frage zum schweizerdeutsch

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Bloodhound
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Re: frage zum schweizerdeutsch

Beitrag von Bloodhound »

Schweez? Ne du, das ist aber nicht wirklich berndeutsch...
u.s.l.

Re: frage zum schweizerdeutsch

Beitrag von u.s.l. »

iou heisst gloub jo.

giou wüssemer all.

huere vou hie - het wenig platz.

und: deer bäärner säged äng wie gäng - und so hanis gärn (au z bärn).
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Amanita
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Re: frage zum schweizerdeutsch

Beitrag von Amanita »

Also dä Kanton heisst Schwyz und i bin ä Schwiizerin *gg*
lg Amanita ૐ

Das Wirkliche ist ebenso zauberhaft, wie das Zauberhafte wirklich ist. (Ernst Jünger)

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The Dude

Re: frage zum schweizerdeutsch

Beitrag von The Dude »

Fallen Angel 3 hat geschrieben:btw. die neue deutsche rechtschreibung, die eine zerstörung von inhalten darstellt (hoch stehend und hochstehend sind nicht das gleiche) geht mir teils gehörig uffe sack.
dialäkt isch de hammor zum läse und gaht mängsmal einiges flüüsender je nach diskussion zum schriibe. wobii ich da mal säge möcht dass ich finde im ch-dütsch gits kei "eu" und kei "ie". ;) also ebe nöd schwiezerdeutsch sondern schwiizerdütsch. usser natürli det rund um basel ume lörrach und so, die händ chlei speziäälli regele.
uf dä hani no gwartet *breitgrins*
du häsch nämmli absolut rächt... d'schwiizer wänd nüüt mit eu ztue ha ;)
äuäääääääää ;op
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Saphira
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Re: frage zum schweizerdeutsch

Beitrag von Saphira »

grad geschter hani widermau e post i mundart afoh schribä, aber hane de glich wider müesse id schriftsprach übersetzä, wiui bim düreläse ja schier igschlafe bi. grad z bärndütsche (u iz chunnt de disä wider da - de bloodhound - u seit, dassi ja gar kes richtigs bärndütsch redi, jaja /grim ) isch äso laaangfädig, da verlüüri mi ja säuber bau zwüsche punkt u koma. drum lohnis aube grad lahsi. usserdäm hani angscht, dassi dür z hüüfigs mundartschribä di dütschi rächtschribig verlehre. das wär jo ou e seich, chasch jo im normale gschäftsautag ou nid eifach mundart schribä - usser du hesch so urchegi chunde wosech de grad heimelig füehle dedüür. aber do müesstisch jo scho fasch ufem inforama ämmitau schaffe, süsch gheisch äuä düre.

eh ja... was hani wöue säge? äbe ja.. e schöne hinech zäme!
-(°_o)/¯ ┐(-。ー ┌ ヽ(´ー`)ノ ٩(͡๏̯͡๏)۶ ٩͡[๏̯͡๏]۶ ͡๏_͡๏ ٩(●̮̮̃•̃)۶ ≧△≦ 凸'へ'凸 ☽ (°ロ°)☝ ε(●̮̮̃•̃)з
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Bloodhound
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Re: frage zum schweizerdeutsch

Beitrag von Bloodhound »

Disi het rächt, das äinä gwüss grad wöue säge :-P
trilobyte
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Re: frage zum schweizerdeutsch

Beitrag von trilobyte »

fish-eh hat geschrieben:Also ich wusste nicht, dass die Regeln für Gross- und Kleinschreibung abgeschafft wurden?! Ist schon lustig, wenn Kleinschreiber Schriftdeutsch verlangen.
was hat das eine mit dem andern zu tun?
ich find kleinschreiben sau praktisch. ist in den weitem vom www auch nicht sooo unverbreitet und ist immer noch x mal schneller lesbar wie irgendwelche mundart texte.

aber soll jeder wie er will O:)
Fallen Angel 3
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Re: frage zum schweizerdeutsch

