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Märchen....

Verfasst: Fr 10. Aug 2007, 15:31
von stärNdli
hey ihr!!!
Nimmt mich echt mal wunder was ihr vo märli haltet...
Schnewittchen Hänsel und Gretel und all die bunte Gstalte wos git...
Was haltet ihr vo Werwölf und Vampire...? :-k
Aso ich find märli ghöred irgendwie zu de Kindheit...
Ich weis au nid wiso aber ich find sie eifach faszinierend...
Und wen ihr chöndet en Fantasygstalt sie wer würdet ihr welle sie...
Aso ich glaub es Einhorn.... :mrgreen:
Ich muess sege es Einhorn isch eifach so was schöns...
Naja wer das letzte Einhorn gseh hed verstaht mich vilicht..
(Soooo en schöne Film!)
Aso was wend ihr sie????? :jump:
Stärndli

Verfasst: Fr 10. Aug 2007, 15:39
von electropunk
"der gestiefelte kater"

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Verfasst: Fr 10. Aug 2007, 15:53
von M!GuZ / Wasabidelux
Globi
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Verfasst: Fr 10. Aug 2007, 16:01
von tashi
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@ stärndli: yep das letzte einhorn isch super!

Verfasst: Fr 10. Aug 2007, 16:03
von Tinnitus
DER DA!!!!

http://www.nicoles-funworld.de/windowco ... /ABU02.gif

(könnte mir noch jemand erklären, wie man bilder in einen beitrag einfügt *breites nichts-wisser-lachen* Dankeschööön)

Verfasst: Sa 11. Aug 2007, 12:22
von Saphira
Auf der Hypnotica hat mich mal einer gefragt, ob ich das Schneewittchen sei. Aber es hatte mehr als sieben Zwerge um mich herum. :-s

Edit: Bilder einfügen mit "[img]url[/img]"

Verfasst: So 12. Aug 2007, 08:55
von Psydog
Ich wäre wohl ein Wander-Troll! :-)

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Verfasst: So 12. Aug 2007, 09:59
von Morgaine le Fay
aso...i ha ja scho immer gseit: "gloubet a Märli!!

I finge, i Märli steckt me wahrheit as süsch nöime.
I viune Märli hets e sehr tööiffe sinn derhinger, und weme richtig zuelost, de merkt me schnäu, wasi meine.
Mi seit, Märli sige nur was für chinder, wie zstärndli gschribe het, "es ghört zur chindheit". Leider ghörts ir hütige Wäut nur zur chindheit. Eigentlich begleite üs dmärli es ganzes Läbe lang. Ou wemer erwachse si, jede kennt hänsel und gretel, dornrösli und schneewitchen.
I bi haut eifach e Märlifreak....=)ha gaaanz viu büecher, vo märli us irland, schottland, zigünermärli, indischi märli, kroatischi märli, märli usem morgeland (1000 und 1ne nacht) und und und.... 8-[ *grins*

i dänke, wenn dmönschheit nid nur würd dänke, dmärli sige was für chlini, de würde si ou mau begriffe, dass schpiuzüg nid nur für chlini si. und weme de Märli ou as erwachsnige würd hochachtig shcänke, de würde ou die hingerletschte Hingerwäudler merke, dass chinder zum teil euteri seele u mee wiisheit besitze as 10 uurauti Päple u grosis i ihrne 90 Jahr erlernt hei. e nöii ziit isch ahroche, u me sött ändlech lehre, dermit umzgoo...!


Gruess Morgaine le Fay

Verfasst: Mo 13. Aug 2007, 09:05
von Cat
...und wenn Euch grad wieder einmal danach ist, und keiner da, der Euch ein Märchen oder eine spannende Geschichte vorliest, dann findet Ihr hier, was die Seele manchmal braucht :P
http://vorleser.net/

Wer ich gerne wär? Gar nicht so einfach die Frage.... *hmm*

Der hat mir immer besonders gut gefallen 8)
http://thumbs.filmstarts.de/menu/DschungelbuchII3.jpg

Verfasst: Mo 13. Aug 2007, 09:40
von gizmo
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Alice in Wonderland

