Was halted ihr von der Demo nächsten SA in Bärn?
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piraña
S Problem fode Demokratie isch leider das, dass d Mehrheit fode Mönsche dumm isch. En Dumme z manipuliere isch glaub eifacher, als en Gschiede. Leider entscheidet die dummi, manipulierti Mehrheit.
Da wär ich inder für en gschiede, der füert. lieber eim gschiede öpis vorwärfe, als Millione fo Dumme.
Mini Meinig.
Da wär ich inder für en gschiede, der füert. lieber eim gschiede öpis vorwärfe, als Millione fo Dumme.
Mini Meinig.
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Fallen Angel 2
@Melliandra
Ja ging mir in Schaffhausen auch so (wir haben sogar nur 2 Nationalräte) es ist in Schaffhausen eigentlich nur sinnvoll SP zu wählen, weil vermutlich ein SP und ein SVPler nach Bern kommen. Ich hab Jungfreisinnige gewählt, und die Stimmen gehen vermutlich an die SVP, weil die FDP kaum einen Platz machen wird, und wegen diesen blöden Listenverbindungen... Naja Pech, aber hey ich glaub in Zug stehen die Chancen der FDP besser.
@Piraña
Grundsätzlich ist eine Monarchie mit einem gescheiten Monarchen die effizienteste Regierungsform.
Dummerweise weisst Du nicht, welcher Monarch an die Macht kommt. Zwar ist das auch ein Problem in den repuplikanischen Demokratien (d.H. alle ausser der Schweiz) wo nur ein Präsident gewählt wird.
Aus dem Grund gibt es ja (eigentlich) die Gewaltentrennung mit dem Parlament, das die Aufgabe hat (oder hätte) der Regierung auf die Finger zu schauen.
In der Schweiz kommt es mir langsam eher so vor, als würde die Regierung (Bundesräte) dem Parlament auf die Finger schauen müssen...
Wie sagte schon _Winston Churchill:
Ja ging mir in Schaffhausen auch so (wir haben sogar nur 2 Nationalräte) es ist in Schaffhausen eigentlich nur sinnvoll SP zu wählen, weil vermutlich ein SP und ein SVPler nach Bern kommen. Ich hab Jungfreisinnige gewählt, und die Stimmen gehen vermutlich an die SVP, weil die FDP kaum einen Platz machen wird, und wegen diesen blöden Listenverbindungen... Naja Pech, aber hey ich glaub in Zug stehen die Chancen der FDP besser.
@Piraña
Grundsätzlich ist eine Monarchie mit einem gescheiten Monarchen die effizienteste Regierungsform.
Dummerweise weisst Du nicht, welcher Monarch an die Macht kommt. Zwar ist das auch ein Problem in den repuplikanischen Demokratien (d.H. alle ausser der Schweiz) wo nur ein Präsident gewählt wird.
Aus dem Grund gibt es ja (eigentlich) die Gewaltentrennung mit dem Parlament, das die Aufgabe hat (oder hätte) der Regierung auf die Finger zu schauen.
In der Schweiz kommt es mir langsam eher so vor, als würde die Regierung (Bundesräte) dem Parlament auf die Finger schauen müssen...
Wie sagte schon _Winston Churchill:
Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.
Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.
unrealistisch nur in so fern, als dass es im derzeitigen system nicht durchzuführen wäre. Das liegt aber weniger am mensch an sich sondern am system des kapitals, dass nicht gerade die positiven eigennschaften der menschen sondern ihre negativen - neid, rücksichtslosigkeit, bereicherung - fördert. Betreffend der maskierten auf den bundesplatz glaube ich nicht einmal, dass sie eine wirkliche vorstellung von dem haben, was ihr verhalten bewirkt. Es sind reine trotz reaktionen: reaktion als folge von aktion eines anderen. Ein altes spiel welches so ewig vortgesetzt werden kann jedoch nie zu einem ziel führt. Sie fühlen sich als revolutionäre (so lächerlich das auch klingt)
Ich denke sätze wie
Zur Monarchie: Dies kann schon deshalb nicht funktionieren, da sich in einer monarchie der herrschaftsanspruch aus klassenzugehörigkeit bzw. erbe ergiebt. Dies ist weder fair noch für das volk kontrollieren. grundsätzlich ist fremdbestimmung ja nichts gutes und wenn schon, dann wenigstens so, dass man diejenigen wählt, welche über einem bestimmen.