Beitrag von Fallen Angel 3 »

ich finde hochdeutsches kleinschreiben allenfalls in foren einigermassen okay
in büchern möchte ich aber durchaus gross und kleinschreibung sehen.

zb ist es ja abseits von grammatik durchaus möglich zu sagen

das leben erleben (das tun des lebens erleben)
im gegensatz zu
das Leben erleben (das Leben als solches erleben)

gramatikalisch falsch - inhaltlich richtig und erst noch zwei unterschiedliche aussagen.

neusprech finde ich davon einmal abgesehen total fatal.
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
u.s.l.

Re: frage zum schweizerdeutsch

Beitrag von u.s.l. »

O.K. - Ich verspreche Besserung. Wünsche können bis Freitag, 12. Juni 2009 an mich adressiert werden, und wenn jemand möchte, dann kann er auch Chinesisch haben. Die neue Rechtschreibung ist weniger schlimm, als verwirrend, was mich jedoch weniger stört, als das befürchtete Übertrainiertsein meines kleinen...linken fingers ,(wobei ich mir gerade unsicher geworden bin, ob man des fingers nicht gross schreibt, obwohl er klein ist :oops: ) der vermehrt zur Schift-Taste (wenn schon deutsch; dann auch Shift) rüberlangen müsste, als er dies in meinem Beruf ehe schon muss.

Ich habe noch nie bewusst auf Hochdeutsch verzichtet, nur um die Nachbarn zu verärgern. Manche Gedanken sind in Hochdeutsch um ein Vielfaches besser ausdruckbar, und umgekehrt.
Fallen Angel 3
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Re: frage zum schweizerdeutsch

Beitrag von Fallen Angel 3 »

bewusst ärgert kaum jemand einen anderen.
der ärger entsteht eher aus einer unbewussten handlung heraus.

zb welschschweizer die zehnmal besser deutsch können als die "deutsch"-schweizer und die drum verlangen dass die aus'm östlichen teil französisch reden, weil es immer noch besser klingt als deren deutsch, was diese dann ärgert weil sie gar nicht so gut französisch können, wie das die westschweizer glauben.

kompliziert. drum hat es ja auch ungefähr 20 sprachen hierzulande..
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Reduxer
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Re: frage zum schweizerdeutsch

Beitrag von Reduxer »


Anakoluth
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Re: frage zum schweizerdeutsch

Beitrag von Anakoluth »

Fallen Angel 3 hat geschrieben:ich finde hochdeutsches kleinschreiben allenfalls in foren einigermassen okay
in büchern möchte ich aber durchaus gross und kleinschreibung sehen.

zb ist es ja abseits von grammatik durchaus möglich zu sagen

das leben erleben (das tun des lebens erleben)
im gegensatz zu
das Leben erleben (das Leben als solches erleben)

gramatikalisch falsch - inhaltlich richtig und erst noch zwei unterschiedliche aussagen.

neusprech finde ich davon einmal abgesehen total fatal.
Das finde ich etwas sehr spannendes an der Gross-/Kleinschreibung. Denn obwohl beide Beispielsätze gleich geschrieben werden ("Das Leben erleben" (Leben als Nomen oder substantiviertes Verb)), sind zwei unterschiedliche Interpretationen möglich (das Leben oder das Tun des Lebens). Geil hä.

Persönlich finde ich Schweizerdeutsch in längeren Fliesstexten extrem mühsam zu lesen. Ausgenommen davon sind SMS und Texte von emotionalem Inhalt. Ich denke aber, dass das auch viel damit zu tun hat, dass ich das Gefühl habe, ein emotionsgeladener Text von mir würde beim ebenfalls schweizerischen Empfänger nicht als solcher ankommen. Will sagen, dass wenn ich auf Schweizerdeutsch einem Schweizer meine Sichtweise erkläre, zeigt das mehr Wirkung, als wenn ich dasselbe auf Hochdeutsch täte.
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