig machen, sondern auch dafür sorgen, dass du neben dir stehst (oder eben verpeilt bist) und deshalb den Willen gar nicht richtig aufbringen kannst (oder es zumindest verdammt schwer ist), um die Sucht hinter dir zu lassen.Kollegoli hat geschrieben:juhuuu ich han de psymi ufs schlachtfeld gruefe!!!
Du siehst, Psymi ist heute nicht auf Konfrontationskurs, nicht einmal in grosser Diskussionslaune... Ungewohnt, aber so stehts heute um mich. Ich höre lieber das neue Neelix-Album weiter und widme mich wieder meiner Arbeit.
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Bravo Oli
häsch de Nagel wiedermal voll uf de "chopf troffe"
Ich glaub au dass es eifach bequem isch,und me sich eifach mit gedanke s gwüsse "z rechtbüschelet" und somit d eigeverantwortig und sini eigeni "macht" zu gunste vo allgemeinverbreitete gedandemuster abgibt.
D gedanke sind die grössti energie wo mir händ !
Und wänn mes schafft, sich vo de über generatione übertragene gedankemuster z befreie, und durch bewussti gedanke sich sini eigeni realität z kreiere, erlangtme en enormi macht.
Dänn schafftmes au sich, vo de no so starch "fesselnde chettene"-sücht, z befreie.
p.s. ich rauch au no zigis und trink eimal ide wuche rechtvill bier..aber wenns mi afangt stöhre, "denn wird ich mich däre gwohnheit stelle, und mich nümm länger figgelaa"
häsch de Nagel wiedermal voll uf de "chopf troffe"
Ich glaub au dass es eifach bequem isch,und me sich eifach mit gedanke s gwüsse "z rechtbüschelet" und somit d eigeverantwortig und sini eigeni "macht" zu gunste vo allgemeinverbreitete gedandemuster abgibt.
D gedanke sind die grössti energie wo mir händ !
Und wänn mes schafft, sich vo de über generatione übertragene gedankemuster z befreie, und durch bewussti gedanke sich sini eigeni realität z kreiere, erlangtme en enormi macht.
Dänn schafftmes au sich, vo de no so starch "fesselnde chettene"-sücht, z befreie.
p.s. ich rauch au no zigis und trink eimal ide wuche rechtvill bier..aber wenns mi afangt stöhre, "denn wird ich mich däre gwohnheit stelle, und mich nümm länger figgelaa"
In den Momenten, in denen es uns gelingt, zu sein, was wir sind, ohne zu fragen,
was wir sein sollten, funkelt unser Lebenslicht wie ein heller Stern.
Liebe das Leben
aber lebe die Liebe.
***G L O B A L I Z E *** LOVE
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interessant das mit de heroinsucht... ich glaub das sich die sucht ganz klar vo de andere unterscheidet.. en h-junkie het sich doch scho + / - im voruus abgstaempflet.. isch das denn noed me suizid als sucht?? darum viilicht au psychisch schwirig devo wegzcho.. ...
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hätt ich ja nicht gedacht dass ich dem oli irgendwo mal zustimme, aber diese aussage trifft voll. ich kenn eine person, die versucht zb "ihr gefühl" mit kiffen weg zu kriegen - und wenn nichts, aber auch gar nichts zu kiffen aufzutreiben ist, wird das so stark, dass sie sugar & cola (speedball) reinlässt. gemäss eigener aussage nur "um dieses gefühl wegzumachen". nur schade, dass diese erkenntnis nicht zu einer veränderung führtKollegoli hat geschrieben: miinre meinig nah, isch sucht reini fuulheit und nüt anders. wär behauptet er wär süchtig, de isch eifach zfuul sich mit dene gfühl usenander zsetze, woner hät, wänner das, wovo er süchtig behauptet zsii, nöd macht.
esst mehr schwein, es schmeckt so fein!
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das_auge_gottes
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Re: Ab wann ist man süchtig!
bezogen auf psychoaktive substanzen aller art:schanti-schanti hat geschrieben:ab wann ist es kein genuss sondern ein missbrauch?
täglicher konsum = abhängigkeit = missbrauch!
gelegentlicher konsum = individuell-situativ kanns ein missbrauch sein, oder eben auch nicht. ask yourself and be honest
esst mehr schwein, es schmeckt so fein!