Ich denke sätze wie
oderwürden die medien nicht über den schwarzen block sprechen, dann würden sie über die svp als starke partei berichten. jetzt kann sich die svp zwar als opfer und friedlich darstellen, aber das kann revolutionären ja egal sein
...sagen genug aus...symptomatisch ist die sp-demo in zürich mit 12 leuten. lächerlich, aber auch klar... man sehe nur die schleimaktion der sp-secondos an. http://www.schwarzes-schaf.ch . bist ein guter secondo katumba. im nadelstreifenanzug zusammen mit gallade kinder in den knast stecken. die sp hat keine argumente mehr...
als nächstes das sp-fest am 1. mai angreifen. bonzen, manager und mittlerer kader (das ist die wählerInnenstruktur der sp) haben am 1. mai nichts zu suchen.
Zur Monarchie: Dies kann schon deshalb nicht funktionieren, da sich in einer monarchie der herrschaftsanspruch aus klassenzugehörigkeit bzw. erbe ergiebt. Dies ist weder fair noch für das volk kontrollieren. grundsätzlich ist fremdbestimmung ja nichts gutes und wenn schon, dann wenigstens so, dass man diejenigen wählt, welche über einem bestimmen.
"But I don't want to go among mad people," Alice remarked.
"Oh, you can't help that," said the Cat: "we're all mad here. I'm mad. You're mad." - Lewis Carrol
http://myspace.com/gizmogoa
"Oh, you can't help that," said the Cat: "we're all mad here. I'm mad. You're mad." - Lewis Carrol
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Fallen Angel 2
@Gizmo
Monarchie würde funktionieren, wenn der Herrscher ein gütiger und weiser Herrscher wäre.
Anarchie würde funktionieren, wenn jeder Mensch gütig und weise wäre.
Demokratie würde funktionieren, wenn jeder Wähler gütig und weise wäre.
Gütig und Weise lassen sich natürlich noch ergänzen.
Was ich sagen will: Jede Regierungsform steht und fällt mit den Menschen, die an der Macht sind, bzw. mit den Herrschern die an der Macht sind. Erschwerend kommen äussere Einflüsse hinzu, die sich nicht immer vorhersehen lassen.
Aus dem Grund hat Churchill ja den Spruch gebracht. Natürlich hat eine Demokratie ihre Macken - die Mehrheit bestimmt, und die Mehrheit ist manchmal auf dem Holzweg.
Ich glaube es war Abraxas, der in einem anderen Thread einmal sagte, dass der Sinn eines Parlaments mit verschiedenen Parteien der ist, dass sie alle ihre Meinungen vertreten, um schliesslich mit einem Kompromiss zu kommen, der möglichst nah an dem ist, was das richtige Vorgehen ist.
Ein einzelner Herrscher hat gegenüber einem Parlament sowohl den Vor- als auch den Nachteil, dass er ohne Diskussion entscheidet, und einfach so das richtige tun könnte - oder eben halt auch das falsche.
Davon auszugehen, dass ein einzelner weiss, was der richtige Weg ist, ist genauso falsch, wie davon auszugehen, dass die jeder einzelne Mensch immer weiss, was das beste ist.
Eine "gute" Anarchie funktioniert nur solange, bis irgendwann einer kommt, der glaubt, noch besser würde eine Monarchie funktionieren. Und das geht meist recht schnell.
Nehmen wir nochmals das Jahr 2012 als Beispiel. Angenommen, die Welt wie wir sie kennen würde tatsächlich untergehen, so hätten die Überlebenden keine Regierung mehr. Also reine Anarchie. Ich behaupte jetzt einfach mal, selbst wenn nur "die guten" überleben würden, ginge es nicht lang, bis sich wieder Regierungsformen herauskristallisieren würden. Zu Beginn wären das eine handvolle Menschen, die zum Beispiel gute Ideen haben, wie den Strom wieder einzuschalten etc. - man würde den Menschen vertrauen, und denken, sie wüssten, was das beste ist. Aber wie lange geht es, bis jemand Kritik an diesen Menschen hätte. Wahrscheinlich nicht lang. Die Kritiker würden Verbündete um sich scharen, und schon hätten wir wieder eine Demokratie. Oder aber: diejenigen mit den guten Ideen, würden tatsächlich anfangen, andere Meinungen zu unterdrücken, die Kritiker zu verbannen...
