subconsciousmind hat geschrieben:Solange ihr hier Pauschal-Urteile über ganze Kategorien als Grundlage für eure Diskussion benutzt kommt ihr meiner meinung nach nie auf einen grünen Zweig.
Sehr gut gesagt.
Einigen wir uns darauf, dass die Nacht-Djs am Somuna-Festival nicht das Herz der meisten Besucher getroffen haben.
Das finde ich viel fairer als zu sagen, Dark, Night-Psy oder meinetwegen Dark-Full-On haben nichts verloren auf solchen Parties. Denn alle dieser genannten Kategorien können sehr wohl Gefühle zeigen.
Ich habe lediglich ein Problem damit, wenn man eine ganze Musikkategorie als schlecht oder unpassend hinstellt (was in den Reports leider so rüberkommt), bloß weil ein paar DJs es nicht geschafft haben, das Herz der meisten Besucher zu berühren. Und ob es die meisten waren, wie hier angenommen wird, wissen wir nicht gewiss ... es hat schließlich nur ein kleiner Bruchteil der Besucher hier gepostet und ein Großteil davon sind altbekannte Forum-User.
Ich habe mich nachtsüber auch nicht gerne auf der Tanzfläche aufgehalten. Und das hatte neben dem Sound und meiner an diesem Wochenende mangelnden körperlichen Fitness einen weiteren Grund: als ich den Weg vom Zeltplatz bis zu der Stelle zurückgelegt habe, von der man zur Tanzfläche runterlief (bei den Essensständen), sah ich nichts. Es war vor der Bühne, wenn der Mond grad von den Wolken verborgen wurde, einfach ein großes schwarzes Loch zu sehen und es war nicht zu erkennen wie viele bzw. ob überhaupt jemand getanzt hat. Dieser Anblick hat mich nicht dazu eingeladen, runterzulaufen. Und den Sound empfand ich sogar als passend zu diesem Anblick.
Etwas mehr Licht, hätte dem Ganzen evtl. eine ganz andere Richtung gegeben.
Jedenfalls freut es mich, dass es in diesem Thread etwas differenzierter zugeht.
@Sven:
Dunkel ist lediglich der Gegenpol zu Hell. Mehr nicht. Eine Nacht kann auf ihre eigene Weise genauso schön wie ein Tag sein. Dunkel und Hell, Licht und Schatten ergänzen sich gegenseitig. Dark ist jedenfalls nicht unbedingt böse oder negativ gemeint, obwohl es sicherlich auch dafür Beispiele gibt. Löst bei dir ein Sound negative Gefühle aus, liegt das nicht am dunklen Sound an sich, sondern lediglich an dem Set, das grad präsentiert wird, und nichts anderem. Deswegen sollte sich eine Kritik auf ein Set beschränken. Wäre aber die ganze Zeit ein dunkler Sound gelaufen, könntest du dich darüber beschweren, dass die ganze Zeit ein dunkler Sound lief, du aber auf einer psychedelischen Party auch was anderes erwarten würdest. Ein Kritik muss differenziert sein.