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ech ben do komplett anderer meinig, well sehr, sehr vell lüt wo söchtig send wend ned zuegäh dass si söchtig send... neieni, alles under kontrolle. das en sucht z besiege met fulheit und durchhalte welle ztue hed geb ech der absolut rächt...Kollegoli hat geschrieben:
miinre meinig nah, isch sucht reini fuulheit und nüt anders. wär behauptet er wär süchtig, de isch eifach zfuul sich mit dene gfühl usenander zsetze, woner hät, wänner das, wovo er süchtig behauptet zsii, nöd macht.
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Fallen Angel
Sucht beginn nach dere uffassig bim Punkt B - d'frag ob mer bim punkt B aglangt isch oder nöd, muss jede für sich sälber entscheide. Und ich bin au de Asicht, dass mer weiss, wämmer es "süchtigs" verhalte an tag leit (chan ja au game-sucht, oder so sii, muss nid zwingend e drogesucht sii) und mer weiss au, wämmer sinere sucht nagitt. i dem moment nei z'säge isch schwerer als zu öppisem nei z'säge womer nöd kännt, oder nach dem mer halt ebe nid süchtig isch. emal lsd konsumiere, emal en ganze abig game, emal en joint rauche, e ziggi rauche, es glas bier suufe, villicht au mal drü gläser - easy. aber wänns jede abig, jedes WE, jedesmal wämmer uf de bus wartet isch - isch es dänn no en gnuss? und chönt mer au eifach druf verzichte? und wieso macht mers dänn nöd? es isch scho e gwüssi disziplin womer brucht um usnere sucht usezcho - es isch aber au e gwüssi lasch-heit und scheissegal-stimmig (mängmal villicht au gfühl womer nöd verarbeitet hät) um überhaupt drin ine z'cho...www.tschau.ch hat geschrieben:ISuchtkarriere: Der Weg in die Sucht
Niemand wird von heute auf morgen süchtig nach etwas. Der Weg in eine Abhängigkeit verläuft schleichend und hat unter anderem folgende Merkmale:
(A) Zuerst steht der Genuss: der Konsum eines Stoffes oder das Ausführen eines Verhaltens ist noch etwas ganz Besonderes - ein lustvolles, nicht alltägliches Ritual.
(B) Das Besondere wird zur Gewohnheit: du brauchst ein Mittel oder ein bestimmtes Verhalten immer mehr, es wird langsam alltäglich. Körper und Kopf gewöhnen sich an das Suchtmittel oder an das Verhalten. Deshalb musst du mit der Zeit die Dosis oder das Ausmass stetig steigern, damit noch die annähernd gleich starke Wirkung eintritt (Toleranzbildung). Dies sind oft klare Signale einer sich entwickelnden Abhängigkeit.
(C) Langsamer Kontrollverlust: du verlierst zusehends die Kontrolle über dein Verhalten bzw. Verlangen und kannst es schliesslich überhaupt nicht mehr steuern, sondern "es" steuert dich. Du bist nicht mehr Herr/Herrin in deinem Haus. Der Zwang ist stärker. Die Gewohnheit hat sich zu einer Abhängigkeit entwickelt, die mit der Zeit immer hartnäckiger wird. Dabei müssen nicht gleich körperliche Entzugssymptome auftreten. Die Abhängigkeit macht sich auch mal ziemlich banal im Kopf bemerkbar, wenn zum Beispiel Konzerte oder Kino einfach nicht mehr so richtig "einfahren" ohne Joint.
(D) Abhängigkeit: dein Konsum ist ausser Kontrolle geraten. Du konzentrierst dich nur noch auf das "Eine". Wenn du das abhängige Verhalten nicht ausführen kannst - zum Beispiel weil dir die Zigaretten ausgegangen sind oder dir das Geld für ein weiteres Game am Spielautomaten fehlt -, setzen Unlustgefühle (Frust) ein, und das fast unbezwingbare Verlangen, diese Unlustgefühle wieder zum Verschwinden zu bringen, beherrscht dich fast total.
(E) Verleugnung: Vielleicht wurdest du schon verschiedentlich angesprochen auf deine Sucht, du kannst deine Alltagsaufgaben nicht mehr bewältigen, Beziehungen oder Arbeitsverhältnisse sind in die Brüche gegangen - trotzdem willst du nicht wahrhaben, dass du etwas nicht im Griff hättest. Diese Phase kann Jahre dauern. Je länger sie dauert, desto stärker kommt deine Gesundheit dabei zu schaden.