Was wäre denn eine sinnvolle Regierungsform? Insbesondere wenn man davon ausgeht, dass die Welt nicht untergeht?
Ich weiss nicht, aber ich habe so das Gefühl, dass Neid, Rücksichtslosigkeit und Bereicherung genau so "zur Menschheit" dazu gehören, wie Güte, Weisheit und Anteilnahme. Ein System, das alle Menschen unterdrückt, die neidisch und rücksichtslos sind, wäre genau so totalitär, wie ein System, in dem Andersdenkende, Ausländer und bestimmte Religionen unterdrückt werden.
Was eine Regierung versucht (oder versuchen sollte), ist den besten Weg zu finden. Was sie dazu braucht, ist die FÄHIGKEIT sich selbst in Frage zu stellen. Ein einzelner Mensch müsste schon sehr Weise sein, um zu erkennen, dass er Fehler macht. Und sobald er das erkannt hat, wird er andere um Rat fragen, wenn es um wichtige Entscheidungen geht. Hier kommt erneut die Demokratie ins Spiel, wie wir sie in der Schweiz (im gegensatz zu allen anderen "Demokratien") haben: Abstimmungen, nicht nur Wahlen. Wenn man nicht weiss, ob es das beste ist in die EU zu gehen, oder nicht, dann sollte man das Volk fragen.
Nicht weil die das besser wissen. Sondern weil sie mit den Konsequenzen leben müssen.
Das ist die Idee der (echten) Demokratie.
Monarchie würde funktionieren, wenn der Herrscher ein gütiger und weiser Herrscher wäre.
Anarchie würde funktionieren, wenn jeder Mensch gütig und weise wäre.
Demokratie würde funktionieren, wenn jeder Wähler gütig und weise wäre.
Gütig und Weise lassen sich natürlich noch ergänzen.
Was ich sagen will: Jede Regierungsform steht und fällt mit den Menschen, die an der Macht sind, bzw. mit den Herrschern die an der Macht sind. Erschwerend kommen äussere Einflüsse hinzu, die sich nicht immer vorhersehen lassen.
Aus dem Grund hat Churchill ja den Spruch gebracht. Natürlich hat eine Demokratie ihre Macken - die Mehrheit bestimmt, und die Mehrheit ist manchmal auf dem Holzweg.
Ich glaube es war Abraxas, der in einem anderen Thread einmal sagte, dass der Sinn eines Parlaments mit verschiedenen Parteien der ist, dass sie alle ihre Meinungen vertreten, um schliesslich mit einem Kompromiss zu kommen, der möglichst nah an dem ist, was das richtige Vorgehen ist.
Ein einzelner Herrscher hat gegenüber einem Parlament sowohl den Vor- als auch den Nachteil, dass er ohne Diskussion entscheidet, und einfach so das richtige tun könnte - oder eben halt auch das falsche.
Davon auszugehen, dass ein einzelner weiss, was der richtige Weg ist, ist genauso falsch, wie davon auszugehen, dass die jeder einzelne Mensch immer weiss, was das beste ist.
Eine "gute" Anarchie funktioniert nur solange, bis irgendwann einer kommt, der glaubt, noch besser würde eine Monarchie funktionieren. Und das geht meist recht schnell.
Nehmen wir nochmals das Jahr 2012 als Beispiel. Angenommen, die Welt wie wir sie kennen würde tatsächlich untergehen, so hätten die Überlebenden keine Regierung mehr. Also reine Anarchie. Ich behaupte jetzt einfach mal, selbst wenn nur "die guten" überleben würden, ginge es nicht lang, bis sich wieder Regierungsformen herauskristallisieren würden. Zu Beginn wären das eine handvolle Menschen, die zum Beispiel gute Ideen haben, wie den Strom wieder einzuschalten etc. - man würde den Menschen vertrauen, und denken, sie wüssten, was das beste ist. Aber wie lange geht es, bis jemand Kritik an diesen Menschen hätte. Wahrscheinlich nicht lang. Die Kritiker würden Verbündete um sich scharen, und schon hätten wir wieder eine Demokratie. Oder aber: diejenigen mit den guten Ideen, würden tatsächlich anfangen, andere Meinungen zu unterdrücken, die Kritiker zu verbannen...