Verfasst: Mo 13. Aug 2007, 09:58
von satropa
Meine Abschlussarbeit verpflichtete ich dem Thema Märchen.
Der symbolische Gehalt, der aus den Märchen spricht, ist gewaltig. Es gibt eine allgemeingültige Symbolik, wie C.G.Jung das ansatzweise propagierte. Diese kann jedoch nur individuell entschlüsselt werden. Deshalb kann man Märchen nicht einzig analytisch angehen. Und trotzdem kann jedes, therapeutisch, in speziellen Situationen eingesetzt werden. Sei es dass man ein Märchen erzählt bekommt oder es nachspielt, den Inhalt gestalterisch darstellt, die eigene Interpretation davon auf irgendeine Art umsetzt.
Vor allem für Kinder ist das Potenzial in Märchen enorm und wird gewaltig unterschätzt. Sie haben den wertenden Faktor noch nicht so ausgeprägt. Sie sprechen direkt auf die Geschichte an, identifizieren sich mit den Helden/In, töten mit ihm/ihr den Wolf, bestehen schwierige Aufgaben, finden die Prinzessin/Prinzen und heiraten, um wenn sie nicht gestorben sind noch heute zu leben.
Es geht darum die Angst zu überwinden (den Wolf zu töten, Aufgaben zu bestehen), schlussendlich an das Gute zu glauben (man überlebt und gewinnt an Erfahrung, meistens in Form einer Belohnung dargestellt), Urvertrauen zu entwickeln (auf immer und ewig). das die grundlegendsten Auswertungen der Symbolik.
Es ist extrem wichtig, die Märchen richtig zu erzählen, mit der genauen Reihenfolge der Geschehnisse (ich mag Disney deswegen nicht so, sie sollten sich lieber auf Eigenproduktionen konzentrieren und nicht alte Märchen neu aufsetzen). Den Wolf, und die "dunklen" Seiten dürfen nie, nie weggelassen werden. Die Märchen sollten erzählt und nicht gezeigt werden, damit das Kind und die Erwachsenen, eigene Bilder entwickeln und benutzen können. Es ist der be(ver)urteilende Verstand der Erwachsenen, der dem Kind Ängste vorenthalten will, z.B. dadurch, dass Angst machende Inhalte wegelassen werden, und so den Fähigkeiten des Kindes nicht gerecht werden, weil man dem Kind die Möglichkeit nimmt, damit fertig zu werden, zu lernen, dass Ängste überwindbar sind. Das Leben also zu meistern ist.
Dies nur die eine, zeitlose Seite.
Anders sind Märchen auch Überlieferungen, mit uralten kulturellen Inhalten. Märchen weisen viel auf den Verhaltenskodex einer bestimmten Region, Ethnie, oder universeller Art hin. Beim Lesen einiger ist es, als würde man in der Geschichte oder der Mentalität eines Landes stöbern. Auch die zehn Gebote der Bibel, oder die strengen Regeln im alten Testament, beinhalten wichtige Informationen über soziale Interaktion und Hygiene. Für das Überleben eines Volkes wichtig und notwendig.

Ich Stoppe hier einmal :-) Dies meine Gedanken zum Thema

Die Märchen, welche als ich noch ein Kind war, mit einer speziellen Faszination auf mich wirkten: Jorinde und Joringel, Brüderchen und Schwesterchen.

Buchempfehlungen:
Jede Art von Märchenbuch, sie sind zu Tausenden vertreten!
Bruno Bettelheim, „Kinder brauchen Märchen“, Bereich Pädagogik
Hans Bemmann, „Stein und Flöte“, ein wunderbares Märchen für Erwachsene

Verfasst: Mo 13. Aug 2007, 13:14
von electropunk
satropa hat geschrieben:Der symbolische Gehalt, der aus den Märchen spricht, ist gewaltig. Es gibt eine allgemeingültige Symbolik, wie C.G.Jung das ansatzweise propagierte.
C.G. Jung hat mich auch begeistert und mir eine Brücke zur griechischen Mythologie, Astrologie und Religion geschlagen.

Tagtäglich trifft man auf Allegorien (Sinnbilder) und mit der Beschäftigung damit, wird aus einem tiefen Empfinden oder Glauben, ein Wissen über unbewusste Inhalte und dessen Zusammenhänge.

Faszinierend :)

Verfasst: Mo 13. Aug 2007, 15:29
von dex
Also mir het immer "s'Tischlein Deck Dich" am beschte gfalle :)

Verfasst: Mi 15. Aug 2007, 11:46
von isis mondkind
klare fall: brüderchen und schwesterchen

http://www.fln.vcu.edu/grimm/b&s.html

Re: Märchen....

Verfasst: Mo 7. Jan 2008, 21:32
von Cat
http://ia310115.us.archive.org/0/items/ ... nszeit.mp3

Gut Nacht Ihr liebe Fraggles, Zipfelchappefetischiste, Soundzauberers, Waldstampfers, Bünzlimotzers, Fischlis, Häxlis, Gnömlis etc.p.p.