(F) Zugeständnis: Die meisten Menschen kommen an den Punkt, wo sie, meist auch durch Druck von aussen, sich selbst zugestehen müssen, dass sie ein Problem haben mit einer Substanz oder einem Verhalten. Wenn du dir wirklich eingestehen kannst, dass du in Schwierigkeiten bist, ist der erste Schritt für eine Veränderung getan.
(G) In Betracht ziehen von Veränderung: Langsam beginnt eine Auseinandersetzung. Vielleicht geschieht eine Kontaktaufnahme mit Personen, die einen Ausstieg geschafft haben oder du gehst in eine Selbsthilfegruppe oder in eine Therapie.
(H) Erste Schritte: Der körperliche Entzug ist eines, und je nach Droge sehr schmerzhaft, aber die psychische Abhängigkeit ist das andere. Es ist viel schwieriger, sie zu überwinden, denn zuerst einmal entsteht eine grosse Leere. Du verlierst vielleicht deinen Freundeskreis (falls du noch einen hast), weil du nicht mehr mithalten möchtest. Auch siehst du vielleicht zum ersten Mal ganz klar, was du dir selbst und vielleicht auch anderen Menschen angetan hast, neue Perspektiven sind aber noch nicht in Sicht.
(I) Rückfall: Selten gelingt jemandem der Ausstieg aus der Sucht ohne Rückfall. Es passieren meist mehrere Rückfälle, bevor du wirklich über den Berg bist. Und die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, das dich Verdammen, weil du so schwach bist, auch das gehört dazu. Aber vielleicht hast du inzwischen wieder Freunde und Freundinnen, die zu dir stehen, die dich ermutigen, dich nicht fallenlassen und versuchst den Ausstieg erneut.
(J) Ausstieg: Wenn der Ausstieg endlich geschafft ist (die meisten Menschen schaffen übrigens den Ausstieg irgendwann), musst du dir neue Inhalte schaffen und vielleicht wieder ganz von vorne beginnen. Aber du hast jetzt wieder eine Chance, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und endlich deinen eigenen Weg zu gehen.
Dies sind sehr häufige Stationen einer "Suchtkarriere". Wenn du diesen Weg wählst, hast du dir eine sehr schwere Aufgabe auferlegt. Deshalb: Bleib vorsichtig und selbstkritisch, damit du die Anzeichen einer Abhängigkeit selber rechtzeitig erkennen und etwas dagegen unternehmen kannst. Überlege selber, wo du stehst, denn viel zu schnell wird aus dem Genuss eine Gewohnheit und aus einer Gewohnheit eine Abhängigkeit.
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spacerabbit
ich habe das wochenende etwas über die Seele und die Sucht, nachgedacht.
während dessen mein "*ofen*" vor sich hin glühte.
ist es nicht so, dass man von einer pflanze oder heilkraut beseelt wird? nun - was ist der preis dafür, dass man den geist eines krautes in sich hineinlässt?
kann es sein, dass shiva demnach meine seele für sich beanspruchen würde, würde ich jetzt gleich sterben.
wer hat anspruch auf meine seele? gott? shiva? oder gar der teufel??
ich danke shiva, das er mich beschützt und mir das flash schenkt, welches ich erhalte. doch würde ich lieber meine seele dem gott der liebe übergeben, wenn ich gestorben bin.
muss ich demnach verliebter sein als geflashter, damit ich beim richtigen gott lande?
oder einfach ausgedrückt: bin ich süchtig, lande ich nicht bei gott sondern bei shiva oder gar dem teufel oder so?
während dessen mein "*ofen*" vor sich hin glühte.
ist es nicht so, dass man von einer pflanze oder heilkraut beseelt wird? nun - was ist der preis dafür, dass man den geist eines krautes in sich hineinlässt?
kann es sein, dass shiva demnach meine seele für sich beanspruchen würde, würde ich jetzt gleich sterben.
wer hat anspruch auf meine seele? gott? shiva? oder gar der teufel??
ich danke shiva, das er mich beschützt und mir das flash schenkt, welches ich erhalte. doch würde ich lieber meine seele dem gott der liebe übergeben, wenn ich gestorben bin.
muss ich demnach verliebter sein als geflashter, damit ich beim richtigen gott lande?
oder einfach ausgedrückt: bin ich süchtig, lande ich nicht bei gott sondern bei shiva oder gar dem teufel oder so?