Was wäre denn eine sinnvolle Regierungsform? Insbesondere wenn man davon ausgeht, dass die Welt nicht untergeht?
Ich weiss nicht, aber ich habe so das Gefühl, dass Neid, Rücksichtslosigkeit und Bereicherung genau so "zur Menschheit" dazu gehören, wie Güte, Weisheit und Anteilnahme. Ein System, das alle Menschen unterdrückt, die neidisch und rücksichtslos sind, wäre genau so totalitär, wie ein System, in dem Andersdenkende, Ausländer und bestimmte Religionen unterdrückt werden.
Was eine Regierung versucht (oder versuchen sollte), ist den besten Weg zu finden. Was sie dazu braucht, ist die FÄHIGKEIT sich selbst in Frage zu stellen. Ein einzelner Mensch müsste schon sehr Weise sein, um zu erkennen, dass er Fehler macht. Und sobald er das erkannt hat, wird er andere um Rat fragen, wenn es um wichtige Entscheidungen geht. Hier kommt erneut die Demokratie ins Spiel, wie wir sie in der Schweiz (im gegensatz zu allen anderen "Demokratien") haben: Abstimmungen, nicht nur Wahlen. Wenn man nicht weiss, ob es das beste ist in die EU zu gehen, oder nicht, dann sollte man das Volk fragen.
Nicht weil die das besser wissen. Sondern weil sie mit den Konsequenzen leben müssen.
Das ist die Idee der (echten) Demokratie.
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Kollegoli
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@fallen angel und Melliandra
wieso wähled ihr jungfreisinnigi, wenn ihr links igstellt sind? oder hani was verpasst?
jungwahnsinnigi sind doch so fdp-fuzzis, oder?
fdp isch doch brunz...!?
oder was sind gnau dgründ, wieso ihr die de sp vorziehnd.
de fdp gahts ja churz gseit nur um dwirtschaft und dass mir möglichscht viel leistet, völlig unabhängig vo moralische vorstellige und zb rücksicht uf anderi läbewäse/umwelt...? oder hani au da was falsch verstande?
wieso wähled ihr jungfreisinnigi, wenn ihr links igstellt sind? oder hani was verpasst?
jungwahnsinnigi sind doch so fdp-fuzzis, oder?
fdp isch doch brunz...!?
oder was sind gnau dgründ, wieso ihr die de sp vorziehnd.
de fdp gahts ja churz gseit nur um dwirtschaft und dass mir möglichscht viel leistet, völlig unabhängig vo moralische vorstellige und zb rücksicht uf anderi läbewäse/umwelt...? oder hani au da was falsch verstande?
- Melliandra
- Platin Member

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- Registriert: Mi 24. Mai 2006, 13:14
- Wohnort: Affoltere am schöne Albis
- Kontaktdaten:
??? Jung-alternative das sind bi eus die Junge-Grüene went so willsch.Kollegoli hat geschrieben:@fallen angel und Melliandra
wieso wähled ihr jungfreisinnigi, wenn ihr links igstellt sind? oder hani was verpasst?
jungwahnsinnigi sind doch so fdp-fuzzis, oder?
fdp isch doch brunz...!?
oder was sind gnau dgründ, wieso ihr die de sp vorziehnd.
de fdp gahts ja churz gseit nur um dwirtschaft und dass mir möglichscht viel leistet, völlig unabhängig vo moralische vorstellige und zb rücksicht uf anderi läbewäse/umwelt...? oder hani au da was falsch verstande?
Und ja 1 Stimm gibi de FDP will ich die Person känn und weiss was sie
für Politik macht. Sägemer so die Frau hed Pfupf im Arsch und au wenn
sie FDP vertritt chund das guet.
*poink*
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biberfreund
Fallen Angel 2 hat geschrieben: Wie sagte schon _Winston Churchill:Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.
Oscar Wilde hat geschrieben:Demokratie bedeutet das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk und für das Volk.
Von dem her war es ja ein sehr demokratisches Wochenende in Bern, da hat die SVP nichts zu motzen
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Fallen Angel 2
@Biberfreund

@Kollegoli
also um mich selbst in Schutz zu nehmen: beim Ständerat habe ich grünliberal und alternative liste gewählt. allerdings fällt mir jetzt grad auf, dass das eine majorzwahl ist, und ich demzufolge gscheiter jemanden von der SP gewählt hätte...
beim nationalrat hatte es eben nur zwei SP'ler die mir, von den Antworten im Smartvote her nicht so sympathisch waren, wie die Antworten der Jungfreisinnigen. (in SH gibt's nur zwei Nationalräte)
Das Blöde war eben, dass ich das Wahlsystem da nicht kapiert hatte, ich dachte die Parteistimmen gehen an die Liste die man einwirft (SP) und nicht an die Kandidaten, die man draufschreibt. Ist aber nicht so, die Parteistimmen gehen an die Partei, der die Kandidaten angehören. Auch wenn man eine andere Liste nimmt. Hm, irgendwie hab ich da echt alles falsch gemacht, bei dieser Abstimmung. Auf eine tragische Weise ist das schon fast wieder lustig...
Die Jungfreisinnigen als Partei haben aber grundsätzlich ganz andere Werte, wie die Freisinnigen. Zumindest auf dem Papier. Praktisch betrachtet, werden sie schlichtwegs nicht gewählt. Und sollte doch mal ein Jungfreisinniger ins Parlament kommen, so wird er sich der Freisinnigen Fraktion anschliessen - also FDP - und entsprechend kein Jungfreisinniger mehr sein.
Das ist schade, denn die Jung-irgendwas von so ziemlich allen Parteien, selbst SVP, sind einiges Fortschrittlicher als die alte Garde. Vielleicht sollte man ein Höchstalter für die Nationalräte einführen. 36 zum Beispiel.
@Kollegoli
also um mich selbst in Schutz zu nehmen: beim Ständerat habe ich grünliberal und alternative liste gewählt. allerdings fällt mir jetzt grad auf, dass das eine majorzwahl ist, und ich demzufolge gscheiter jemanden von der SP gewählt hätte...
beim nationalrat hatte es eben nur zwei SP'ler die mir, von den Antworten im Smartvote her nicht so sympathisch waren, wie die Antworten der Jungfreisinnigen. (in SH gibt's nur zwei Nationalräte)
Das Blöde war eben, dass ich das Wahlsystem da nicht kapiert hatte, ich dachte die Parteistimmen gehen an die Liste die man einwirft (SP) und nicht an die Kandidaten, die man draufschreibt. Ist aber nicht so, die Parteistimmen gehen an die Partei, der die Kandidaten angehören. Auch wenn man eine andere Liste nimmt. Hm, irgendwie hab ich da echt alles falsch gemacht, bei dieser Abstimmung. Auf eine tragische Weise ist das schon fast wieder lustig...
Die Jungfreisinnigen als Partei haben aber grundsätzlich ganz andere Werte, wie die Freisinnigen. Zumindest auf dem Papier. Praktisch betrachtet, werden sie schlichtwegs nicht gewählt. Und sollte doch mal ein Jungfreisinniger ins Parlament kommen, so wird er sich der Freisinnigen Fraktion anschliessen - also FDP - und entsprechend kein Jungfreisinniger mehr sein.
Das ist schade, denn die Jung-irgendwas von so ziemlich allen Parteien, selbst SVP, sind einiges Fortschrittlicher als die alte Garde. Vielleicht sollte man ein Höchstalter für die Nationalräte einführen. 36 zum Beispiel.
Das mit dem FDP wählen, habe ich jetzt auch nicht ganz begriffen, aber auch egal.
Ein Höchstalter fände auch nicht schlecht, ich finde es nämlich Schade, dass gerade in kleinen Kantonen die Jungparteien eh keine Chance haben und dabei muss man dann auch immer bedenken, dass die Stimmen dann der "Alt-Partei" zukommen, deren Meinung man vielleicht nicht so gut findet.
Ich weiss ja nicht, inwieweit sich jetzt was geändert hat. Aber nach den Resultaten aus dem momentan aktuellen Wahlbarometer, bin ich zum Schluss gekommen, dass ich eigentlich CVP wählen müsste.
Wenn die CVP nämlich gesamtschweizerisch wieder auf mehr Sitze als die FDP kommt, besteht zumindest die Hoffnung, dass die irgendwann ihren zweiten Bundesratsitz wieder zurück bekommen, was bei knappen Resultaten im Bundesrat eine wesentlich Rolle spielen könnte.
Noch besser wäre es natürlich, wenn die FDP einen Sitz an die Grünen verlieren würde, aber daran glaube ich nicht wirklich.
Aber eigentlich brauche ich mir eh nicht so viel Gedanken zu machen bei uns gehen eh 50% an die SVP.
Ein Höchstalter fände auch nicht schlecht, ich finde es nämlich Schade, dass gerade in kleinen Kantonen die Jungparteien eh keine Chance haben und dabei muss man dann auch immer bedenken, dass die Stimmen dann der "Alt-Partei" zukommen, deren Meinung man vielleicht nicht so gut findet.
Ich weiss ja nicht, inwieweit sich jetzt was geändert hat. Aber nach den Resultaten aus dem momentan aktuellen Wahlbarometer, bin ich zum Schluss gekommen, dass ich eigentlich CVP wählen müsste.
Wenn die CVP nämlich gesamtschweizerisch wieder auf mehr Sitze als die FDP kommt, besteht zumindest die Hoffnung, dass die irgendwann ihren zweiten Bundesratsitz wieder zurück bekommen, was bei knappen Resultaten im Bundesrat eine wesentlich Rolle spielen könnte.
Noch besser wäre es natürlich, wenn die FDP einen Sitz an die Grünen verlieren würde, aber daran glaube ich nicht wirklich.
Aber eigentlich brauche ich mir eh nicht so viel Gedanken zu machen bei uns gehen eh 50% an die SVP.
lg Amanita ૐ
Das Wirkliche ist ebenso zauberhaft, wie das Zauberhafte wirklich ist. (Ernst Jünger)

Das Wirkliche ist ebenso zauberhaft, wie das Zauberhafte wirklich ist. (Ernst Jünger)

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Fallen Angel 2
@Amanita
Ich dachte halt "hey die Jungfreisinnige da die hat's begriffen" - nur hab ich nicht begriffen, dass bei zwei Nationalräten die Chance, dass die gewählt wird, so ziemlich gegen Null sind...
@ http://www.wahlbarometer.ch
Hab mal kurz den ganzen Bericht zur August-Befragung durchgelesen.
Interessanterweise verliert die SVP Wähler, die neu CVP, aber auch Grüne und SP wählen - und gewinnt % durch Wähler, die bisher nicht mitgemacht haben. Die SP gewinnt ebenfalls massiv durch neue Wähler, die noch nie gewählt haben. Dass sie trotzdem nur auf 22% kommen, ist eigentlich ein seltsames Zeichen. Die Grünen beziehen ihre Wähler teilweise von der SP, aber nicht nur, auch andere Parteien verlieren ihre Wähler an die Grünen, insbesondere ehemalige SVP-Wähler.
Was den Bundesratssitz angeht: es wäre zwar verlockend, wenn Couchepin gehen müsste - aber deswegen würde ich noch nicht CVP wählen. Andererseits: wenn Du in einem Kanton wohnst, in dem es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CVP und SVP gibt, wäre es natürlich besser die CVP gewinnt, als die SVP. Wobei: wenn ich die CVP wäre, würde ich genau das kurz vor den Wahlen bekannt machen, was in dem Wahlbarometer steht. Trau keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast.
Es gibt in Zürich viele SP'ler die ihre Ständeratskandidatin nicht wählen, weil sie der Ansicht sind, sie müssten den von der SVP verhindern, indem sie den von der FDP wählen. Die Gefahr ist dabei aber, dass sie am Schluss SVP und FDP im Ständerat haben, statt nur SVP (und Grüne). Es wäre meines erachtens sinnvoller (für die SP-Wähler) wenn sie Chantal Gallade wählen, statt Felix Gutzwiler, der ja doch eher ein Hardliner ist. Ueli Murer gewinnt sowieso... Also wäre es wichtiger Gutzwiler zu verhindern, indem man ihn nicht auch noch stärkt. Damit Verena Diener mehr Stimmen erhält als Gutzwiler.
Aber als Nicht-Zürcher will ich mich da natürlich nicht einmischen
jo, weisst Du, äh, ich war halt doofDas mit dem FDP wählen, habe ich jetzt auch nicht ganz begriffen, aber auch egal.
Ich dachte halt "hey die Jungfreisinnige da die hat's begriffen" - nur hab ich nicht begriffen, dass bei zwei Nationalräten die Chance, dass die gewählt wird, so ziemlich gegen Null sind...
@ http://www.wahlbarometer.ch
Hab mal kurz den ganzen Bericht zur August-Befragung durchgelesen.
Interessanterweise verliert die SVP Wähler, die neu CVP, aber auch Grüne und SP wählen - und gewinnt % durch Wähler, die bisher nicht mitgemacht haben. Die SP gewinnt ebenfalls massiv durch neue Wähler, die noch nie gewählt haben. Dass sie trotzdem nur auf 22% kommen, ist eigentlich ein seltsames Zeichen. Die Grünen beziehen ihre Wähler teilweise von der SP, aber nicht nur, auch andere Parteien verlieren ihre Wähler an die Grünen, insbesondere ehemalige SVP-Wähler.
Was den Bundesratssitz angeht: es wäre zwar verlockend, wenn Couchepin gehen müsste - aber deswegen würde ich noch nicht CVP wählen. Andererseits: wenn Du in einem Kanton wohnst, in dem es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CVP und SVP gibt, wäre es natürlich besser die CVP gewinnt, als die SVP. Wobei: wenn ich die CVP wäre, würde ich genau das kurz vor den Wahlen bekannt machen, was in dem Wahlbarometer steht. Trau keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast.
Es gibt in Zürich viele SP'ler die ihre Ständeratskandidatin nicht wählen, weil sie der Ansicht sind, sie müssten den von der SVP verhindern, indem sie den von der FDP wählen. Die Gefahr ist dabei aber, dass sie am Schluss SVP und FDP im Ständerat haben, statt nur SVP (und Grüne). Es wäre meines erachtens sinnvoller (für die SP-Wähler) wenn sie Chantal Gallade wählen, statt Felix Gutzwiler, der ja doch eher ein Hardliner ist. Ueli Murer gewinnt sowieso... Also wäre es wichtiger Gutzwiler zu verhindern, indem man ihn nicht auch noch stärkt. Damit Verena Diener mehr Stimmen erhält als Gutzwiler.
Aber als Nicht-Zürcher will ich mich da natürlich nicht einmischen
Naja, ich hätte einfach lieber 2 CVP-Vertreter anstelle von 2 x FDP..(da könnte eine 4:3-Meinung schon mal kippen)Fallen Angel 2 hat geschrieben:Was den Bundesratssitz angeht: es wäre zwar verlockend, wenn Couchepin gehen müsste - aber deswegen würde ich noch nicht CVP wählen. Andererseits: wenn Du in einem Kanton wohnst, in dem es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CVP und SVP gibt, wäre es natürlich besser die CVP gewinnt, als die SVP. Wobei: wenn ich die CVP wäre, würde ich genau das kurz vor den Wahlen bekannt machen, was in dem Wahlbarometer steht. Trau keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast.
Wenn unser Ständerat bestätigt wird, dann gibt es SVP und CVP, da macht es eigentlich wenig Sinn SP und Grüne zu wählen, allein SP ist schon zu utopisch. Aber ich geh mal davon auch, dass auch der CVP-Mensch bestätigt wird.
lg Amanita ૐ
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Chaos Tage für Gross und Klein
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Fallen Angel 2
Dann wärs vermutlich schon schlauer CVP zu wählen...Amanita hat geschrieben: Wenn unser Ständerat bestätigt wird, dann gibt es SVP und CVP
Ist so ein bisschen wie bei Aktien: wenn alle denken, der CVP Mensch gewinnt eh, wählen ihn alle um einen zweiten SVP-ler zu verhindern. Weshalb dann nie ein SP'ler gewählt wird...
Kannst ja einmal CVP und einmal SP auf die Liste tun.
